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Zukunftsfibel: Digitalisierung leicht verständlich

In Zusammenarbeit mit der Johannes Kepler Universität Linz erklären wir in der Zukunftsfibel „Digitalisierung – Na und?!“ was es mit Datafizierung, Digitisierung & Co wirklich auf sich hat. Wissenschaftler, Studienautoren, Wirtschaftsexperten und Politiker überschlagen sich regelrecht mit ständig neuen Daten und Prognosen, wie die Digitalisierung Wirtschaft und Gesellschaft – und damit das Alltagsleben – beeinflusst und transformiert. Viel Spaß beim Lesen!

Download: Zukunftsfiebel – Digitalisierung: Na und?

Industrie: Österreich muss sich Platz in Top-Liga der Innovationsländer sichern

IV-GS Neumayer: Hochqualifizierte Talente, Forschungsprämie und direktes F&E-Förderungssystem Fundament für F&E-Erfolg Österreichs – FTI-Paket klug umsetzen

Wien (OTS) – „Im weltweiten Wettbewerb geht es um Qualität, Geschwindigkeit und auch das rechtzeitige Antizipieren von künftigen Technologietrends. Wir brauchen daher ein starkes FTI-System mit Wissenschaft und Wirtschaft, die Technologien umsetzt und für die Gesellschaft nutzbar macht“, betonte der Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), Mag. Christoph Neumayer, am heutigen Donnerstag anlässlich des Pressegesprächs zur OECD-Review über den Forschungsstandort Österreich. Die OECD attestiere den heimischen Betrieben eine überdurchschnittlich hohe F&E-Intensität im OECD-Vergleich und stelle eine außergewöhnliche Steigerung der F&E-Investitionen in den vergangenen Jahren fest. Basis für die erfolgreiche Positionierung seien vor allem hochqualifizierte Talente, die Forschungsprämie sowie ein starkes direktes F&E-Förderungssystem. „Für die Industrie ist daher ganz klar, dass wir weiterhin auf diese Stärkefelder setzen müssen, um als Standort noch attraktiver zu werden“, so Neumayer.

Ambitioniertes Budget für Horizon Europe nötig
Österreichs Stärke in der Forschung spiegle sich in der erfolgreich ausgebauten internationalen Performance der österreichischen FTI-Akteure wider. Dies bestätige nicht zuletzt die hohe Erfolgsquote im aktuellen EU-Forschungsrahmenprogramm Horizon 2020. „Im künftigen EU-Forschungsrahmenprogramm Horizon Europe müssen klare Prioritäten gesetzt werden, um heimische und europäische Wertschöpfungsketten abzusichern. Entscheidend ist, dass die laufenden Verhandlungen zu einem ambitionierten Budget führen. Der Fokus muss auf Schlüsseltechnologien und globale Herausforderungen, wie unter anderem Mobilität oder Energie, gerichtet werden“, so Neumayer.

Forschungsfinanzierungsgesetz muss langfristige Planbarkeit sichern
Wichtige OECD-Empfehlungen würden bereits durch die beschlossene Zukunftsoffensive der Bundesregierung adressiert: „Die Industrie setzt große Erwartungen in dieses FTI-Paket und plädiert für eine kluge und rasche Realisierung,“ so der IV-Generalsekretär. Beim Forschungsfinanzierungsgesetz sei es wesentlich, eine langfristige Planbarkeit zu gewährleisten. Dafür brauche es einen klaren Wachstumspfad der öffentlichen F&E-Budgets, für die die Weichen jetzt gestellt werden müssten. „Die gesamte Innovationskette zu stärken, ist der entscheidende Hebel. Dazu ist vor allem eine Offensive für die angewandte Forschung und Entwicklung nötig. Nur so kann sich der Technologiestandort Österreich einen Platz in der Top-Liga der führenden Innovationsnationen sichern“, betonte Neumayer abschließend.

Weitere Informationen: www.iv.at/medien

14.12.2018, Quelle: Börse-express.com

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Förderungen 2019

Wegweiser durch die Förderlandschaft 2019 im Sonderheft der Dezemberausgabe des Industrie Magazins

Das Fördersystem in Österreich ist sehr umfangreich und attraktiv. Eine erfolgreiche Beantragung basiert auf der Innovationskraft des jeweiligen Förderprojektes sowie der sorgsam aufbereiteten Unterlagen und einer zeitgerechten Beantragung. Im Sonderheft der Dezemberausgabe des Industrie Magazins finden Sie den aktuellen Förderguide,  Facts & Figures, Dos and Don`ts sowie Interviews unter anderem mit der Geschäftsführerin der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG).

Lesen Sie mehr unter: Sonderheft Förderungen 2019

6.12.2018, Quelle: Industrie Magazin

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Forschungsprämie: Rechtsunsicherheiten und empirische Wirksamkeit

Die als Gutschrift am Abgabenkonto ausgestaltete Forschungsprämie nach § 108c EStG ist in Österreich das dominierende Element der steuerlichen Forschungsförderung im Unternehmensbereich. Die grundsätzliche Abwicklung im Abgabenverfahren und die vergleichsweise wenigen Voraussetzungen (im Wesentlichen Tragung von Aufwendungen für F&E nach dem „Frascati“-Verständnis der OECD) würden dieses Instrument an sich dem Grunde nach leicht zugänglich machen.

Download: MMag. Dr. Peter Bräumann Artikel zur steuerlichen Forschungsprämie

3.12.2018, Quelle: SWK

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Impressionen 3. Fortbildungs-Soiree in der Museumstrasse 29.11.2018

Am Donnerstag, den 29.11.2018 fand die 3. Fortbildungs-Soiree in unseren Büroräumlichkeiten in der Museumstraße statt.

Wir freuen uns, dass so viele Gäste in unsere Kanzlei sowie das traditionsreiche Bellaria Kino gekommen sind, um mit uns einen spannenden Abend mit Impulsvortrag und anregender Podiumsdiskussion, bester Unterhaltung und feinem Essen, zu verbringen.

Das Fortbildungsprogramm:

Jens Jacobsen mit dem Impulsvortrag: Zukunft der Arbeit – Wird es uns wie den Pferden ergehen?

Am Podium diskutierten:
Mag. Beate Greilinger vom Bundesrechenzentrum
Mag. Thomas Schmutzer, CMC von Next Generation Enterprise,
Manuel Mühlburger, MSc von der Johannes Kepler Universität und
Dr. Thomas Hofer, M.A., Politikberater.

Besonderer Dank gilt den Künstlern des Theater Leo, welche ein Best Of ihres Kabarett-Programmes präsentiert haben.

Bereits zum dritten Mal wurden die R&D Funding Awards sowie Tax-Client Awards vergeben.  Wir gratulieren  den diesjährigen Gewinnern! 

Wir freuen uns schon jetzt auf die 4. Fortbildungs-Soiree mit Ihnen!

Und hier geht es zu den Fotos von unserem 3. Fortbildungs-Soiree:

 

 

FTI-Strategie der Bundesregierung: Langer Atem auf dem Weg zum „Innovation Leader“ ist notwendig

Parlamentskorrespondenz Nr. 1334 vom 22.11.2018

Seit 2011 verfolgen die österreichischen Bundesregierungen eine FTI-Strategie, um Österreich bis 2020 in die Spitzengruppe der innovativsten Forschungsländer Europas zu führen. Nach der Debatte im Forschungsausschuss wurde der Forschungs- und Technologiebericht 2018 auch im Plenum des Nationalrats behandelt. Der Bericht, der von Bildungsminister Heinz Faßmann, Verkehrsminister Norbert Hofer und der Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, Margarete Schramböck, in Auftrag gegeben wurde, sieht Österreich in den letzten Jahren laut mehreren wichtigen FTI-Indikatoren auf einem guten Weg in Richtung „Innovation Leader“. Mit einer gesamtwirtschaftlichen F&E-Quote im Jahr 2016 von 3,09 % weise Österreich mittlerweile den zweithöchsten Wert in der EU-28 und den siebthöchsten Wert unter allen Ländern der Welt auf. Der Abstand zur Spitzengruppe habe sich deutlich verringert, auch wenn sich das nicht in allen internationalen Innovationsrankings niederschlage.

In der Debatte betonten die Abgeordneten der Koalitionsparteien, dass die aktuelle Bundesregierung die richtigen Schritte setze, um die Innovationskraft Österreichs zu stärken. Die VertreterInnen der Opposition konzedierten, dass die FTI-Strategie erste Erfolge zeitigt, forderten aber Schritte bei der Grundlagenforschung und im Bildungssystem. Der Bericht wurde einstimmig zur Kenntnis genommen.

Koalitionsparteien sehen Maßnahmen der Bundesregierung bestätigt
FPÖ-Forschungssprecher Gerhard Deimek sah in dem Bericht ein Zeichen dafür, dass Österreich Potenzial habe, in die Gruppe der „Innovation Leaders“ vorzustoßen. Ein wesentlicher Faktor sei die deutliche Erhöhung der Mittel, die für die Forschung von öffentlicher Hand und Unternehmen aufgewendet werden. Die Bundesregierung habe bereits gezeigt, dass sie mit ihren legistischen Maßnahmen die Stärkung von Innovationen im Blick habe. Innovative Unternehmen seien die wesentliche Grundlage für den Wohlstand in Österreich, diese gelte es zu erhalten und auszubauen.

Innovation sei der Schlüssel zur Wettbewerbsfähigkeit. Dem trage die FTI-Strategie der Bundesregierung Rechnung, und die gegenwärtige Bundesregierung werde diese umsetzen, zeigte sich Maria Theresia Niss (ÖVP) überzeugt. Sie sei dagegen, die Grundlagenforschung gegen die angewandte Forschung auszuspielen, da es gelte, das Gesamtsystem zu stärken. Niss forderte eine Technologieoffensive der Industrie. Die Forschungsprämie ist aus ihrer Sicht in diesem Zusammenhang eine richtige Maßnahme, der weitere folgen müssen. Dazu gehört für sie auch eine Strategie, um der Wirtschaft die dringend benötigten Fachkräfte zur Verfügung zu stellen.

Die aktuelle Bundesregierung sei angetreten, viele Versäumnisse der letzten Jahre gutzumachen, auch in der Umsetzung einer ganzheitlichen FTI-Strategie, betonte ÖVP-Forschungssprecherin Eva-Maria Himmelbauer. Der Bildungsminister setze etwa Maßnahmen, um die Digitalisierung in die Schulen zu bringen. Die neuen Entwicklungen im Bereich Robotik und künstlichen Intelligenz müssen kritisch begleitet werden, um ihre Potenziale richtig nutzen zu können. Große Bedeutung für Forschung und Entwicklung haben für Himmelbauer die KMU und Start-ups. Erfreulicherweise seien auch bereits erste Maßnahmen für die Heranbildung von Fachkräften in den MINT-Fächern gesetzt worden, hob sie hervor.

Erfreut über die unterdessen hohe F&E-Quote Österreichs zeigte sich Josef Smolle (ÖVP). Positiv ist für Smolle auch, dass die Unternehmen unterdessen etwa zwei Drittel der Forschungsfinanzierung tragen. Österreich gehöre damit zu den „Strong Innovators“, müsse aber zur Gruppe der „Innovation Leaders“ noch aufholen. Aufholbedarf gibt es aus seiner Sicht vor allem bei der Grundlagenforschung und beim Wissenstransfer, der eine Open-Access-Strategie erfordere. Auch seine Fraktionskollegin Johanna Jachs zeigte sich zufrieden über die hohe F&E-Quote. Österreich habe viele Plätze gutgemacht, doch müsse die FTI-Strategie mit langem Atem fortgesetzt werden. Martin Engelberg (ÖVP) stellte fest, Geld sei nicht der einzige Faktor, wichtig sei auch die Stärkung von internationalen Kooperationen. Ein gutes Beispiel dafür sei das jüngst abgeschlossene Forschungsabkommen mit dem Innovationsvorreiter Israel.

Opposition drängt auf mehr Nachdruck bei Grundlagenforschung und Bildung
Der Forschungs- und Technologiebericht zeige einige gute Ergebnisse der FTI-Strategie, befand SPÖ-Abgeordnete Klaudia Friedl. Vor allem die Forschungsquote habe sich deutlich erhöht, und die Kooperation von Universitäten und Wirtschaft funktioniere vorbildlich. Das Ziel der Innovationsführerschaft werde man 2020 allerdings wohl noch nicht erreichen. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, werde man wesentlich mehr in die direkte Forschungsförderung und in die Grundlagenforschung investieren müssen. Die Entwicklung der Mittel des Wissenschaftsfonds FWF hinke der allgemeinen Entwicklung hinterher. Österreich habe viel Potenzial, an die Spitze zu kommen, doch müsse man bereits in den Kindergärten und Schulen die entsprechenden Voraussetzungen schaffen und moderne pädagogische Konzepte umsetzen.

Ihr Fraktionskollege Philip Kucher (SPÖ) konzedierte ebenfalls, dass die FTI-Strategie große Fortschritte für das Innovationssystem gebracht hat. Jene ganzheitliche Strategie, die erforderlich sei, um sie tatsächlich erfolgreich zu machen, sehe er bei der Bundesregierung aber noch nicht. Erfreulich seien immerhin die Signale in Richtung einer stärkeren Förderung der Grundlagenforschung. Man müsse aber auch überlegen, was man Menschen anbieten könne, deren Jobs durch die Digitalisierung obsolet werden. Ministerin Schramböck sei zwar nun nominell auch Digitalisierungsministerin, habe aber noch kein politisches Programm dazu vorgelegt. Auch in der Bildungspolitik bleibe vieles zu tun, um junge Talente zu fördern und gute Rahmenbedingungen für junge ForscherInnen zu schaffen.

Die Wortmeldungen der Koalition zum Bericht könnten den Eindruck erwecken, dass sich Österreich in Bezug auf seine Innovationskraft bereits nahe an der Weltspitze befinde. Bei genauerem Hinsehen zeige der Bericht aber, dass man sich bestenfalls im Mittelfeld befinde, sagte NEOS-Mandatarin Claudia Gamon. Hannes Androsch, der Vorsitzende des Rats für Forschungs- und Technologieentwicklung, habe das im Forschungsausschuss auch klar angesprochen und festgestellt, bei der Grundlagenforschung müsse endlich „geklotzt, nicht gekleckert“ werden. Die Realität sei aber leider, dass Jahr für Jahr um jeden Euro zusätzliches Budget gekämpft werden müsse und dem FWF dringend benötigte Mittel fehlten. Die Empfehlungen des Rats sind laut Gamon zwar eindeutig, sie fürchte jedoch, dass sie auch in den nächsten Jahren nicht umgesetzt werden.

Der technologische Wandel sei bereits in vollem Gange, die Politik reagiere aber noch immer nicht entsprechend darauf, klagte Stephanie Cox (JETZT). Die viel zu langsame Umsetzung der Breitbandinitiative und die geringe Nachfrage nach leistungsfähigem Breitband sei ein weiteres Beispiel dafür, dass die österreichische Infrastruktur noch nicht auf die vierte technische Revolution gerüstet sei. PolitikerInnen hätten die Aufgabe, als DolmetscherInnen der aktuellen Entwicklungen den Menschen zu vermitteln, wo die Herausforderungen der Zukunft liegen.

Hofer: Ziel ist noch nicht erreicht, doch Optimismus gerechtfertigt
Bundesminister Norbert Hofer sieht in dem Bericht den Erfolg der FTI-Strategie und der nachhaltigen Anstrengungen von Wirtschaft und Staat bestätigt. Österreich sei ein Land, das für innovative Unternehmen ein gutes Umfeld bietet. Es zähle zu den forschungsintensivsten Ländern weltweit. Auch bei anderen zentralen Indikatoren der technologischen Leistungsfähigkeit, wie internationale Patentanmeldungen, habe es zuletzt merkliche Verbesserungen gegeben. Für Hofer ist die Robotik die nächste Herausforderung, hier entstehen nicht nur technische, sondern auch viele ethische Fragen und damit Herausforderungen für den Gesetzgeber. Der Rat für Robotik und künstliche Intelligenz liefere wichtige Hinweise, was wünschenswert sei und wo man der Verwendung von Daten eine Grenze ziehen müsse. Die Breitbandstrategie müsse vorangetrieben werden, die Bundesregierung habe sich hier hohe Ziele gesteckt und gesetzliche Maßnahmen umgesetzt. Er sei Hannes Androsch für den kritischen Input dankbar, den er als Vorsitzender des Rats für Forschungs- und Technologieentwicklung gebe. Schließlich es sei wichtig, Probleme klar anzusprechen und sie nicht zu beschönigen. Er persönlich sei jedoch optimistisch, dass Österreich die Ziele der FTI-Strategie erreichen werde. (Fortsetzung Nationalrat) sox

weitere Infos unter: Parlamentskorrespondenz Nr. 1334 vom 22.11.2018

26.11.2018, Quelle: Parlament

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Ministerin Schramböck: Wir stärken gezielt die digitale Kompetenz von Mitarbeitern in Betrieben

Ausschreibung für „Digital Pro Bootcamps“ startet – FFG wickelt neues Programm mit 1,4 Millionen Euro ab

„Digitale Transformation ist mehr als Technik, es ist ein Wandel der Arbeitsweise und der Qualifikation. Viele Betriebe sind mit dem Fachkräftemangel konfrontiert und stehen zudem vor der Herausforderung, dass die Anforderungen an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Zuge der Digitalisierung deutlich zunehmen. Mit den neuen Digitalen Bootcamps wollen wir IT-Kompetenzen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Betrieben gezielt fördern, um bestehendes Know-How weiter zu stärken“, so Margarete Schramböck, Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort. In den Digitalen Bootcamps schließen sich Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft zusammen, um inhaltlich maßgeschneiderte und zeitlich intensive Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen in Schwerpunktbereichen wie Artificial Intelligence, Big Data, Data Engineering oder Blockchain anzubieten. Für die erste Ausschreibung, die mit heute beginnt, stehen insgesamt 1,4 Millionen Euro zur Verfügung. Interessierte Konsortien können ihren Antrag bis 29. März 2019 einreichen. Das neue Programm „Digital Pro Bootcamps“ des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) wird von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) abgewickelt.

„Die FFG ist ein starker Digitalisierungspartner und wir entwickeln unser Angebot laufend weiter, um den Anforderungen und Bedürfnissen von Betrieben bestmöglich gerecht zu werden“, so die beiden FFG-Geschäftsführer Henrietta Egerth und Klaus Pseiner. „An den Universitäten und Fachhochschulen ist viel Know-How vorhanden, das in den Digitalen Bootcamps gemeinsam mit Betrieben zur Aus- und Weiterbildung von jeweils bis zu 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern genutzt werden soll. Sowohl die Mitarbeiter und Betriebe als auch die Hochschulen profitieren von dem für die unterschiedlichen Branchen jeweils maßgeschneiderten Angebot. Es ist auch ein gegenseitiges Lernen und eine rasche Unterstützung für Unternehmen im digitalen Wandel“, so Egerth und Pseiner. „Auf dem Weg Richtung Digitalisierungsspitze müssen wir insbesondere auch die IT-Kompetenzen der Fachkräfte und in der Wirtschaft forcieren.“

Die „Digital Pro Bootcamps“ werden jeweils mit bis zu max. 500.000 Euro gefördert. Einreichende Konsortien müssen aus mindestens fünf voneinander unabhängigen Partnern bestehen, davon mindestens drei KMU und eine Universität bzw. Fachhochschule. Wissenschaftliche Partner werden dabei mit bis zu 100 Prozent gefördert, Unternehmen und ausländische Partner mit 50 bis max. 70 Prozent. Die Laufzeit beträgt mindestens zwölf bis maximal 18 Monate, davon sind neun Trainingswochen in einem Bootcamp vorgesehen.

Alle Informationen zur Ausschreibung:
https://www.ffg.at/ausschreibungen/digital-pro-bootcamps-1-ausschreibung

Rückfragen & Kontakt:
Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort
Felix Lamezan-Salins, B.A.
Pressesprecher der Bundesministerin Margarete Schramböck
+43 664 88 69 23 07 / +43 1 711 00-805128
felix.lamezan-salins@bmdw.gv.at

FFG – Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft
Tel. Büro: +43 5 7755-6012
Mail: presse@ffg.at
Internet: www.ffg.at

Presseabteilung BMDW
+43 (0) 1 711 00-805130
presseabteilung@bmdw.gv.at
www.bmdw.gv.at

16.11.11.2018, Quelle: APA

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Holen Sie sich Ihre Forschungsförderung ab!

Sowohl der Lebensmittelhandel als auch die Produzenten von Lebensmittel hätten jede Menge Anspruch auf hohe Forschungsförderungen – lassen das Geld jedoch liegen.

Der Anteil an Forschung und Entwicklung wird immer höher und ist entscheidend für das Überleben von Unternehmen. Dies betrifft auch in besonderem Ausmaß die Lebensmittelindustrie. Da die Gesellschaft immer älter wird und das Gesundheitsbewusstsein steigt, gewinnt die Qualität
von Lebensmitteln zusehends an Bedeutung. Zudem verlangen Umweltschutz und Abfallbeseitigung nach innovativen Lösungen. Mit diesen Herausforderungen zählt der Ernährungsbereich zu den wichtigsten Zukunftsfeldern in Europa und die Bereitschaft diesen entsprechend zu fördern, ist
sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene vorhanden. Trotzdem sind viele österreichische Lebensmittelproduzenten noch nicht ausreichend in der Lage die vorhandenen Möglichkeiten für sich in Anspruch zu nehmen. Dies betrifft vor allem Klein- und Mittelbetriebe.

Innovatives Österreich
Der Grund: Viele Unternehmen schrecken vor dem Aufwand und dem Risiko einer Förderung zu beantragen zurück. Ablehnungen wirken demotivierend auf die Mitarbeiter und aufgrund der intern angefallenen Kosten, stimmt die Kosten-Nutzen Relation schlicht und ergreifend nicht. Einerseits
fehlt den zuständigen Technikern oftmals sowohl die formale als auch die inhaltliche Erfahrung bei der Beantragung von Förderungen, andererseits mangelt es an den vorhandenen zeitlichen Ressourcen. Hierbei stellt vor allem auch die technische Projektleitung einen scheinbar unüberwindbaren
Bottleneck dar. Denn diese Schlüsselfiguren müssen Entwicklungsprojekte vorantreiben um den Markterfolg zu ermöglichen, gleichzeitig sind sie aber auch die einzigen Mitarbeiter, welche einen qualitativ entsprechenden Förderantrag verfassen können. Durch professionelle Unterstützung
kann das Risiko des Scheiterns deutlich reduziert und der Ressourcen-Engpass bei den Mitarbeitern verkleinert werden, weiß Dr. Manuela Walser, Geschäftsführerin der ITS-Förderberatung GmbH, aus ihrer täglichen Arbeit mit Industriebetrieben.

Die Lebensmittelindustrie steht bei der Antragstellung zudem vor der besonderen Herausforderung, dass die Herstellung eines neuen Produktes nicht per se förderwürdig ist. Für eine erfolgreiche Antragstellung ist es unerlässlich, dass
lebensmitteltechnisch argumentiert werden kann, dass es sich um etwas Neues und technisch Unsicheres handelt, das man eigenbetrieblich entwickelt hat. Dabei darf die Überwindung der technischen Unsicherheit für einen Fachmann nicht offensichtlich sein.

Aus Unternehmenssicht ist die steuerliche Forschungsförderung, die sogenannte Forschungsprämie, mit Sicherheit die effizienteste Möglichkeit Entwicklungsprojekte gefördert zu bekommen. Die steuerliche Forschungsförderung wurde mit 1.1.2018 von 12 auf 14 Prozent erhöht.

Nähere Infos: www.its-foerderberatung.at

5.11.2018, Quelle: Cash

 

Innovationen werden gefördert

Während andere Branchen – und hier wiederum vorwiegend die großen Konzerne – regelmäßig aus dem Forschungsprämientopf schöpfen, läuft die Lebensmittelbranche seit Jahren daran vorbei. Dabei wäre es so einfach, sich satte 14 Prozent der Investitionskosten für neue Produkte,
neue Anlagen oder neue Technologien zurückzuholen – noch dazu steuerfrei. Dr. Manuela Walser, Geschäftsführende Gesellschafterin der ITS Förderberatung im Gespräche mit CASH: „Es geht um den § 108c im Einkommenssteuergesetz und nennt sich die steuerliche Forschungsförderung
oder Forschungsprämie.

Im Gegensatz zu direkten Förderungen wird diese im Nachhinein gemeinsam mit der Einreichung der jeweiligen Steuererklärung beantragt.“ Somit hat der Gesetzgeber eine Möglichkeit geschaffen, zielgerichtet, innovative Projekte und Unternehmen zu fördern und festigt damit
den Wirtschaftsstandort Österreich.

Das offensichtliche Problem dabei: Viele Lebensmittelproduzenten wissen davon nichts und verzichten so alljährlich auf viel Geld. Walsers Botschaft ist klar und deutlich: „Nutzen Sie diese Chance und kurbeln Sie einen positiven Kreislauf für Ihr Unternehmen
an. Beantragen Sie die Forschungsprämie und verwenden Sie die ausgeschütteten Mittel für weitere innovative Zukunftsprojekte. Wir von der ITS Förderberatung stehen Ihnen dabei gerne unterstützend zur Seite.“ Österreichische Unternehmen   und hier wiederum
gerade auch die Lebensmittel-Produzenten – gelten als die innovativsten Europas. Viele Innovationsschritte werden jedoch aus Kostengründen nicht oder nur in einer Minimalversion durchgeführt. könnte dieser Umstand locker abgewendet
werden.

5.11.2018, Quelle: Cash

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Zeit für Innovation

In Österreich gibt es verschieden Fördermöglichkeiten für Forschung und Entwicklung. Für viele Unternehmen ist es da oft schwierig den Überblick zu bewahren. Das DHK-Mitgliedsunternehmen ITS Förderberatung hilft dabei, die passende Fördermöglichkeit zur finden, Anträge zeitgerecht und richtig aufbereitet einzureichen und somit auch zur richtigen Förderung zu kommen.

Österreich ist ein Forschungsland. Laut Forschungs- und Technologiebericht 2018 hat Österreich im Hinblick auf die Höhe der Forschungsausgaben in Relation zum Bruttoinlandsprodukt mit 3,19 Prozent weltweit die siebthöchste Quote bei Forschung und Entwicklung. Rund die Hälfte der betreffenden Ausgaben kommt dabei von Unternehmen.

GELD VOM STAAT FÜR FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG
Dass Unternehmen in Österreich in Forschung und Entwicklung (F&E) investieren, wird auch von staatlicher Seite gefördert. Dafür gibt es eine Vielzahl verschiedener Förderprogramme bei unterschiedlichen Fördergebern, die für die Abwicklung zuständig sind.

„Besonders für kleine oder mittelständische Unternehmen ist es daher nicht einfach, herauszufinden wo es Fördergelder gibt, die dem F&E-Repertoire des Betriebs entsprechen“, sagt Manuela Walser, Geschäftsführerin der ITS Förderberatung. Die Betriebswirtin hat das Unternehmen 2009 mit zwei weiteren Gesellschaftern gegründet und aufgebaut, um diese Lücke zu schließen. Ihre Unternehmenspartner und Mitarbeiter verfügen über Expertise in den Bereichen Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung und Technik. Gemeinsam helfen sie Unternehmen – unabhängig von der Branche – die passenden Fördermöglichkeiten für ihre F&E-Aktivitäten zu finden und Anträge zu formulieren, die zum gewünschten Erfolg führen. Die Techniker, die in den Unternehmen mit der Entwicklung von Innovationen beschäftig sind, hätten schließlich anderes zu tun, als die Förderlandschaft zu studieren, so Walser. „Wir gehen zum Kunden und bleiben dort, bis die Dokumente fertig sind.“

DIREKTE ODER INDIREKTE FÖRDERUNG
Wesentlich dabei ist laut Walser dabei die Unterscheidung zwischen direkten und indirekten Förderungen. Bei der direkten Förderung wird Geld an das förderwürdige Unternehmen ausgezahlt.
Für die direkte Förderung muss der Förderantrag vor Projektbeginn an die jeweilige Försterstelle gestellt werden. „Man muss sich rechtzeitig bewerben und zur richtigen Zeit die richtigen Unterlagen einreichen“, betont die Förderexpertin. Auf die direkte Förderung besteht kein Rechtsanspruch.

Bei der indirekten Förderung kommt es zu einer Steuergutschrift. Die Antragstellung erfolgt an das Finanzamt im Regelfall gemeinsam mit der Steuererklärung für das abgelaufene Wirtschaftsjahr.
Die indirekte Förderung, die sogenannte Forschungsprämie, steht hingegen jedem steuerpflichtigen Unternehmen für Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten zu.

Die Forschungsprämie wurde in Österreich im Jahr 2002 mit einer Höhe von drei Prozent eingeführt und im Laufe der Jahre immer wieder erhöht – zuletzt mit 1. Jänner 2018 von zwölf auf 14 Prozent der Aufwendungen für F&E-Tätigkeiten. Die genauen Voraussetzungen für die Forschungsprämie sind im Einkommenssteuergesetz (EStG) §108c definiert. Die Forschung muss jedenfalls von einem inländischen Betrieb oder einer inländischen Betriebsstätte durchgeführt werden.

Außerdem müssen fünf wesentliche Kriterien erfüllt werden: „Es muss nach wissenschaftlichen Methoden gearbeitet worden sein. Es muss eine technische Weiterentwicklung stattfinden, die neu und kreativ ist. Das Ergebnis darf zu Beginn der F&E Tätigkeit nicht feststehen und muss schlussendlich transferierbar sein“, nennt Walser die wichtigsten Kriterien für die Beantragung der steuerlichen Forschungsförderung.

Artikel aus der Ausgabe DHK 03/2018

 

Andreas Tschas wird Leiter der Digitalisierungsagentur DIA

BM Schramböck und BM Hofer betonen hohen Stellenwert der DIA als zentrale Plattform für Umsetzung wichtiger Digitalisierungsmaßnahmen – Beirat der Digitalisierungsagentur beschlossen

Andreas Tschas wird Leiter der von der österreichischen Bundesregierung eingerichteten Digitalisierungsagentur DIA, gaben Margarete Schramböck, Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, und Norbert Hofer, Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technologie, im Rahmen des FFG FORUMS 2018 bekannt. Der gebürtige Kärntner konnte im Ausschreibungsprozess u.a. mit seinen bisherigen unternehmerischen Tätigkeiten und seiner Erfahrung im Aufbau eines der größten Start-up- und Innovationsnetzwerke Europas („Pioneers“) überzeugen und wird seine neue Tätigkeit mit 17. September 2018 beginnen.

„Andreas Tschas steht für Digitalisierung und Innovation und er scheut sich nicht, neue Wege zu gehen. Er repräsentiert eine neue Unternehmergeneration und ist ein erfahrener Kommunikator. Wenn wir Digitalisierung erlebbar und begreifbar machen wollen, müssen wir alle Betroffenen mitnehmen und die Chancen dieses Wandels klarer hervorstreichen“, so Ministerin Schramböck. „Wir konnten mit Andreas Tschas einen kreativen und kommunikativen Kopf für die DIA gewinnen. Er bringt Erfahrung und Esprit mit und wird so maßgeblich dazu beitragen, die Digitalisierungsagentur als zentrale Plattform für die Umsetzung wichtiger Digitalisierungsmaßnahmen zu etablieren. Denn: Wir wollen wieder digitaler Vorreiter in Europa sein“, betont Minister Hofer. Die DIA wird von den beiden Ministerien (BMDW, BMVIT) finanziert und als Bereich in der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG eingerichtet. Sie wird durch einen Beirat begleitet und strategisch unterstützt. Die Beiratsmitglieder wurden gestern vom FFG-Aufsichtsrat beschlossen.

weitere Infos unter: FFG

19.09.2018, Quelle: FFG

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Egerth und Pseiner: Forschungsfinanzierungsgesetz eröffnet neue Perspektiven

FFG-Geschäftsführer begrüßen Zukunftsoffensive für Forschung, Technologie und Innovation der Bundesregierung – Autonomie als wichtige Voraussetzung für bestmögliche Umsetzung.

„Das Forschungsfinanzierungsgesetz eröffnet neue Perspektiven und wird mit den weiteren geplanten Maßnahmen zur Stärkung des heimischen FTI-Standortes beitragen“, so Henrietta Egerth und Klaus Pseiner, Geschäftsführer der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG, zur Zukunftsoffensive für Forschung, Technologie und Innovation der Bundesregierung. Der im Zuge des Forschungsfinanzierungsgesetzes vorgesehene mehrjährige FTI-Pakt „bringt jene Planungssicherheit, die für mittel- und langfristige Strategien zentral ist. Forschung wirkt, und die FFG wirkt mit entsprechenden Formaten mit, um weitere Innovationssprünge gezielt und effizient zu fördern“, betonen die beiden FFG-Geschäftsführer. Eine wichtige Voraussetzung zur bestmöglichen Umsetzung der geplanten Vorhaben sehen sie dabei auch im Ausbau der Agenturautonomie, der in der Evaluierung der FFG durch Fraunhofer und KMU Forschung Austria (Juni 2017) klar empfohlen wird.

Das geplante Forschungsfinanzierungsgesetz ist für die beiden FFG-Geschäftsführer ein unerlässliches Instrument für die langfristige FTI-Finanzierung und eine entsprechende Effizienz der Prozesse durch mehrjährige Vereinbarungen anstelle zahlreicher Einzelbeauftragungen pro Jahr. „Die FFG hat sich als One-Stop-Shop der österreichischen Forschung- und Innovationsförderung etabliert“, so Egerth und Pseiner. In enger Abstimmung mit den Eigentümerressorts gelte es nun im Zuge der Aktualisierung der FTI-Strategie, die Aktivitäten und Autonomie weiter zu stärken. So kann die FFG rasch und flexibel agieren und das Förderportfolio, zum Beispiel auch im Bereich Digitalisierung, entsprechend weiterentwickeln.

Forscherinnen und Forscher am Standort Österreich müssen sich auf eine gesicherte Dotierung verlassen können. Es ist dabei auch unsere gemeinsame Aufgabe, das allgemein verständlich zu kommunizieren und den enormen Mehrwert der Forschung(sförderung) sicht- und begreifbar zu machen. Denn wir alle profitieren im täglichen Leben, dass an Hochschulen, in Forschungseinrichtungen und Unternehmen die Köpfe rauchen“, so Egerth und Pseiner weiter. Neben dem Input muss ebenso der Output steigen und neue Märkte erschlossen werden. „Die Förderung von Forschung und Innovation muss nahtlos erfolgen. Es darf nicht bei der Erfindung bleiben – diese muss auch verstärkt den Weg auf den Markt finden“, so Egerth und Pseiner. „Wenn wir innovationsscheu agieren, kommen wir nicht weit. Es braucht eine Kultur der Innovationsbereitschaft, die im doppelten Sinn gefördert wird.“ Die geplante Umsetzung der Forschungsförderungsdatenbank  sehen die beiden FFG-Geschäftsführer positiv, die FFG agiert hier bereits als Vorreiter bei der bestehenden Transparenzdatenbank.

Die Zukunftsoffensive für Forschung, Technologie und Innovation ist aus Sicht von Egerth und Pseiner auch eine wichtige Grundlage, um weiter auf europäischer Ebene Mittel erfolgreich einzuwerben. Als Nationale Kontaktstelle für das EU-Forschungs- und Innovationsrahmenprogramm „Horizon 2020″ und weitere europäische Programme „wissen wir genau um die hohen Anforderungen Bescheid, um im europäischen Wettbewerb mithalten zu können. Neben gezielter Information und umfassender Beratung zu den Förderformaten können wir auch mit entsprechenden Programmen den Boden in Österreich aufbereiten, um dann in großen Themengebieten wie Quantenphysik und Künstliche Intelligenz auf europäischer Ebene der nächsten Innovationsgeneration anzugehören.“

weitere Infos unter: FFG

21.8.2018, Quelle: FFG

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Enormer Mehrwert der europäischen Forschungsförderung

Faßmann: Enormer Mehrwert der europäischen Forschungsförderung – bereits rund 925 Millionen Euro nach Österreich

Informeller Wettbewerbsrat in Wien mit erster Bestandsaufnahme zu „Horizon Europe“-Verhandlungen – FFG unterstützt gezielt

In den kommenden beiden Tagen begrüßt Wissenschafts- und Forschungsminister Univ.-Prof. Dr. Heinz Faßmann seine Amtskolleginnen und Amtskollegen sowie EU-Forschungskommissar Carlos Moedas zum informellen Wettbewerbsrat in Wien. Im Mittelpunkt der Gespräche werden dabei das 9. EU-Forschungsrahmenprogramm „Horizon Europe“ (2021 – 2027) und der Europäische Forschungsraum (European Research Area) stehen. „Europa hat ein überzeugendes Angebot, das gilt insbesondere auch für die Bereiche Bildung, Wissenschaft und Forschung“, betont der Minister. „Der enorme Mehrwert der europäischen Forschungsförderung ist unumstritten“, so Faßmann. Ein Teil dieses Mehrwerts lasse sich auch messen, verwies der Minister auf neu vorliegende Daten zum aktuellen EU-Forschungsrahmenprogramm „Horizon 2020“. Von den insgesamt zur Verfügung stehenden Mittel von 77,2 Milliarden Euro gingen bisher rund 32 Milliarden Euro an Forscherinnen und Forscher in Europa und anderen teilnehmenden Ländern. „Nach Österreich sind bereits rund 925 Millionen Euro geflossen und wir sind unserem ambitionierten Ziel von 1,5 Milliarden Euro wieder ein gutes Stück näher gerückt“, so der Minister.

„Österreich gehört zu den TOP-3 Ländern in ‚Horizon 2020‘“, verweisen die beiden FFG-Geschäftsführer Dr. Henrietta Egerth und Dr. Klaus Pseiner auf die Erfolgsquote für Beteiligungen, die bei 16,9 Prozent und damit auch deutlich über dem Durchschnitt aller Staaten (14,7 Prozent) liegt. Es zeige sich auch, dass der Anteil an Förderzusagen für Österreich (2,9 Prozent) über jenem aus dem vorigen EU-Forschungsrahmenprogramm (2,6 Prozent) liege. Die heimischen Hochschulen konnten seit 2014 336,5 Millionen Euro einwerben, die Unternehmen 321,2 Millionen Euro und die außeruniversitären Forschungseinrichtungen 208,7 Millionen Euro. Nach Programmen betrachtet sind die Forschenden und Unternehmen in Österreich insbesondere erfolgreich in ERC (European Research Council; 193,7 Millionen Euro), ICT (Informations- und Kommunikationstechnologien; 128,6 Millionen Euro) und Transport (105,5 Millionen Euro). Die FFG unterstützt die Forschenden und Unternehmen als Nationale Kontaktstelle gezielt mit einem umfassenden Informations- und Beratungsangebot und stellt ihr Know-how auch während der Ratspräsidentschaft zur Verfügung.

Die Europäische Kommission hat Anfang Juni ihren Vorschlag für „Horizon Europe“ vorgelegt und es wird insbesondere auch an Österreich liegen, diesen nun während der Ratspräsidentschaft gemeinsam mit den anderen EU-Mitgliedsstaaten und weiteren Akteuren mit Leben zu erfüllen. „Wir nutzen das informelle Treffen der Ministerinnen und Minister für eine erste Bestandsaufnahme“, so Faßmann. Die Ausgangsbedingungen seien mit Blick auf die im nächsten EU-Mehrjahresbudget (2021 – 2027) vorgesehenen 100 Milliarden Euro für Forschung und Innovation sehr gut. „Zudem bietet ‚Horizon 2020‘ eine solide Basis, auf der wir aufbauen und die Instrumente und Maßnahmen entsprechend nachschärfen können, um weiterhin den gesamten Forschungs- und Innovationskreislauf zu unterstützen und die wissenschaftliche, wirtschaftliche und gesellschaftliche Wirkung der europäischen Forschungsförderung weiter zu erhöhen“, betont Faßmann. „Wir stehen guten Mutes am Beginn eines spannenden und ambitionierten Weges und möchten die Verhandlungen zu ‚Horizon Europe‘ während unseres EU-Vorsitzes so weit wie möglich voranbringen.“

Der Vorschlag der Europäischen Kommission für „Horizon Europe“ sieht wie bereits „Horizon 2020“ drei Säulen vor: Säule I („Open Science“) konzentriert sich auch künftig auf exzellente Wissenschaft, maßgeblich durch Förderungen des Europäischen Forschungsrates (ERC). Säule II legt den Fokus auf globale Herausforderungen und industrielle Wettbewerbsfähigkeit und sieht u.a. „Missionen“ vor, um Ziele mit hoher gesellschaftlicher Relevanz und eine verstärkte Sichtbarkeit zu erreichen. Neu ist die Säule III („Open Innovation“), sie soll insbesondere mit dem Europäischen Innovationsrat (EIC) dazu beitragen, dass die EU bei bahnbrechenden marktschaffenden Innovationen führend wird.

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BM für Bildung, Wissenschaft und Forschung
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Pressesprecherin
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16.7.2018, Quelle: APA

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Special Innovationspool am 16.5.2018 – Der Weg zu Open Innovation und passende Fördermöglichkeiten

Am 16. Mai 2018 luden die ITS Förderberatung und die Plattform für Innovationsmanagement (PFI) zum Austausch über Wege zu Open Innovation und passende Fördermöglichkeiten.

Interessierte kamen im traditionellen Bellaria Kino vis à vis des Wiener Volkstheaters zusammen, um sich zu informieren. Einblicke gaben in Ihren Vorträgen Experten von innovation service network, Austria Wirtschaftsservice (AWS) sowie der ITS Förderberatung.

Das Programm:
Open Innovation – Hintergründe, Anwendungsfelder und Beispiele aus der Praxis – Dr. Reinhard Willfort, innovation service network
Motivation und fairer Austausch in offenen Innovationsprozessen – Peter Pawlek, Austria Wirtschaftsservice
Fördermöglichkeiten der FFG im Bereich Open Innovation – Martin Walser, ITS Förderberatung / ITS Innovation Support

Nach den Fachvorträgen fanden rege Diskussionen zu diesen spannenden Vorträgen statt. Bei kulinarischen Wiener Schmankerl und angeregten Gesprächen ließen wir diesen erfolgreichen Tag gemütlich ausklingen.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern für ihr Interesse an der Veranstaltung „Special Innovationspool: Der Weg zu Open Innovation und passende Fördermöglichkeiten“ im traditionsreichen Bellaria Kino am 16. Mai 2018. Großer Dank gilt dabei vor allem Herrn Pawlek und Herrn Willfort, die ihr Expertenwissen zum Thema Open Innovation mit uns geteilt haben. Vielen Dank auch an unseren Kooperationspartner PFI – Plattform für Innovationsmanagement für die tolle Zusammenarbeit.

Impressionen zur Veranstaltung (c) weinfranz / PFI:

Innovative Firmen werden gefördert

 

Nach Jahren der Abwanderung erlebt Europa derzeit die Rückkehr zahlreicher Industriebetriebe.

Nicht nur große, sondern auch kleinere Unternehmen suchen jetzt verstärkt um Förderungen für Forschung und Entwicklung an.

Die ITS Förderberatung und die Plattform für Innovation (PFI) laden daher am 16. Mai 2018 in Wien innovative Firmen ein, sich zu informieren und gedanklich auszutauschen

12.5.2018, Quelle: Krone

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Forschungsförderung: „Weg von der Gießkanne“

Weniger als ein Viertel der Forschungsförderung wird im Wettbewerb vergeben, rechnet die FFG vor. Und mahnt ein, die Fehlentwicklung zu stoppen.

„Weg von Basissubventionen, die undefiniert und undifferenziert sind, hin zu wettbewerblichen und qualitativ hochwertigen Förderungen“, fordert FFG-Geschäftsführerin Henrietta Egerth. Unterstützt wird sie dabei von Martin Kocher, Direktor des Instituts für Höhere Studien. Nicht nur in der Grundlagenforschung und im angewandten Forschungsbereich, sondern auch innerhalb des Universitätsbereichs – mit 44 Prozent der größte Anteil an den Ausgaben des Bundes für F&E – könne man diesen Faktor ausbauen. Die Forschungsausgaben allgemein müssten auch weiter steigen, „es ist noch nicht genug, um zu den Innovations-Leadern vorzustoßen“, so Kocher.

FFG-Anteil an den Forschungsausgaben des Bundes sinkt
Vergangene Jahre zeigen aber, dass genau das Gegenteil der Fall ist: Der Anteil der FFG gemessen an den Forschungsausgaben des Bundes sank seit 2008 von 18 Prozent auf 13 Prozent. „Ein Problem“, meint Geschäftsführer Klaus Pseiner und appelliert an die Bundesregierung, „die Bedeutung der FFG an den Ausgaben des Bundes sichtbarer zu gestalten.“ Auch wenn die FFG für heuer noch kein Budget hat, „schaut es für das laufende Jahr nicht schlecht aus“, sagt Pseiner, allerdings gebe es angesichts einer neuen Ausschreibung für das Kompetenzzentrenprogramm COMET einen Einmaleffekt. Mittelfristig hofft man in der FFG auf einen „neuen Aufwärtstrend“. Im abgelaufenen Jahr wurden von der FFG 3.775 Projekte bewilligt, an denen 3.477 unterschiedliche Organisationen beteiligt sind. Für Forschungs- und Innovationsprojekte wurden 562 Mio. Euro an Förderungen neu bewilligt – 40 Millionen mehr als 2016.

Digitalisierung spielt wichtige Rolle
Rund 23 Prozent des Gesamtvolumens – 130 Millionen Euro – wurden für Produktionstechnologien genehmigt. Auf Platz zwei finden sich die Informations- und Kommunikationstechnologien mit 118 Millionen Euro (21 Prozent), dahinter folgen mit 84 Millionen Euro die Themen Energie und Umwelt (15 Prozent), Mobilität und Life Sciences. Von 2015 bis 2017 stieg der Anteil jener Projekte, in denen Digitalisierung eine wichtige Rolle spielt, um rund 20 Prozent auf 57 Prozent. Das Thema Digitalisierung ziehe sich dabei durch alle Bereiche und habe eine „dominante Rolle“, sagt Egerth. Jeder zweite Förder-Euro werde in Digitalisierungsprojekte investiert. Darüber hinaus gehen 66 Prozent der FFG-Förderung in Projekte, in denen Hochschulen bzw. Forschungseinrichtungen mit Unternehmen kooperieren. „Damit ermöglichen wir den Strukturwandel“, sagte Pseiner unter Hinweis darauf, dass ein Drittel der Unternehmen dabei in neuen Feldern aktiv werde und jährlich rund 200 neue Produkte auf den Markt kommen, die direkt auf FFG-Projekten basieren.

1.5.2018, Quelle: Industriemagazin

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Österreichische Forschungsquote steigt 2018 auf 3,19%

2018 werden in Österreich nach einer Schätzung von Statistik Austria voraussichtlich rund 12,3 Mrd. Euro für Forschung und Entwicklung (F&E) ausgegeben. Die daraus resultierende Forschungsquote, die die Bruttoinlandsausgaben für F&E als Prozentsatz des nominellen Bruttoinlandsprodukts darstellt, wird dadurch auf 3,19% ansteigen. Damit wird die Forschungsquote leicht über dem Niveau von 2017 (3,16%) und 2016 (3,15%) liegen sowie deutlich höher als 2015 (3,05%) sein. Von 2017 auf 2018 werden die Forschungsausgaben um 5,6% ansteigen, also stärker wachsen als das nominelle Bruttoinlandsprodukt (+4,9%). Die F&E-Quote liegt bereits seit 2014 über den in der EU bis 2020 angestrebten 3%, aber unterhalb des österreichischen Zielwerts von 3,76%. In Zehnjahresabständen betrachtet stieg die Forschungsquote in Österreich stark an: So lag der Wert 2008 noch bei 2,57% und 1998 sogar erst bei 1,73%.

Mit rund 6,11 Mrd. Euro (+6,8% gegenüber 2017) werden die heimischen Unternehmen den Großteil der F&E in Österreich finanzieren. Rund 1,95 Mrd. Euro werden voraussichtlich aus dem Ausland für Forschung zufließen, vor allem durch multinationale Unternehmen, die in Österreich Forschungsstandorte betreiben. Der Staat wird 2018 mit rund 4,2 Mrd. Euro Forschung in Österreich finanzieren. Das sind um 4,3% mehr als 2017. Diese Steigerung liegt etwas unterhalb des prognostizierten Anstiegs des nominellen Bruttoinlandsprodukts von 4,9%. Fast 3,56 Mrd. Euro (+4,1% gegenüber 2017) sollen dabei vom Bund getragen werden (inklusive Forschungsprämien und F&E-Mittel der Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung), rund 526 Mio. Euro von den Bundesländern. Weitere öffentliche Einrichtungen – wie etwa Gemeinden, Kammern oder Sozialversicherungsträger – werden rund 117 Mio. Euro beitragen. Die F&E-Finanzierung durch den privaten gemeinnützigen Sektor wird rund 71 Mio. Euro ausmachen.

Von den gesamten 12,3 Mrd. Euro F&E-Ausgaben 2018 werden rund die Hälfte (49,5%) von den heimischen Unternehmen finanziert werden, 34,1% vom Staat und 15,8% aus dem Ausland. Der Anteil des privaten gemeinnützigen Sektors wird bei rund 0,6% liegen.

Österreich 2016 mit zweithöchster Forschungsquote in der EU
Im EU-Vergleich für das Jahr 2016 (das aktuellste Jahr mit EU-Vergleichsdaten) liegt Österreich an zweiter Stelle hinter Schweden (3,25%) und vor Deutschland (2,94%), Dänemark (2,87%) und Finnland (2,75%). Über dem EU-Durchschnitt von 2,03% liegen lediglich noch Belgien (2,49%) und Frankreich (2,25%).

Darüber hinausgehende internationale Vergleichsdaten liegen für 2015 vor: Die höchste Forschungsquote in Europa erreichte in diesem Jahr die Schweiz mit 3,37%. Hohe Forschungsquoten erzielten 2015 auch Südkorea (4,23%), Japan (3,29%) und die USA (2,79%). Die Forschungsquote Chinas lag mit 2,07% ebenfalls geringfügig über jener der EU (2,04% im Jahr 2015).

Detaillierte Ergebnisse bzw. weitere Informationen über Forschung und Entwicklung (F&E) finden Sie auf unserer Webseite.

Informationen zur Methodik, Definitionen:
Auf der Grundlage vorliegender Ergebnisse der österreichischen F&E-Erhebungen sowie sonstiger verfügbarer Unterlagen und Informationen, in erster Linie der F&E-relevanten Voranschlags- und Rechnungsabschlussdaten des Bundes und der Bundesländer sowie der aktuellsten Konjunkturdaten, wird von Statistik Austria die Globalschätzung der Bruttoinlandsausgaben für F&E erstellt. Bei dieser jährlichen Erstellung der Globalschätzung erfolgen auf der Basis von neuesten Daten jeweils auch rückwirkende Revisionen und Aktualisierungen. Die Daten bis 2015 basieren auf den zweijährig durchgeführten F&E-Erhebungen, die F&E-Werte ab 2016 sind als vorläufig anzusehen.
Die Finanzierung der in Österreich durchgeführten Forschung und experimentellen Entwicklung wird entsprechend den Definitionen des international gültigen Frascati-Handbuchs der OECD dargestellt. Dementsprechend sind österreichische Zahlungen für im Ausland durchgeführte F&E nicht in die Bruttoinlandsausgaben für F&E einzuschließen.

19.4.2018, Quelle: Statistik Austria

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FFG: JAHRESPRESSEKONFERENZ 2018

FFG: INNOVATION BESCHLEUNIGT KONJUNKTUR UND STRUKTURWANDEL
• FFG-Bilanz 2017: 685 Mio. Euro für 3.775 Projekte neu bewilligt, 467 Mio. Euro ausgezahlt, 2.715 Gutachten für die Forschungsprämie erstellt
• IHS: Österreich auf gutem Pfad, was F&E-Ausgaben betrifft; Ziel muss sein, noch effizienter zu werden und Strukturwandel aktiv zu gestalten

Investitionen und Export sind die beiden starken Treiber der aktuellen Konjunktur. Voraussetzung dafür sind innovative Unternehmen und wettbewerbsfähige Produkte. „Jetzt geht es darum, mit gezielten Interventionen den Strukturwandel weiter voranzutreiben und den Wirtschaftsaufschwung in Österreich abzusichern“, betonen die Geschäftsführer der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG, Henrietta Egerth und Klaus Pseiner, anlässlich der Präsentation ihrer Bilanz 2017 gemeinsam mit IHS-Direktor Prof. Martin Kocher.

„Die FFG trägt mit ihren Förderungen wirksam dazu bei, mehr Unternehmen auf einen Innovationspfad und rascher neue Produkte auf den Markt zu bringen sowie MitarbeiterInnen bestmöglich zu qualifizieren“, fassen die FFG-Geschäftsführer die Wirkung der direkten Forschungs- und Innovationsförderung zusammen. „Mehr als ein Drittel der Unternehmen, die an FFG-geförderten Projekten teilgenommen haben, sind in neuen Aktivitätsfeldern tätig geworden. Jährlich kommen rund 200 neue Produkte auf den Markt, die direkt auf FFG-Projekten basieren. Ein FFG Fördereuro wird binnen weniger Jahre zu rund zehn Euro an zusätzlichen Umsatz und Lizenzerlösen.“

„Forschung und Entwicklung spielen, neben ihrer konjunkturellen Wirkungen, auch eine zentrale Rolle für das langfristige Produktivitätswachstum und damit für den Wohlstand einer Volkswirtschaft – da ist die wissenschaftliche Evidenz eindeutig“, ergänzt Martin Kocher. „Österreich hat bei den Ausgaben für Forschung und Entwicklung in den letzten Jahren stark aufgeholt, nicht zuletzt auch wegen einer professionellen Förderlandschaft.“

Strukturwandel vorantreiben
„Forschungsförderung ermöglicht es direkt, wirtschaftspolitisch wichtige Impulse zu setzen. Sei es für bestimme Zielgruppen wie Start-ups, oder auch dort, wo es um die Optimierung von Strukturen geht, zum Beispiel in der Zusammenarbeit von Forschung und Wirtschaft“, so die FFG-Geschäftsführer. „Zwei Drittel der FFG Förderungen fließen in kooperative Projekte. Nach einer Studie kooperieren 60 Prozent der innovationsaktiven Großunternehmen und 30 Prozent der KMU in Österreich mit Hochschulen – damit liegen wir deutlich über dem EU-Schnitt.“ Auch die Anzahl der innovativen Unternehmen konnte in den vergangenen Jahren deutlich gesteigert werden. „Wir haben in den letzten drei Jahren insgesamt rund 4.600 innovationsaktive Unternehmen verzeichnet. Dazu zählen etwas über 4.000 Unternehmen, die fallweise forschungsaktiv sind, eine Gruppe von rund 500 Unternehmen, die laufend Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten durchführen, sowie eine Spitzengruppe von rund 50 Unternehmen, die hochaktiv und langfristig orientiert sind, und die auch verschiedene Fördermaßnahmen nutzen“, so Egerth und Pseiner. „Unterschiedliche Zielgruppen haben unterschiedliche Bedürfnisse und darauf reagieren wir als FFG mit einem differenzierten Förderangebot. Mit Einsteigerformaten wie dem Innovationsscheck unterstützen wir Unternehmen dabei, regelmäßiger und häufiger Innovationstätigkeiten durchzuführen, andere Formate wie Frontrunner, oder COMET sind für Innovationsprofis geeignet. “

Breites Portfolio der FFG
Insgesamt wurden von der FFG im abgelaufenen Jahr 3.775 Projekte bewilligt, an denen 3.477 unterschiedliche Organisationen beteiligt sind. Das entspricht einem Zuwachs von rund 14 Prozent bei der Anzahl der Projekte und rund zehn Prozent bei den Organisationen gegenüber dem Vorjahr. Für Forschungs- und Innovationsprojekte wurden im vergangenen Jahr 562 Mio. Euro an Förderungen neu bewilligt (2016: 522 Mio. €).

„Mit 381 Millionen Euro geht der Großteil unserer Förderungen – rund 68 Prozent – direkt an die Unternehmen“, berichten Egerth und Pseiner. „Davon werden rund 220 Millionen für Projekte von Großunternehmen verwendet, 161 Millionen Euro für Projekte von Klein- und Mittelunternehmen.“ Für Forschungsaktivitäten an den Hochschulen wurden 80 Millionen Euro, an Forschungseinrichtungen 48 Millionen Euro und an Kompetenzzentren 43 Millionen Euro bewilligt. Zusätzlich zu diesen Mitteln hat die FFG im Jahr 2017 weitere 123 Millionen Euro aus der Breitbandmilliarde vergeben (2016: 93 Mio. €).

Gestiegen ist auch das Volumen der Forschungsprämie: 2017 wurden von der FFG 2.715 Gutachten erstellt, in denen ein Volumen von insgesamt 673 Millionen Euro befürwortet wird (die Entscheidung über die Zuerkennung einer Forschungsprämie obliegt den Finanzämtern).

Digitalisierung als Top-Thema
Produktionstechnologien stehen im Branchen- bzw. Themenranking der FFG Förderungen an erster Stelle. Rund 130 Millionen Euro oder 23 Prozent des Gesamtvolumens (ohne Breitband) wurden 2017 für entsprechende Projekte bewilligt. Auf Platz zwei finden sich die Informations- und Kommunikationstechnologien mit 118 Millionen Euro (21 Prozent der Gesamtförderung), dahinter folgen mit 84 Millionen Euro die Themen Energie und Umwelt (15 %), Mobilität (70 Mio. €, 12 %) und Life Sciences (60 Mio. €, 11 %).
Von 2015 bis 2017 stieg der Anteil jener Projekte, in denen Digitalisierung eine wichtige Rolle spielt, um rund 20 Prozent von 39 auf 57 Prozent. „Auch darin zeigt sich eindrucksvoll, wie die FFG den Strukturwandel aktiv unterstützt“, so die FFG Geschäftsführer Henrietta Egerth und Klaus Pseiner. „In der FFG ist die Digitalisierung nicht auf die eigentlichen IKT-Förderprogramme beschränkt, sondern durchzieht als zentrale Technologie des 21. Jahrhunderts alle Branchen und Forschungsthemen.“

FFG: erfolgreiche Partnerschaft mit den Regionen
Im Ranking der Bundesländer lag die Steiermark im Jahr 2017 mit 168 Millionen Euro eingeworbener FFG-Mittel an der Spitze, gefolgt von Wien mit 129 und Oberösterreich mit 109 Millionen Euro (gerechnet ohne Breitbandmittel). Diese drei Länder können traditionell die meisten FFG-Förderungen lukrieren, wobei noch im Jahr 2016 Wien mit 147 Millionen Euro auf Platz eins lag. „Diese Zahlen bilden auch die unterschiedlichen wirtschaftlichen Strukturen und Forschungsschwerpunkte der Länder ab“, erläutert FFG-Geschäftsführerin Henrietta Egerth.

Die FFG hat seit ihrer Gründung 2004 die Zusammenarbeit mit den Bundesländern in der Forschungs- und Technologieförderung kontinuierlich ausgebaut. „Wir wickeln für die Länder Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark und Tirol Förderprogramme aus Landesmitteln ab“, ergänzt FFG-Geschäftsführer Klaus Pseiner. „Diese Form der Zusammenarbeit mit den Ländern wurde vom Rechnungshof 2016 positiv hervorgehoben.“ Auch das seit 2007 laufende COMET Programm wird aus Bundes- und Landesmitteln sowie von den beteiligten Unternehmen gemeinsam finanziert.
Seit 2015 führt die FFG zudem thematische Ausschreibungen für die Bundesländer durch, darunter im letzten Jahr die Ausschreibung „Silicon!Alps“ für die Länder Kärnten und Steiermark.

Internationale Vernetzung weiter vorangetrieben
Seit 2014 wurden rund 780 Millionen Euro an Förderungen aus dem EU-Programm für Forschung und Innovation, „Horizon 2020“, für heimische Hochschul- und Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen bewilligt. Damit liegt Österreich bei der Erfolgsquote (gemessen nach Beteiligungen) auf Platz 3 in der EU. „Mit über 6.000 individuellen Beratungen jährlich und unserem umfassenden Angebot an Trainings und weiteren Services trägt die FFG als Nationale Kontaktstelle zum heimischen Erfolg maßgeblich bei“, so FFG-Geschäftsführerin Henrietta Egerth. Allein im vergangenen Jahr konnten aus „Horizon 2020“ und den Aufträgen der Europäischen Weltraumagentur ESA insgesamt rund 230 Millionen Euro an Förderungen für österreichische Unternehmen und Einrichtungen lukriert werden. Weiter ausgebaut wurden auch die Aktivitäten der FFG im Rahmen der KMU fokussierten Programme EUREKA und Eurostars. Die internationale Kooperation
wurde 2017 vor allem in Richtung Brasilien und China mit bilateralen Ausschreibungen sowie durch europäische Projektbeteiligungen zur Etablierung von europäischen Forschungs- und Innovationszentren weiter gestärkt.

Einen besonderen Schwerpunkt bildet heuer der österreichische EU-Ratsvorsitz im zweiten Halbjahr 2018. Neben rund 40 Fachveranstaltungen im FTI-Bereich, darunter auch große Kongresse im Bereich IKT und industrielle Technologien, stehen wichtige Entscheidungen für den Europäischen Forschungsraum an. Dazu zählen die Verhandlungen zum nächsten EU-Rahmenprogramm für Forschung, Technologie und Innovation sowie der mehrjährige Finanzrahmen der EU. „Die FFG wird ihr Know-how in die Ausgestaltung des neunten Rahmenprogramms aktiv einbringen“, so Egerth und Pseiner. Die aktuelle Diskussion umfasst bspw. die verstärkte missionsorientierte Forschung („Missions“) sowie die Einrichtung des European Innovation Councils (EIC), der insbesondere innovative Unternehmen adressieren soll.

Generell ist im neunten Rahmenprogramm aus Sicht der FFG die Stärkung der Forschung entlang der gesamten Innovationskette zentral und es gilt den Prozess der Vereinfachung“(“Simplification“) bei der Abwicklung der Förderungen fortzusetzen. „Ein starker europäischer Forschungsstandort ist essenziell für die internationale Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit und damit auch für Beschäftigung und Wohlstand in Europa”, betonen Egerth und Pseiner.

Neue Entwicklungen, neue Programme
Zu den im Jahr 2017 neu gestarteten Programmen zählt „Early Stage“, das sich an junge Unternehmen mit hohem Wachstumspotenzial und Firmen, die in neue Nischen vordringen wollen, richtet. Neu sind auch die Programme „Innovationswerkstätten“. Das sind offene Werkstätten, die sowohl über eine Ausstattung an modernen Geräten verfügen, aber auch als Raum für Kommunikation, Weiterbildung und gemeinsame Projekte dienen, sowie „Impact Innovation“, mit dem Vorhaben zur Entwicklung von innovativen Lösungen ohne direkten F&E-Bezug. Ebenfalls neu ist das Programm „Ideen Lab 4.0“, das die Weiterentwicklung von Ideen durch verschiedene Teams fördert. Und der bereits Ende 2016 gestartete „Patent.Scheck“, der Dienstleistungen rund um die
Patentrecherche und -anmeldung fördert, übertrifft bei weitem die Erwartungen. Seit dem Ausschreibungsstart wurden über 450 Anträge gestellt.

Presseunterlagen und Bildmaterial unter: https://www.ffg.at/pressemitteilungen

Rückfragehinweis:
Institut für Höhere Studien IHS
Josefstädter Straße 39, 1080 Wien
Richard Sellner, Makroökonomie und Wirtschaftspolitik
T: +43 1 59991 – 261
E: richard.sellner@ihs.ac.at
http://www.ihs.ac.at

Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG
Sensengasse 1, 1090 Wien
Linde Tuscher, Pressesprecherin
T: +43 5 7755-6010
E: presse@ffg.at
http://www.ffg.at/presse

weitere Infos unter: FFG

8.3.2018, Quelle: FFG

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Forschungsprämie abholen

Forschungsprämie abholen

Manuela Walser, Geschäftsführerin der ITS Förderberatung über Forschungsförderungen und -Hindernisse.

Artikel aus dem Wirtschaftsmagazin Trend.

Österreich will in die Liga der Innovationleader aufsteigen. Dazu wurde heuer die steuerliche Forschungsprämie von zwölf auf 14 Prozent erhöht. Reicht das?
Die Erhöhung ist generell ein sehr positives Signal dafür, dass Österreich Forschung undEntwicklung wichtig sind. eine Evaluierungsstudie zeigt auch klar, dass diese indirekte Forschungsförderung bei großen Unternehmen wichtig bei der Standortentscheidung ist. in Deutschland gibt es diese etwa nicht. Und wo sich große Betriebe ansiedeln, folgt of rasch ein Schwarm an kleinen hoch innovativen Unternehmen. Hier entwickeln sich unsere Hidden Champions.

Nutzen diese ergebnisunabhängige Prämie auch unabhängige Unternehmen?
Bedingt. In der Studie wurde kritisiert, dass nur zehn Unternehmen sich ein Drittel der Forschungsprämie abholen, die 2017 rund 628 Millionen Euro ausmachen wird. 90 Firmen bekommen das nächste Drittel, während sich das letzte Drittel rund 900 Unternehmen teilen. Weitere 1.000 Betriebe erhalten nur einen ganz geringen Prozentanteil. Es fehlt also noch die nötige Breite. Generell ist aber laut der Studie der Mix aus Forschungsprämie und direkter Forschungsförderung ideal.

Was wird gefördert?
In der industriellen Forschung vor allem eigenbetriebliche Forschung. Da geht es besonders um experimentelle Entwicklung für den Markt. Hier kann einfach Neues probiert werden, auch wenn es nicht gleich klappt. Betriebe können sich auch Auftragsforschung an Universitäten oder außeruniversitäre Forschungseinrichtungen in der Höhe von bis zu einer Million Euro fördern lassen. Gefördert werden also neue Produkte und Vorgehensweisen bzw. Prozesse. Das kann beispielsweise ein Verfahren sein um Batterien weit energieeffizienter herzustellen.

Wie können KMU besser an Förderungen gelangen?
Große Unternehmen haben meist eigene Experten, die sich nur damit beschäftigen wie man Förderungen am besten gewinnen kann. Besonders bei den direkten Förderungen sind die Zugänge für KMU teils noch sehr komplex. Vereinfachungen im Förderdschungel und Harmonisierung der Fördermittel sind dringend notwendig, um die Hemmschwelle zu senken. Hier wird schon einiges getan. Wichtig wäre aber eine generelle Vereinfachung des Förderangebots, um passende Programme leichter finden zu können. Für die Abwicklung sollen sich KMU auch Unterstützung suchen. Man macht sich ja auch nicht die Steuererklärung selbst. Oft fehlt es bei Unternehmen, die tollte Produkte entwickeln, auch am Bewusstsein, dass sie ja schon Forschung bzw. experimentelle Entwicklung betreiben.

Welche Leistungen bietet Ihr Unternehmen?
Wir betreuen rund 70 Kunden im Bereich Forschungsförderung. Unsere Leistungen erstrecken sich von der ersten Beratung bis hin zur ganzen Abwicklung. Wir sehen uns auch als Partner der FFG, die die Förderanträge überprüft.

 

16.2.2018, Quelle: Trend

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FFG: Im Fördershop steht eine Konzentrationsübung bevor

In der Forschungsförderungsgesellschaft blickt man entspannt in eine Zukunft, die mehr Autonomie der Förderagenturen gegenüber Ministerien bringen könnte.

Es wird wichtigere, sicher aber auch unwichtigere Gründe für ein Fest geben: Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG begeht 2018 zumindest zwei Jubiläen. Die Vorgängerorganisation FFF startete vor 50 Jahren mit ihrer Arbeit. Dieser „Forschungsförderungsfonds für die gewerbliche Wirtschaft“ wurde schließlich 2004 beim Merger mehrerer Agenturen in die damals neu gegründete FFG eingegliedert und läuft seither unter „Basisprogramme“ – eine themenoffene Förderschiene, in der Anträge nach Qualitätskriterien von einer internationalen Jury ausgewählt werden. Auch Comet, das Kompetenzzentren-Programm der Agentur, gibt es schon seit einer runden Anzahl von Jahren: Es startete 2008 als Fortführung einer Mehrzahl von Programmschienen, die K-ind, K-net und K-plus hießen. Aber man muss das Feiern ja auch nicht übertreiben.

Henrietta Egerth, die gemeinsam mit Klaus Pseiner seit Anbeginn die Geschäfte der FFG führt, betont, dass ihr der Blick in die Zukunft trotz des Charmes, der einem Jubiläumsjahr innewohnt, mehr am Herzen liege. Der Innovationsteil des ÖVP-FPÖ-Regierungsprogramms könnte dabei, wie berichtet, zu Erleichterungen in der Alltagsarbeit führen, denn hier wird mehr Autonomie für die Förderagenturen versprochen. Bisher erhielt die FFG von ihren Eigentümern, dem Verkehrs- sowie dem Wirtschaftsministerium, Beauftragungen für jedes einzelne Förderprogramm.

Mehr Autonomie
Künftig könnte es eine einfachere Regelung geben, die Ministerien würden mit der FFG einen strategischen Rahmen vereinbaren, in dem die Agentur ihre Förderinstrumente eigenständig auswählt und anpasst. Egerth: „Wichtig ist eigentlich nur, ob alle Förderungen für angewandte Forschung bei uns abgeholt werden können.“ In jedem Fall könne sie sich vorstellen, dass die derzeitige Vielzahl an Programmen (etwa 80 allein in der FFG) auf „wenige Instrumente konzentriert wird, um strategische Überthemen wie Digitalisierung oder Energie zu bespielen“.

Gelassen sieht sie die Eigentümerstruktur der Agentur. Hierzulande wurde schon häufig über die Zusammenlegung der Forschungsagenden aller zuständigen Ressorts (Wissenschaft, Verkehr, Wirtschaft, Umwelt) in ein Superministerium diskutiert. Dass es unter der ÖVP-FPÖ-Regierung wieder einmal nicht dazu gekommen ist, „macht uns keine Sorgen, denn das hat in der Vergangenheit auch gut funktioniert“. Egerth betont, dass es auch europäische Länder mit einer weitaus kleinteiligeren Eigentümerstruktur in Bezug auf Fördereinrichtungen gebe: „In Norwegen wird eine Agentur von sechs Ministerien beauftragt.“

Erfolge mit EU-Programmen
Die FFG selbst wickelt aber auch nicht nur die Programme von Verkehr- und Wirtschaftsministerium ab. Unter Federführung des Wissenschaftsministeriums wird die Beteilung an europäischen Programmen wie Horizon 2020 oder den Exzellenzförderungen des Europäischen Forschungsrats ERC organisiert. Hier gab es in den vergangenen Jahren immer wieder Erfolgsmeldungen: Die Rückflüsse bei Horizon 2020 sollen demnach bei 780 Millionen Euro liegen. Man liege bezüglich der eingeworbenen Mittel an Platz 9. Die FFG betreut aber auch die Forschungsprogramme des Klimafonds, der wiederum vom Verkehrs- und vom Lebensministerium dotiert wird. Das Finanzministerium schließlich beauftragt die Agentur, Einreichungen für die Forschungsprämie auf Relevanz für F&E zu prüfen. Unternehmen können ihre Forschungsausgaben geltend machen, seit Anfang des Jahres belauft sich der Rückfluss sogar auf 14 Prozent.

Wenig Überschneidungen
Überschneidungen zwischen den Programmen der großen Fördereinrichtungen FFG, der Förderbank aws und dem Wissenschaftsfonds FWF sieht Egerth nur wenige – und die seien durch „die Natur der Sache“ gegeben, weil Programme in F&E auch ineinander übergehen sollten. „Start-ups, die von der aws Geld für die Gründungsphase erhalten, können natürlich auch Forschung machen und daher bei uns vorstellig werden“, betont die FFG-Chefin.

Man kooperiere, um die oft zitierte Wertschöpfungskette zwischen Grundlagenforschung und Wirtschaft so lückenlos wie möglich unterstützen zu können. Die jüngste diesbezügliche Neuerung: ein Spin-off-Fellowship, um noch mehr akademische Gründungen zu ermöglichen. Da gebe es Bedarf.

Damit könnte ein Wissenschafter mit einer Entdeckung und dem nötigen Unternehmergeist für eine eventuelle Vorbereitungsphase vor der Gründung vom Hochschulbetrieb freigestellt werden. Egerth: „Für einige Forscher und Forscherinnen, die vor einer unsicheren Zukunft an den Unis stehen, könnte das auch eine zusätzliche berufliche Perspektive öffnen.“

weitere Infos unter: https://derstandard.at/2000073108507/FFG-Im-Foerder-Shop-steht-eine-Konzentrationsuebung-bevor

28.1.2018, Quelle: Standard

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Geplantes Forschungsfinanzierungsgesetz für FFG „ein Hammer“

Wien (APA) – Auch wenn das Thema Forschung im neuen Regierungsprogramm nicht zu den Prioritäten zählt, zeigt man sich in der Forschungsförderungsgesellschaft FFG zufrieden mit dem Papier. Darin finde sich mit dem Forschungsfinanzierungsgesetz ein lange gehegter Wunsch – dass das in Aussicht genommen werde, sei „ein unglaublicher Hammer“, sagte FFG-Geschäftsführer Klaus Pseiner im Gespräch mit der APA.
Weder in der Präambel, noch in den Prinzipien des Regierungsprogramms werden Wissenschaft und Forschung erwähnt, erstmals findet sich das Thema auf Seite 13 – und da im Zusammenhang mit der „Optimierung der Strukturen“. Das stört Pseiner und seine Co-Geschäftsführerin Henrietta Egerth aber nicht. Viel zentraler sei die mit dem Forschungsfinanzierungsgesetz versprochene mehrjährige Budget- und Planungssicherheit und bei den Forschungsausgaben „eine Tangente, die in die richtige Richtung geht“.
Dass bei dem Ziel, die Forschungsausgaben auf 3,76 Prozent des BIP zu steigern, keine Jahreszahl mehr genannt wird, ist für die beiden FFG-Chef nicht so wichtig. „Das Forschungsfinanzierungsgesetz, das 3,76-Prozent-Ziel und die Absicht, in die Gruppe der führenden Innovationsländer vorzustoßen, sind klare Vorgaben und Wegweiser“, sagte Egerth.
Doch trotz der angekündigten jährlichen Budgetsteigerungen und einer gesetzlich fixierten längerfristigen Planbarkeit bleibt Pseiner realistisch: „Selbst wenn ein Forschungsfinanzierungsgesetz kommt, wird das nicht so viel sein, dass man große Herausforderungen wie die Digitalisierung meistern kann.“ Den dafür notwendigen – auch budgetären – Freiraum müsse man sich erst schaffen, etwa durch die geplante neue Governance im Forschungsbereich.

„Stärkere Autonomie der Förderungsgesellschaften“
So hat die Regierung in ihrem Programm eine „stärkere Autonomie der Förderungsgesellschaften“ angekündigt, sowie eine „klar definierte Aufgabenverteilung“ zwischen Ministerien (strategischen Verantwortung) und den Förderagenturen (operative Verantwortung). Für Egerth ist diese angestrebte Autonomie „Mittel zum Zweck, damit wir besser politische Vorgaben umsetzen können“. Einschränkungen gebe es derzeit vor allem durch die „Kleinteiligkeit der Programmformate“.
Diese Programme werden im Auftrag der Ministerien abgewickelt, „da ist das Budget genau zugeteilt und dementsprechend lässt das keinerlei Verschiebung von Budgets, Änderung der Schwerpunkte und auch keine größere, holistischer Herangehensweise von Problemstellungen zu“, so Egerth. Der derzeitige Zustand ist für Pseiner „ein historischer Rucksack“, „wir haben über die Jahre eine eingeschränkte Flexibilität erworben“.
Besser wäre es für Egerth, wenn die Politik die großen gesellschaftlichen Herausforderungen definiere, die FFG im Abstimmung mit Forschungsrat und Ministerien vorschlage, wieviel Geld für die verschiedenen Themen benötigt werde, und mit den verschiedenen FFG-Instrumenten diese Zielvorgaben bediene. „Das wäre eine Form von Autonomie, bei der man aus dem vorhandenen Potenzial und Budget mehr herausholen könnte und wo wir gegenüber den Kunden wesentlich einfachere und harmonische Lösungen anbieten könnten.“
Zudem würde eine solche generelle Reform die Bürokratie in der Forschungsförderung „deutlich reduzieren“, so Pseiner. Als Beispiele nannte er weniger und klare Ausschreibungen, größere Budgetsummen, harmonisierte Standards statt unterschiedliche Voraussetzungen und Zeiten für das Einreichen, etc.

Intensive Kooperationen zwischen Bund und Ländern
Der Plan der Regierung, die Forschungsmittel der Länder nach Möglichkeit durch die zuständigen Bundesorganisationen abzuwickeln, ist für die FFG nichts Neues. Schon jetzt gebe es intensive Kooperationen und die FFG wickle für viele Bundesländer deren thematischen Programme ab, etwa für Steiermark, Oberösterreich und Salzburg. Für Pseiner ist das ein „Best Practice-Modell“, von dem er hofft, „dass das noch vollständiger wird“.
Als Beispiel nennt er die sogenannte Anschlussförderung. Dabei beurteilt die FFG ein beantragtes Forschungsprojekt, finanziert aber nur einen Teil und das jeweilige Bundesland stockt bis zur Höchstgrenze, die das Beihilfenrecht lässt, auf, ohne selbst das Projekt beurteilen zu müssen. „So etwas in ganz Österreich, wäre schon ein großer Schritt“, sagte Pseiner.
2018 gibt es für die FFG einiges zu feiern: 50 Jahre Förderung der wirtschaftsnahen Forschung, nachdem der – später in die FFG aufgegangene – Forschungsförderungsfonds der gewerblichen Wirtschaft (FFF) 1968 seine Tätigkeit aufgenommen hat, sowie das zehnjährige Bestehen der beiden Forschungsprogramme „Comet“ und „Coin“. Budgetär schaut es für die FFG im neuen Jahr „insgesamt sehr gut aus“, wie die Geschäftsführer betonen. Dies nicht zuletzt auch aufgrund der – per Gesetz mit in Summe 107 Mio. Euro finanziell deutlich besser ausgestattete – Nationalstiftung, die 47,6 Mio. Euro an die FFG ausschüttet.

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9.1.2018, Quelle: APA

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Was die Regierung bei Innovation und Digitalisierung plant

Wien (APA) – Diese Meldung ist Teil einer wöchentlichen Zusammenfassung für den APA-Science-Newsletter Nr. 46/2017 und nicht zwingend tagesaktuell

Die Regierungsspitzen haben in Wien gemeinsam ihr Programm für die kommenden fünf Jahre präsentiert. Im Folgenden ein Überblick über das Regierungsprogramm jeweils für die Punkte Innovation und „Innovation und Digitalisierung“.

Ein in der Wissenschaftspolitik schon länger ventiliertes Vorhaben will die ÖVP-FPÖ-Koalition nun realisieren: ein „Forschungsfinanzierungsgesetz“ ist im Regierungsprogramm festgeschrieben. Zur Erhöhung der Planungssicherheit ist dabei ein „periodischer Finanzierungspakt für mindestens die folgenden drei Jahre“ geplant. Die Forschungsausgaben des Bundes sollen jährlich erhöht werden.

Wie hoch diese Erhöhung ausfallen soll, wird nicht im Regierungsprogramm genannt. Jedenfalls soll damit eine Forschungsquote von 3,76 Prozent erreicht werden – ein Ziel, das schon in der 2011 beschlossenen Forschungsstrategie der Regierung festgeschrieben wurde. Wann die neue Regierung das alte neue Ziel erreichen will, hat sie nicht festgeschrieben, derzeit werden 3,14 Prozent des BIP für Forschung und Entwicklung (F&E) aufgewendet. Die geplanten zusätzlichen Mittel sollen jedenfalls „wo systemisch möglich, bevorzugt im Wettbewerb vergeben“ werden.

Aktualisierung der Forschungsstrategie
Die Forschungsstrategie will die neue Regierung aktualisieren und dabei auch „gesamtstaatliche Forschungsschwerpunkte“ festlegen. Anlässlich der Präsentation des jährlichen Forschungs- und Technologieberichts soll es einen „jährlichen FTI-Gipfel der Bundesregierung unter Einbindung der Bundesländer“ geben (FTI: Forschung, Technologie, Innovation, Anm.).

An konkreten Maßnahmen plant die Regierung eine „Exzellenzinitiative zur Steigerung der kompetitiven Grundlagenforschung“ – ein Vorhaben, das der Wissenschaftsfonds FWF schon mehr als ein Jahrzehnt lang fordert. Zur Forschungsprämie für Unternehmen bekennt sich die neue Regierung in ihrem Programm, die kompetitive, unternehmerische Forschung soll „gezielt gefördert“ werden.

Unter dem Stichwort „Schlanker Staat“ will die Regierung die Anzahl der Forschungsförderungsagenturen verringern, auch die Anzahl der Programme sowie die Bürokratie bei der Forschungsförderung sollen reduziert werden. Bei der operativen Abwicklung sollen die Förderungsgesellschaften „stärkere Autonomie“ erhalten, dem soll eine „umfassende strategische Verantwortung der Ministerien gegenüberstehen“. Die F&E-Mittel der Länder will die Regierung nach Möglichkeit durch die zuständigen Bundesorganisationen abwickeln lassen.

Die derzeit drei Beratungsorgane der Regierung bzw. Ministerien Forschungsrat, Wissenschaftsrat und ERA Council sollen zusammengelegt werden. Geplant ist weiters ein „Ethikrat Digitalisierung“ für gesellschaftliche Fragen in Zusammenhang mit der Digitalisierung.

Erleichterungen für die Wirtschaft
Das Kapitel „Innovation und Digitalisierung“ hält für die Wirtschaft einige Erleichterungen bereit, darunter ein Bekenntnis zur Forschungsprämie und mehr Unterstützung bei Gründungen. Forciert werden soll auch der Internetausbau. In Zukunft soll Österreich in Sachen Innovation auf der Überholspur unterwegs sein, geplant sind auch jährliche vom Ministerrat verabschiedete Forschungsschwerpunkte.

„Unser klares Ziel ist es, dass Österreich in den nächsten Jahren von der Gruppe der Strong Innovators zum Innovation-Leader aufsteigt und damit einer der innovativsten Staaten in Europa wird“, heißt es im Regierungsprogramm. Dafür werden mehrere neue Gremien eingerichtet: darunter ein jährlicher FTI-Gipfel, Forschungszentren sollen zu Forschungsclustern ausgebaut werden, ein gemeinsam mit dem Robotikrat die Regierung beratender Ethikrat Digitalisierung, eine Plattform Open Innovation, eine Digitalisierungsagentur sowie eine interministerielle Task-Force Digitalisierung. Geplant ist auch etliche Berichte, Monitorings und ein Digitalisierungskompass bzw. Digitalisierungsbarometer.

Das Internet soll noch schneller werden als bisher geplant. Die Breitbandversorgung mit zumindest 100 Mbit/Sekunde soll nur noch ein „Zwischenziel“ am Weg zu einem Gigabit-Netz sein. 2015 soll es eine landesweite Versorgung mit Gigabit-Anschlüssen sowie flächendeckend mobiles Internet der 5. Generation 5G geben. Für die Ausschreibung der 5G-Frequenzen ist eine Roadmap angekündigt. Für die Versteigerung soll eine „strategische, investitionsfreundliche Zielsetzung“ definiert werden und die Erlöse nicht ins allgemeine Budget sondern zweckgebunden ausschließlich in den Ausbau der digitalen Infrastruktur fließen. Beim 5G-Ausbau will die Regierung zu den „absoluten Frontrunnern weltweit“ gehören. Der laufende Breitbandausbau soll beschleunigt werden und die verbliebenen Mittel der Breitbandmilliarde vollständig investiert werden. Die Vergabe soll unbürokratisch erfolgen.

Kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zugute kommen soll ein Ausbau der alternativen Finanzierungsmethoden sowie die Ausweitung von „KMU digital“. Die Datenschutzbehörde soll zudem verstärkt verwarnen statt strafen.

Neues Forschungsfinanzierungsgesetz
Relativ konkret ist auch, dass die Forschungsausgaben des Bundes kontinuierlich erhöht werden sollen, um eine Forschungsquote von 3,76 Prozent zu erreichen. Geplant ist auch ein neues Forschungsfinanzierungsgesetz mit einem jährlichen Finanzierungspakt für die Folgejahre. Geprüft wird zudem die Einrichtung einer staatlichen Technologietransfer-Organisation, um nicht genutzte Patent- und Schutzrechte von öffentlichen Institutionen gewinnbringend zu verwerten, wie es heißt.

Der Forschungsrat RFT, der Wissenschaftsrat und das ERA Council Forum werden als Beratungsgremium der Regierung zusammengelegt. FFG und aws sollen stärker zusammenarbeiten, Doppelgleisigkeiten sollen abgebaut werden und das Fördersystem generell effizienter werden, indem administrative Kosten gesenkt werden. Bei der Forschungsförderung, konkret dem nationalen Richtliniensystem, soll es eine „massive Vereinfachung“ geben, bei der Kostenanerkenntnis sollen Pauschalen eingeführt werden und die Förderabwicklung weitestgehend elektronisch und automatisiert erfolgen.

Darüber hinaus soll der Staat digitaler werden. Die IT-Systeme des Bundes werden flächendeckend reorganisiert und modernisiert. Und wie bereits angekündigt wird es ein Bürgerkonto geben. help.gv.at wird in ein neues Portal namens oesterreich.gv.at integriert, das als zentrale Bürger- und Unternehmensplattform fungieren soll. In einem ersten, prioritären Schritt werden die zehn wichtigsten Behördenwege digitalisiert. Geben soll es auch ein Pilotprojekt „Digitale Identität“ mit digitalen Ausweisen und einer Weiterentwicklung der Handysignatur. Alle Behördenwege wird es aber auch weiterhin analog geben, wird im Koalitionsübereinkommen von ÖVP und FPÖ versichert.

weitere Infos unter: Was die Regierung bei Innovation und Digitalisierung plant

21.12.2017, Quelle: APA

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Höhere Forschungsausgaben, Gründen soll einfacher werden

Das Kapitel „Innovation und Digitalisierung“ hält für die Wirtschaft einige Erleichterungen bereit, darunter ein Bekenntnis zur Forschungsprämie und mehr Unterstützung bei Gründungen.

Forciert werden soll auch der Internetausbau. In Zukunft soll Österreich in Sachen Innovation auf der Überholspur unterwegs sein, geplant sind auch jährliche vom Ministerrat verabschiedete Forschungsschwerpunkte.

„Unser klares Ziel ist es, dass Österreich in den nächsten Jahren von der Gruppe der Strong Innovators zum Innovation-Leader aufsteigt und damit einer der innovativsten Staaten in Europa wird“, heißt es im Regierungsprogramm. Dafür werden mehrere neue Gremien eingerichtet: darunter ein jährlicher FTI-Gipfel, Forschungszentren sollen zu Forschungsclustern ausgebaut werden, ein gemeinsam mit dem Robotikrat die Regierung beratender Ethikrat Digitalisierung, eine Plattform Open Innovation, eine Digitalisierungsagentur sowie eine interministerielle Task-Force Digitalisierung. Geplant ist auch etliche Berichte, Monitorings und ein Digitalisierungskompass bzw. Digitalisierungsbarometer.

Schnelleres Internet
Das Internet soll noch schneller werden als bisher geplant. Die Breitbandversorgung mit zumindest 100 Mbit/Sekunde soll nur noch ein „Zwischenziel“ am Weg zu einem Gigabit-Netz sein. 2015 soll es eine landesweite Versorgung mit Gigabit-Anschlüssen sowie flächendeckend mobiles Internet der 5. Generation 5G geben. Für die Ausschreibung der 5G-Frequenzen ist eine Roadmap angekündigt. Für die Versteigerung soll eine „strategische, investitionsfreundliche Zielsetzung“ definiert werden und die Erlöse nicht ins allgemeine Budget sondern zweckgebunden ausschließlich in den Ausbau der digitalen Infrastruktur fließen. Beim 5G-Ausbau will die Regierung zu den „absoluten Frontrunnern weltweit“ gehören. Der laufende Breitbandausbau soll beschleunigt werden und die verbliebenen Mittel der Breitbandmilliarde vollständig investiert werden. Die Vergabe soll unbürokratisch erfolgen.

Kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zugute kommen soll ein Ausbau der alternativen Finanzierungsmethoden sowie die Ausweitung von „KMU digital“. Die Datenschutzbehörde soll zudem verstärkt verwarnen statt strafen.

Relativ konkret ist auch, dass die Forschungsausgaben des Bundes kontinuierlich erhöht werden sollen, um eine Forschungsquote von 3,76 Prozent zu erreichen. Geplant ist auch ein neues Forschungsfinanzierungsgesetz mit einem jährlichen Finanzierungspakt für die Folgejahre. Geprüft wird zudem die Einrichtung einer staatlichen Technologietransfer-Organisation, um nicht genutzte Patent- und Schutzrechte von öffentlichen Institutionen gewinnbringend zu verwerten, wie es heißt.

Doppelgleisigkeiten sollen abgebaut werden
Der Rat FTE, der Wissenschaftsrat und das ERA Council Forum werden als Beratungsgremium der Regierung zusammengelegt. FFG und aws sollen stärker zusammenarbeiten, Doppelgleisigkeiten sollen abgebaut werden und das Fördersystem generell effizienter werden, indem administrative Kosten gesenkt werden. Bei der Forschungsförderung, konkret dem nationalen Richtliniensystem, soll es eine „massive Vereinfachung“ geben, bei der Kostenanerkenntnis sollen Pauschalen eingeführt werden und die Förderabwicklung weitestgehend elektronisch und automatisiert erfolgen.

Darüber hinaus soll der Staat digitaler werden. Die IT-Systeme des Bundes werden flächendeckend reorganisiert und modernisiert. Und wie bereits angekündigt wird es ein Bürgerkonto geben. help.gv.at wird in ein neues Portal namens oesterreich.gv.at integriert, das als zentrale Bürger- und Unternehmensplattform fungieren soll. In einem ersten, prioritären Schritt werden die zehn wichtigsten Behördenwege digitalisiert. Geben soll es auch ein Pilotprojekt „Digitale Identität“ mit digitalen Ausweisen und einer Weiterentwicklung der Handysignatur. Alle Behördenwege wird es aber auch weiterhin analog geben, wird im Koalitionsübereinkommen von ÖVP und FPÖ versichert.

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18.12.2017, Quelle: Kleine Zeitung

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Förderungen 2018

Wegweiser durch die Förderlandschaft 2018 im Sonderheft der Dezemberausgabe des Industrie Magazins

Das Fördersystem in Österreich ist sehr umfangreich und attraktiv. Eine erfolgreiche Beantragung basiert auf der Innovationskraft des jeweiligen Förderprojektes sowie der sorgsam aufbereiteten Unterlagen und einer zeitgerechten Beantragung. Im Sonderheft der Dezemberausgabe des Industrie Magazins finden Sie den aktuellen Förderguide,  Facts & Figures, Dos and Don`ts sowie Interviews unter anderem mit den Geschäftsführern der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG).

Lesen Sie mehr unter: Sonderheft Förderungen 2018

13.12.2017, Quelle: Industrie Magazin

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Impressionen 2. Fortbildungs-Soiree in der Museumstrasse 30.11.2017

Am Donnerstag, den 30.11.2017 hat die 2. Fortbildungs-Soiree in unseren neuen Büroräumlichkeiten in der Museumstraße stattgefunden.

Wir freuen uns, dass so viele Interessierte in unsere Kanzlei sowie das traditionsreiche Bellaria Kino gekommen sind, um mit uns diesen besonderen Abend bei spannenden Vorträgen, angeregter Diskussion, bester Unterhaltung und feinem Essen zu verbringen.

Das Fortbildungsprogramm:
Andreas Salentinig – Aktuelle Schwerpunkte bei der Begutachtung durch die FFG
Alexander Leitgeb – Aktuelle Schwerpunkte bei der Betriebsprüfung
Martin Walser – Aktuelles aus der Direktförderung
Berta Leber-Ceppel – Nützliches und Neues aus dem Steuerrecht

Besonderer Dank gilt Helmuth Vavra und Berthold Foeger, die ein Best Of Ihres Kabarett-Programmes präsentiert haben.

Zum zweiten Mal wurden die Forschungsprämien Awards vergeben.  Wir gratulieren  den diesjährigen Gewinnern ! 

Und hier geht es zu den Fotos von unserem 2. Fortbildungs-Soiree:

 

 

Special Innovationspool am 4.10.2017 – Finanzierung und Förderung von Innovation

Am 4. Oktober 2017 luden die ITS Förderberatung und die Plattform für Innovationsmanagement (PFI) zum Austausch über nationale Fördermöglichkeiten und aktuelle Entwicklungen. Einigkeit zeigte sich insbesondere bei der zukünftigen Ausrichtung der steuerlichen Forschungsprämie: Es braucht mehr Breitenwirkung.

Interessierte kamen im traditionellen Bellaria Kino vis à vis des Wiener Volkstheaters zusammen, um sich über Möglichkeiten und Grenzen der Innovationsförderung zu informieren. Einblicke gaben in Ihren Vorträgen Experten der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), das Austria Wirtschaftsservice (AWS), die Oberbank sowie Experten der ITS Förderberatung.

Das Programm:
FFG Fördermöglichkeiten für Innovation: Die nationale und internationale Landschaft – Dr. Iraklis Agiovlasitis, Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft
Innovation x Förderung = Erfolg2 – Gerald Weidenauer, Oberbank
Überblick über die Leistungen der AWS zur Innovationsförderung – Dr. Angela Siegling, Austria Wirtschaftsservice
Effiziente Beantragung der Forschungsprämie – Mag. Alexander Leitgeb, ITS Förderberatung und Dr. Matthias Rath, ITS Innovation Support

Nach den Fachvorträgen fanden rege Diskussionen zu diesen spannenden Vorträgen statt. Bei kulinarischen Wiener Schmankerl und angeregten Gesprächen ließen wir diesen erfolgreichen Tag gemütlich ausklingen.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern für ihr Interesse und vor allem bei Frau Dr. Angela Siegling, Herrn Dr. Agiovlasitis und Herrn Weidenauer für deren Fachvorträge, die einen aktuellen Überblick zu den Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten von Innovation gaben. Vielen Dank auch an unseren Kooperationspartner PFI – Plattform für Innovationsmanagement für die perfekte Gestaltung des Programms und die Organisation.

Impressionen zur Veranstaltung (Fotorechte (c) Schwarz-König.at):

Verflixte Forschungsprämie: Erforsche, wie du Prämien kriegst

Viele Unternehmen haben von der Forschungsprämie nichts. Sie wissen nämlich gar nicht, dass ihnen eine zusteht, oder scheitern an den gefinkelten Formalitäten bei der Antragstellung.

Unzufrieden ist der Präsident der Industriellenvereinigung, Georg Kapsch, mit der österreichischen Forschungsförderung. Es gebe viel zu viele Förderstellen, die aber nicht miteinander
vernetzt seien. „Und statt zu handeln, wird oft in Gremien monate- und jahrelang diskutiert“, kritisierte er am Donnerstag beim Forum Alpbach. Außerdem leide die heimische Forschungsförderung an einem „Input- Fetischismus“. Statt das Augenmerk auf den Output zu legen, konzentriere man sich auf den Input. Kurz gesagt: Der IV-Chef vermisst jede Strategie – wie auch Hannes Androsch, Vorsitzender des Rats für Forschung und Technologieentwicklung. „Möglichst schnell muss es eine langfristige Planung geben“, betont er.

Dabei hat das Finanzministerium erst vor einigen Wochen beschlossen, die Forschungsprämie ab 2018 von zwölf auf 14 Prozent anzuheben. Möglich, dass die anstehenden Wahlen dabei auch eine Rolle gespielt haben. Tatsache ist nämlich, dass zwar einigen innovativen Unternehmen die Erhöhung etwas bringen wird – der Großteil wird aber gar nichts davon haben.

Das belegt eine im Frühjahr 2017 veröffentlichte Studie zum Thema Forschungsprämie. Das IHS, die KMU Forschung Austria und WPZ Research haben sie im Auftrag des Finanzministeriums erstellt. Die Autoren kommen bei ihrer Evaluierung zu folgendem Ergebnis: Die Forschungsprämie wirkt in die Tiefe und weniger in die Breite. Unternehmen, die kontinuierlich Forschung und Entwicklung (F&E) betreiben, nehmen sie gezielt und regelmäßig in Anspruch. Viele Betriebe jedoch, vor allem kleinere und mittlere, kommen gar nicht auf die Idee, die Forschungsprämie zu beantragen. Das hat mehrere Gründe. „Gerade Klein- und Mittelunternehmen bewerten ihre angewandte Forschungstätigkeit oftmals nicht als „Innovation und realisieren daher gar nicht, dass sie eigentlich Anspruch auf Forschungsprämien haben“, sagt ITS-Geschäftsführerin Manuela Walser, deren Unternehmen sich auf Förderberatung spezialisiert hat.

Förderungswürdig ist vieles
Wann ein Unternehmen Anspruch auf die Prämie hat, ergibt sich aus der Forschungsprämienverordnung. Doch anders als große Unternehmen haben kleinere im täglichen Tagesgeschäft gar nicht die Kapazitäten, um sich mit den komplexen Vorschriften auseinanderzusetzen. Und es ist ihnen auch nicht bewusst, dass nicht nur Grundlagenforschung, sondern insbesondere experimentelle Entwicklung und angewandte Forschung gefördert wird. „Förderungswürdig kann etwa im Lebensmittelbereich auch eine innovative Art des Transports, der Weiterverarbeitung oder der Lagerung eines Produkts sein“, sagt Wallner. „Wenn für die Milchverpackung keine Plastikfolie mehr verwendet wird, sondern nur mehr Naturprodukte, ist das ein
tolles, innovatives Produkt. Man muss es nur wissen.“ Doch selbst wenn das Bewusstsein unter den Mitarbeitern geschärft ist, dass sie quasi laufend und ganz
nebenbei „förderungswürdig“ arbeiten, ist für die meisten der Schritt, sich um die Prämie zu bewerben, zu anstrengend.

Auch beim 200-Mann-Betrieb Ennstal Milch dauerte es, bis das Management erkannte, in das Forschungsschema hineinzufallen. „Aber der Antragsprozess ist aufwändig. Einem Unternehmen wie unserem ist es nicht möglich, dass sich ein Mitarbeiter ausschließlich mit dem Thema Förderung und den vielen Details des Antrags bei der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) auseinandersetzt“, sagt der kaufmännische Direktor Markus Gerharter. Die FFG macht genaue Vorgaben, wie der Antrag auf Forschungsprämie einzureichen ist. So hat man auf dem standardisierten Formular nur 3000 Zeichen (inklusive Leerzeichen) zur Verfügung, um die Innovation zu beschreiben. „Einen Prozess derart kompakt darzustellen, ist sehr schwierig. Wir haben schnell bemerkt: Ohne externe Hilfe werden wir die Prämie nicht bekommen.“ Diese Hilfe holte sich das Unternehmen 2012 und erhält seitdem regelmäßig Forschungsprämien. „Die Anträge richtig zu formulieren, ist ein Handwerk. Wenn man die Erfahrung nicht hat, weiß man nicht, worauf es ankommt, welche Schlagwörter im Text unbedingt vorkommen sollten.“ Mit seinen Förderberatern hat Gerharter allerdings vorweg vereinbart, ihnen nur dann ein Honorar zu
zahlen, wenn ihre Arbeit auch etwas bringt – sprich: die Forschungsprämien auch tatsächlich vom Finanzamt bewilligt werden.

Nicht anders macht es Karl-Heinz Mayer, technischer Direktor des Elektronikunternehmens Eaton. „Wir haben anfangs ohne externe Hilfe mit viel personellem Aufwand Forschungsprämien generiert“. Als er die Förderberater beauftragte, vereinbarte er mit ihnen, dass sie nur für den darüber hinausgehenden Betrag ein Erfolgshonorar erhalten. „Anders hätte ich meinem Management die Beauftragung nicht verkaufen können.“ Die Entscheidung habe sich ausgezahlt, sagt Mayer. Das Unternehmen erhält seitdem doppelt soviel Forschungsprämie wie früher. Dennoch fragt er sich (und nicht nur er), warum das Verfahren so kompliziert gestaltet sein muss, dass es so viele Betriebe abschreckt – und sie um die wichtige Unterstützung umfallen. Sein Unternehmen hat mit Hilfe der Forschungsprämie jedenfalls einige Projekte durchgezogen, die sonst nicht realisiert worden wären. Mittlerweile könne es sich Eaton auch nicht mehr leisten, auf die Förderung zu verzichten. Mayer: „Wenn man einmal damit begonnen hat, plant man die Prämien auch wieder im Budget fürs nächste Jahr fix ein“.

27.8.2017, Quelle: Die Presse

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Steiermark bei regionaler F&E-Quote europaweit an der Spitze

Die Steiermark hat unter den 276 EU-Regionen die Spitze im Bereich der Ausgaben für Forschung und Entwicklung erreicht. Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer (ÖVP) und LHStv. Michael Schickhofer (SPÖ) gaben einen Zuwachs der F&E-Quote von 0,3 Prozentpunkten auf 5,16 Prozent des BIP im Zeitraum 2013 bis 2015 bekannt. Österreichweit ist die steirische Quote seit Jahren die höchste.

„Wir sind jetzt dort, wo alle hinwollen und haben seit Jahrzehnten daraufhin gearbeitet“, hielt LH Schützenhöfer fest. Auf regionaler Ebene in der EU führt die Steiermark laut den präsentierten Daten vor East Anglia (UK) mit einer F&E-Quote von 4,98 Prozent, Baden-Württemberg, (4,94) und der Region Hovedstaden um die dänische Hauptstadt Kopenhagen. Wien folgt noch vor Berlin auf Platz acht, Oberösterreich auf Rang 13 und Kärnten am 15. Platz. Laut der aktuellen Erhebung der Statistik Austria zu den österreichischen Forschungs- und Entwicklungsquoten komme hinter der Steiermark auf Platz zwei Wien mit 3,66 Prozent und Oberösterreich mit 3,18 Prozent. Der Österreichdurchschnitt liege bei 3,09 Prozent.

„Das ist ein großer Erfolg, aber es liegt auch noch viel Arbeit vor uns, denn nur wer in Forschung und Entwicklung investiert, hat den Fuß in der Tür der Zukunft der Arbeitsplätze“, wie LH Schützenhöfer betonte. „Es war unser großes Ziel vom Vize-Europameister zum Europameister aufzusteigen. Das ist gelungen“, sagte LHStv. Schickhofer. Ein entscheidender Entwicklungsfaktor für die Zukunft werde es sein, „Fachkräfte mit höchster Kompetenz im technischen Bereich“ bieten zu können. Er appellierte an die Jugendlichen „die richtige Lebens- und Berufsentscheidung zu treffen“.

Großteil der Ausgaben entfällt auf Unternehmen
Insgesamt seien in der Steiermark im Jahr 2015 rund 2,23 Mrd. Euro für F&E ausgegeben worden. Davon betrugen die F&E-Ausgaben der öffentlichen Hand 543,2 Mio. Euro (2013: 502 Mio. Euro). Die Unternehmen haben ihre Ausgaben deutlich gesteigert und investierten 1,69 Mrd. Euro (2013: 1,5 Mrd. Euro). Damit wurden in der Steiermark 75,7 Prozent (2013: 74,8 Prozent) der Gesamtinvestitionen von den Unternehmen getätigt.

„Wir machen das nicht zum Selbstzweck. Wir sind in der Industrie jeden Tag dem internationalen Wettbewerb ausgesetzt und müssen uns einfach anstrengen, um im Wettbewerb vorne zu sein“, hob Wirtschaftskammer-Spartenobfrau Angelika Kresch hervor. Aus ihrer Sicht könnte die Industrie die F&E-Ausgaben noch weiter erhöhen, „wenn wir dazu bessere Rahmenbedingungen hätten“. Dazu zählten laut Kresch u.a. die Umsetzung der jüngsten arbeitsrechtlichen Forderungen sowie Qualifizierungsmaßnahmen für Fachkräfte.

Massive Investitionen in Qualifizierung gefordert
„Wir müssen aufpassen, dass wir die Fachkräfte nicht verlieren, bzw. dass wie überhaupt welche bekommen und wir müssen in Zukunft in die Qualifizierung ganz stark investieren“, betonte auch Wirtschaftskammer-Präsident Josef Herk. Der Bedarf der Industrie an Absolventen der Universität sein hoch, bestätigte auch Rektor Harald Kainz von der TU Graz. In vielen Bereichen gebe es zu wenig Absolventen, um diesen zu befriedigen.

Wissenschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl (ÖVP) sah einen wesentlichen Grund für die erreichte Quote in der „hervorragenden“ Zusammenarbeit der Wirtschaft mit der Wissenschaft – „ein absolutes Erfolgsrezept“, wie sie formulierte. Ein wesentlicher Motor der steirischen Rekordquote seien auch die Kompetenzzentren nach dem COMET-Programm des Bundes: Die Steiermark ist an 25 der österreichweit 44 Kompetenzzentren beteiligt und damit mit Abstand das darin führende Bundesland in Österreich. Mit dem jüngsten „Silicon Austria Lab“ mit Standorten in Graz, Linz und Villach und der Gesamtkoordination von Graz aus werde die Steiermark zudem als international führende Region im Bereich der Mikroelektronik positioniert. Damit entstünden laut Eibinger-Miedl bis zu 200 neue Arbeitsplätze.

22.8.2017, Quelle: APA

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Forschungsprämie auf 14 Prozent ab 1.1.2018

Am 28.6.2017 wurde die Erhöhung der steuerlichen Forschungsprämie auf 14 Prozent ab 1.1.2018 beschlossen.

Im Bundesgesetzblatt vom 14.7.2017 wurde diese Änderung kundgemacht. Diese erneute Erhöhung der Forschungsprämie soll die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Österreich im internationalen Umfeld zusätzlich stärken.

Eine besondere Neuerung ergibt sich für abweichende Wirtschaftsjahre 2017/18. Dabei ist erstmals die gesamte Bemessungsgrundlage linear auf die Jahre 2017 und 2018 aufzuteilen. Für die Anzahl der Monate des Jahres 2017 gilt der Forschungsprämiensatz in der Höhe von zwölf Prozent, für die Anzahl der Monate des Jahres 2018 kommt der nunmehr erhöhte Satz in der Höhe von 14 Prozent zur Anwendung.

Die Erhöhung von zwölf auf 14 Prozent ist bereits die zweite innerhalb weniger Jahre. Zuvor wurde der Forschungsprämiensatz von zehn auf zwölf Prozent für Wirtschaftsjahre, die nach dem 31.12.2015 beginnen, erhöht.

Aktuell wird an einer Neufassung der Forschungsprämienverordnung gearbeitet. Welche Änderungen es geben wird und wann diese in Kraft treten, ist noch nicht bekannt. Wir werden Sie selbstverständlich zeitgerecht informieren.

 

 

 

 

 

 

 

18.07.2017, Quelle: RIS

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Standortvorteile durch Anhebung der Forschungsprämie

Standortvorteile durch Anhebung der Forschungsprämie

Parlamentskorrespondenz Nr. 832 vom 29.06.2017

Die Forschungsprämie wird ab Jänner 2018 von 12% auf 14% angehoben. Durch die Anhebung wird Österreich im internationalen Umfeld attraktiver, sagte der Finanzsprecher der ÖVP Werner Groiß. Die Anhebung wurde mit den Stimmen von SPÖ, ÖVP und Freiheitlichen beschlossen.

Grüne und FPÖ haben darüber hinausgehende Pläne. Ruperta Lichtenecker (G) wollte die Forschungsprämie unter bestimmten Umständen auf 18% der Forschungsausgaben heben. Die höhere Prämie kommt für sie dann in Frage, wenn seit fünf Jahren keine Prämie geltend gemacht wurde oder die Ausgaben für Umwelttechnik, Energietechnik, Ressourcenmanagement oder Cybersicherheit getätigt wurden. Außerdem soll die höhere Prämie für Klein- und Mittelbetriebe gelten, die laut Lichtenecker, in geringem Ausmaß von der Forschungsprämie profitieren und verstärkt gefördert gehören.

Die Erhöhung sei dem Grunde nach gut, meinte Axel Kassegger (F). Problematisch sei aber, dass in Österreich zu wenig privatfinanzierte Grundlagenforschung erfolgt. Die von den Grünen vorgeschlagene Erhöhung von 18% werde nicht den gewünschten Effekt bringen, so Kassegger. Der Abänderungsantrag blieb in der Minderheit.

weitere Infos unter: Parlamentskorrespondenz Nr. 832 vom 29.06.2017

03.07.2017, Quelle: Parlament

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Erhöhung der Forschungsprämie beschlossen

Erhöhung der Forschungsprämie beschlossen

Der Nationalrat hat Mittwochmittag die Erhöhung der Forschungsprämie beschlossen.
Sie wird ab dem 1. Jänner von zwölf auf 14 Prozent steigen.

weitere Infos unter: Erhöhung der Forschungsprämie beschlossen

29.6.2017, Quelle: Der Standard.at

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Österreich bei Forschung wieder auf Überholspur

Großes Maßnahmenbündel im Finanzausschuss beschlossen

WKÖ-Leitl/ FFG-Egerth: Österreich bei Forschung wieder auf Überholspur

Österreich rückt von Platz zehn auf Platz sieben im europäischen Ranking vor; Geplante Erhöhung der Forschungsprämie stärkt Innovationsstandort Österreich

Die geplante Erhöhung der Forschungsprämie von zwölf auf 14 Prozent wird der heimischen Wirtschaft einen kräftigen Innovationsschub bringen, sind sich Wirtschaftskammer Österreich-Präsident Christoph Leitl und die Geschäftsführerin der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft, Henrietta Egerth, einig: „Die steuerliche Förderung von Forschung, Entwicklung und Innovation ist ein wichtiger Standortfaktor. Gemeinsam mit den direkten Fördermaßnahmen entwickelt sich Österreich damit zu einem der Top-Innovationsländer.“

Aktuelle Rankings bestätigen die Wirkung dieser Maßnahmen. Im heute veröffentlichten European Innovation Scoreboard ist Österreich von Platz zehn auf Platz sieben vorgerückt. Im kürzlich präsentierten Global Entrepreneurship Monitor (GEM) liegt Österreich bei den innovationsbasierten Ländern an 5. Stelle in der EU. Und bei den Forschungsausgaben hat Österreich bereits den zweiten Rang in der EU inne. „Wir müssen diesen Erfolgskurs fortsetzen“, so Egerth und Leitl. „Dazu braucht es weitere Kraftanstrengungen der Wirtschaft, der Forschung und der öffentlichen Hand.“

WKÖ-Präsident Christoph Leitl betont die Bedeutung der Forschungsprämie für den Wirtschaftsstandort Österreich: „Die Forschungsprämie stärkt die Wettbewerbsfähigkeit heimischer Unternehmen, weil sie allen forschungsaktiven Unternehmen zu Gute kommt – sowohl KMU wie auch großen Unternehmen und stellt auch für Start ups einen Anreiz dar, in die Forschung zu investieren.  Ausländische Unternehmen erhalten einen Anreiz,  in Österreich zu forschen. Und: Gleichzeitig werden damit in den innovativen Unternehmen hoch- und höchstqualifizierte Arbeitsplätze geschaffen.“

Leitl begrüßt in diesem Zusammenhang auch ausdrücklich die vor zwei Wochen im Ministerrat beschlossene Aufstockung der Mittel für die Nationalstiftung. Die direkte Forschungsförderung ermöglicht es Unternehmen riskante Projekte anzugehen, für die sie ohne die Förderung der FFG nicht die notwendige Eigenfinanzierungskraft aufbringen könnten. „Viele Innovationen würden ohne FFG-Förderung schlichtweg nicht entstehen. Innovative Unternehmen wiederum wachsen schneller, haben höhere Exportquoten und schaffen mehr Arbeitsplätze“, betont Leitl mit dem Hinweis auf die Hebelwirkung von FFG-Förderungen.

Für FFG-Geschäftsführerin Henrietta Egerth geht es darum, Betriebe über den gesamten Innovationszyklus hinweg optimal zu unterstützen, von der Grundlagenforschung bis zur Markteinführung. „Die FFG stellt als One-Stop-Shop für die angewandte Forschung und Innovation den Österreichischen Unternehmen gut abgestimmte und hoch effektive Maßnahmen zur Verfügung, um innovative Ideen in unternehmerischen Erfolg umzusetzen.“

Um als Unternehmen die Forschungsprämie in Anspruch nehmen zu können, ist für Wirtschaftsjahre ab 2013 ein Gutachten der FFG erforderlich. Diese Dienstleistung ist für die Unternehmen kostenlos und kann im Zuge der Steuererklärung über ein elektronisches Formular beantragt werden. Allein im Jahr 2016 hat die FFG knapp 2.600 derartige Gutachten erstellt. Acht von zehn Unternehmen sind mit der Abwicklung durch die FFG zufrieden, knapp jeder zweite sogar sehr zufrieden.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. (FH) Gerlinde Tuscher,
Öffentlichkeitsarbeit FFG
Telefon: +43 5 7755 6010
gerlinde.tuscher@ffg.at

MMag. Rudolf Lichtmannegger,
Stabsabteilung Wirtschaftspolitik, Wirtschaftskammer Österreich
Telefon: +43 5 90 900 4411
Fax: +43 5 90 900 298

26.6.2017, Quelle: FFG

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Erhöhung der Forschungsprämie auf 14 % – Großes Maßnahmenbündel im Finanzausschuss beschlossen

Großes Maßnahmenbündel im Finanzausschuss beschlossen

Zahlreiche Anträge über steuerliche Maßnahmen zugunsten von Bevölkerung und Unternehmen passierten vor dem Sommer den Finanzausschuss.

Wie im Regierungsprogramm 2017/2018 festgehalten, wird die Forschungsprämie ab dem Jahr 2018 von 12 auf 14 Prozent erhöht.
Internationalen Studien zufolge, ist die positive Wirkung indirekter Forschungsförderung für eine aktive Standortpolitik evident, weshalb sich die Regierungsparteien auf Vorschlag des Finanzministers zu dieser nochmaligen Erhöhung entschlossen haben.

„Die Forschungsprämie ist ein wesentliches steuerliches Element zur Förderung von Forschung und Entwicklung, das allen Unternehmen gleichermaßen zugute kommt“, berichtete Finanzminister Dr. Hans Jörg Schelling. „Die Prämie ist eine sehr sinnvolle Ergänzung zur direkten Forschungsförderung und erweist sich nach ihrer Erhöhung im Rahmen der Steuerreform auf 12 Prozent als höchst erfolgreich.

Die weitere Erhöhung auf 14 Prozent ist Teil unseres Pakets, um Österreich als Wirtschafts- und Forschungsstandort wieder an die Spitze zu bringen.“

weitere Infos unter: Grosses Massnahmenbündel im  Finanzausschuss beschlossen

Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für Finanzen, Pressestelle
(+43 1) 514 33 501 030 oder 501 031
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Johannesgasse 5, 1010 Wien

23.6.2017, Quelle: APA

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Österreich gehört zu Ländern mit höchster Forschungsintensität

Parlamentskorrespondenz Nr. 705 vom 09.06.2017

Österreich gehört zu Ländern mit höchster Forschungsintensität. Forschungs- und Technologiebericht 2017 stellt Ergebnisse der FTI-Strategie dar
Die österreichische Bundesregierung hat im März 2011 ihre Strategie für Forschung, Technologie und Innovation (FTI-Strategie) formuliert. Österreich will damit in die Gruppe der sogenannten Innovationsführer vorstoßen. Über den Stand der Umsetzung der Strategie legen das BMWFW und des BMVIT jährlich einen Bericht vor. Laut dem Österreichischen Forschungs- und Technologiebericht für 2017 ( III-403 d.B.) wurden durch die FTI-Strategie in einigen Bereichen wesentliche Impulse zu Veränderungen gesetzt. So weist Österreich weiterhin eine überdurchschnittliche F&E-Quote auf und zählt nun zur Gruppe der forschungsintensivsten Länder. Seit 2008 konnte Österreich auch in internationalen Innovationsrankings einige Plätze vorrücken, doch ist dieser Aufholtrend seit 2014 wieder ins Stocken geraten. Österreich liegt mit seinem Innovationssystem damit im guten Mittelfeld der hoch entwickelten Industriestaaten, konnte aber in einem stark kompetitiven internationalen Umfeld nicht näher an die Gruppe der Innovationsführer herankommen.

Globalschätzung der F&E-Ausgaben rechnet mit Zuwachs für 2017
Gemäß der aktuellen Globalschätzung der Statistik Austria mit Stand April 2017 werden die gesamten Ausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E) im Jahr 2017 voraussichtlich 11,33 Mrd. € betragen. Dies würde einen Anstieg im Vergleich zum Jahr 2016 um 419,3 Mio. € bzw. 3,8% bedeuten und damit einen leichten Anstieg der geschätzten F&E-Quote (Bruttoinlandsausgaben für F&E im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt) um 0,02 Prozentpunkte auf 3,14%. Das entspricht in etwa dem Niveau der Vorjahre. Schon für 2015 und 2016 lag die österreichische F&E-Quote bei 3,12% und damit über dem europäischen Zielwert von 3%. Der erwartete Anstieg liegt auch über dem erwarteten Zuwachs des BIP von 3,3%.

Im EU-Vergleich lag Österreich mit seiner Forschungsquote 2015 (dem letzten Jahr, für das internationale Vergleichszahlen verfügbar sind) an zweiter Stelle hinter Schweden (3,26%) und vor Dänemark (3,03%), Finnland (2,90%) und Deutschland (2,87%). Die durchschnittliche Forschungsquote der EU-28 lag 2015 bei 2,03%.

Der öffentliche Sektor finanziert im Jahr 2017 voraussichtlich 36,0% der österreichischen F&E-Ausgaben, wovon der größte Beitrag (30,4%) auf den Bund entfällt. Dieser weist auch den höchsten prognostizierten Ausgabenanstieg im Vergleich zum Vorjahr auf, ein Plus von 178,3 Mio. € bzw. 5,5%. Zurückgeführt wird die Steigerung im Wesentlichen auf die Erhöhung der F&E-Prämie, also die Absetzbarkeit steuerlich anerkannter F&E-Ausgaben der Unternehmen, von 10% auf 12% im Jahr 2016. 2017 ist mit einem Mehraufwand des Bundes für erstattete Ausgaben von ca. 100 Mio. € zu rechnen, womit die F&E-Finanzierung des Bundes 2017 voraussichtlich auf 3,44 Mrd. € steigt.

Der Finanzierungsbeitrag der Bundesländer wird auf 514,5 Mio. € geschätzt, ein Zuwachs im Vergleich zum Jahr 2016 um rd. 4,3% bzw. 21,4 Mio. €. Auf sonstige öffentliche Einrichtungen wie Gemeinden, Kammern und Sozialversicherungsträger entfallen 121,9 Mio. €, was ein erwartetes Plus von 2,7% bzw. 3,2 Mio. € zusätzlich bedeutet. Insgesamt umfasst der öffentliche Finanzierungsanteil im Verhältnis zum BIP somit voraussichtlich 1,1%.

Steigendes Finanzierungsvolumen des Unternehmenssektors
Der Unternehmenssektor bleibt jedoch weiterhin der wichtigste Finanzierungssektor, mit einem geschätzten Anteil an den F&E-Gesamtausgaben von 48,2%. Dies entspricht einem voraussichtlichen Finanzierungsvolumen von 5,5 Mrd. €, bzw. einem Zuwachs von 3,1% bzw. 163,1 Mio. €. Der Unternehmenssektor finanziert damit im Jahr 2017 F&E im Ausmaß von geschätzten 1,5% des BIP.

Ein ähnlich hoher Zuwachs, um 3,1% bzw. 52 Mio. €, wird auch beim Finanzierungsbeitrag des Auslands erwartet. Er soll auf 1,74 Mrd. € für 2017 steigen, was 15,4 % der F&E-Ausgaben bzw. 0,5 % des BIP entspricht. Dieser Beitrag umfasst zum größten Teil die Finanzierung von F&E durch ausländische Unternehmen in ihren heimischen Tochterunternehmen, aber auch Rückflüsse aus den EU-Forschungsprogrammen. Weiterhin nur geringe Bedeutung hat der private gemeinnützige Sektor mit vorrausichtlich 51 Mio. € oder 0,4% Anteil der F&E-Ausgaben. Auch dieser Sektor kann jedoch einen leichten Zuwachs von 2,9% bzw. 1,4 Mio. € erreichen.

Stagnieren Österreichs in internationalen Innovationsrankings
Österreich hat in den vergangenen Jahren die Leistungen in Forschung und Technologie gesteigert und ist damit im Bestreben, in die Gruppe der Innovation Leader vorzustoßen, vorangekommen. Beim zentralen Indikator, der gesamtwirtschaftlichen F&E-Quote, erreichte Österreich im Jahr 2015 weltweit den fünfthöchsten Wert und den zweithöchsten Wert in der EU-28. Diese Erfolge bilden gleichzeitig die Basis, um in einem nächsten Schritt die Innovationsergebnisse zu steigern, sowohl in Form von zusätzlicher Wertschöpfung in forschungs- und wissensintensiven Branchen als auch von verbesserten Marktpositionen der österreichischen Wirtschaft, hält der Bericht fest.

Auch bei anderen zentralen Indikatoren, etwa der Zahl der Patentanmeldungen, zeigten sich in den vergangenen Jahren deutliche Verbesserungen und ein Aufholprozess. Die Steigerungen bei wissenschaftlichen Publikationen haben aber nicht ausgereicht, um den Abstand zu den führenden Ländern zu verringern. Geht man von den Indikatoren des European Innovation Scoreboard (EIS) aus, die ein breiteren Blick auf die Innovationsfähigkeit eines Landes bieten und auch Rahmenbedingungen wie Bildung sowie die Marktergebnisse von Innovationen miteinbeziehen, so hat Österreich seit 2008 den Abstand zu den führenden Ländern fast halbiert. Allerdings war hier seit 2014 kein deutlicher Aufholtrend mehr festzustellen. In internationalen Innovationsrankings, die eine große Zahl von Indikatoren einbeziehen, befindet sich Österreich weiterhin im Mittelfeld der hoch entwickelten Industrieländer, konnte sich aber der Gruppe der Innovationsführer nicht weiter annähern.

Das Vorstoßen Österreichs unter die forschungsintensivsten Länder zeige, dass mit einer langfristig orientierten Strategie und erheblichen Anstrengungen von Wirtschaft und Staat auch messbare Erfolge erzielt werden können, lautet eine zentral Schlussfolgerung des Forschungs- und Technologieberichts 2017. Jedoch sei unter Berücksichtigung verschiedener anderer Indikatoren in den letzten Jahren keine ausgeprägte Aufholdynamik mehr erkennbar. Die Autorinnen des Berichts verweisen darauf, dass in einem internationalen Umfeld, in dem alle hoch entwickelten Industrieländer auf eine Stärkung ihrer Innovationskraft setzen, Verbesserungen innerhalb dieser Ländergruppe nicht rasch zu erreichen und auch nicht notwendigerweise von Dauer sind. Um die erreichte Position abzusichern, bedürfe es eines langen Atems und fortgesetzter Investitionen.

Neue Innovationsparadigmen im Zuge der Digitalisierung
Ein Schwerpunkt des heurigen Berichts ist die Entwicklung neuer Innovationsparadigmen und deren Bedeutung für Österreich. Entwicklungen, die sich in den Bereichen Forschung, Unternehmen und Arbeitsmarkt als Folge der Digitalisierung und einer zunehmenden F&E- und Wissensintensität ergeben, werden umfassend dargestellt und diskutiert. Dazu gehören etwa Open Innovation, das auf kollaborative, nutzergetriebene Innovation bzw. Crowdsourcing setzt. Unternehmen, die Open-Innovation-Strategien verfolgen, investieren im Durchschnitt auch mehr in Forschung und Entwicklung. Dabei liegen im europäischen Vergleich österreichische Unternehmen bei der Nutzung von Open Innovation in Form der Öffnung des Beschaffens und Verwertens von geistigem Eigentum besonders weit vorne. Der Bericht spricht auch einen von der FTI-Politik in vielen Ländern diskutierten Bereich an, nämlich die Förderung von so genannten „radikalen Innovationen“. Als neues Innovationsparadigma gewinnt auch das Konzept „Responsible Research and Innovation (RRI)“ zunehmend an Bedeutung. RRI benennt unterschiedliche Aspekte wie Partizipation, Offenheit, Ethik und Gender, nach denen Forschung und Innovation verantwortungsvoll und gesellschaftlichen Ansprüchen entsprechend betrieben werden soll, und versucht, diese Anforderungen in konkrete Forschungsaktivitäten zu integrieren.

Weiters wird die Entwicklung der österreichischen Position im europäischen Forschungsraum (European Research Area – ERA) beleuchtet und vor dem Hintergrund der nationalen ERA Roadmap analysiert. Der Befund fällt hier uneinheitlich aus: Österreich liegt zwar in einzelnen Bereich an der europäischen Spitze (wie etwa hinsichtlich der Qualität der Projektanträge bei Horizon 2020 oder der Innovationskooperation von Wissenschaft und Wirtschaft), hat aber auch spezifische Schwachstellen, etwa bei der Gendergleichheit.

Dem Bericht liegt auch der Jahresbericht des Austrian Council zur wissenschaftlichen und technologischen Leistungsfähigkeit Österreichs 2017 bei. Der Austrian Council berät die Bundesregierung in der Umsetzung der FTI-Strategie und gibt Empfehlungen ab. Ergänzt wird die Darstellung der österreichischen Anstrengungen für Forschung und Entwicklung durch den Jahresbericht 2017 der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG.

12.6.2017, Quelle: Parlament

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Mehr Schub für Innovation

Mehr Schub für Innovation

Gastkommentar. Die Forschungsprämie stärkt die Standortattraktivität, die Arbeitenden profitieren von höheren Löhnen und Jobsicherheit.

Seit 2011 schießt der Staat den Unternehmen zehn Prozent der Forschungs- und Entwicklungsausgaben zu, seit 2016 sind es zwölf, und bald sollen es 14 Prozent sein. Etwa 75 Prozent der forschungstreibenden Unternehmen beanspruchen die Prämie. In der Zahl dominieren die kleinen KMU, im Volumen die großen Unternehmen. Diese geben in absoluten Beträgen bei weitem am meisten für F&E aus. Über 70 Prozent der Forschungsprämie geht an Betriebe mit einem Umsatz von über 50 Millionen Euro, den Rest beanspruchen die vielen kleineren KMUs. Im Jahr 2015 kostete sie gut eine halbe Milliarde Euro. Aber rechnet sich die Forschungsprämie auch?

Mit F&E legen die Unternehmen die Basis für ihr Wachstum. Wie sonst können sich Investitionen und neue Jobs rentieren, wenn die Firmen nicht vorher mit F&E einen Qualitätsvorsprung oder einen Kostenvorteil sichern und ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern? Wenn die Qualität nicht stimmt und die Kosten zu hoch sind, kann kein Unternehmen Erfolg haben. Exportfirmen und multinationale Konzerne müssen nicht nur besser als die heimische Konkurrenz sein, sondern im weltweiten Wettbewerb bestehen. Das wissen die Unternehmen selber am besten. Muss der Staat deshalb die private F&E fördern?

Die Marktwirtschaft kann nur gut funktionieren, wenn die Unternehmen nicht nur alle Kosten tragen müssen, sondern auch alle F& E-Erträge selber exklusiv nutzen oder über Preise und Lizenzverträge in Rechnung stellen können. Aber gerade bei privater F&E fließt anderen Firmen etwa durch Erfahrungsaustausch und Personalwechsel ein Teil der Erträge gratis zu. Sie können vom neu geschaffenen Wissen und Know-how lernen und darauf aufbauen, ohne dafür zahlen zu müssen. Das spart Kosten für weitere F&E-Investitionen. Die private F&E fällt zu gering aus, wenn die Unternehmen zwar alle Kosten selbst tragen müssen, aber sich nur einen Teil der Erträge sichern können.

Der Staat kann „externe“ Erträge mit steuerlicher F&E-Förderung nach dem Verursacherprinzip ersetzen und mehr Innovation anschieben. Die Förderung macht nur Sinn, wenn sie der F&E genügend Schub verleiht. Sie rechnet sich, wenn ein Euro Steuergeld wenigstens einen Euro an zusätzlichen F&E-Ausgaben auslöst. Die Evaluation der Forschungsprämie hat für Österreich diesen Effekt mit 1,2 bis 2,2 Euro an zusätzlichen F&E-Ausgaben beziffert. Für Großbritannien wurde ein Effekt von 1,7 berechnet. Die deutsche Expertenkommission für Forschung und Innovation rechnet mit einem Wert von 1,33. Man kann also darauf vertrauen, dass das Steuergeld gut investiert ist.

Wenn das Investitionskapital mehr Einkommen und Beschäftigung schaffen soll, muss man es dorthin lenken, wo die Rendite besonders hoch ist. Gerade junge und rasch wachsende Firmen haben oft hoch profitable Projekte, die sie nicht verwirklichen können, weil sie die Finanzierung nicht bekommen. Die Forschungsprämie kann solche Engpässe überwinden helfen und damit Investitionen anstoßen, die wesentlich rentabler sind als anderswo.

F&E-intensive Unternehmen wachsen stärker, sind überdurchschnittlich produktiv und zahlen die höchsten Löhne. Für die hoch spezialisierten „Hidden Champions“ ist der heimische Absatzmarkt viel zu klein. Sie müssen 80 bis 100 Prozent ihrer Produktion exportieren. Weil sie international tätig sind und im weltweiten Wettbewerb stehen, stellt sich bei ihnen die Standortfrage besonders scharf. Die F&Eintensivsten sind gleichzeitig auch die mobilsten Unternehmen. Wegen ihrer hohen F&E-Intensität können sie mehr als andere von steuerlicher Forschungsförderung profitieren. Die Forschungsprämie festigt die Standortattraktivität dort, wo sie am dringendsten Verstärkung braucht. Sie wirkt daher gezielter und sparsamer als eine Absenkung von Steuersätzen querbeet.

Ja, die Forschungsprämie kostet Geld. Aber was bringt sie den Arbeitenden? Nach der „Benya-Formel“ sollen sich Lohnsteigerungen neben der Inflationsabgeltung am Produktivitätszuwachs orientieren, damit Vollbeschäftigung möglich bleibt. Die Arbeitnehmer sollten größtes Interesse daran haben, mit der Forschungsprämie Innovation und Wachstum zu forcieren und den Spielraum für höhere Löhne auszuweiten. Zudem erweisen sich F&E-intensive Betriebe als wesentlich krisenrobuster als andere Unternehmen. Was sonst wünschen sich die Arbeitenden mehr als gute Löhne und hohe Jobsicherheit?

mehr Infos unter: https://www.trend.at/standpunkte/mehr-schub-innovation-8076418

18.04.2017, Quelle: Trend

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Österreich stärkt Standort mit höherer Prämie

Österreich stärkt Standort mit höherer Prämie

Die Industrie soll in Österreich ab 2018 einen noch höheren Steuervorteil für Forschung und Entwicklung erhalten. Die Politik hebt die Forschungsprämie deutlich an. Boehringer Ingelheim baut seinen Wiener Campus aus.

Um große Worte ist Harald Mahrer selten verlegen. Der österreichische Wirtschaftsstaatssekretär – ein ehemaliger PR-Manager – verspricht Großes für die Alpenrepublik. „Mein Ziel ist es, Österreich von einem Innovations-Follower zu einem Innovations-Macher zu entwickeln“, sagt der ÖVP-Politiker vor der Auslandspresse in Wien. „Wir wollen Forschung und Entwicklung größtmöglich fördern.“
Wenn es nach Mahrer geht, soll Österreich künftig noch mehr Unternehmen für Forschung und Entwicklung anziehen. Der Hebel, um die Standortattraktivität des Alpenlandes zu steigern, ist eine Steigerung der Forschungsprämie von bislang zwölf auf 14 Prozent. Darauf haben sich die Regierungsparteien von SPÖ und ÖVP geeinigt. Zum Jahresbeginn soll der Steuervorteil für innovative Unternehmen bereits gelten. „Damit wollen wir insbesondere internationale Unternehmen zu noch mehr Investition in Forschung und Entwicklung ermutigen“, sagte Mahrer. „Wir sind existenziell darauf angewiesen, dass wir Produkte und Dienstleistungen hervorbringen, die international auf Top-Niveau sind“, sagte der promovierte Ökonom.

Bei den Unternehmen kommt das Vorhaben der österreichischen Regierung gut an. „Für uns ist die Erhöhung der Forschungsprämie positiv und trägt dazu bei, dass wir weiter investieren“, sagte eine Sprecherin des Pharmakonzerns Boehringer Ingelheim, der in Wien einen wichtigen Forschungsstandort mit 280 Mitarbeitern in F&E-Bereich besitzt. Mit Forschungsausgaben von 200 Millionen Euro ist Boehringer Ingelheim nach Konzernangaben das forschungsintensivste Pharmaunternehmen in Österreich.

Die Stärkung des Innovationsstandortes kostet dem hoch verschuldeten Österreich freilich viel Geld. „Wir gehen von einer Belastung von insgesamt von 1,2 Milliarden Euro aus“, sagte Mahrer und fügt an. Es koste dem Staat quasi nichts, da durch diese Steuervergünstigung nur Mindereinnahmen entstünden, sagte der Wirtschaftsstaatssekretär.

Eine Studie der österreichischen Regierung kommt zu dem Schluss, dass jeder Euro, der in die Forschung investiert wird, Ausgaben von 2,26 Euro auslöst. Die direkte und indirekte Forschungsförderung ist eines der gemeinsamen Ziele in der ansonsten zerstrittenen rot-schwarzen Regierung in Wien. „Wir haben in den vergangenen fünf Jahren fast 11000 zusätzliche Spitzforschungsplätze nur durch die Forschungsprämie geschaffen“, sagt Mahrer.

Derzeit liegt Österreich bei den Forschungsausgaben im privaten und staatlichen Bereich in Europa auf Platz zwei nach Mahrers Angaben. Laut EU-Statistikbehörde Eurostat befindet sich Österreich bei den Aufwendungen für Forschung und Entwicklung an fünfter Stelle, aber noch vor Deutschland, Großbritannien und Frankreich. Zuletzt waren die Aufwendungen von Unternehmen für Forschung und Entwicklung auf annähernd sieben Milliarden Euro gestiegen. Nach einer kürzlich vorgestellten Studie des Wirtschaftswissenschaftlers Christian Keuschnigg wird die Forschungsprämie von rund drei Viertel aller forschungstreibenden Unternehmen in Österreich in Anspruch genommen.

mehr Infos unter: Österreich stärkt Standort mit höherer Prämie

10.04.2017, Quelle: Handelsblatt

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Der FFG Jahresbericht 2016

Der FFG Jahresbericht 2016

Digitalisierung ist in aller Munde. Als Querschnittsthema zieht sie sich durch viele Forschungs- und Lebensbereiche – vom Gesundheitswesen bis hin zur Produktion, von der Unterhaltung bis zur Steuerung komplexer Abläufe. Um die vielfältigen Facetten der Digitalisierung zu beleuchten, dreht sich im FFG Jahresbericht 2016 alles um dieses Thema.

Der FFG-Jahresbericht ist in der bewährten, langjährigen Kooperation mit dem „Standard“ entstanden und wird am 5. April auch als Beilage in der Tageszeitung veröffentlicht und steht auch hier digital zur Verfügung. Lassen Sie sich mit auf die Reise in die Zukunft nehmen, entdecken Sie Entwicklungen und Trends dieser neuen Welt, die durch die rasante Entwicklung digitaler Technologien entsteht. Erfahren Sie aber auch mehr zum FFG-Förderjahr 2016.

Download: FFG Jahresbericht 2016

Mehr Details unter: https://www.ffg.at/presse/digitalisierung-der-ffg-jahresbericht-2016

5.4.2017, Quelle: FFG

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Leichtfried: Forschungsprämie bringt Österreich Standortvorteil

Leichtfried: Forschungsprämie bringt Österreich Standortvorteil

Parlamentskorrespondenz Nr. 314 vom 21.03.2017

Der Forschungsausschuss befasste sich heute mit dem Ergebnis der Evaluierung der Forschungsprämie, das seit kurzem vorliegt. Im Juli des Vorjahres hat das Nationalratsplenum die Bundesregierung einstimmig zu dieser Evaluierung aufgefordert, die schließlich vom Finanzministerium beauftragt wurde. In einer Aussprache mit Verkehrs- und Infrastrukturminister Jörg Leichtfried und Staatssekretär Harald Mahrer diskutierten heute die Abgeordneten über die Schlussfolgerungen der Studie. Als ExpertInnen standen Christian Keuschnigg und Brigitte Ecker vom Forschungsinstitut WPZ Research GmbH, das die Studie durchgeführt hat, zur Verfügung. Die ForscherInnen kommen zu dem Schluss, dass die Prämie sich volkswirtschaftlich rechnet und ein komplementäres Instrument zur direkten Forschungsförderung darstellt, um Forschung und Entwicklung anzuregen.

Dementsprechend positiv sehen die Abgeordneten von SPÖ und ÖVP, die Anhebung der Prämie ab dem 1. Jänner 2018 von 12 % auf 14 %. Darauf hat sich die Koalition bei der letzten Überarbeitung des Regierungsprogramm geeinigt. Minister Leichtfried bestätigte, dass der Beschluss dazu im April im Ministerrat fallen soll. Kritischer bewerten die Oppositionsparteien die Ergebnisse der Studie. Die Empfehlung, die Prämie zu erhöhen, fällt in ihren Augen weniger deutlich aus, da die Wirkungen nicht so eindeutig festzumachen seien bzw. andere Förderinstrumente diese ebenfalls erzielen könnten. Vor allem für den Bereich der KMU müssten noch Veränderungen erfolgen, wenn diese von der Maßnahme profitieren sollen, war der Tenor. Hier sprachen sich auch die Abgeordneten der Koalition dafür aus, den bürokratischen Aufwand für KMU zu senken.

 

Keuschnigg: Forschungsprämie rechnet sich volkswirtschaftlich

Die Forschungsprämie wirke vor allem bei jenen Firmen unterstützend, die bereits kontinuierlich Forschung und Entwicklung betreiben, folgerte Christian Keuschnigg aus der Studie. Eine Grobschätzung zeige, dass 1 Euro mehr an Forschungsprämie zwischen 1,21 und 2,26 Euro mehr an F&E-Ausgaben bewirke. Sie stelle daher eine Subventionierung unternehmerischer F&E-Aktivitäten dar, die bewirke, dass Unternehmen tatsächlich ihre F&E-Investitionen erhöhen, und sei damit volkswirtschaftlich sinnvoll.

Die Studie erlaube es auch, Aussagen darüber zu treffen, wo die Forschungsprämie wirkt. Dabei zeige sich, dass sie von rund 75 Prozent der forschungstreibenden Unternehmen in Österreich in Anspruch genommen wird, führte Keuschnigg aus. Nach Branchen sei der Bereich „Herstellung von Waren“ führend, gefolgt von „freiberuflichen/technischen Dienstleistungen“, dem Handel und dem Wirtschaftszweig „Information und Kommunikation„. Dabei seien es die größeren Unternehmen, die auch das größte Volumen der Prämie erhalten, die ersten zehn Unternehmen alleine erhalten rund ein Drittel der Summe.

Die Prämie führe zu Investitionen in notwendige Infrastruktur, zudem fördere sie die Übernahme eines höheren technologischen Risikos und die beschleunigte Projektumsetzung, hob Keuschnigg hervor. Vor allem bei international tätigen und forschungsintensiven Unternehmen wirke sich die Prämie auch positiv auf die Standortsicherung aus. Die an der Untersuchung teilnehmenden Unternehmen haben ihren eigenen Angaben zufolge zwischen 2010 und 2015 rund 10.400 zusätzliche hoch- bzw. höher qualifizierte MitarbeiterInnen eingestellt.

Zudem ermögliche die Forschungsprämie den Unternehmen eine höhere Flexibilität, wo sie Entwicklungen vorantreiben wollen. Grundsätzlich zeige sich eine hohe Zufriedenheit mit der Forschungsprämie, sagte Keuschnigg. Mit dem FFG-Gutachten habe man ein Instrument geschaffen, das sowohl für die Unternehmen als auch für Finanzämter eine günstige und rasche Abwicklung von Förderansuchen erlaube.

 

SPÖ und ÖVP bewerten Effekte der Forschungsprämie positiv

Die Abgeordneten von ÖVP und SPÖ zeigten sich zufrieden mit dem Ergebnis der Studie, die darauf hinweise, dass die Forschungsprämie einen klaren Standortvorteil bringt. Eva-Maria Himmelbauer (V) thematisierte, ob man künftig stärker auf die direkte oder indirekte Forschungsförderung setzen solle. Die Studie zeige auch, dass der bürokratische Aufwand für KMU ein Thema sei, wenn sie entscheiden, ob sie die Forschungsprämie beantragen. Josef Lettenbichler (V) sprach von einer Erfolgsgeschichte, die nun weitergeschrieben werde. Für Markus Vogl (S) ist ausschlaggebend, dass Unternehmen, die in der Forschung stark tätig sind, leichter als andere Arbeitsplätze schaffen und absichern können. Er stellte die Frage, wie man den administrativen Aufwand für Unternehmen senken könne.

 

Oppositionsparteien hinterfragen Datenmaterial der Studie und Schlussfolgerungen

Gerald Deimek (F) entnahm der Studie, dass vor allem Großunternehmen die Forschungsprämie in Anspruch nehmen, die Förderung von KMU bleibe eine offene Frage. Er räumte ein, dass es die Forschungsprämie den Unternehmen erlaube, eigene Schwerpunkte zu setzen. Für ihn ließ sich aber nicht ableiten, ob es sinnvoller ist, die direkte oder die indirekte Forschungsförderung zu erhöhen. Grundsätzliche Bedenken zur geplanten Erhöhung der Prämie äußerte NEOS-Abgeordnete Claudia Gamon. Die Frage sei nicht, ob sie wirke, sondern wie effizient und treffsicher sie wirke. Aus ihrer Sicht wäre eine Erhöhung der Mittel, die kompetitiv vergeben werden, zu bevorzugen. Die Forschungsprämie stelle eher eine Standortprämie für Unternehmen dar, merkte sie an. Ulrike Weigerstorfer (T) wies darauf hin, dass für KMU der bürokratische Aufwand oft in keinem Verhältnis zum Ergebnis stehe.

Sigrid Maurer (G) zweifelte daran, dass eine weitere Erhöhung der Forschungsprämie auch Effekte für die Ausweitung der F&E-Tätigkeit haben wird. Sie sieht darin eher ein Steuergeschenk an die Unternehmen und eine Standortprämie. Zu dieser Schlussfolgerung kommt auch Ausschussvorsitzende Ruperta Lichtenecker (G). Sie leitet daraus den Auftrag ab, das Gesamtsystem der Forschungsförderung in Österreich zu evaluieren. Auch ihr Fraktionskollege Bruno Rossmann hinterfragte die Aussagekraft der Studie. Sie würdige Mitnahmeeffekte nicht entsprechend und könne auch keine Aussagen darüber treffen, ob die Forschungsprämie ein wesentlicher Faktor sei, um Österreich beim Bestreben, zu den Innovation Leaders aufzuschließen, voranzubringen.

Auf die Kritik der Oppositionsparteien erwiderte Keuschnigg, dass das Datenmaterial jedenfalls ausreiche, um die Aussage zu treffen, dass die Forschungsprämie eine positive Wirkung entfaltet. Zweifellos würden KMU von weniger Bürokratie profitieren. Wenn es um die Frage geht, inwieweit die Maßnahme beitrage, Österreich an die Spitze der Innovation Leader zu bringen, so zeige sich, dass es immer ein Mix an Instrumenten sei, welche ein Innovationssystem erfolgreich mache. Welche das seien, bleibe letztlich eine politische Entscheidung, die Studie weise jedenfalls klar darauf hin, dass die Forschungsprämie als indirekte, fiskalische Förderung ein wirksames Instrument ist. Brigitte Ecker betonte, dass erstmals ein sehr komplexes Datenmaterial aus dem Finanzministerium erhoben und untersucht worden sei, ergänzt durch Feldstudien und Befragungen in Unternehmen. Sie halte es nicht für angebracht, die Forschungsprämie auf eine Standortprämie zu reduzieren, das würde zudem EU-rechtliche Probleme aufwerfen. Mit dem gewählten Ansatz einer breiten Fördermöglichkeit vermeide man das.

 

Leichtfried: Forschungsprämie sichert Wettbewerbsfähigkeit und Standort

Bundesminister Jörg Leichtfried betonte, dass die Forschungsprämie eines von verschiedenen Instrumenten sei, auf die die Bundesregierung setze, um Unternehmen zu helfen, wettbewerbsfähig zu bleiben. Sie bringe Österreich einen Standortvorteil, da grundsätzlich gelte, dass forschungsintensive Unternehmen auch krisenfester und damit auch die von ihnen geschaffenen Arbeitsplätze besser abgesichert sind. Bedenken müsse man dabei, dass auch die so genannten großen Unternehmen, die Forschungsprämie beziehen, seien im internationalen Vergleich eher kleine Unternehmen, erwiderte er auf Kritik, wonach vor allem Großunternehmen von der Prämie profitieren würden. Die Digitalisierung und die damit verbundene Industrie 4.0 stelle alle vor große Herausforderungen. Das System der F&E-Förderung in Österreich funktioniere insgesamt gut. Bei der Forschungsprämie gelte es, an einigen Stellen nachzuschärfen, etwa bei der Bemessungsgrundlage und dem bürokratischen Aufwand. Nachdenken müsse man auch über die Frage, wie man die Rechtssicherheit für Unternehmen erhöhen könne, was ihren Anspruch auf die Forschungsprämie betrifft. Er halte an dem Plan fest, die Erhöhung der Forschungsprämie im April in den Ministerrat zu bringen und hoffe auf einen zeitgerechten Beschluss des Parlaments, der es erlaubt, dass die Erhöhung auf 14 % mit 1. Jänner 2018 wirksam wird.

 

Mahrer: Forschungsprämie ist Faktor, um Unternehmen nach Österreich zu bringen

Laut Staatssekretär Harald Mahrer hat sich die Bundesregierung zum Ziel gesetzt, das österreichische Innovationssystem zu optimieren. Um in die Gruppe der Innovation Leader vorzustoßen, müsse man auf einen Mix von Maßnahmen setzen, und die Wirtschaftspolitik der Bundesregierung erfülle diese Forderung. Ein wichtiges Anliegen ist ihr dabei, Unternehmen in wichtigen Zukunftsbereichen nach Österreich zu bringen. Im Bereich der Life Sciences habe man damit bereits Erfolge erzielt. Die Forschungsprämie sei nachweislich ein Faktor, der Investitionsentscheidungen von Unternehmen positiv beeinflusse. Zweifellos spielten hier verschiedene Faktoren hinein, doch sei das Steuersystem ein wichtiger Aspekt. Mahrer erinnerte daran, dass international ein heftiger Wettbewerb um innovative Unternehmen stattfindet. (Fortsetzung Forschungsausschuss)

21.03.2017, Quelle: Parlament

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Forschungsprämie: Regierung stärkt mit Anhebung Standort und betriebliche Innovation

Forschungsprämie: Regierung stärkt mit Anhebung Standort und betriebliche Innovation

Evaluierung belegt Wirksamkeit und Beschäftigungswirkung – „Die vom FTI-Ausschuss des Nationalrats 2016 beschlossene und vom Finanzminister Schelling nun schon im 1. Quartal 2017 vorgelegte Evaluierung der Forschungsprämie zeigt: Die Forschungsprämie stärkt den F&E-Standort, erlaubt es Unternehmen, in riskantere Innovationsprojekte zu investieren, beschleunigt deren Umsetzung und schafft in den innovativen Unternehmen zusätzliche hoch- und höchstqualifizierte Arbeitsplätze: nämlich laut nun vorliegender Evaluierungsstudie zwischen 2010 und 2015 zusätzlich rund 10.400. Die von der Bundesregierung beschlossene Anhebung der Forschungsprämie auf 14% für alle Unternehmen, die selbst in F&E investieren ab 2018, ist ein entscheidender Schritt um den F&E-Standort, das Beschäftigungspotential und die Wettbewerbsfähigkeit weiter zu stärken,“ stellt die Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Österreich, Martha Schultz, zu den Ergebnissen der Evaluierungsstudie fest.

Das positive Ergebnis der Evaluierung bestätige die bisherige Einschätzung: „Für die Weiterentwicklung des FTI-Standorts braucht Österreich einen wirkungsvollen Policy-Mix aus direkter Projektförderung und steuerlicher Begünstigung der betrieblichen Forschung und Entwicklung (F&E). Die Forschungsprämie ist die einzige steuerliche Maßnahme, die Österreich im Wettbewerb der Standorte nutzt, und sie wirkt“, so Schultz.

Die Forschungsprämie sei jedenfalls essentiell, wenn es darum gehe, die privaten F&E-Aufwendungen und die Effizienz des FTI-Systems weiter zu steigern. Die konkrete Anreizwirkung sei jetzt durch die Evaluierung für Österreich quantifiziert: je ein Euro Forschungsprämie werden zwischen 1,21 und 2,26 Euro an F&E-Ausgaben ausgelöst. Die Evaluierung zeige auch, dass die Verteilung der ausbezahlten Forschungsprämien nach Unternehmensklassen der Verteilung der F&E-Aufwendungen der Unternehmen entspreche. Voraussichtlich werden die heimischen Betriebe 2017 F&E-Ausgaben von rd. 7 Mrd. Euro tätigen. Im EU-Ländervergleich liegt Österreich lt. EUROSTAT hinsichtlich des Anteils der Unternehmensausgaben an den gesamtstaatlichen F&E-Aufwendungen mit 71% an fünfter Stelle in der EU – hinter Belgien (72%) und Irland (72%), aber vor Schweden (70%), Deutschland (68%), Finnland (67%), Großbritannien (66%) und Frankreich (65%).

Schultz sieht über die Anhebung der Forschungsprämie auf 14% hinaus in den konkreten Empfehlungen der Evaluierungsstudie auch Potential für weitere Verbesserungen, vor allem hinsichtlich der Einbeziehung der F&E-Eigenleistungen von Unternehmerinnen und Unternehmern in die Bemessungsgrundlage für die Forschungsprämie: „Diese Anpassung würde vor allem kleinen innovativen Unternehmen zu Gute kommen, in denen die Unternehmerin oder der Unternehmer selbst die Innovation vorantreiben, wie das bei vielen Start-Ups der Fall ist“, so Schultz. „Ich freue mich, dass die Evaluierungsstudie auch konkrete Empfehlungen zum Vereinfachungspotential gibt. Das sollte man nutzen und die Komplexität der Regeln sinnvoll reduzieren“, so Schultz abschließend. (PWK231/US)

Rückfragen & Kontakt:
MMag. Rudolf Lichtmannegger
Stabsabteilung für Wirtschaftspolitik
Wirtschaftskammer Österreich
Tel: 0590 900 4411
E-Mail: Rudolf.Lichtmannegger@wko.at

20.03.2017, Quelle: APA

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Forschungsprämie: Evaluierungsbericht ortet positive Effekte

Forschungsprämie: Evaluierungsbericht ortet positive Effekte

Die Forschungsprämie, die demnächst wieder erhöht werden soll, wirkt vor allem bei jenen Firmen unterstützend, die kontinuierlich Forschung und Entwicklung (F&E) betreiben. Zu diesem Schluss kommt die nun fertige Evaluierung, die der APA vorliegt. Der Endbericht wird am 21. März im Forschungsausschuss des Nationalrats präsentiert.

Die Forschungsprämie wurde im Jahr 2002 eingeführt und ist seit 2011 das einzige steuerliche Instrument in Österreich zur Förderung von F&E, das allen Unternehmen gleichermaßen zugänglich ist. Im Rahmen der letzten Steuerreform wurde sie von zehn auf zwölf Prozent angehoben, in den vergangenen Monaten wurde die Prämie im Auftrag des Finanzministeriums vom IHS, der KMU Forschung Austria und WPZ Research evaluiert.

Pläne für Erhöhung auf 14 Prozent
Weil schon erste Zwischenergebnisse aus der Evaluierung einen positiven Effekt zeigten, forderte Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) im Jänner eine weitere Anhebung. Im aktualisierten Regierungsprogramm wurde denn auch eine Steigerung der Forschungsprämie um weitere zwei Prozentpunkte auf 14 Prozent festgeschrieben – die Anhebung, die rund 120 Mio. Euro kostet, soll im April im Ministerrat behandelt werden und mit 1. Jänner 2018 in Kraft treten.
Davon allerdings eher nicht profitieren dürften Unternehmen, bei denen Forschung und Entwicklung schon bisher keine oder nur eine geringe Rolle spielen. Für sie ist die Prämie nämlich nicht relevant, konstatiert der Evaluierungsbericht – eine konkrete Anreizwirkung sei hier „kaum gegeben“. Diese Unternehmen würden mehr durch die direkte Forschungsförderung angesprochen.

2.262 Unternehmen profitierten
Wie dem Evaluierungsbericht zu entnehmen ist, wurden im Kalenderjahr 2015 knapp 502 Mio. Euro Forschungsprämie an insgesamt 2.262 Unternehmen ausbezahlt, davon 5,3 Mio. Euro für Auftragsforschung. „Aus ökonomischer Sicht ist eine Subventionierung unternehmerischer F&E-Aktivitäten, die dazu führt, dass Unternehmen tatsächlich ihre F&E-Investitionen erhöhen, unzweifelhaft sinnvoll“, heißt es im Bericht. Eine Grobschätzung zeige, dass ein Euro mehr an Forschungsprämie je nach Elastizität zwischen 1,21 und 2,26 Euro mehr F&E-Ausgaben bewirkt.
Die Forschungsprämie wird von rund 75 Prozent der forschungstreibenden Unternehmen in Österreich in Anspruch genommen. Darunter waren im Jahr 2012 (für das im Gegensatz zu den späteren Wirtschaftsjahren nur mehr einzelne Entscheidungen über die Gewährung der Prämie ausständig waren) jeweils etwa ein Viertel Kleinst-, Klein-, Mittel- und Großunternehmen. Bezogen auf die Branchen wird die Forschungsprämie vor allem von den Bereichen „Herstellung von Waren“ (3,5 Mrd. Euro prämiengeförderte F&E-Ausgaben im Jahr 2012) gefolgt von den „freiberuflichen/technischen Dienstleistungen“ (968 Mio. Euro), dem Handel (226 Mio. Euro) und dem Wirtschaftszweig „Information und Kommunikation“ (203 Mio. Euro) bezogen.

Evaluation ortet Tiefenwirkung
Für die Evaluierung wurde unter anderem auf einen anonymisierten Datensatz mit Informationen über mehr als 5.500 Unternehmen und eine Befragung von 1.067 Unternehmen zurückgegriffen. Laut dem Evaluierungsbericht entfaltet die Prämie ihre Wirkung vor allem in der Tiefe als in der Breite – das heißt, bei bereits F&E-intensiven Unternehmen verstärkt die Forschungsprämie die Forschungstätigkeit zusätzlich. Effekte zeigten sich vor allem in Hinblick auf mehr Investitionen in notwendige Infrastruktur, aber auch die Übernahme eines höheren technologischen Risikos und beschleunigte Projektumsetzung.

Positive Wirkung bei Standort-Entscheidungen
Bei international tätigen, forschungsintensiven Unternehmen erkannten die Forscher auch noch Effekte auf die Standortsicherung. So gaben 144 der befragten Unternehmen an, aufgrund der Forschungsprämie F&E-Aktivitäten nach Österreich verlagert bzw. mehr F&E-Verantwortung hier angesiedelt zu haben. Die an der Untersuchung teilnehmenden Unternehmen haben ihren eigenen Angaben zufolge zwischen 2010 und 2015 rund 10.400 zusätzliche hoch- bzw. höher qualifizierte Mitarbeiter eingestellt. Insgesamt verschaffe die Forschungsprämie den Unternehmen eine höhere Flexibilität. Grundsätzlich zeigte sich eine hohe Zufriedenheit mit der Forschungsprämie, sowohl was ihre Ausgestaltung als auch ihre Administration betrifft.
Das Evaluierungsteam empfahl unter anderem, eine umfassendere Wirkungsanalyse des gesamten Fördersystems Österreichs durchzuführen, sobald die Daten der indirekten und direkten Forschungsförderung (Bund, Länder, Gemeinden und EU) gemeinsam verfügbar seien und zugänglich gemacht werden können.

20.03.2017, Quelle: APA

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Forschungsrat mit Regierungsprogramm grundsätzlich zufrieden, aber…

Forschungsrat mit Regierungsprogramm grundsätzlich zufrieden, aber…
Forschungsquotenziel nach wie vor in weiter Ferne
Wien (OTS) – Der Rat begrüßt ausdrücklich die im Regierungsprogramm enthaltenen Maßnahmen zur Förderung von Forschung und Innovation, da es neben strukturellen Reformvorschlägen auch konkrete budgetäre Maßnahmen enthält. Mit diesen wird das Ziel verfolgt, Österreich zu einem weltweiten Vorreiter in Zukunftsbranchen zu machen. Werden sie konsequent umgesetzt, können sie aus Sicht des Rates dazu beitragen, Österreich wieder auf die Überholspur zu bringen.

Gleichzeitig betont der Rat jedoch, dass eines der vorrangigen Ziele von F&E-Politik die Sicherstellung der Finanzierung von Forschung und Entwicklung sein muss. Gerade hier aber zeigen die aktuellen im Auftrag des Rates vom WIFO erstellten Studien, dass die Wahrscheinlichkeit, das 3,76%-Forschungsquotenziel zu erreichen, derzeit sehr gering ist. Der Rat vermisst  zudem das seit Jahren angekündigte Forschungsfinanzierungsgesetz. Dieses würde die für die Forschung so dringend notwendige langfristige Planungssicherheit gewährleisten.

Gleiches gilt auch für die Nationalstiftung FTE. Als wichtiges strategisches Element der Forschungsförderung war sie in den letzten Jahren aufgrund ihrer schwachen finanziellen Ausstattung nicht mehr in der Lage, ihre Funktion zufriedenstellend zu erfüllen. Die mit ihrer Gründung intendierte budgetunabhängige und langfristige Finanzierung von Forschungsinitiativen konnte  in den ersten Jahren durch die Ausschüttung von rund 125 Mio. Euro realisiert werden. Inzwischen jedoch bewegt sich die jährliche Dotierung  nur noch im niedrigen zweistelligen Bereich. Der Rat begrüßt daher besonders die im Arbeitsprogramm der Bundesregierung vorgesehene Schaffung einer gesetzlichen Grundlage zur jährlichen Dotierung der Nationalstiftung über die nächsten drei Jahre mit je 100 Mio. Euro p.a. aus dem Jubiläumsfonds der Nationalbank. Diese dreijährige Planung könnte noch auf den gesamten kommenden Finanzrahmen von vier Jahren ausgeweitet werden. Darüber hinaus sollte nach Ansicht des Rates die Nationalstiftung mit dem Österreichfonds zusammengelegt werden, um finanz- und abwicklungstechnische Synergien zu nutzen.

Ausgewogenheit der Investitionen zwischen den Budgetzuweisungen für Hochschulen und  Grundlagenforschung einerseits und der Erhöhung der Forschungsprämie auf 14 % andererseits
Im Sinne der Standortpolitik ist die geplante Erhöhung der Forschungsprämie aus Sicht des Rates grundsätzlich zu begrüßen. Eine Erhöhung, wie im Regierungsprogramm angesprochen, sollte aber erst nach Vorliegen einer entsprechenden Empfehlung aus der derzeit laufenden Evaluierung der Forschungsprämie erfolgen.

Aus forschungspolitischer Sicht gibt der Rat gleichzeitig zu bedenken, dass eine Ausgewogenheit zwischen den Handlungsfeldern Grundlagenforschung, angewandter Forschung und der standortbezogenen Forschungsprämie herzustellen ist.  Darauf hat der Rat in seinen Berichten zur wissenschaftlichen und technologischen Leistungsfähigkeit in den vergangenen Jahren immer wieder hingewiesen.

Start-Ups: Exzellenznetzwerke & Cluster
Der Rat begrüßt das vorgeschlagene Maßnahmenpaket zur Förderung innovativer Gründungen. Bei der Identifizierung von Themenfeldern ist aus Sicht des Rates jedoch zu beachten, dass eine solche oftmals in einer Manifestierung des Status-quo endet und damit die Entwicklung neuer Stärkefelder hemmt. Jegliche Festlegung von Themenbereichen sollte daher gleichzeitig auch Freiräume für Neues lassen, denn gerade hier verbirgt sich oft unvermutetes,  meist disruptives Innovationspotential.

Ungeachtet der Relevanz der angedachten Maßnahmen werden alle Initiativen im Gründungsbereich nur greifen können, wenn in Österreich auch gründerfreundlichere Rahmenbedingungen geschaffen werden. Zu den gegenwärtigen Hemmnissen gehören – neben der hohen Besteuerung – die kosten- und zeitintensive Bürokratie, sowie unübersichtliche Bestimmungen und rechtliche Altlasten, die eher einzelnen Berufsständen als den Gründern selbst dienen. Werden diese nicht entschärft, wird auch das beste Maßnahmenpaket über kurz oder lang wirkungslos im Sand verlaufen.

Rückfragen & Kontakt:
DI Dr. Ludovit Garzik
Geschäftsführer des Rates für Forschung und Technologieentwicklung
Tel.: 01 – 7131414
E-Mail: l.garzik@rat-fte.at

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10.03.2017, Quelle: APA

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FFG: Forschungsinvestitionen treiben Wirtschaftswachstum an

FFG: Forschungsinvestitionen treiben Wirtschaftswachstum an

Neue WIFO-Studie zeigt: Mehr Forschung bedeutet mehr Wachstum und mehr Arbeitsplätze – FFG fördert die „richtigen“ Unternehmen. Bilanz 2016: 458 Mio. Euro an Förderungen ausgezahlt, 615 Mio. Euro Förderungen für 3.307 Projekte neu bewilligt, 2.586 Gutachten für die Forschungsprämie erstellt.

Forschung, Entwicklung und Innovation sind die wichtigsten Faktoren für Beschäftigungswachstum und Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft. Das wird einmal mehr durch eine neue Studie des WIFO untermauert, die die Geschäftsführer der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG, Henrietta Egerth und Klaus Pseiner, anlässlich der Präsentation ihrer Bilanz 2016 am Donnerstag in Wien vorstellten.

„Die Studie basiert auf Daten der FFG und zeigt, dass die Interventionslogik der FFG stimmt, wir die Unternehmen mit den richtigen Instrumenten unterstützen und somit stärkeres Wachstum bewirken.“, führen Egerth und Pseiner aus. „Hochgerechnet tragen stabile FFG-Förderungen für Infrastruktur- und Personalkosten zur Sicherung von 10.000 Arbeitsplätze pro Jahr bei.“, so die FFG-Geschäftsführer weiter. Insgesamt ist die Nachfrage an FFG-Förderungen ungebrochen hoch. So hat die FFG 458 Millionen Euro an Förderungen im Jahr 2016 für laufende und neue Projekte ausgezahlt und 615 Millionen Euro für 3.307 Projekte neu bewilligt. Darin sind auch 93 Millionen Euro für den Breitbandausbau enthalten.

Große Hebelwirkung der FFG-Förderungen
Mit 356 Millionen Euro wurden etwa zwei Drittel der neu zugesagten Förderungen (gerechnet ohne Breitband-Mittel) an Unternehmen vergeben, 88 Millionen Euro (17 Prozent der Gesamtförderung) an Forschungseinrichtungen, sowie 70 Millionen Euro (13%) an Hochschulen. „Kooperative Projekte, also die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft, bilden einen wichtigen Pfeiler unserer Förderstrategie“, erläutern die FFG-Geschäftsführer. „Dadurch sollen neue Ideen aus der Forschung möglichst rasch in die wirtschaftliche Umsetzung kommen.“ Welche Rolle die Förderungen der FFG für die Unternehmen spielen, würden Evaluierungen zeigen: „Vier Fünftel der geförderten Projekte wären ohne Unterstützung der FFG nicht oder nur in deutlich geringerem Umfang durchgeführt worden“, so Egerth und Pseiner.

Je höher die Forschungsausgaben, desto höher das Beschäftigungswachstum
„F&E-durchführende Unternehmen schaffen mehr Arbeitsplätze, haben ein höheres Umsatz- und Investitionswachstum und optimistischere Investitionspläne“, fasst Studienautor Martin Falk die neue WIFO-Studie, die im Auftrag der FFG erstellt wurde, zusammen. Während Unternehmen, die sehr viel in F&E investieren (mehr als fünf Prozent Anteil am Umsatz) in zehn Jahren ein Beschäftigungswachstum von rund fünf Prozent erreichen konnten, zeigen Unternehmen ohne oder mit nur geringen Forschungsaktivitäten (unter einem Prozent Umsatzanteil) im gleichen Zeitraum ein Wachstum unter zwei Prozent.
Besonders bei schnell wachsenden Unternehmen spielen Forschung und Entwicklung eine besondere Rolle: Diese sind innovativer und weisen sowohl eine höhere Arbeitsproduktivität als auch eine höhere Exportbeteiligung auf. „27 Prozent der von der FFG geförderten Unternehmen sind schnellwachsende Unternehmen und diese werden von der FFG überproportional gefördert“, bestätigt Studienautor Falk auch die Förderstrategie der FFG.

Produktion und Digitalisierung als Top-Themen
Ähnlich wie in den letzten Jahren fließen mit 119 Millionen Euro rund 23 Prozent der FFG-Gesamtförderung (Neubewilligungen) in Projekte aus dem Produktionsbereich (gerechnet ohne Breitband-Mittel). An zweiter Stelle stehen die Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) mit 106 Millionen Euro (20 %). Die Bereiche Energie/Umwelt (88 Mio. Euro) und Mobilität (60 Mio. Euro) folgen dahinter. „Das Thema Digitalisierung durchdringt nahezu alle Forschungsbereiche“, so FFG-Geschäftsführer Egerth und Pseiner. Rechnet man zu den Forschungsförderungs-mitteln jene aus der Breitbandmilliarde hinzu, hat die FFG im Jahr 2016 rund 200 Millionen Euro für den IKT-Sektor aufgewendet. „Mit unserem Instrumentarium unterstützen wir die Wettbewerbsfähigkeit und Schwerpunktsetzung der Industrie, aber auch die politische Schwerpunktsetzung, beispielsweise im Bereich Energie und Verkehr“, erläutern die FFG-Geschäftsführer.

Regionale Stärken stärken
Wie auch in den letzten Jahren konnten Organisationen aus den drei Bundesländern Wien, Oberösterreich und Steiermark den größten Anteil an FFG-Förderungen einwerben. Allerdings in geänderter Reihenfolge: In den Jahren 2014 und 2015 konnte die Steiermark die meisten Mittel einwerben. 2016 lag Wien mit 147 Mio. Euro an der Spitze, gefolgt von der Steiermark mit 132 Mio. Euro und Oberösterreich mit 103 Mio. Euro. „In der Analyse zeigen sich die unterschiedlichen Strukturen und industriepolitischen Schwerpunkte“, berichten die FFG-Geschäftsführer. „Während in Wien die Forschungseinrichtungen und Hochschulen fast die Hälfte der FFG-Förderungen einwerben, gehen in Oberösterreich rund 86 Prozent der Förderzusagen an Unternehmen.“
Fortgeführt und weiter ausgebaut wurde auch die Zusammenarbeit der FFG mit den Bundesländern im Bereich der Forschungs- und Technologieförderung. Die FFG wickelt für die Länder Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und Tirol Förderprogramme aus Landesmitteln ab, mit denen die Finanzierung von Projekten auf bis zu 70% der Projektkosten erhöht wird. Ergänzend setzt die FFG auch thematische Ausschreibungen für die Länder um, wie die Ausschreibung „Smart Mobility“ von Oberösterreich und Steiermark oder neue Ausschreibungen des oberösterreichischen „STAR“-Programmes. „Die Zusammenarbeit der FFG mit den Bundesländern stellt eine win-win-Situation dar: Die Länder können ihre innovativen Unternehmen gezielt unterstützen, und zwar ohne zusätzlichen eigenen Verwaltungsaufwand. Die Unternehmen müssen nur einen Antrag bei der FFG stellen, und die FFG kann gut bewertete Projekte höher fördern. Dieses ‚Matching Funds-Modell‘ hat auch der Rechnungshof als ‚good practice‘ gelobt“, berichten FFG-Geschäftsführer Egerth und Pseiner.

Erfolgreiche internationale Vernetzung
„Der Erfolg gibt uns recht. Österreich hat bisher aus dem EU-Forschungsprogramm Horizon 2020 rund 564 Millionen Euro an Förderungen eingeworben. Im Jahr 2015 haben Einreichungen aus Österreich mit 216 Millionen Euro sogar die bisher höchsten Zahlungen aus dem Rahmenprogramm erhalten und sind damit überdurchschnittlich erfolgreich. Damit das so bleibt, arbeiten wir laufend an der Qualitätssicherung und der Verbesserung unserer Dienstleistungen.“, so Henrietta Egerth und Klaus Pseiner (Anm.: Daten Horizon 2020 Stand November 2016, Quelle: Europäische Kommission).
„Sehr erfolgreich entwickelt sich die internationale Vernetzung der österreichischen Forschung. Denn wer Kompetenzen vernetzt, gegenseitiges Know-how nützt und damit Neues schafft, stärkt sich für die Zukunft und fördert aktiv die Zusammenarbeit zwischen Innovationsplayern“, betonen Henrietta Egerth und Klaus Pseiner und erklären, dass die FFG dabei auf verschiedene Instrumente setzt: Neben der Betreuung europäischer und internationaler Forschungsprogramme wie ‚Horizon 2020‘, ‚EUREKA‘, ‚Eurostars‘ oder ‚COST‘, der aktiven Mitwirkung in der Europäischen Weltraumagentur ESA, kooperiert die FFG im Rahmen von bilateralen Abkommen mit Agenturen oder Forschungsorganisationen aus aufstrebenden Regionen. Im Rahmen des Programmes ‚Beyond Europe‘ werden auch konkrete F&E-Projekte von österreichischen Unternehmen mit Partnern in globalen Wachstumsmärkten gefördert. Das ‚Global Incubator Network (GIN)‘ unterstützt innovative österreichische Start-ups dabei in boomenden Märkten leichter Fuß zu fassen, aber auch um das Interesse ausländischer Jungunternehmen und Investoren am Start-up Hotspot Österreich zu vertiefen. Sehr wichtig ist für die FFG auch die aktive Zusammenarbeit im Dachverband der europäischen Innovationsagenturen ‚TAFTIE‘. So organisiert die FFG für den Dachverband mit der ‚TAFTIE Academy‘ den Bereich der Aus- und Weiterbildung.

Neue Programme und Initiativen laufen gut an
Die FFG hat ihr Angebot in den letzten Jahren deutlich ausgebaut. Neben der Abwicklung der Breitband-Milliarde des Bundes und der Erstellung von Gutachten für die Forschungsprämie wurde das Förder- und Dienstleistungsangebot an die neuen Herausforderungen und geänderten Rahmenbedingungen angepasst. Zu den neuen Angeboten zählen: Das Programm ‚EFREtop‘, das eine einfache Möglichkeit bietet, auch EU-Regionalförderungen für Forschung und Innovation in Anspruch zu nehmen. Das Programm ‚Patent.Scheck‘ erleichtert und fördert den Schutz von Erfindungen von Kleinen und Mittleren Unternehmen, während das gestärkte Programm Frontrunner einen Investitionsschub bei den heimischen Leitbetrieben am Standort Österreich bewirken wird. Das neue Programm für Forschungsinfrastrukturen ermöglicht die Anschaffung und den Startbetrieb von modernen Anlagen und Geräten für die Forschung und das Programm Innovationswerkstätten erlaubt es, Ideen zu testen und zu marktfähigen Prototypen weiterzuentwickeln.

Download: Handout Präsentation FFG

Download: Handout Präsentation WIFO

Mehr Details unter: https://www.ffg.at/presse/ffg-forschungsinvestitionen-treiben-wirtschaftswachstum

Foto-Credit: FFG/Klaus Morgenstern

6.3.2017, Quelle: FFG

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12% Forschungsprämie ab Wirtschaftsjahr 2016, weitere Anhebung auf 14% vereinbart

12% Forschungsprämie ab Wirtschaftsjahr 2016, weitere Anhebung auf 14% vereinbart

Die Erhöhung der Forschungsprämie soll den Wirtschaftsstandort Österreich sichern und die Innovationskraft der Unternehmen weiter stärken

Für Aufwendungen in Forschung und experimentelle Entwicklung können österreichische Unternehmen die gesetzlich geregelte Forschungsprämie in Anspruch nehmen. Nach Erhöhung von zehn auf aktuell zwölf Prozent durch den Ministerrat, wurde im Regierungsprogramm Ende Jänner die neuerliche Erhöhung der Forschungsprämie auf 14 Prozent ab 2018 beschlossen, die jedem steuerpflichtigen Unternehmen in Österreich für innovative Projekte als finanzielle Unterstützung vom Staat zusteht.

Dr. Manuela Walser, Geschäftsführerin der ITS Förderberatung, meint bezüglich der Erhöhung: „Aus der im Regierungsprogramm festgehaltenen Erhöhung auf 14 Prozent ist erfreulicherweise zu schließen, dass das System der steuerlichen Forschungsprämie funktioniert, ihrem Sinn entsprechend eingesetzt wird und die Wirtschaftsleistung Österreichs weiter anziehen lässt.“ Was die Unternehmerin aus ihrer langjährigen Praxis weiß, scheint nun auch die Evaluierungsstudie zu bestätigen, denn die ITS Förderberatung berät über 80 Unternehmen bei der Beantragung von Förderungen.

Langfristiges Ziel ist einerseits die Sicherung von Arbeitsplätzen in der heimischen Wirtschaft und andererseits das Ansehen Österreichs als Innovation-Leader innerhalb der EU zu etablieren. Österreich hält aktuell bei einer F&E-Quote von 3,07 Prozent des BIP, Österreich liegt somit bei der Forschungsintensität an fünfter Stelle der OECD-Länder, ein weiterer Anstieg auf 3,76 Prozent wird bis 2020 angestrebt.

Walser ist überdies der Meinung: „Innovation und Forschung ermöglichen österreichischen Unternehmen erfolgreiches Wirtschaften und die Stärkung der Position am Markt. Die Anhebung auf zwölf bzw. die geplante Anhebung auf 14 Prozent ab dem Wirtschaftsjahr 2018 ist ein weiterer wichtiger Schritt für den Standort Österreich.“

Die Forschungsprämie ermöglicht österreichischen Unternehmen bei Anerkennung durch das Finanzamt eine steuerfreie Gutschrift auf ihrem Abgabenkonto in Höhe von 12 Prozent der prämienbegünstigten Forschungsaufwendungen (F&E). Beim Ausweis von Verlusten oder bei negativen Forschungsergebnissen steht dem Einreichenden die Unterstützung ebenfalls zu. Diese Maßnahme dient der nachhaltigen Sicherung sowie Steigerung der Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Österreich und als Motivator für das Vorantreiben zukunftsträchtiger Visionen, Technologien und Prozesse. Als besonders begrüßenswert erachtet Walser, dass seit 2012 in Österreich die Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) über die Förderwürdigkeit der F&E Projekte mit entsprechender Expertise entscheidet.

Die ITS Förderberatung ist ein Team aus erfahrenen Technikern, Steuerberatern, Juristen und Innovationsexperten. Seit 2008 unterstützt das Unternehmen zahlreiche nationale und internationale Unternehmen bei der Einreichung und Abwicklung von staatlichen Förderungen. Dadurch erfüllt die ITS eine essentielle Beratungsfunktion für die betrieblichen Forschungsabteilungen, um gemäß § 108c Einkommensteuergesetz (EStG) die Forschungsprämie beim Finanzamt geltend zu machen.

Rückfragen und Kontakt:
Anna Goeth
anna.goeth@its-foerderberatung.at
+43-1-581 10 95-226
http://www.its-foerderberatung.at/

Wien, 16.2.2017

Österreich bei Forschungsintensität OECD-weit an fünfter Stelle

Österreich bei Forschungsintensität OECD-weit an fünfter Stelle

Gesamtausgaben für F&E bei 3,07 Prozent des BIP – OECD-Schnitt bei 2,4 Prozent – EU-Schnitt bei 1,95 Prozent – China holt auf.

Österreich liegt innerhalb der OECD-Länder bei der Forschungsintensität an fünfter Stelle.

Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E) im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) blieben 2016 stabil bei 3,07 Prozent. Nur Israel, Südkorea, Japan und Schweden weisen laut einem aktuellen OECD-Bericht höhere Werte auf.

Bruttoinlandsausgaben für F&E in Österreich sind laut den jüngsten OECD-Schätzungen von 2015 auf 2016 von 10,4 auf 10,7 Mrd. Euro gestiegen. Für die meisten Länder werden Zahlen aus 2015 und teilweise noch 2014 Zahlen verwendet.

Pro Kopf weisen die Schweiz vor den USA, Schweden, Israel und Österreich die höchsten F&E-Ausgaben auf Basis 2015 aus.

Im gesamten OECD-Raum sind die F&E-Ausgaben 2015 real um 2,3 Prozent gestiegen. Aufgrund gestiegener BIP blieb die sogenannte F&E-Intensität stabil bei 2,4 Prozent. Unternehmen steigerten ihre F&E-Ausgaben um 2,5 Prozent. Ihr Anteil macht 68,8 Prozent der Gesamtsumme aus. Auf universitärer Ebene stiegen die F&E-Ausgaben um 2,1 Prozent (Anteil: 17,7 Prozent), die rein staatlichen F&E-Ausgaben wuchsen um 1,8 Prozent (11,1 Prozent).

In der EU lag die Forschungsintensität 2015 bei weiter bei 1,95 Prozent, was vor allem auf Deutschland mit 2,9 Prozent, Frankreich mit 2,2 Prozent und Großbritannien mit 1,7 Prozent zurückzuführen sei, so die OECD am Dienstag in einer Pressemitteilung.

Mehr Details unter: Österreich bei Förderintensität OECD-weit an fünfter Stelle

Link OECD Science and Technology Indicators

13.02.2017, Quelle: Der Standard

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Erhöhung der Forschungsprämie auf 14 %

Erhöhung der Forschungsprämie auf 14 %

Aufbauend auf der im Ministerrat vom 8.11.2016 verabschiedeten »Forschungsmilliarde« sollen die Forschungsausgaben in Österreich in Richtung des Ziels von 3,76 Prozent des BIP gesteigert werden.
Vorgesehen ist, dass ein Drittel der Steigerung von der öffentlichen Hand kommt und zwei Drittel von privater Seite gehebelt werden können (z. B. durch Erhöhung der Forschungsprämie für Unternehmen). Diese Steigerung des »Inputs« soll mit einer besseren Kontrolle und Evaluierung des »Outputs« einhergehen.
Schaffung einer gesetzlichen Grundlage zur jährlichen Dotierung der Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung für die nächsten drei Jahre mit je 100 Mio Euro p.a. aus dem Jubiläumsfonds der Nationalbank.

Erste Zwischenergebnisse aus der Evaluierung der Forschungsprämie zeigen die positiven Effekte dieser Maßnahme für den Forschungsstandort Österreich. Zur weiteren Förderung der Forschungstätigkeit der österreichischen Wirtschaft und zur Sicherung und zum Ausbau qualifizierter Arbeitsplätze soll die Forschungsprämie ab dem Jahr 2018 weiter erhöht werden.

Mehr Details unter: http://archiv.bundeskanzleramt.at/DocView.axd?CobId=65201

1.2.2017, Quelle: Arbeitsprogramm der Bundesregierung 2017/2017 

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Mehr Effizienz bei Forschungsförderung

Mehr Effizienz bei Forschungsförderung

Mehr Effizienz ist das Ziel bei der Forschungsförderung. Auf Bundesebene soll es statt derzeit zehn künftig nur noch drei Förderstellen geben, jeweils eine für Grundlagen-, angewandte Forschung und Unternehmensfinanzierung. Die Zahl der mit Forschungsfragen befassten Verwaltungsabteilungen (derzeit 113 beim Bund, 103 bei den Ländern) soll reduziert und die Forschungsagenden von Wissenschafts-, Infrastruktur- und Landwirtschaftsministerium zusammengezogen werden. Das künftige „Forschungsministerium“ soll außerdem zentral die thematische Schwerpunktsetzung bei der angewandten Forschung vorgeben.

Die Universitäten sollen wiederum künftig einen geringeren Teil ihrer Budgets über die Basissubvention und stärker über Leistungsvereinbarung und Wettbewerb erhalten. Wie für die Unis soll es auch für die Forschung mehr Geld geben: Kern möchte die direkte Forschungsförderung und die Forschungsprämie erhöhen, bei letzterer soll allerdings künftig strikt überprüft werden, wofür sie verwendet wird. Am langjährigen Ziel der Regierung, die F&E-Ausgaben auf 3,76 Prozent zu steigern, hält Kern fest. Ein Drittel des Zuwachses soll von der öffentlichen Hand kommen, der Rest von Privaten, wobei etwa eine Erhöhung der Forschungsprämie hilfreich sein soll.

Mehr Details unter: https://science.apa.at/rubrik/bildung/SPOe_Kern_setzt_in_Plan_A_auf_Studienplatz-Finanzierung/SCI_20170112_SCI833864976

16.01.2017, Quelle: APA

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Die Forschungsprämie steht auf dem Prüfstand

Wirtschaftskammer drängt auf eine Erhöhung: Österreichs Modell sei besser als andere Systeme.

Ist die Forschungsprämie das richtige Förderinstrument, um Entwicklungsaktivitäten von Unternehmen zu unterstützen?
Soll die Prämie Anfang 2018, wie von der Bundesregierung in Aussicht gestellt, von zwölf auf 15 Prozent erhöht werden?
Diese Fragen werden derzeit diskutiert. Die Regierung lässt die Forschungsprämie evaluieren. Falle die Prüfung positiv aus, soll es zur Anhebung kommen, hieß es im Herbst, als die Koalition ihr Wirtschaftspaket vorstellte.

Vertreter der 2014 tätigen Steuerreformkommission brachten ins Spiel, die Forschungsprämie eventuell durch die „Innovationsbox“ zu ersetzen. Dieses Modell wurde in vielen Ländern eingeführt – etwa in den Niederlanden. Die Wirtschaftskammer Oberösterreich lehnt es ab. Die Forschungsprämie sei das „maßgeschneiderte Instrument“, sagt Anette Klinger, Vorsitzende der Strategiegruppe „Steuern & Finanzierung“ der Sparte Industrie, in der zahlreiche Manager sitzen.

Cash statt Steuer-Reduktion
Sie haben gemeinsam mit Steuerberatern aus Österreich und den Niederlanden beide Systeme analysiert. Die Innovationsbox funktioniert so: Wenn die Forschung einer Firma in einem Patent mündet, wird die Körperschaftsteuer von 25 auf fünf Prozent reduziert – für Gewinne, die aus dem neuen Wirtschaftsgut entstehen. Bei der Forschungsprämie wird hingegen ein Projekt, das als förderwürdig erachtet wird, weil es sich um die Entwicklung einer Neuheit handelt, mit Cash gefördert, egal ob die Forschung zum Erfolg führt. Man bekommt zwölf Prozent der Forschungsaufwendungen. Das sei der bessere Weg, um Entwicklung in Österreich stark anzukurbeln, heißt es aus der Kammer: Dass der Borealis-Konzern seine Forschungszentrale in Linz ansiedelte, sei auch darauf zurückzuführen. Die Erhöhung 2018 müsse „zur Sicherung des Wirtschaftsstandorts Österreich unbedingt umgesetzt werden“, sagt Klinger.

Auch sei die Zahl der Daten, die niederländische Firmen im Vorhinein über ihr Vorhaben an den Wirtschaftsminister melden müssten, enorm. In Österreich würden viele davor zurückschrecken, sensible Daten über Forschungsaktivitäten an eine öffentliche Stelle zu melden.

Ein Richtlinien-Vorschlag der EU sieht wiederum Forschungsförderung über einen Steuerfreibetrag auf den Unternehmensgewinn vor, so wie es ihn früher in Österreich gab. Auch dagegen ist die Kammer: Die Forschungsprämie gebe es unabhängig davon, ob man Gewinn oder Verlust schreibe, was besonders für junge Firmen wichtig sei.

09.01.2017, Quelle: Nachrichten.at

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Evaluierung der österreichischen Forschungsförderung soll 2017 vorliegen

Laut Parlamentskorrespondenz Nr. 1338 vom 30.11.2016 sprachen sich die Abgeordneten Philip Kucher (S), Eva-Maria Himmelbauer (V), Ruperta Lichtenecker (G), Ulrike Weigerstorfer (T) und Claudia Gamon (N)  in einem gemeinsamen Antrag für die Evaluierung der österreichischen Forschungsförderung aus ( 1924/A(E)). Diese Evaluierung soll auch Potenziale der Optimierung der Förderungen aufzeigen, nachdem der Rechnungshof kritisch auf Doppelstrukturen in der Förderung zwischen Bund und Ländern hinwiesen hatte. Evaluiert werden soll auch die Sinnhaftigkeit einer Transparenzdatenbank zur Forschungsförderung in Hinblick auf einen besseren Überblick über die Förderlandschaft. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.
Mit in Verhandlung standen ein Antrag von Rouven Ertlschweiger (V) zum selben Thema ( 457/A(E)), sowie zwei Anträge von Ulrike Weigerstorfer (T) mit der Forderung nach mehr Transparenz bei der Vergabe von Forschungsmitteln ( 1821/A(E)) bzw. nach mehr Effizienz bei der Forschungsfinanzierung( 1822/A(E)). Diese Anträge gelten nach der Annahmen des Fünf-Parteien-Antrags als miterledigt. Ulrike Weigerstorfer zeigte sich zufrieden über die positive Aufnahme ihrer Initiative. Staatssekretär Mahrer unterstrich, dass die Bundesregierung den im Antrag formulierten Auftrag, nicht nur zu evaluieren, sondern auch Verbesserungsvorschläge zu machen, wie man Förderungen effektiver abwickeln könne, ernst nehmen werde.

weitere Infos unter: Parlament.gv.at

02.12.2016, Quelle: Parlament

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Impressionen 1. Fortbildungs-Soiree in der Museumstrasse 24.11.2016

Am Donnerstag, den 24.11.2016 hat die 1. Fortbildungs-Soiree in unseren neuen Büroräumlichkeiten in der Museumstraße stattgefunden.
Wir freuen uns, dass so viele Interessierte gekommen sind.

Besonderer Dank gilt allen Beteiligten und im besonderen Thomas Maurer, der einen Auszug aus seinem aktuellen Programm “ Der Tolerator“ präsentiert hat
sowie unseren beiden Geschäftsführern Herrn Alexander Leitgeb und Markus Leonhard für ihre Fachvorträge zum Thema „Beantragung der Forschungsprämie“
und „Überblick zu aktuellen steuerlichen Themen“.

Erstmalig wurden die Forschungsprämien Awards vergeben.  Wir gratulieren  den diesjährigen Gewinnern ! 

Und hier geht es zu den Fotos von unserem 1. Fortbildungs-Soiree:

 

 

 

Regierung hat „Forschungsmilliarde“ beschlossen

Die Regierung hat ein mehrjähriges Forschungs-Förderungspaket beschlossen. Insgesamt sollen laut Infrastrukturminister Jörg Leichtfried (SPÖ) bis 2021 700 Mio. Euro fließen, zusätzlich noch 500 Mio. Euro privates Geld. „Diese Bundesregierung hat eine Forschungsmilliarde auf den Weg gebracht“, zeigte sich Leichtfried in einer Pressekonferenz nach dem Ministerrat zufrieden.

Wissenschafts-Staatssekretär Harald Mahrer (ÖVP) räumte zwar ein, dass der Großteil der Mittel erst mit dem nächsten Finanzrahmen für die Jahre 2018 bis 2021 fixiert werden muss (für 2017 sind nur 16,4 der 700 Mio. Euro vorgesehen). Es gebe aber das gemeinsame Commitment der Regierung, das Paket so umzusetzen. Und auch Leichtfried betonte, dass sich sowohl Kanzler und Vizekanzler als auch Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) zur Umsetzung bekannt hätten.

Quantencomputer, Digitalisierung und Mobilfunk
Fließen sollen die Mittel u.a. in Forschung zu Quantencomputern, Digitalisierung sowie in den Ausbau der nächsten Mobilfunkgeneration („5G“). „Österreich wird bei den 5G-Nationen in Europa vorne mit dabei sein“, kündigte Leichtfried eine entsprechende Strategie für kommendes Jahr an. Dies werde sowohl rechtlich als auch technisch eine Herausforderung. Zur Demonstration, welche Fortschritte in den kommenden Jahren zu erwarten sind, brachte Mahrer ein Stück Würfelzucker mit – denn auf Speichermedien dieser Größe werde künftig das gesamte Wissen der europäischen Universitätsbibliotheken passen.

Forschungsförderung und -prämie werden evaluiert, FFG besser dotiert
Vereinbart wurde außerdem eine Gesamtevaluierung der Forschungsförderung in Österreich. Noch keine Entscheidung gibt es über die Zukunft der Forschungsprämie. Über eine allfällige Reform werde erst nach der geplanten Evaluierung entschieden, betonte Leichtfried: „Bis jetzt sind die Rückmeldungen aus der Industrie durchaus positiv.“
Die finanzielle Bedeckung für das Paket soll im Rahmen der Arbeiten zum Bundesfinanzrahmengesetz 2018-2021 „in Verhandlung genommen und geprüft werden“, wie es im Ministerratsvortrag heißt. Am stärksten profitiert der Wissenschaftsfonds FWF von den geplanten Maßnahmen: der primär Grundlagenforschung fördernde Fonds soll zwischen 2018 und 2021 in Summe 281 Mio. Euro zusätzliche Mittel erhalten, das FWF-Budget damit von derzeit 184 Mio. Euro jährlich sukzessive auf 290 Mio. Euro im Jahr 2021 steigen. Aus den zusätzlichen Mitteln soll ein neues „1.000-Ideen-Programm“ für fundamental neue und daher besonders risikoreiche Forschungsideen finanziert werden.

Mehr Risiko
Weitere große Brocken gibt es für Infrastruktur im Bereich Forschung und Entwicklung (F&E) sowie für risikoreiche Forschung: Für die Fortsetzung des Programms „F&E-Infrastruktur“ (abgewickelt von der Forschungsförderungsgesellschaft FFG) sollen 80 Mio. Euro im Zeitraum 2018-21 zur Verfügung gestellt werden. Ebenso viel Geld soll in diesem Zeitraum in risikoreiche Forschung investiert werden – einerseits in das „Frontrunner“-Programm der FFG zur Förderung großer strategischer Projekte von Technologieführern, andererseits in die neue FFG-Förderlinie „Early Stage“. Mit dieser sollen in einer sehr frühen Phase grundlegende Kenntnisse für neue Produkte und Verfahren erforscht werden.
Um „institutionelle Spitzenforschung zu stärken“, soll die Akademie der Wissenschaften (ÖAW) in der nächsten Leistungsvereinbarungsperiode (2018-2020) zusätzlich 40 Mio. Euro erhalten. Ebenfalls 40 Mio. Euro sollen in die Fortsetzung des Programms „Bridge“ (FFG) zum raschen Transfer von Grundlagenwissen in neue Produkte und Verfahren fließen.

Programmdschungel soll durchforstet werden
Vereinbart hat die Regierung eine Evaluierung der österreichischen Forschungsförderungslandschaft, die letzte derartige Überprüfung stammt aus dem Jahr 2008. Um die Serviceleistungen von FFG und Austria Wirtschaftsservice (aws) zu verbessern, soll „die Kleinteiligkeit von Programmen reduziert“ und eine „Programmoptimierung“ zwischen den beiden Agenturen vorgenommen werden. Für die Jahre 2017 bis 2020 wurde ein Optimierungspotenzial von rund 90 Mio. Euro bei 15 Programmen identifiziert, die „evaluiert, angepasst, verlagert und gegebenenfalls auch aufgegeben werden“. So soll das Gründer-Programm „AplusB“ in die aws verlagert werden.

weitere Infos unter: Apa

08.11.2016, Quelle: Apa

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Forschung & Entwicklung in Österreich

Österreich hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten einen gewal­tigen Sprung im Bereich Forschung und Entwicklung gemacht. Der Anstieg der Forschungsquote von 1,53 Prozent (1994) auf aktuell drei Prozent ist ein Beweis dafür. Österreichs Entwicklungsdynamik in F&E ist damit eine der stärksten in Europa.

Konsequente Investments heimischer und internationaler Unternehmen in den Forschungsplatz tragen wesentlich zu dieser Dynamik bei, ebenso das Engagement der öffentlichen Hand, das eine breit auf­gestellte Forschungsförderung und ein innovationsfreundli­ches Steuersystem bietet.

Österreich zählt daher heute zu den wenigen europäischen Län­dern, die das erklärte forschungspolitische Ziel der EU – eine Forschungsquote von drei Prozent bis 2020 – übertreffen. Es setzt sich aber ehrgei­zigere Ziele: Die For­schungsstrategie der Bundesregierung sieht Österreich im Jahr 2020 als einen Innovation Leader in Europa.

Insgesamt wird Österreich seine Ausgaben für Forschung und Entwicklung gemäß der Globalschätzung 2016 von Statistik Austria auf 10,74 Milliarden Euro steigern, was einem geschätzten Plus von 2,9 % (bzw. plus 299,34 Millionen Euro) gegenüber dem Vorjahr entspricht. Damit liegen die Ausgaben knapp unter der prognostizierten nominellen Steigerung des Bruttoinlandsprodukts von plus 3,65%. 2016 wird bereits zum dritten Mal in Folge eine Forschungsquote von über 3% – dem europäischen Zielwert für 2020 – erreicht (2016: 3,07%). Im EU-Vergleich liegt Österreich mit seiner Forschungsquote nunmehr (2014) an dritter Stelle hinter Finnland und Schweden, und hat nun neben Deutschland auch Dänemark überholt.

Wovon können Unternehmen konkret profitieren?
◾Attraktive Förderungen
◾Forschungsprämie von 12 Prozent für Unternehmen mit Sitz in Österreich
◾unternehmerfreundliches Steuersystem mit niedrigen Ausgaben
◾gebündeltes Know-how internationaler Experten
◾starke Vernetzung zwischen Wirtschaft und Wissenschaft

Details zum Thema Forschung und Entwicklung in Österreich finden Sie in der Broschüre Forschung und Entwicklung in Österreich der ABA Invest Austria

7.11.2016, Quelle: ABA Invest Austria

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Vortrag an den Ministerrat vom 25.10.2016 – Stärkung der F&E Investitionstätigkeit

Stärkung der F&E Investitionstätigkeit

Im Jahr 2015 wurde mit einer Forschungsprämie in Höhe von rund 500 Mio. Euro ein Investitionsanreiz für ein Forschungsinvestitionsvolumen von rund 5 Mrd. Euro im Bereich
Wissenschaft und Forschung erfolgreich gehebelt. Um den Wirtschafts- und Forschungsstandort Österreich einerseits zu sichern und andererseits weiter auszubauen soll die Forschungsprämie bei einer positiven Evaluierung ab dem Jahr 2018 erhöht werden. Damit sollen die Ausgaben für Wissenschaft und Forschung seitens der Unternehmen stimuliert werden um weitere
hochqualifizierte Arbeitsplätze in Österreich zu schaffen.

Detailliertere Informationen finden Sie hier: https://www.bka.gv.at/DocView.axd?CobId=64119

31.10.2016, Quelle: BKA

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Wirkungsevaluierung der Forschungsprämie hat begonnen

Die angekündigte Evaluierung der Forschungsprämie hat begonnen. Links zum Fragebogen „Wirkungsevaluierung der Forschungsprämie“ werden bzw. wurden vom Finanzamt an Forschungsprämienbezieher mittels Mail versendet.
Das von den Regierungsparteien beschlossene Wirtschaftspaket stellt bei positiver Evaluierung der Forschungsprämie eine Erhöhung des Forschungsprämiensatzes in Aussicht.
Eine möglichst hohe Teilnahme an der Studie bietet die Grundlage für mögliche Optimierungen bei der Forschungsprämie.

25.10.2016, Quelle: ITS-Förderberatung

 

Rückblick 53. Innovationspool

Internes und externes Marketing für Innovation

Mit der Schnittmenge zwischen Markt und Innovation beschäftigten sich die TeilnehmerInnen des 53. Innovationspools der PFI, am 21. September 2016 bei Bene in Waidhofen an der Ybbs.

Eine tolle Location erwartete die Interessierten beim Büromöbelhersteller Bene und natürlich gab es Gelegenheit die neuesten Entwicklungen des Unternehmens hautnah zu erleben. Zu Beginn der Veranstaltung gab Geschäftsführer Jörg Schuschnig einen Einblick in das international tätige Unternehmen. Qualität – Tradition – Design und Innovation stehen dabei als zentrale Säulen im Mittelpunkt.

Im Zentrum des 53. Innovationspools stand das Thema „Internes und externes Marketing für Innovation„. Prof. (FH) Dr. Carolin Egger von der Fachhochschule Kufstein leitete mit einem sehr spannenden Theorievortrag den ersten Vortragsblock ein. Sie zeigte das Zusammenspiel zwischen Marketing und Innovation und welche Einflussfaktoren hierbei eine wichtige Rolle spielen.

Im Anschluss inspirierte Didi Lenz, Head of Innovation & Design bei Bene die TeilnehmerInnen mit seinem Vortrag an der Bene Idea Wall. Kerninhalt seines Vortrags war der Raum, den MitarbeiterInnen benötigen, um innovativ zu sein. Raum für Kommunikation, Rückzug und Ideen ist eine Voraussetzung, dass Innovationen entstehen können. Dr. Josef Mantl von der Mobile Marketing Association und Martina Zadina vom KURIER Digital rundeten den ersten Vortragsteil ab und zeigten anhand von aktuellen Studien, welche Rolle die Nutzungsgewohnheiten der Österreicher im Bereich der mobilen Kommunikation für das Marketing hat.

Nach dem Business Lunch konnten die TeilnehmerInnen bei der Betriebsbesichtigung einen Einblick in das Büro- und Werksgelände des Bene Headquater werfen und hinter die Kulissen der Büromöbelherstellung blicken.

Danach folgte ein Vortrag zum Thema Forschungsprämie effizient beantragen durch Dr. Manuela Walser und Alexander Leitgeb von der ITS Förderberatung gemeinsam mit Karl-Heinz Mayer, Director Innovation & Program Management, Eaton Industries.

Mehr dazu auf: http://www.pfi.or.at/nachberichte/rueckblick-53-innovationspool?page=1

Programm des 53. Innovationspools

Foto Credit: PFI

22.9.2016, Quelle: PFI

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Monitoring Report 2016

Der „Monitoring Report 2016“ analysiert anhand einer Vielzahl an Rankings und Indikatoren (insgesamt 150) die Stärken und Schwächen des Wirtschaftsstandorts Österreich und zeigt Österreichs Position und Entwicklung über die letzten Jahre im internationalen Vergleich auf. Folgende zehn Themenbereiche werden dabei beleuchtet: „Wettbewerbsfähigkeit“, „Arbeitsmarkt“, „Investitionen und Finanzmarkt“, „Regulierung und Reformen“, „Innovation, F&E und IKT“, „Bildung und Wissenschaft“, „Lebensqualität und Entwicklung“, „Umwelt und Nachhaltigkeit“, „Internationalisierung und Demokratie“ sowie „Städte und Regionen“.

Der Monitoring Report bietet ein umfassendes Bild über den Standort Österreich. Unser Land befindet sich regelmäßig nahe der Spitze in vielen Rankings, gleichzeitig besteht aber auch Verbesserungspotenzial in einigen Bereichen. Zuletzt hat Österreich im internationalen Vergleich leider an Boden verloren bzw. tritt auf der Stelle. Der Monitoring Report dient als wertvolles Vergleichsinstrument sowie Entscheidungsgrundlage für wirtschaftspolitische Maßnahmen, damit alles daran gesetzt wird, den Standort Österreich in Zukunft weiter zu stärken und zu verbessern.

Download Report und weitere Infos
Monitoring Report 2016 (complete version – Gesamtversion, deutsch und englisch)
Monitoring Report 2016 (deutsche Kurzfassung)
Monitoring Report 2016 (English version)
Kommentar Wirtschaftspolitik zum Monitoring Report 2016

Mehr dazu auf: https://www.wko.at/Content.Node/Interessenvertretung/Standort-und-Innovation/Standortpolitik/Monitoring_Report.html

8.9.2016, Quelle: WKO

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FFG FORUM 2016: Österreichs Wirtschaft und Gesellschaft modernisieren

Über den Nutzen, den Forschung, Technologie und Innovation für die Wirtschaft, die Gesellschaft und jede Einzelne bzw. jeden Einzelnen bringen, diskutierten über 700 Spitzenvertreter aus Forschung und Innovation, aus Wirtschaft und Verwaltung beim diesjährigen FFG FORUM, das am 15. September im Wiener Museumsquartier stattfand.

Im Rahmen der Veranstaltung verwies Vizekanzler und Wissenschafts-, Forschungs- und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner darauf, dass in den letzten Jahren viele wichtige Impulse gesetzt wurden. „2016 erreichen die Forschungsausgaben in Österreich erstmals über 10 Milliarden Euro. Wir liegen hier an dritter Stelle in Europa, nach Deutschland und Dänemark. Um den Innovationsstandort Österreich langfristig in der Weltspitze zu etablieren,  müssen wir die den technologischen Wandel als Chance begreifen, die Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft weiter vorantreiben und den Output der bestehenden Systeme steigern.“ Für Infrastruktur- und Technologieminister Jörg Leichtfried stand der gesellschaftlichen Mehrwert im Zentrum: „Forschung und Innovation stärken den Wirtschaftsstandort Österreich und sichern Arbeitsplätze. Sie leisten so einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft, auch in den Bereichen Verkehr, bei der öffentlichen Sicherheit oder mit unterstützenden Technologien für ältere Menschen.“

Mitterlehner hob hervor, dass Maßnahmen wie der Ausbau der Fachhochschulen, die gesetzlichen Rahmenbedingungen für alternative Finanzierungen, die Aufstockung der Forschungsprämie und neue Förderprogramme wichtige Impulse setzen würden, um den Forschungsstandort Österreich auch für ausländische Unternehmen attraktiv zu gestalten. „Gerade im Forschungs- und Technologiebereich spielt die globale Vernetzung eine entscheidende Rolle, um international wettbewerbsfähig zu sein. Hier hat die FFG eine wichtige Funktion, um Unternehmen zu helfen,  neue Märkte zu erschließen und vom Know-how internationaler Partner zu profitieren. Rund 70 Prozent der Förderungen gehen direkt an Unternehmen und daher ist jeder über die FFG investierte Euro auch eine Investition in den Wirtschafts- und Arbeitsstandort Österreich. “

Leichtfried betonte die neuen Möglichkeiten, die sich durch die Digitalisierung aller gesellschaftlichen Bereiche für heimische Unternehmen ergeben. „Mit Förderprogrammen wie der Stiftungsprofessur und den Pilotfabriken unterstützen wir den Wandel zu Industrie 4.0. Mit der Breitbandmilliarde des Infrastrukturministeriums schaffen wir die Grundlage für den weiteren Ausbau der Informationsgesellschaft. In der Umsetzung dieser Programme ist die FFG ein wichtiger Partner.“

FFG-Aufsichtsratsvorsitzende Gertrude Tumpel-Gugerell verwies auf die besondere Bedeutung einer aktiven Forschungs- und Innovationspolitik in der EU: „Forschung und Entwicklung ist in hochentwickelten Volkswirtschaften eine der wenigen Stellschrauben, an denen man industrie- und wirtschaftspolitisch steuernd eingreifen kann. Hier lässt sich mit öffentlichen Investitionen zum Beispiel über die FFG eine Dynamik erzeugen, die die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen erhöht. Österreich hat hier durchaus eine Vorbildfunktion in Europa.“

FFG-Geschäftsführerin Henrietta Egerth sieht den Mehrwert einer zentralen Förderagentur wie der FFG auch in der optimalen Verschränkung nationaler und internationaler Programme und Initiativen. „Wir haben die heimischen Innovationstreiber enger denn je miteinander, mit dem europäischen Forschungsraum und den weltweiten Zukunftsmärkten vernetzt“. Für FFG-Geschäftsführer Klaus Pseiner ist es wichtig, auf gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklungen zu reagieren: „Die FFG setzt ihre Interventionen dort, wo ein maximaler Effekt für das heimische Innovationssystem erzielt werden kann.“

Digitalisierung war das dominante Thema am FFG FORUM. Sie durchdringt alle Bereiche der Wirtschaft, aber auch des privaten und öffentlichen Lebens. Sie ist nicht nur Voraussetzung für wirtschaftliches Wachstum, sondern zunehmend auch für soziale, kulturelle, politische und gesellschaftliche Aktivitäten von jedem Menschen.

In fünf Diskussionsrunden diskutierten vierzehn hochrangige Gäste aus Wirtschaft, Forschung und Verwaltung über Wertschöpfung und Mehrwert durch Forschung und Innovation. Der Tenor der Gespräche: Der Nutzen einer Innovation wird nicht durch technische Leistungsmerkmale allein bestimmt. Lösungen statt Produkte schaffen Mehrwert. Neue Formen der Innovation – Stichworte Open Innovation, frugale Innovation und crowdsourcing/crowdfunding – verändern die Innovationslandschaft und bieten neue Möglichkeiten. Im Rahmen des Abendprogrammes erläuterte Regisseur, Drehbuchautor und Oscar-Preisträger Stefan Ruzowitzky das Geheimnis seines Erfolges auf der internationalen Bühne.

Rückfragenhinweis:

Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft
Felix Lamezan-Salins, B.A., Pressesprecher des Bundesministers
Tel.: +43 1 711 00-5128 / mobil: +43 664 88 69 23 07
Mail: felix.lamezan-salins@bmwfw.gv.at
http://www.bmwfw.gv.at

Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Sophie Lampl, Pressesprecherin des Bundesministers
+43 (0) 1 711 6265-8014
sophie.lampl@bmvit.gv.at
https://infothek.bmvit.gv.at

Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG
Linde Tuscher, Pressesprecherin
Tel. +43 (0)664 8569028
gerlinde.tuscher@ffg.at
www.ffg.at

16.9.2016, Quelle: FFG

PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS.

Forschungsförderungen in Österreich

Neben innovativer Unternehmerschaft und exzellenter Wissenschaft ist auch die aktive öffentliche Hand bzw. die österreichische Forschungsgemeinschaft ein wichtiger Erfolgsfaktor für das österreichische Innovationssystem.

Sie stützt sich dabei auf ein aus­differenziertes Förderungsinstrumentarium, das eine Forschungsprämie, steuerliche Begünstigungen und über drei Institutionen umgesetzte Direktförderungen umfasst:
Wer forscht zahlt weniger, das gilt für alle Unternehmen in Österreich. Für Forschungsaufwendun­gen, auch Auftragsforschung, können Unternehmer eine Forschungsprämie in Höhe von 12 Prozent in Anspruch nehmen. Diese wird bar ausgezahlt.
◾Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) fördert F&E in Unterneh­men über die gesamte Innovationskette.
Fördervolumen 2014: 460 Mio. €
◾Der Wissenschaftsfonds FWF ist Österreichs zentrale Einrichtung zur Förderung der Grund­lagen­forschung.
Bewilligtes Förderungsvolumen 2014: 211 Mio. €.
◾Die Austria Wirtschaftsservíce GmbH (AWS) ist die Förderbank für unternehmensbezo­gene Wirtschafts­förderung.
Förderungsleistung 2014: 740 Mio. €.
◾Das Förderprogramm COMET (Competence Centers for Excellent Technologies) bringt Unter­nehmen und wissenschaftliche Einrichtungen in einem gemeinsam definierten For­schungsprogramm auf ho­hem Niveau zusammen. Bis jetzt wurden 49 Zentren auf drei unterschiedlichen Niveaus ein­gerichtet. Für die Laufzeit 2006 bis 2019 sind dafür 1,5 Mrd. € an Förderungen vorge­sehen.
◾Die Christian Doppler Forschungsgesellschaft sind geförderte und an österreichischen Universitäten eingerichtete For­schungs­ein­heiten mit fixen Laufzeiten, in denen Wissenschafter mit Unternehmenspart­nern an der Lösung von deren Forschungsfragen arbeiten. Derzeit (Stand 2016) sind 73 solche Labors aktiv.

Ebenfalls erwähnenswert ist der Wittgenstein-Preis, der mit einem Preisgeld von bis zu 1,5 Millionen Euro der höchstdotierte Preis der Republik Österreich im Bereich der Wissenschaften ist.

Detailliertere Informationen zu möglichen Forschungsförderungen in Österreich finden Sie hier: Forschung und Entwicklung in Österreich (PDF, 897 kB)

13.09.2016, Quelle: ABA – Invest in Austria

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Widersprüchliche Begründung im Entschließungsantrag zum Thema Forschungsförderung vom 16.6.2016

Der am 16.06.2016 eingebrachte Entschließungsantrag  der Abgeordneten Eva-Maria Himmelbauer, BSc.; Philip Kucher; DI Gerhard Deimek; Claudia Gamon, MSc; Ulrike Weigerstorfer betreffend Evaluierung der Forschungsprämie zitiert die Studie „Systemevaluierung der österreichischen Forschungsförderung und –finanzierung“ des österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung aus dem Jahr 2009 mit den Worten: „Die empirischen Analysen im Rahmen der F&E-Systemevaluierung 2008 haben gezeigt, dass nachhaltige Fördereffekte nur von jenen Unternehmen realisiert werden, die sowohl die steuerliche Förderung, als auch Instrumente der direkten Förderung in Anspruch nehmen. (WIFO, 2009)“

Es wird impliziert, dass Unternehmen, die nur die steuerliche Forschungsprämie oder nur Instrumente der direkten Förderungen in Anspruch nehmen, keine nachhaltigen Fördereffekte realisieren. Dies steht im klaren Widerspruch zu den Studienergebnissen: Die Ergebnisse der Wirkungsanalysen zeigen, dass geförderte Unternehmen verglichen mit nicht-geförderten Unternehmen eine höhere Neigung aufweisen, in ihrem Unternehmen radikale Innovationen einzuführen. Dies gilt insbesondere für Unternehmen mit Mehrfachförderung (steuerliche und direkte F&E-Förderung). Die WIFO-Studie stellt klar fest, dass sowohl Unternehmen, die durch die steuerliche Forschungsprämie gefördert werden als auch Unternehmen, die Instrumente der direkten Förderung in Anspruch nehmen zu mehr Innovation neigen und nachhaltige Fördereffekte realisieren. Die gleichzeitige Förderung durch beide Instrumente hat offensichtlich eine deutlichere Wirkung auf Innovation in Unternehmen.

Die WIFO-Studie evaluiert sowohl die steuerliche Forschungsprämie als auch Instrumente der direkten Förderung als systemrelevant und komplementär: Die Ergebnisse zeigen, dass die steuerliche und die direkte F&E-Projektförderung komplementär sind, d.h. sich einander ergänzen. Darüber hinaus wird die steuerliche Forschungsprämie als ein wichtiges Instrument für Unternehmen, besonders für KMU, evaluiert, weil dieses Instrument einen geringen administrativen Aufwand und eine hohe Planungssicherheit für Unternehmen bietet. Im Gegensatz, Instrumente der direkten Förderung sind mit einem hohen administrativen Aufwand und einer geringen Planungssicherheit verbunden.

Um radikale Innovationen in Unternehmen zu fördern und zu unterstützen sollen einerseits Instrumente der direkten Förderung erweitert und vereinfacht werden, und andererseits Unternehmen, die nur Instrumente der direkten Förderung in Anspruch nehmen dazu motiviert werden auch die steuerliche Forschungsprämie zu beanspruchen. Für KMU stellt die steuerliche Forschungsprämie bereits jetzt eine sehr gute Möglichkeit dar, die Innovationskraft im Unternehmen zu steigern.   

12.07.2016, Quelle: ITS-Förderberatung

 

Zu wenig Transparenz in der Forschungsförderung

Ein Bericht des Rechnungshofs stellt der heimischen Forschungspolitik ein schlechtes Zeugnis aus. Man habe zu viele Akteure, die Förderlandschaft sei komplex und intransparent

Das klingt tatsächlich rekordverdächtig: Die Forschungsfinanzierung in Österreich wird durch nicht weniger als 240 Einrichtungen im Bund und in den Ländern abgewickelt. Das ist eines der Ergebnisse eines kürzlich publizierten Berichts des Rechnungshofs (RH). „Viel zu viel“, kritisiert nun auch die grüne Wissenschaftssprecherin Sigi Maurer, die in diesem Zusammenhang eine einheitliche Datenbank über heimische Forschungsförderung fordert, um Transparenz in den F&E-Förderbereich zu bringen und eventuelle Doppelförderungen zu verhindern. Auch im Rechnungshofbericht heißt es, dass bisher „kein Gesamtüberblick über die Forschungsfinanzierung vorhanden war“.

Im Jahr 2014 flossen vom Bund 2,6 Milliarden Euro und von den Ländern rund 460 Millionen Euro in die Forschungsförderung. Durch die Vielzahl der Organisationseinheiten, die die Zahlungen abwickelten, erwies sich die Förderung von F&E als „komplex und unübersichtlich“, schreibt der Rechnungshof. Maurer: „Die Forschungsfinanzierung ist viel zu zersplittert und intransparent.“ Sie frage sich, ob wirklich alle Mittel in die Forschung geflossen seien.

Quote als isolierte Größe
Besonders kritisch war der zweite Teil der RH-Analyse: Die mit der Forschungsstrategie von 2011 begonnene Orientierung an der Forschungsquote – das Ziel ist, bis 2020 3,76 Prozent des BIP für F&E auszugeben (derzeit: 3,01 Prozent) – sei „weder ein aussagekräftiger noch ein steuerungsrelevanter Wirkungsindikator für F&E-Mittel“. Diese isolierte Größe sei nicht geeignet, „Effizienz, Qualität und Effektivität der eingesetzten Mittel im F&E-Bereich wiederzugeben“. Beobachter meinen, der RH habe damit der österreichischen Forschungspolitik der vergangenen fünf Jahre insgesamt ein sehr schlechtes Zeugnis ausgestellt.
Laut RH-Bericht waren in allen Bundesministerien in Summe 113 Organisationseinheiten mit F&E-Angelegenheiten befasst und in ihrem Wirkungsbereich zusätzlich zehn Förderagenturen. Bei den Ländern waren es immerhin 103 Organisationseinheiten und 14 Agenturen. In Summe waren dafür 811 Personen mit einem Personalaufwand von rund 58 Millionen Euro beschäftigt.
Insgesamt gab es im Prüfzeitraum 136 Forschungsprogramme von Bund (87) und Ländern (49), was der Rechnungshof als „Programmdschungel“ bezeichnet. Kritisch sieht der RH auch die hohe Zahl sehr kleiner Programme: Der Bund finanzierte 28 und die Länder nicht weniger als 29 Programme, in denen jährlich weniger als eine Million Euro zur Verfügung standen.

Anregungen für Verbesserungen
Freilich gab es nicht nur Kritik, sondern auch reichlich Anregungen: Der RH empfiehlt eine Konzentration von forschungsspezifischen Aufgaben auf wenigere Organisationseinheiten sowie eine Verringerung der Anzahl an Förderagenturen. Zudem sollten nach Ansicht der Prüfer finanziell wirkungsschwache F&E-Programme gebündelt werden. Den Ländern rät das Prüforgan, F&E-Angelegenheiten an die Förderagenturen des Bundes zu übertragen, um einheitliche Beurteilungsstandards und Prozessabläufe zu gewährleisten.
Auskunft gibt der Bericht auch über die Aufteilung des Förderkuchens: Von den 2,6 Milliarden Euro des Bundes für F&E gehen 1,4 Milliarden Euro (55 Prozent) an die Universitäten, 768 Millionen Euro (29 Prozent) an die Förderagenturen und 171 Millionen Euro (sechs Prozent) an außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Von den 460 Mio. Euro der Länder gehen 161 Mio. Euro (35 Prozent) an die Krankenanstalten und 62 Mio. Euro (13 Prozent) an Förderagenturen der Länder.

Evaluierung der Forschungsprämie
Dem Vernehmen nach dürfte der RH-Bericht das Bekenntnis der Bundesregierung zur längst fälligen Evaluierung der Forschungsprämie zumindest beschleunigt haben: Am Donnerstag kommt ein entsprechender Entschließungsantrag ins Parlament. Demnach soll die Wirkung dieser steuerlichen Erleichterung für F&E-betreibende Unternehmen bis 2017 analysiert werden. Seit der jüngsten Steuerreform 2015/2016 können immerhin zwölf Prozent der Kosten für Forschung abgesetzt werden, davor waren es zehn Prozent.
Seit 2013 prüft die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG die Prämienanträge der Unternehmen nach inhaltlichen Kriterien. Davor war das nicht nötig: Die Forschungsprämie galt als reine Wirtschaftsförderung und wurde nur vom Finanzministerium geprüft. Manche Beobachter sehen das heute allerdings auch noch so.

06.07.2016, Quelle: Der Standard

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Paket zur Förderung für Start-ups

Die Bundesregierung hat heute zwar kein großes Wirtschaftsprogramm verabschiedet, aber ein Paket zur Förderung von Start-ups. Das Start-up-Paket sieht vor, dass 185 Mio. Euro an frischem Geld und zusätzlich 100 Mio. Euro an Garantien für die Startphase von innovativen neuen Unternehmen aufgewendet werden. Damit sollen 1.000 neue Start-ups entstehen.

Regierung erwartet neue Firmen und Jobs
Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) sprach bei der Vorstellung nach dem Ministerrat von 10.000 bis 15.000 neuen Jobs. Die Unternehmen sollten aber nicht nur stark exportorientiert sein, sondern auch ein starkes Wachstumspotenzial haben.
„Natürlich wird das Geld kosten, aber wenn man davon ausgeht, dass diese Maßnahmen dazu führen sollen, dass 1.000 neue Firmen gegründet werden, dann scheint das gerechtfertigt zu sein“, sagte Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) vor dem Ministerrat.
Auch für Vizekanzler und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) ist es ein „ganz massiver Schritt“, der Österreich bei der Start-up-Förderung dort hinbringen werde, wo Großbritannien und Deutschland jetzt schon sind.

Weniger Lohnnebenkosten
Der Löwenanteil der Förderung entfällt mit rund 100 Mio. Euro auf eine Verringerung der Lohnnebenkosten in den ersten drei Jahren. Fünf Mio. Euro soll es für Unternehmensgründungen aus Universitäten heraus geben, hier ist die Schweizer ETH Zürich das Vorbild. Der Business-Angels-Fonds soll um fünf Mio. Euro aufgestockt werden. Hier besteht die Hoffnung, dass aus dem Europäischen Investitionsfonds (EIF) weitere fünf Mio. Euro dazukommen. Die Business Angels sollten noch einmal 20 Mio. Euro zusätzlich zur Verfügung stellen. Für die Finanzierung der Frühphase (Seed-Finanzierung) sind weitere 20 Mio. Euro vorgesehen.
Abgesehen von diesem frischen Geld, will die Bundesregierung auch die Garantien aufstocken, die Start-ups über die staatliche Förderagentur Austria Wirtschaftsservice (aws) gewährt werden. Weitere Leistungen sind beispielsweise Schecks über 10.000 Euro für die Einreichung von Patenten, neue Ideen können künftig für ein Jahr geschützt werden, auch wenn sie noch nicht patentreif sind.

05.07.2016, Quelle: ORF Online

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FTI-Strategie zur Halbzeit mit gemischter Bilanz

FTI-Strategie zur Halbzeit mit gemischter Bilanz – Österreichischer Forschungs- und Technologiebericht 2016 zeigt Stärken und Schwächen des Innovationssystems auf

Wien (PK) – Die Frage, wo Österreich derzeit mit seinen Ausgaben für Forschung und Entwicklung im internationalen Vergleich steht und wie seine Innovationskraft einzuschätzen ist, beschäftigte einmal mehr den Ausschuss für Forschung, Innovation und Technologie. Ausgangspunkt der Debatte war der Österreichische Forschungs- und Technologiebericht 2016. Der Bericht weist nach, dass Österreich heuer in internationalen Innovationsrankings teilweise aufholen kann, trotzdem aber noch weit hinter dem Ziel des „Innovation Leader“ zurückbleiben wird. Verstärkte Anstrengungen werden notwendig sein, um vor allem die Unternehmensforschung noch weiter zu erhöhen. Der Bericht wurde schließlich einstimmig vertagt, da die Beratungen darüber im nächsten FIT-Ausschuss im Herbst 2016 wieder aufgenommen werden sollen.

Eine Maßnahme, um mehr Mittel der Privatwirtschaft in die Forschung zu lenken, ist die Forschungsprämie, die Betrieben einen steuerlichen Anreiz geben soll, mehr Mittel für Forschung bereitzustellen. Nach mehreren Änderungen sehen die Abgeordneten nun eine Evaluierung für angebracht. Ein Fünf-Parteienantrag von SPÖ, ÖVP, FPÖ, NEOS und Team Stronach fordert die Evaluierung der Forschungsprämie bis 2017. Dieser Antrag wurde einstimmig angenommen. Ein älterer Antrag der Grünen zu einer Evaluierung wurde abgelehnt. In diesem ging es auch um eine stärkere Begünstigung von Ein-Personen-Unternehmen und KMU. Ein FPÖ-Antrag zum Thema gilt hingegen als miterledigt.

Österreich mit F&E-Ausgaben im Spitzenfeld, Weg zum Innovation Leader weiter steinig

Wolfgang Polt und Jürgen Streicher (Joanneum Research) sowie Karl-Heinz Leitner (Austrian Institute of Technology) präsentierten den Abgeordneten den Österreichischen Forschungs- und Technologiebericht 2016 ( III-275 d.B.). Ein Schwerpunkt des Berichts ist heuer eine Zwischenbilanz der Strategie für Forschung, Technologie und Innovation (FTI-Strategie) der Bundesregierung. Die Experten kommen hier zu dem Ergebnis, dass die FTI-Strategie in einigen Bereichen wesentliche Impulse zu Veränderungen gesetzt hat und einige Fortschritte mit ihr erzielt werden konnten. So wird beispielsweise damit gerechnet, dass Österreich auch 2016 mit seinen Ausgaben für Forschung- und Entwicklung (F&E) eine F&E-Quote von etwa über 3% des BIP erreichen wird und damit über dem EU-Durchschnitt bleibt. Erfolge lassen sich auch daran ablesen, dass Österreich in den Innovationsrankings Plätze gut machen konnte.

Wie der Bericht aber auch betont, sind weitere substanzielle Anstrengung notwendig, wenn Österreich sein Ziel, in die Gruppe der Innovation Leader aufzusteigen, nicht aus den Augen verlieren will. Die Erreichung der angestrebten F&E-Quote von 3,76% sei fraglich. Die Herausforderung bleibe dabei weiterhin die Steigerung des Beitrags des privaten Sektors zur F&E-Quote. Ohne eine Steigerung in diesem Bereich seien die angestrebten Ziele kaum zu erreichen. Der Vergleich mit den Innovation Leaders zeige, dass diese Länder sehr viel stärkere Schwerpunktsetzungen und Profilbildungen im Forschungs- und Hochschulbereich zeigten, so die Experten. Zudem sei der Anteil privater Mittel auch in der Grundlagenforschung dort deutlich höher. Das beruhe aber teilweise auf Voraussetzungen, die sich nicht einfach kopieren lassen – wie etwa Privatstiftungen, die sich erst über lange Zeiträume aufbauen lassen.

In der Diskussion des Berichts mit den Abgeordneten zeichnete sich ab, dass nur teilweise Zufriedenheit mit der Umsetzung der FTI-Strategie herrscht. Generell wurde die Aussage bekräftigt, dass weitere Anstrengungen notwendig sind. Philip Kucher (S) und Eva-Maria Himmelbauer (V) zeigten sich grundsätzlich zufrieden über Erfolge in der Umsetzung der FTI-Strategie. Für Kucher sind auch Maßnahmen zur Erhöhung des Unternehmensanteils an der Forschung gefragt sowie eine Fokussierung auf die so genannte Industrie 4.0. Himmelbauer thematisierte die Notwendigkeit, den Rechtrahmen für innovative Start-ups zu verbessern, was von Katharina Kucharowits (S) aufgegriffen wurde, die auf die Notwendigkeit der Vereinfachung der Gewerbeordnung für Start-ups hinwies. Die Frage des adäquaten Rechtsrahmens für innovative Unternehmen warf auch Ulrike Königsberger-Ludwig (S) in Zusammenhang mit so genannten Sozialen Unternehmen auf. Diese agierten derzeit oft nur auf Basis des Vereinsrechts, gab sie zu bedenken. Johann Hell (S) interessierte sich für die Entwicklungen im Bereich des automatisierten Fahrens.

Industrie muss sich den Herausforderungen stellen
Bundesminister Jörg Leichtfried nützte seinen ersten Auftritt im Ausschuss dafür, die Schwerpunkte, die er im Bereich der Innovation und Technologie sieht, zu präsentieren. Österreich verfüge über Firmen mit hoher Innovationskraft und hoher Exportrate, die komplexe technische Lösungen anbieten können. Diese Bereiche müsse man weiter stärken. Was automatisiertes Fahren angeht, so sei das Thema im größeren Kontext der Entwicklung der Elektromobilität, der Verkehrssicherheit und der Zukunft des öffentlichen Verkehrs zu sehen. Die Industrie 4.0 sei eine Tatsache im Zusammenhang der Digitalisierung und Automatisierung. Man nehme hier nicht nur ein Schlagwort auf, betonte Leichtfried in Reaktion auf kritische Anmerkungen von Abgeordnetem Köchl. Österreich habe sowohl Firmen, die hier Vorreiter seien, als auch leider solche, die sich mit dem Thema nicht auseinandersetzen wollen. Unternehmen, die sich mit diesen Fragen nicht jetzt beschäftigen, müssten jedoch in wenigen Jahren mit großen Wettbewerbsnachteilen rechnen, warnte Leichtfried. Ein weiteres großes Zukunftsthema sind für Leichtfried klimaschonende Energiegewinnung und Produktionsweisen. Als eine wichtige Herausforderung sieht es Leichtfried, eine bessere Kooperationen von Grundlagenforschung und Industrie zu erreichen.

Forschungsprämie soll evaluiert werden
Die Abgeordneten des Forschungsausschusses sprachen sich heute einstimmig für eine Evaluierung der Forschungsprämie aus, die einen steuerlichen Anreiz für Betriebe schafft, mehr für Forschung auszugeben. Die Forderung einer Evaluierung der Prämie bis 2017 wird in einem gemeinsamen Antrag ( 1776/A(E)) der Abgeordneten Eva-Maria Himmelbauer (V), Philip Kucher (S), Gerhard Deimek (F), Claudia Angela Gamon (N) und Ulrike Weigerstorfer (T) erhoben. Nach zweimaliger Erhöhung sei nun der richtige Zeitpunkt, die Forschungsprämie zu evaluieren, bekräftigte Angelika Winzig (V) das parteiübergreifende Anliegen.-Maria Himmelbauer (V), Philip Kucher (S), Gerhard Deimek (F), Claudia Angela Gamon (N) und Ulrike Weigerstorfer (T) erhoben. Nach zweimaliger Erhöhung sei nun der richtige Zeitpunkt, die Forschungsprämie zu evaluieren, bekräftigte Angelika Winzig (V) das parteiübergreifende Anliegen.

Ruperta Lichtenecker (G) und Claudia Gamon (N) zweifeln daran, dass Österreich angesichts der ihrer Ansicht nach viel zu geringen Ausgaben für die Wissenschaft die Ziele der heimischen FTI-Strategie erreichen und die entsprechenden Wachstumsvorgaben der EU bis 2020 erfüllen kann. Als Antwort erwartet sich Gamon ein Forschungsfinanzierungsgesetz, mit dem die FTI-Strategieziele in den nächsten vier Jahren tatsächlich erreicht werden können ( 1596/A(E)). In diesem Sinne fordert auch Lichtenecker von der Regierung einen terminlich abgestimmten Maßnahmenplan zur budgetären Bedeckung der FTI-Strategie und die Formulierung eines Forschungsfinanzierungsgesetzes ( 1592/A(E)). Beide Anträge wurden von SPÖ und ÖVP in die Warteschleife geschickt. (Fortsetzung Forschungsausschuss)

Mehr dazu auf: https://www.parlament.gv.at/PAKT/PR/JAHR_2016/PK0730/index.shtml

28.06.2016, Quelle: Parlament.gv.at

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1 Mio Förderung von netidee für offene Internet-Innovationen

Jetzt bis 13. Juli 2016 einreichen: Erneut eine Million Euro für offene Internet-Innovationen im Fördertopf

Die Internet Foundation Austria vergibt eine Million Euro zur Umsetzung innovativer Projektideen und Abschlussarbeiten, die das Internet in Österreich weiterbringen. Es winken bis zu 50.000 Euro Förderung pro Projekt. Einreichungen zum Thema „Internet of Things“ können zusätzlich zur Projektförderung 3.000 Euro Sonderpreis bekommen.

Einreichschluss ist der 13. Juli 2016

Gesucht sind Initiativen, die das Potenzial haben, die Nutzung des Internets qualitativ und quantitativ zu verbessern – egal in welchem Bereich.

So funktioniert’s:

1.) Entspricht Ihr Projekt den Förderrichtlinien? Finden Sie es hier heraus

2.) Legen Sie einen netidee Account an External Link und füllen Sie den Projektantrag aus

3.) Den Antrag bis 13. Juli 2016 online einreichen.

Alle Infos zur Projektförderung finden Sie hier.
16. Juni 2016, Quelle: netidee

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ITS Ausstellerstand beim 13. FORUM INNOVATION, Burg Perchtoldsdorf, 20 und 21. April 2016

Das 13. Forum Innovation in der Burg Perchtoldsdorf war ein voller Erfolg.

Die österreichische Topveranstaltung für Innovationsmanagement überzeugte in diesem Jahr wieder mit hochkarätigen Vorträgen, interaktivem Programm und über 240 TeilnehmerInnen unterschiedlicher Branchen. Im Zentrum standen aktuelle Themen wie Digitalisierung, Intrapreneurship oder Disruption.

Das 13. Forum Innovation der Plattform für Innovationsmanagement (PFI) am 21. April 2016 umfasste eine breite Palette von Innovationsthemen. Vorträge von nationalen und internationalen Referenten bildeten den Kern der diesjährigen Veranstaltung, darunter Tony Ulwick (Strategyn), Tim Steigert (GE Europe), Dr. Mario Herger (Enterprise Garage), Dr. Peter Schwab (voestalpine) uvm. Im weiteren Programm erwarteten interaktive Workshops, Innovation Walks und ein neuer Networking Track, das Cross Industry Café, die TeilnehemerInnen.

Bereits am Vorabend wurden im Rahmen der Innovation Lounge, die Potentiale und Risiken der aufkommenden Digitalisierung intensiv diskutiert. O.Univ.Prof. Dr.Dr. Bruno Buchberger, Gründer des Softwareparks Hagenberg und Clemens Meyer-Holz, ein digital Native mit Konzernerfahrung bei Hubert Burda Media, präsentierten Ihre Sichtweisen und Erfahrungen zu Fragen der digitalen Transformation.

Auch der 6. Young Innovators Professional Award wurde mit Unterstützung des bmwfw verliehen und dabei die besten wissenschaftlichen Arbeiten zum Thema Innovationsmanagement und Innovation gekürt.

Programm des 13. Forum Innovation

Rückblick zum 13. Forum Innovation und Fotos, Foto Credit: ©Weinfranz / PFI

 

Mehrwert durch Forschung – Präsentation der FFG Bilanz 2015

Bilanz 2015:
465 Millionen Euro ausgezahlt und rund 2.800 Projekte neu bewilligt

Portfolio:
„Kerngeschäft“ bleibt stabil, Angebot durch neue Services und Programme erweitert.

Gutes Zeugnis:
FFG mehrfach geprüft. Leistungen für gut befunden.

„Das Potenzial für mehr Wertschöpfung und Beschäftigung in Österreich liegt im Bereich der Forschung und Innovation“, erklärten Henrietta Egerth und Klaus Pseiner, die beiden Geschäftsführer der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG, bei der Präsentation der FFG-Bilanz 2015 am Mittwoch in Wien. „Wir brauchen daher weitere kräftige Impulse für die innovative österreichische Wirtschaft.“ Im letzten Jahr wurden 465 Millionen Euro an Förderungen für neue und laufende Projekte ausbezahlt, rund 2.800 Projekte mit einer Gesamtförderung von 473 Millionen Euro wurden neu bewilligt. „Während das Budget der direkten Forschungsförderung seit acht Jahren auf ungefähr gleichem Niveau bleibt, hat die FFG ihr Gesamtportfolio mit den Gutachten für die Forschungsprämie, der Abwicklung der Breitbandmilliarde und weiteren Initiativen deutlich ausgebaut“, so die FFG-Geschäftsführer.

Zusammenarbeit Wissenschaft und Wirtschaft im Fokus
Mit 326 Millionen Euro gingen rund 70 % der Gesamtförderung der FFG (inklusive Darlehen und Haftungen) im Jahr 2015 an Unternehmen. 71 Millionen Euro flossen an Forschungseinrichtungen (15 %), 63 Millionen Euro an Hochschulen (14 %). Gemessen am Barwert liegt der Anteil der Unternehmen bei rund 60 %, jener der Forschungseinrichtungen bei 21 % und jener der Hochschulen bei 18 %. „Die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft ist ein wichtiges Ziel, um Erkenntnisse aus der Forschung möglichst rasch in neue Produkte und Dienstleistungen umzusetzen und dadurch die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Investitionen in Innovationen zahlen sich mehrfach aus“, so die FFG-Geschäftsführer Egerth und Pseiner.

Produktion als wichtigstes Forschungsthema
Rund ein Viertel der neu bewilligten FFG-Förderungen fließen in Projekte aus dem Produktionsbereich, insgesamt rund 114 Millionen Euro im Jahr 2015. An zweiter Stelle stehen die Informations- und Kommunikationstechnologien mit 82 Millionen Euro (18 %), danach kommt der Bereich Energie/Umwelt mit 79 Millionen Euro (17 %). „Im Produktionsbereich – Stichwort Industrie 4.0 – verfolgen wir gemeinsam mit unseren Auftraggebern eine konsequente Interventionslogik und haben besondere Impulse gesetzt“, erläutert FFG-Geschäftsführer Klaus Pseiner. „Dazu zählen auch die Stiftungsprofessuren, die erste Pilotfabrik, die letztes Jahr eröffnet wurde, und unsere intensiven Internationalisierungsaktivitäten. Diese Initiativen werden 2016 verstärkt ausgebaut“, konkretisiert FFG-Geschäftsführerin Henrietta Egerth.

Internationale Vernetzung weiter ausgebaut
Auf hohem Niveau verläuft die Beteiligung am EU-Programm für Forschung und Innovation, Horizon 2020. Bisher haben sich österreichische Organisationen 795 Mal an 578 geförderten Projekten beteiligt, dafür wurden rund 320 Millionen Euro an Förderungen zugesagt (Stand: November 2015). „Die FFG wurde auch mit dem Monitoring der EU-Beteiligung beauftragt“, so Egerth. „Dadurch können wir nationale und internationale Förderangebote noch besser aufeinander abstimmen.“ Die FFG stellt die Horizon-2020-Daten in einer interaktiven Online-Datenbank frei zugänglich zur Verfügung.

Österreich konnte in den letzten Monaten wichtige Erfolge auf europäischem Parkett verzeichnen. Dazu zählt die Beteiligung an der EU-Initiative „Shift2Rail“, in der alle wesentlichen Stakeholder des europäischen Bahnsektors kooperieren. Erstmals wurde auch der Zuschlag für eine „Knowledge Innovation Community“ (KIC) mit über 100 Partnern aus der EU erteilt, in der Österreich eine maßgebliche Rolle spielt. Weitere Erfolge sind im Weltraumbereich zu verzeichnen, darunter die bevorstehende Gründung eines ESA Business Incubation Centres (BIC) und einer Ambassador-Plattform in Graz und Wiener Neustadt sowie der prioritäre Zugang zu den Copernicus-Satellitendaten durch die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) und die Auswertung dieser Daten im „Earth Observation Data Centre for Water Resources Monitoring“ (EODC) an der TU Wien.

Wertvoll für die Regionen
Ein ähnliches Bild wie in den letzten Jahren zeigt sich auch in der regionalen Verteilung der geförderten Projekte: Auch 2015 lagen die Steiermark, Wien und Oberösterreich an der Spitze der Bundesländer-Statistik. Gemessen an der Gesamtförderung gingen 29 % der Mittel in die Steiermark (137,5 Millionen Euro), 24 % nach Wien (111,8 Millionen Euro) und 21 % nach Oberösterreich (99,3 Millionen Euro).

Eine enge Zusammenarbeit pflegt die FFG mit den Bundesländern Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und Tirol. Durch diese Kooperation erhöht sich die Projektfinanzierung bei den regionalen Unternehmen auf bis zu 70 % der Projektkosten. Diese Förderung wird durch erhöhte FFG-Darlehen ermöglicht, die vom jeweiligen Bundesland mitfinanziert sind. Erstmals hat die FFG im letzten Jahr auch eine gemeinsame Ausschreibung der Bundesländer Oberösterreich und Steiermark zum Thema „Smart Mobility“ abgewickelt.

Portfolio der FFG erweitert
Neue Beauftragungen ergänzen zunehmend das bisherige Förderangebot der FFG. So wurden von 2013 bis 2015 insgesamt über 6.200 Gutachten für die Forschungsprämie (steuerliche Forschungsförderung) erstellt, allein im letzten Jahr waren es insgesamt 2.578 Gutachten. Rund 85 Prozent aller Antragsteller sind Kleine und Mittlere Unternehmen (KMU). „Dieser große Zuspruch ist ein echtes Plus an rot-weiß-roten Innovationen und zeigt beeindruckend, wie stark die Wirtschaft auf Forschung und Entwicklung setzt. Unser Anspruch ist es, mit den Gutachten rasch Rechtssicherheit für die Unternehmen herzustellen“, so FFG-Geschäftsführerin Egerth.

Im Jahr 2015 neu im Portfolio der FFG hinzugekommen ist die Abwicklung der Breitbandmilliarde des Bundes. Insgesamt wurden 2015 Ausschreibungen mit einem Volumen von 237 Millionen Euro gestartet, weitere 250 Millionen sollen im laufenden Jahr ausgeschrieben werden. „Für uns ist die Breitbandmilliarde der Nachweis, dass die FFG ein Partner für ein breites Spektrum von fördertechnischen Aspekten ist“, erläutert Klaus Pseiner.

2016 wird auch die Förderung von Forschungsinfrastrukturen verstärkt werden. Neben den bereits gestarteten Initiativen wie der Pilotfabrik wird demnächst ein eigenes, mit 13 Millionen Euro dotiertes Förderprogramm für gemeinsam genutzte Forschungsinfrastrukturen starten.

Gute Noten für die FFG sind „amtlich“
Dass die FFG mit den an sie übertragenen Geldern sorgsam umgeht, wurde von verschiedenen Seiten mehrfach bestätigt. In den letzten fünf Jahren fanden insgesamt 46 externe Prüfungen durch den Rechnungshof, die Ministerien, die Europäische Union und andere Organisationen statt, darunter auch eine umfassende Prüfung des internen Kontrollsystems der FFG durch den Rechnungshof, der seinen Bericht mit der Gesamtnote „Gut“ versah. Dazu kamen weitere 37 Evaluierungen von einzelnen Förderprogrammen, die dazu genutzt werden, um die Angebote der FFG weiter zu schärfen und zu optimieren. „Alle Prüfungsergebnisse bestätigen uns in unserer Arbeit“, freuen sich die beiden FFG-Geschäftsführer über diese Zeugnisse. „Unsere Eigentümer und Auftraggeber können sich darauf verlassen, dass wir mit den uns übertragenen Geldern effektiv, effizient und sorgsam umgehen und unsere Kunden wissen, dass die FFG ein verlässlicher Partner für ihre Forschungs- und Innovationsvorhaben ist.“

Mehr dazu auf: https://www.ffg.at/presse/ffg-mehrwert-durch-forschung

14.04.2016, Quelle: Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG

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Fluktuierende Ausschüttung

Aufgrund der Zinsentwicklung kann die Nationalstiftung für Forschung heuer nur einen vergleichsweise bescheidenen Betrag ausschütten.
Hannes Androsch, Chef des Forschungs- und Technologierates rechnet mit zusätzlichen Mitteln aus dem Österreich-Fonds.

18 Millionen Euro kommen heuer aus der Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung. Das ist die niedrigste Ausschüttung der 2003 eingerichteten Stiftung, die aus Zinserträgen der Österreichischen Nationalbank (OeNB) sowie des ERP-Fonds dotiert wird. In den Anfangsjahren stellte die Stiftung jährlich noch 125 Millionen Euro für die österreichische Forschung zur Verfügung.
Die Stiftung war 2003 als Teil eines Wachstums- und Standortpakets gegründet worden, um insbesondere „langfristig verwertbare interdisziplinäre Forschungsmaßnahmen“ zu fördern. Dafür sollten nach dem Willen der damaligen Regierung jährlich 125 Millionen Euro ausgeschüttet werden, wobei 75 Millionen von der OeNB und 50 Mio. Euro aus dem ERP-Fonds kommen sollten. Diese Summen wurden in den ersten Jahren auch tatsächlich erreicht, doch seit 2007 hat die Zinsentwicklung diesen Vorgaben einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Strategische Finanzierung
Die Stiftung sieht sich selbst als „Garant für eine nachhaltige, budgetunabhängige, langfristige und strategische Finanzierung österreichischer Forschungsinitiativen“. Im Vorjahr stellte die Stiftung 85 Millionen Euro zur Verfügung, 2014 waren es 38,7 Miollionen.
Von den heuer zur Verfügung stehenden 18 Millionen gehen jeweils fünf Millionen an die Forschungsförderungsgesellschaft FFG und den Wissenschaftsfonds FWF, teilte die Stiftung mit. Jeweils zwei weitere Millionen erhalten die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW), die Ludwig Boltzmann Gesellschaft (LBG), die Christian Doppler Gesellschaft (CDG) und die Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft (aws).
Der Chef des Rats für Forschung und Technologieentwicklung (RFT), Hannes Androsch, hatte die niedrige Stiftungsausschüttung bereits Anfang des Jahres angekündigt und geht davon aus, dass diese Mittel mit rund 34 Millionen Euro aus dem Österreich-Fonds aufgestockt werden. Dieser soll aus dem neuen 55-Prozent-Steuersatz für Einkommensanteile über einer Million Euro gespeist werden.

Links:
www.stiftung-fte.at

Mehr dazu auf: http://economyaustria.at/forschung/fluktuierende-ausschuttung

14.03.2016, Quelle: Economy Austria

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ITS Publikation in aktueller Cash Ausgabe Februar 2016

In der aktuellen Ausgabe (Februar 2016) der Fachzeitschrift CASH ist unter „Leserservice“ ein Artikel der ITS Förderberatung GmbH zum Thema „12 % Forschungsprämie“ erschienen.

Frau Dr. Manuela Walser, Geschäftsführende Gesellschafterin der ITS Förderberatung GmbH hat einen Gastkommentar zum Thema Forschungsförderung geschrieben.

Kein innovativer Lebensmittelbetrieb sollte sich die Ausschüttung der steuerlichen Forschungsprämie entgehen lassen.
Es stellt sich natürlich die Frage, ob auch Sie innovativ sind. Entwickeln Sie neue Produkte? Müssen Verfahren/Prozesse speziell auf Ihre Produkte ausgerichtet sein oder kann überall der normale „Standard“ verwendet werden? Müssen nicht alle Unternehmen mit längerer Lebenserwartung  in gewisser Weise innovativ sein? Diese Frage ist eindeutig mit „JA“ zu beantworten, ohne Innovation kann kein Unternehmen lange Zeit überleben. Leider wird die Innovationskraft im eigenen Unternehmen zumeist unterschätzt. Wie hoch wäre die Forschungsprämie bei Ihnen, wenn die F&E-Quote bei 3-5% liegt? Um wieviel müsste Ihr Absatz steigen, um damit diese Summe durch das Tagesgeschäft erwirtschaften zu können?

Nach fast 20 Jahren im Vertrieb habe ich durch Zufall dieses „geniale Produkt“ kennengelernt. Es bringt unseren Kunden entweder ein bisschen oder auch manchmal sehr viel Geld, und dies steuerfrei. Konkret geht es um den §108c im Einkommenssteuergesetzt . Kennen Sie nicht? Na gut, kannte ich ursprünglich auch nicht, nennt sich auch die steuerliche Forschungsförderung oder Forschungsprämie. Denn im Gegensatz zu direkten Förderungen wird diese Förderung im Nachhinein, gemeinsam mit der Einreichung der jeweiligen Steuererklärung beantragt.

„Geniales Produkt“, weil alle Beteiligten davon profitieren. Unternehmen mit Innovationspotential bekommen ab dem Antragsjahr 2016 12% aller mit F&E im Zusammenhang stehenden Kosten in Form einer Gutschrift auf das Abgabenkonto gutgeschrieben. Der Gesetzgeber hat damit die Möglichkeit geschaffen, zielgerichtet innovative Projekte und Unternehmen zu fördern und festigt damit den Wirtschaftsstandort Österreich. Um dieses Fördermodell beneiden uns viele Länder. Die erfreulichen Auswirkungen für unseren Wirtschaftsstandort Österreich erkennt man schon anhand der Tatsache, dass die Forschungsprämie von ursprünglich 8%, auf 10%, und mit dem heurigen Antragsjahr sogar auf 12% angehoben wurde.

Warum verzichten Sie auf die steuerliche Forschungsförderung? Nützen Sie die Chance und kurbeln Sie einen positiven Kreislauf für ihr Unternehmen an. Beantragen Sie die Forschungsprämie und verwenden Sie die ausgeschütteten Mittel für weitere innovative Zukunftsprojekte. Ihr direkter Mitbewerb ist Ihnen da möglicherweise einige Schritte voraus.

Die ITS-Förderberatung GmbH ist auf die Beratung im Bereich Technologie- und Innovationsförderung spezialisiert, wenn Sie wollen, dann unterstützen wir Sie gerne dabei, die Ihnen gesetzlich zustehende Forschungsprämie „abzuholen“. Unsere Stärke ist die interdisziplinäre – technische, rechtliche und  steuerliche – Betreuung unserer Kunden während des gesamten Antragsprozesses. Unser Geschäftsmodell basiert auf einer erfolgsabhängigen Entlohnung. Dadurch ist sichergestellt, dass die Vermeidung von Leerläufen auch in unserem Interesse liegt.

„Abzuholen“ ist natürlich zu einfach gegriffen. Innovative Projekte sind eindeutig die Basis für einen gelungen Förderantrag. Nicht unterschätzen sollten Sie jedoch das benötigte Fachwissen, um einen optimierten und erfolgsversprechenden Antrag erstellen zu können. Die Anforderungen der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) und des Finanzamts steigen permanent. Ein logischer Schritt, schließlich sollen nur innovative und zukunftsorientierte Unternehmen in den Genuss der Fördergelder gelangen.

Tagtäglich erleben wir in unserer Arbeit, wieviel an Innovationskraft österreichische Unternehmen leisten können und das speziell auch der Lebensmittelbereich sehr innovativ sein kann. Beweisen Sie sich selbst, dass auch ihr Unternehmen zu den durchschnittlich 57% innovativer Unternehmen in Österreich (Statistik Austria) gehört.

25.2.2016, eigene Aussendung der ITS Förderberatung GmbH

E-Mobilität wird 2016 und 2017 fortgesetzt

Niederösterreich hat seit 2014 nicht nur eine ambitionierte Elektromobilitäts-Strategie auf den Weg gebracht, sondern damit verbunden auch ein attraktives, völlig neuartiges Förderprogramm. Das Förderangebot wird nun für zwei Jahre verlängert. Wirtschafts-Landesrätin Dr. Petra Bohuslav und Umwelt-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf sind sich einig: „Mit der Verlängerung dieser Förderung ist sichergestellt, dass die Elektromobilität in Niederösterreich optimale Voraussetzungen hat, um mittelfristig den Verbrennungsmotor abzulösen und so einen unverzichtbaren Beitrag sowohl zur Reduktion des Energieverbrauchs als auch zur Kohlendioxid-Reduktion zu leisten.“

Mit dem „Förderprogramm inklusive Begeisterungspaket“ des Landes Niederösterreich wurde ein Meilenstein im Bereich der Elektromobilitätsförderung gesetzt. Denn zusätzlich zur finanziellen Ankaufsförderung sollten die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher mit außergewöhnlichen Zusatzangeboten – vom e-mobil Fahrtechnik-Training über das Thema Langstreckenmobilität bis hin zur Verknüpfung von e-Fahrzeugen mit öffentlichen Verkehrsmitteln – für die neue Mobilitätsform gewonnen werden. Dieses Konzept ist voll aufgegangen. Landesrätin Dr. Bohuslav dazu: „Das Interesse war enorm – sowohl bei Privatpersonen als auch bei Unternehmen. So haben wir in der aktuellen Förderperiode bis dato den Kauf von 520 Elektroautos unterstützt.“

Allerdings entwickelt sich das Themenfeld Elektromobilität rasant. Dementsprechend hat sich auch das Nutzerverhalten seit dem Start der Elektromobilitätsförderung in Niederösterreich verändert. Die Anforderungen an die Rahmenbedingungen sind kontinuierlich gestiegen. Diese Veränderungen spiegeln sich auch in den neuen Förderangeboten wider.

Seit 1. Jänner 2016 gibt es zusätzlich zu den attraktiven Förderungen bei Ankauf von Elektrofahrzeugen auch einen Kostenzuschuss für die Anschaffung, Installation und Inbetriebnahme von Ladestationen für Zuhause, einen Kostenzuschuss für die Anschaffung und Installation stationärer Stromspeicher sowie Energiemanagementsysteme, einen Kostenzuschuss für zwei Jahrestickets für öffentliche Verkehrsmittel sowie einen Kostenzuschuss für die ÖBB Vorteilscard.

Neu ist auch, dass ab 2016 bis zu zehn Fahrzeuge für Unternehmen, Gemeinden und Vereine gefördert werden. Zusätzlich wird diese Gruppe mit einem Kostenzuschuss für die Anschaffung von e-Car-Sharing Equipment unterstützt.

„Wir haben dieses Jahr ein Etappenziel erreicht: 100 Prozent des Strombedarfs wird in Niederösterreich aus erneuerbarer Energie hergestellt, wir dürfen aber die Hände nicht in den Schoß legen. Die Förderung des Landes Niederösterreich im Bereich Elektromobilität ist dabei ein richtiges Signal“, so Umwelt-Landesrat Pernkopf, der auch betont: „Das Angebot ist mit den Bundesförderungen abgestimmt und garantiert damit eine höchstmögliche Ausschöpfung der Fördermöglichkeiten. In Verbindung mit Strom aus erneuerbarer Energie – auch hier ist Niederösterreich Vorreiter – haben wir daher die besten Voraussetzungen zum Aufbau einer ökologisch sinnvollen Elektromobilität, die dazu beiträgt, die Lebensqualität für uns und unsere Kinder zu sichern.“

Weitere Informationen unter: Land Niederösterreich.

22.2.2016, QUELLE: http://www.noe.gv.at/Presse/Pressedienst/Pressearchiv/119869_elektromobilitaet.html

INFORMATION ZUR AUSSCHREIBUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DER AUSSCHREIBENDEN FÖRDERSTELLE.

 

 

 

Trinkwasser für die Welt – mit einer Innovation aus Österreich

Ein kleines österreichisches Gerät namens Wadi hilft Menschen in Entwicklungsländern beim Filtern ihres Trinkwassers. Eine WHO-Studie erwähnt das Start-up nun Seite an Seite mit internationalen Konzernen.

Weltweit haben über 660 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. 80 Prozent aller Krankheiten und Todesfälle in Entwicklungsländern lassen sich auf verunreinigtes Wasser zurückführen. Alle 90 Sekunden stirbt ein Kind unter fünf Jahren an den Folgen von Durchfallerkrankungen wie Diarrhoe, Cholera oder Typhus. Und die Problematik hat nicht nur einen humanitären Aspekt, sondern auch einen ökonomischen: 50 Prozent der weltweit verfügbaren Krankenhausbetten sind von Menschen belegt, die an den Folgen von verunreinigtem Trinkwasser leiden; betroffene Länder wenden im Schnitt zwei Prozent ihres BIP für die Behandlung von Diarrhoe-Patienten auf. In Indien sind dies zum Beispiel 25 Milliarden Dollar pro Jahr.

Kein Wunder also, dass internationale Organisationen innovative Lösungen für diese Problematik suchen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat nun einen Bericht veröffentlicht, der brauchbare Produkte zum Filtern von Wasser anführt. Neben den Lösungen von internationalen Konzernen wie Procter & Gamble oder Vestergaard wird hier auch ein Österreicher erwähnt, nämlich das Start-up Helioz mit seinem Produkt Wadi.

Das Konzept von Wadi ist so einfach wie genial. Die Erfinder haben festgestellt, dass bakteriell verunreinigtes Wasser allein schon durch die UV-Strahlung der Sonne gefiltert wird – allerdings können Laien schwer abschätzen, wie lange es dauert, bis das Wasser trinkbar ist. Hier kommt Helioz ins Spiel: Das Wasser wird in eine lichtdurchlässige Pet-Flasche gefüllt, daneben wird das kleine Kastl namens „Wadi“ gelegt. Wadi ist mit einer Photovoltaik-Zelle ausgestattet, welche die Sonneneinstrahlung misst – sind das Wadi und die Wasserflasche lange genug der Sonne ausgesetzt, so zeigt ein kleiner Smiley auf einem Display an, dass das Wasser nun getrunken werden kann.

WADI wird bereits in mehreren Projekten weltweit eingesetzt und versorgt tausende Menschen täglich mit sauberem Trinkwasser in Armutsgebieten der Erde. Martin Wesian, Gründer von Helioz, freut sich über die Nennung in der WHO-Studie: „Die Testergebnisse der WHO bestätigen unsere Forschung und die unserer universitären Partner und unterstützen somit eine weitere Etablierung von Trinkwasserprojekten mit WADI,“ sagt er in einer Presseaussendung. Der Bericht wird zum Abschluss an namhafte Akteure der Entwicklungszusammenarbeit und an Regierungsorganisationen versandt.

Links:

zur WHO Studie: http://www.who.int/household_water/scheme/household-water-treatment-report-round-1/en/

15.02..2016, Quelle: Trend.at

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Standort Österreich: Viele Akademiker, wenige Start-ups

Österreich hat sich im globalen Bloomberg-Innovationsranking von Platz 17 auf Platz 13 verbessert.
Das innovativste Land ist Südkorea, gefolgt von Deutschland.

Wer sich für Zukunftstrends interessiert, muss nach Südkorea reisen. Der asiatische Tigerstaat landete auch heuer im Innovationsranking der Finanzagentur Bloomberg auf Platz eins. In keinem anderen Land der Welt werden Start-ups vom Staat so stark gefördert wie in Südkorea. Seit den 1960er-Jahren hat sich Südkorea von einem Entwicklungsland zu einer modernen Industrienation entwickelt. Der Aufstieg hängt mit den sogenannten Chaebols zusammen. Dabei handelt es sich um mächtige Wirtschaftskonglomerate wie Samsung, Hyundai und LG, die eng mit dem Staat verbunden sind.

Die Finanzagentur Bloomberg veröffentlicht jedes Jahr ein Ranking mit den 50 innovativsten Ländern weltweit. Auf Platz zwei liegt diesmal Deutschland, gefolgt von Schweden, Japan und der Schweiz. Österreich konnte sich im Vergleich zum Vorjahr vom 17. auf den 13. Platz verbessern. Österreich legte in den meisten Kategorien zu. Doch das Ranking zeigt auch die Schwächen des heimischen Wirtschaftsstandortes auf.

Hohe Akademikerquote
Bloomberg untersuchte die Länder anhand von sieben Kategorien. Am besten schneidet Österreich im Bereich „tertiäre Effizienz“ ab. Dazu gehören unter anderem die Akademikerquote und der Anteil von Akademikern mit einem technischen und naturwissenschaftlichen Studium. In dieser Kategorie liegt Österreich von den 50 untersuchten Ländern auf Platz sieben. Auch bei den Ausgaben für Forschung und Entwicklung schafft es Österreich unter die Top Ten. Bei den Patenten befindet sich Österreich auf Platz 13, bei der Produktivität auf Rang 14.
Am schlechtesten ist Österreich in der Kategorie „Hightech-Dichte“. Hier liegt unser Land nur auf Platz 30. Allerdings muss man hier mehrere Faktoren beachten. Denn Bloomberg bewertet in dieser Kategorie unter anderem die Zahl der börsenotierten Firmen aus den Bereichen Biotechnologie, Hardware, Software, Internet, erneuerbare Energien, Halbleiter, Verteidigung, Luft- und Raumfahrt.
In diesem Bereich liegen die USA weltweit vorne, was angesichts der Marktposition der amerikanischen Hightech-Konzerne wie Apple, Google, Amazon und Facebook nicht überrascht. Österreich verfügt über relativ wenige Hightech-Firmen, die an der Börse gelistet sind. Auch spielt in Österreich die Börse bei der Unternehmensfinanzierung keine dominante Rolle.
So hat die Wiener Regierung es verabsäumt, den Kapitalmarkt zu stärken. In innovativen Ländern können sich Start-ups viel leichter Geld von der Börse holen, um damit die nächsten Expansionsschritte zu finanzieren.

Mehr dazu auf: http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/4911839/Standort-Osterreich_Viele-Akademiker-wenige-Startups?from=gl.home_wirtschaft

27.01.2016, Quelle: Die Presse

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7. LANGE NACHT DER FORSCHUNG – ÖSTERREICHS GRÖSSTES FORSCHUNGS-EVENT

Die Vorbereitungen für die 7. Lange Nacht der Forschung sind angelaufen.

Am Freitag, 22.4.2016, öffnen Forschungsinstitutionen in ganz Österreich wieder ihre Tore für das interessierte Publikum bei freiem Eintritt!

Die Lange Nacht der Forschung (LNF) verzeichnet seit 2005 steigendes Interesse bei allen Bevölkerungsschichten und Altersklassen mit zuletzt über 136.500 Besucherinnen und Besuchern. Sie ist das einzige bundesweite Forschungsevent, das Leistungen heimischer Institutionen von der Grundlagenforschung bis zur Industrie für eine breite Bevölkerung zugänglich macht. Die größte Veranstaltung zur Wissenschaftskommunikation hat das Ziel, bei freiem Eintritt Wissenschaft und Forschung auf innovative, verständliche und unterhaltsame Weise zu präsentieren. Das Spektrum der Aussteller reicht von wissenschaftlichen Einrichtungen wie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Universitäten, Pädagogischen Hochschulen und Fachhochschulen sowie außeruniversitären Forschungsinstitutionen über Industrie und Infrastrukturbetreiber bis zu innovativen, forschenden Einzelunternehmen

Am 22. April 2016 schafft die LNF16 erneut spannende Orte der Begegnung und fördert so den aktiven Dialog der interessierten Öffentlichkeit mit den Forschenden. Ein umfangreiches Programm bietet Einblicke in die vielfältige Welt der Forschung: von Schulprojekten bis zur Spitzenforschung. Im Rahmen von interaktiven Präsentationen, Vorträgen, Führungen und Mitmachstationen können interessierte Personen mit Forscherinnen und Forschern über aktuelle Forschungsergebnisse diskutieren und auch selbst experimentieren.

Die bundesweiten Maßnahmen der LNF16 werden vom Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) und dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) finanziert und vom Bundesministerium für Bildung und Frauen (BMBF) unterstützt. Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) führt die rechtliche und finanzielle Abwicklung durch. Der Rat für Forschung und Technologieentwicklung (RFTE) bringt sich in Zusammenarbeit mit der Koordinationsstelle der Langen Nacht der Forschung aktiv in die Koordination der Inhalte und der Kommunikation zwischen den Ressorts und den Bundesländern ein. Für die operative Abwicklung in den Regionen sind Vertreterinnen und Vertreter der Bundesländer zuständig. Die Präsentation der Leistungen erfolgt durch die Wissenschafterinnen und Wissenschafter sowie durch die Forscherinnen und Forscher.

Ab Anfang 2016 gibt es hier die ersten Infos zur LNF16, aktuelle Programminfos folgen Anfang März.
Bis dahin finden Sie Informationen auf: www.facebook.com/LangeNachtderForschung oder www.twitter.com/LNF_Austria #LNF16

Mehr dazu auf: http://www.langenachtderforschung.at/index.html

25.1.2016, Quelle: Lange Nacht der Forschung

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Österreich international vorne bei Förderungen

Im Jahr 2014 wurden in Österreich 19,3 Mrd. Euro für direkte und indirekte Förderungen ausgegeben. Das waren um fast 500 Mio. Euro mehr als im Jahr davor, wie aus dem aktuellen Förderungsbericht der Regierung hervorgeht. Demnach liegt Österreich auch international im Spitzenfeld.

Die gesamten Geldleistungen der Gebietskörperschaften an Unternehmen und Privatpersonen in Österreich betrugen im internationalen Vergleich 2013 rund 80,4 Mrd. Euro, das sind rund 27,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP).

Diese Daten beruhen auf dem Europäischen System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen (ESVG) und können mit den übrigen Daten im Förderungsbericht, welche auf den Aufzeichnungen der Haushaltsverrechnung des Bundes basieren, nicht verglichen werden.

Österreich wird in der internationalen Statistik nur von Frankreich mit 31,8 Prozent geschlagen. Finnland gibt 26,2 und Schweden 22,5 Prozent des BIP für Geldtransfers aus. Die Schweiz liegt mit 17,6 Prozent deutlich darunter. Der Großteil der Geldtransfers in Österreich fließt an Privatpersonen (20 Prozent des BIP).

Aber auch bei den Unternehmensförderungen liegt Österreich im Spitzenfeld. Der Anteil dieser Förderungen lag 2013 bei 2,7 Prozent des BIP. In der EU gesamt (28 Länder) wurden mit 2,3 Prozent des BIP deutlich weniger Mittel für Förderungen an Unternehmen aufgewendet. Wesentlich geringere Förderanteile als Österreich weisen beispielsweise auch Deutschland oder Finnland mit 1,8 bzw. 1,6 Prozent des BIP auf. Einzig die Schweiz hat mit 4,6 Prozent des BIP ein vergleichsweise hohes Förderniveau.

Die nationalen Daten weisen für das Jahr 2014 Auszahlungen für direkte Förderungen in Höhe von 5,26 Mrd. Euro aus. Die indirekten Förderungen, also der Steuerausfall durch abgabenrechtliche Ausnahmeregelungen, beliefen sich für 2014 auf rund 13,99 Mrd. Euro, wovon rund 9,35 Mrd. auf den Bund und der Rest auf die Länder entfallen.

Mehr dazu auf: http://news.orf.at//stories/2317544/

7.1.2016, Quelle: ORF Online

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ITS Publikation in aktueller Ausgabe e&i 12/15

In der aktuellen Ausgabe (Dezember 2015) der Fachzeitschrift e&i ist unter der Sektion „Praxis und Wissen“ ein Artikel der ITS Förderberatung GmbH zum Thema „Forschungsprämie – Hintergrund, Antragstellung und Erfahrungen“ erschienen.

Dipl. Ing. Dr. Josef Rammer, wissenschaftlicher Beirat der ITS Förderberatung GmbH hat den gesetzlichen und forschungsförderpolitischen Hintergrund, den Prozess der Antragstellung, sowie gesammelten Erfahrungen zur Forschungsprämie nach § 108c Einkommensteuergesetz in diesem Beitrag beschrieben. „Mit diesem Artikel möchte ich unsere sehr praxisnahen Erfahrungen zusammenfassen, um einerseits Neulingen bei der Beantragung der Forschungsprämie ein umfassendes Bild zur Komplexität des Förderinstruments zu vermitteln. Andererseits ist es uns wichtig, jenen Unternehmen, die die Forschungsprämie bereits beantragen, aufzuzeigen, wie der Prozess der Beantragung möglichst effizient abgewickelt werden kann.“

Über die Zeitschrift e&i

Die Bandbreite der Zeitschrift e&i geht von der Mikroelektronik, über die Informations- und Kommunikationstechnik, die Regelungstechnik und Automatisierung, den elektrischen Maschinenbau, die Energieumwandlung und -versorgung sowie die Energiewirtschaft bis hin zum Umweltschutz. Ebenso berichtet die e&i über bedeutende technologische Entwicklungen, richtungsweisende Projekte sowie relevante Fachmessen. Im Journalteil informiert die e&i ihre Leserinnen und Leser über Aktuelles aus der Branche, wie neue Technologien und Produkte, die elektrotechnische Normung, Personalia und Veranstaltungen. Ihre Funktion als Organ des OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik übt die e&i durch laufende Berichterstattung über den Verband, seine Bereiche, Gesellschaften und Mitglieder aus. Die e&i erscheint im Springer Verlag Wien.

Die Zeitschrift e&i wird von Meinungsbildnern und Multiplikatoren in Industrie und Wirtschaft sowie von der internationalen Scientific Community gelesen. Sie ist die einzige technisch-wissenschaftliche Zeitschrift im deutschsprachigen Raum, die Beiträge aus dem Gesamtgebiet der Elektrotechnik und Informationstechnik veröffentlicht.

Bestellung der aktuellen Zeitschrift e&i beim OVE Verband (Print Erscheinungsdatum 27.12.2015)

Über den OVE Verband

Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik vereint Unternehmen und Institutionen sowie Experten und Interessenten aus dem gesamten Bereich der Elektrotechnik. Er fördert das Ansehen der gesamten Branche, die Entwicklung des Berufsstandes ebenso wie den Fortschritt von Technik und Wissenschaft und befasst sich mit den aktuellen Herausforderungen der Elektrotechnik und Informationstechnik.

Weitere Informationen über den OVE Verlag

Haben Sie Interesse an dem Artikel zur Forschungsprämie? Schreiben Sie uns ein Email unter office@its-foerderberatung.at und erfahren Sie mehr.

27.12.2015, eigene Aussendung der ITS Förderberatung GmbH

Mitterlehner, Schelling, Kapsch: Leitbetriebe unterstützen, Österreich an die Spitze bringen

Standortstrategie hat sich bewährt – Steuern und Lohnebenkosten gesenkt, Forschungsprämie erhöht – Reformtempo weiter beschleunigen

„Österreichs Leitbetriebe sichern Wachstum und Beschäftigung und sind in ihrer Wertschöpfungskette eng mit hunderten kleinen und mittleren Unternehmen vernetzt. Daher brauchen wir ein positives Investitionsklima und müssen den Standort gemeinsam weiterentwickeln, um Österreich an die Spitze zu bringen“, sagt Vizekanzler und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner nach einem Treffen zur Standortstrategie Leitbetriebe mit Finanzminister Hans Jörg Schelling, IV-Präsident Georg Kapsch sowie über 20 CEOs von führenden heimischen Unternehmen. „Wir haben heuer mehrere Durchbrüche erreicht. Zum Beispiel durch die stufenweise Senkung der Lohnnebenkosten um bis zu eine Milliarde Euro, die Erhöhung der Forschungsprämie und die Steuerreform. Das wird sich positiv auf Wachstum, Investitionen und Arbeitsplätze auswirken“, betont Mitterlehner.

„Mit unserer Strategie haben wir aus Betroffenen Beteiligte gemacht, indem wir gemeinsam mit den Leitbetrieben an der Weiterentwicklung des Standorts arbeiten. Zusätzlich zu den konkreten Maßnahmen geht es uns darum, das öffentliche Verständnis für die volkswirtschaftliche Bedeutung von Wirtschaft und Industrie wieder zu erhöhen. Leistung kommt vor Umverteilung, nicht umgekehrt“, stellt Mitterlehner klar. Als wichtige weitere Reformvorhaben nennt Mitterlehner flexiblere Arbeitszeiten und den weiteren Bürokratie-Abbau, zum Beispiel durch die Abschaffung des Kumulationsprinzips im Verwaltungsstrafrecht für Unternehmen. Im Fokus stehe zudem eine ausgewogene Energie- und Klimapolitik, die auch die Wettbewerbsfähigkeit berücksichtigt.

BM Schelling: Nach der Steuerreform ist vor den Reformen

Immer noch geben wir mehr Mittel für die Vergangenheit aus, als in die Zukunft zu investieren, betonte Finanzminister Schelling. Am Weg, Österreich an die Spitze zu bringen, sind wir gut unterwegs, aber erst am Beginn des Weges. Die Steuerreform war ein erster wichtiger Schritt, so komme zum Beispiel die Erhöhung der Forschungsquote bei den Betrieben sehr gut an. Aber, so Schelling: „Nach der Steuerreform ist vor den Reformen.“ Es sei ein guter Ausblick, dass namhafte Institute Österreich ein besseres Wirtschaftswachstum für das nächste Jahr bescheinigen. Es sei aber unerlässlich, das Reformtempo zu erhöhen und mehr Mut reinzupacken, wenn es um die Umsetzung entscheidender Maßnahmen gehe. Der Arbeitsmarkt sei ein Schlüsselbereich, wo es mehr Flexibilität brauche, nicht nur im Bereich der Arbeitszeit. Weniger Bürokratie brauche es ebenso wie die Senkung der Lohnnebenkosten, die bereits in Umsetzung ist. Schelling: „Klug gesetzte Maßnahmen haben eine Folgewirkung auf die gesamte Wirtschaftsstruktur, von den Leitbetrieben bis zu den Klein- und Mittelbetrieben. Mehr Mut und mehr Tempo sind nun entscheidend.

IV-Präsident Kapsch: Standortstrategie ist wesentlicher Schritt – Miteinander notwendig

„Die Standortstrategie ist ein wesentlicher Schritt, um zu einer verstärkten Integration zwischen Wirtschaft und Politik zu kommen. Nur ein Miteinander wird zu einer erfolgreichen Zukunft führen“, so der Präsident der Industriellenvereinigung (IV) Georg Kapsch.  Bisher seien einige der 2014 definierten 130 umsetzbaren Einzelmaßnahmen erledigt worden.  So sei unter anderem eine Lohnnebenkostensenkung von einer Milliarde beschlossen worden. „Damit ist hoffentlich ein Dammbruch geschafft worden – ein erster Schritt, der nicht der Letzte gewesen sein kann“, sagte Kapsch. Darüber hinaus sei die Anhebung der Forschungsprämie ein „ganz wesentlicher Schritt für den Forschungsstandort“, im Bereich Bildung seien einige Schritte gesetzt worden und bei der Steuerreform die größten Angriffe auf den Standort abgewendet worden.

Eine in Ausarbeitung befindliche Studie des Industriewissenschaftlichen Instituts (iwi) zeige die enorme Bedeutung der rund 300 Leitbetriebe für den Standort Österreich auf. Jeder Leitbetrieb sei mit durchschnittlich 800 KMU verbunden und sichere auch dort zusätzliche Jobs, Wertschöpfung und Innovation. Ein Viertel der gesamten heimischen Wertschöpfung, ein Drittel aller Forschungsausgabe und 921.000 Arbeitsplätze seien auf Leitbetriebe rückrechenbar. „Jeder fünfte Arbeitsplatz in Österreich wird somit direkt oder indirekt von Leitbetrieben gesichert. Die heimischen Leitbetriebe entrichten 21 Milliarden Euro pro Jahr an Steuer- und Sozialbeiträgen. Daher muss die Politik – und tut dies jetzt auch – ein besonderes Auge auf die Leitbetriebe in Österreich haben“, sagte der IV-Präsident.
Kontakt und Rückfragehinweise

presseabteilung@bmwfw.gv.at

22.12.2015, Quelle: Bundesministerium für Wirschaft, Forschung und Wissenschaft

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Mit mehr Innovation ins neue Jahr

Bei der FFG sind vier neue Programme am Start und aktuell über 50 Ausschreibungen in nationalen und internationalen Programmen geöffnet.

Auch das Jahr 2016 startet mit umfangreichen Angeboten für innovative Unternehmen, Hochschulen und Forschungsinstitute. Bereits in den letzten Jahren hat die FFG das bestehende Förderangebot gestrafft, aber auch um strategisch wichtige Bereiche erweitert. Schwerpunkte liegen dabei auf kleinen und mittleren Unternehmen und im Bereich Internationalisierung.

Folgende Programme sind neu im Angebot der FFG:

Beyond Europe
Das neue Programm „Beyond Europe“ des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) fördert die internationale Vernetzung mit Partnern aus nicht-europäischen Ländern. In der ersten Ausschreibung stehen 4,6 Millionen Euro für Forschungsprojekte zur Verfügung. Gefördert werden Sondierungsprojekte sowie kooperative Projekte der experimentellen Entwicklung von Unternehmen, Forschungsinstituten, Hochschulen und andere Organisationen aus allen Themen und Branchen.

Global Incubator Network
Mit dem Programm „Global Incubator Network“ wird eine Plattform für heimische und internationale Start-ups, aber vor allem auch für nationale und internationale Start-up-Stakeholder wie Förderagenturen, Inkubatoren oder Venture Capital Fonds geschaffen. Zentraler Kern des neuen Angebots ist ein virtueller Inkubator und die Vernetzung von Start-ups mit F&E-Einrichtungen und Wissenstransferzentren. Für das Programm stellt die Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung vier Millionen Euro zur Verfügung. Die FFG und die Austria Wirtschaftsservice GmbH aws setzen das Programm gemeinsam um.

Forschungsinfrastrukturen
Im Frühjahr 2016 wird erstmals eine Pilotausschreibung zur Förderung von Forschungsinfrastrukturen durchgeführt. Ziel ist, die Ausstattung mit Forschungsinfrastruktur in Österreich zu verbessern und diese Infrastruktur bestmöglich gemeinsam zu nutzen. Gefördert wird die Anschaffung von F&E-Infrastruktur, auch von Komponenten als Ergänzung zu bereits bestehenden Infrastrukturen. Förderkriterien sind die entsprechende Nachfrage und nachhaltige Nutzung. Bei Anträgen mit einem Schwerpunkt in der Grundlagenforschung werden die Projektanträge in Kooperation mit dem FWF evaluiert. Für dieses Programm stellt die Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung 13 Millionen Euro zur Verfügung.

EFREtop
Im Rahmen des neuen Programmes EFREtop werden Gelder aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) für Forschungsprojekte von Unternehmen zur Verfügung gestellt. Insgesamt können aus der laufenden EU-Finanzierungsperiode (bis 2020) bis zu 41,5 Mio. Euro für Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsprojekte abgerufen werden. Die FFG stockt diesen Betrag um weitere zehn Millionen Euro aus eigenem Budget auf, gesamt stehen daher über 50 Mio. Euro zur Verfügung. EFREtop fördert Projekte im Bereich industrieller Forschung sowie experimenteller Entwicklung. Projekte können laufend eingereicht werden, es gibt keine thematischen Vorgaben.

Eine Übersicht aller derzeit offener und demnächst startende FFG-Ausschreibungen finden Sie unter unter www.ffg.at/foerderungen zur Verfügung.

 Mehr dazu auf: http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20151217_OTS0144/ffg-mit-mehr-innovation-ins-neue-jahr

21.12.2015, QUELLE: APA

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NÖ-Bonus zur Forschungsförderung nun auch für Grossbetriebe

Auf Initiative der Industriellenvereinigung Niederösterreich wurde die Landes-Anschlussförderung, die bislang nur für Klein- und Mittelbetriebe galt, erweitert.

Neben Glückwünschen hat Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav auch eine erfreuliche Nachricht für Thomas Salzer, den neuen Präsidenten der Industriellenvereinigung NÖ: So wird jetzt eine lange Forderung der IV-NÖ umgesetzt und die Forschungsförderung des Bundes (FFG) durch eine Anschlussförderung des Landes im Bereich Basisprogramme erweitert – und zwar in Form eines 20-prozentigen Darlehens für Großunternehmen. Auch die Abwicklung wird einfacher, da kein gesonderter Antrag beim Land mehr erforderlich ist, sondern alles zentral über die FFG eingereicht und abgewickelt wird.

„Damit wurde eine schon lang bestehende Forderung der Industriellenvereinigung Niederösterreich umgesetzt. Die Erweiterung dieser Forschungsförderung auf Großunternehmen ermöglicht es den Industriebetrieben, ihre Rolle als Forschungs- und Innovationsmotor des Landes noch stärker wahrzunehmen“, sagt dazu IVNÖ-Präsident Thomas Salzer.

„Wir wissen, dass Forschung und Entwicklung als wesentliche Treiber des technologischen Wandels fungieren und damit von zentraler Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit der NÖ Unternehmen und für das Wachstumspotenzial von Niederösterreich sind. Um Unternehmen bei ihren Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten zu unterstützen und die Liquidität der Betriebe für dementsprechende Vorhaben zu verbessern, haben wir uns zu diesem Schritt entschlossen“, erklärt Landesrätin Dr. Bohuslav.

9.12.2015, Quelle: Industriellen Vereinigung

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Die innovativsten Patente des Jahres

Das BMVIT und das österreichische Patenamt haben die Erfindungen des Jahres ausgezeichnet. Gold gibt es für eine neue Kuststoff-Recycling Technologie von „EREMA“ aus Oberösterreich. Silber und Bronze für GE JENBACHER aus Tirol und Solabolic aus Wien.

Das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) vergibt gemeinsam mit dem Österreichischen Patentamt die Auszeichnung für die innovativsten Patente „INVENTUM“. Mit diesem Preis zeichnen bmvit und Patentamt österreichische Innovationen und geistige Leistungen aus, die neue Wege in der technischen Forschung und Entwicklung eröffnen. Zehn Innovationen befanden sich bis zum Schluss im Rennen um die begehrte Trophäe in Gold, die am Freitagnachmittag von der neuen Präsidentin des Patentamts, Mariana Karepova, im Verkehrsministerium überreicht wurde. Mit „INVENTUM“ geben wir österreichischen Erfindungen eine Bühne. Schließlich ist es auch entscheidend, dass die großartigen Leistungen unserer innovativsten Unternehmen in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden. Ich gratuliere allen Preisträgerinnen und Preisträgern – allen voran den verdienten Siegern „EREMA“ aus Oberösterreich“, betont Technologieminister Alois Stöger.

„Forschung und Entwicklung und die daraus entstehenden Erfindungen und Patente sind ein entscheidender Antrieb für das Wirtschaftswachstum in Österreich. Deshalb investiert mein Ressort jedes Jahr 500 Mio. Euro in die angewandte Forschung und unterstützt damit die vielen innovativen Weltmarktführer aus Österreich und die Unternehmen, die sich noch auf dem Weg dahin befinden“, so Stöger weiter.

Die Auszeichnung für österreichische Erfinderinnen und Erfinder wird bereits zum vierten Mal in Kooperation mit „invent“, der Fachzeitschrift für geistiges Eigentum des Bohmann Verlages vergeben. „Ich freue mich sehr, dass wir mit dem Patentpreis INVENTUM heute wieder einige sehr innovative Erfinder vor den Vorhang holen dürfen und ihnen mit dieser Auszeichnung jene Aufmerksamkeit geben können, die sie sich verdienen.“, sagt Gabriele Ambros, Präsidentin der Forschung Austria und Geschäftsführerin des Bohmann-Verlages,

Gold für Kunststoff-Recycling-Technologie von EREMA

Mit einer 2014 patentierten Kunststoff-Recycling-Technologie konnte die Firma EREMA die hochkarätige Jury überzeugen und den INVENTUM in Gold erringen. Durch diese Technologie kann Kunststoff-„Abfall“ – durch besonders hohe und konstante Durchsätze – noch effizienter als bisher zur Regranulat recycelt und damit wieder in neuen Kunststoffprodukten verwendet werden. Mit diesem Effizienzschub im Kunststoff-Recycling ist das oberösterreichische Unternehmen Innovationsführer und hat das Potential sich auf dem Weltmarkt zu behaupten.

Silber für Verbrennungsoptimierung von GE JENBACHER

Der INVENTUM in Silber ging an eine Erfindung der Tiroler GE JENBACHER. Das Unternehmen zählt ebenfalls zu den führenden Anbietern in seiner Branche. Auf dem Gebiet der dezentralen Energieversorgung ist GE JENBACHER auf die Energieerzeugung nahe oder direkt beim Verbraucher spezialisiert. Das ausgezeichnete Patent beschreibt eine zylinderindividuelle Optimierung der Verbrennung durch eine gezielte Ungleichstellung der einzelnen Zylinder, wodurch sich das Motorverhalten in Summe wesentlich verbessert.

Bronze für neue Generation von Sonnenkollektoren von SOLABOLIC

Der Erfinder DI Ahmed Adel – Gründer des Start-ups Solabolic – bekam den Bronze- INVENTUM für seine Innovation, die die Wirtschaftlichkeit der Sonnenenergie-Technologie signifikant erhöht. Es handelt sich dabei um eine neue Generation von Sonnenkollektoren – laut Patenttitel um Parabolrinnenkollektoren mit verstellbaren Parametern – die in der Herstellung Material spart und die Wirkung steigert. Vor allem Entwicklungsländer mit hohen Solarressourcen können von dieser einfach umsetzbaren Technologie profitieren.

Sechs weitere Unternehmen und ein Einzelerfinder, die in den unterschiedlichsten Branchen tätig sind, wurden für ihre innovativen Leistungen honoriert: AB Mikroelektronik, Fronius International, Hirtenberger Filter Services, Gunar Koller, Melecs EWS, Team ART und Zizala Lichtsysteme.

Mehr dazu auf: http://www.patentamt.at/Das_Oesterreichische_Patentamt/News/Inventum_2014/

4.12.2015, Quelle: Österreichisches Patentamt

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Impressionen 2. ITS Balkongeflüster 30.11.2015

Am Montag, den 30.11.2015 haben wir zu unserem 2. Balkongeflüster bei uns im Büro eingeladen. Wir freuen uns, dass viele trotz Regen und Sturm gekommen sind.

Besonderer Dank gilt unseren beiden Vortragenden DI Gerald Steinwender von der Plattform für Innovationsmanagement und DI Gerald Bauer in Vertretung der Swietelsky Baugesellschaft m.b.H für ihre anschaulichen Erfahrungsberichte zu Innovationsmanagement in Theorie und Praxis.

Und hier geht es zu den Fotos von unserem 2. Balkongeflüster:

 

 

 

Verkehrsinfrastrukturforschung: Start der 5. Ausschreibung

Verkehrsinfrastrukturforschung ist ein Forschungsförderungsprogramm der österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) im Rahmen von Mobilität der Zukunft und startet die 5. Ausschreibung.

ECKDATEN DER AUSSCHREIBUNG:
•Ausschreibung: 5. Ausschreibung Verkehrsinfrastrukturforschung F&E Dienstleistungen im Rahmen von Mobilität der Zukunft.
•Einreichfrist: 27.1.2016, 12:00 Uhr – ausschließlich elektronisch im eCall
•Bereiche:
– Verkehrsinfrastruktur: Straße
Bau und Nachhaltigkeit
Verkehrsinformation und neue Technologien
Freundliche und sichere Tunnels
– Verkehrsinfrastruktur: Schiene
Betrieb
Umwelt
Sicherheit
Leit- und Sicherungstechnik
Elektrotechnik
Immobilien
Vermessung
Bautechnik
– Verkehrsinfrastruktur: Schiene & Straße
Freundliche und sichere Tunnels
Bau und Nachhaltigkeit
•Antragsteller:  Unternehmen (von Industrie / Großbetriebe bis KMU) und Forschungseinrichtung(en). An der Ausschreibung kann man sich als Einzelwerber oder Teilnehmer einer Bewerbergemeinschaft beteiligen.
•Förderstelle: FFG

Detaillierte Angaben zu den jeweiligen Instrumenten, den Themenfeldern sowie den individuellen Förderbedingungen und Förderkonditionen der einzelnen Finanzierungsinstrumente finden Sie im Ausschreibungsleitfaden der FFG sowie in den Leitfäden der jeweiligen Finanzierungsinstrumente.

6.11.2015, QUELLE: FFG

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Mobilität der Zukunft: Start der 6. Ausschreibung

Mobilität der Zukunft ist ein Forschungsförderungsprogramm der österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) und startet die 6. Ausschreibung.

ECKDATEN DER AUSSCHREIBUNG:
•Ausschreibung: 6. Ausschreibung Mobilität der Zukunft – Nachhaltige Entwicklung und Sicherung der Mobilität bei gleichzeitiger Minimierung der negativen Auswirkungen des Verkehrs.
•Einreichfrist: 10.2.2016, 12:00 Uhr – ausschließlich elektronisch im eCall
•Bereiche:
– Personenmobilität innovativ gestalten
– Fahrzeugtechnologie alternativ entwickeln
– Verkehrsinfrastruktur gemeinsam entwickeln
•Antragsteller: österreichische und internationale Akteure aus Industrie sowie universitärer und außeruniversitärer Forschung, die gemeinsam kooperative Forschungs- und Entwicklungsprojekte durchführen.
•Förderstelle: FFG 

Detaillierte Angaben zu den jeweiligen Instrumenten, den Themenfeldern sowie den individuellen Förderbedingungen und Förderkonditionen der einzelnen Finanzierungsinstrumente finden Sie im Ausschreibungsleitfaden der FFG sowie in den Leitfäden der jeweiligen Finanzierungsinstrumente.

5.11.2015, QUELLE: FFG

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IKT der Zukunft: Start der 4. Ausschreibung

IKT der Zukunft ist ein Forschungsförderungsprogramm der österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) und startet die 4. Ausschreibung.

ECKDATEN DER AUSSCHREIBUNG:
•Ausschreibung: 4. Ausschreibung IKT der Zukunft – Innovative Technologien, Prozesse und neue Materialien als Schlüssel zur Industrie der Zukunft
•Einreichfrist: 7.3.2016, 12:00 Uhr – ausschließlich in Englisch und elektronisch im eCall
•Bereiche:
– Komplexe IKT-Lösungen beherrschen: Systems of Systems (rigorose Entwurfsmethoden, adaptive Systeme, Autonome Systeme)
– Vertrauen rechtfertigen: Sichere Systeme (Safety and Security by Design, Usable Security, Ubiquitous Security))
– Daten durchdringen: Intelligente Systeme (Datenanalyse und Integration, Semantische Verbindung, Automatisierung von Wissensprozessen, Kognitive Systeme, Prädiktion)
– Interoperabilität gewährleisten: Schnittstellen von Systemen (Technologien und Werkzeugen für Schnittstellen, Kompatibilität, Photonik- Forschung, 5G
– sowie das Leitprojekt: Daten-Service-Ökosystem
•Antragsteller: Kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Große Unternehmen (GU), Universitäten, Fachhochschulen, Kompetenzzentren, Forschungseinrichtungen, Start-Up, (Gemeinnützige) Vereine, Gebietskörperschaften
•Förderstelle: FFG
•Gesamtbudget: EUR 9.450.000

Detaillierte Angaben zu den jeweiligen Instrumenten, den Themenfeldern sowie den individuellen Förderbedingungen und Förderkonditionen der einzelnen Finanzierungsinstrumente finden Sie im Ausschreibungsleitfaden der FFG sowie in den Leitfäden der jeweiligen Finanzierungsinstrumente.

4.11.2015, QUELLE: FFG

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TU Projekt: Philippinisches „Haus der Zukunft“-Schwesterprojekt mit UN-Award ausgezeichnet

Die Gruppe Angepasste Technologie (GrAT) an der TU Wien entwickelte gemeinsam mit philippinischen Partnern ein Demonstrationsgebäude, das nun in New York ausgezeichnet wurde. Das auf Erkenntnissen aus dem „Haus der Zukunft“-Forschungsprogramm des Technologieministeriums (bmvit) aufbauende „Zero Carbon Resorts“-Demonstrationsgebäude auf den Philippinen ist am Donnerstagabend (29.10.2015) im UN-Hauptquartier in New York mit dem „Global Human Settlements“-Award der Vereinten Nationen ausgezeichnet worden.

***** AKTUELL: Einreichung bis zum 28. Jänner 2016 3. AUSCHREIBUNG STADT DER ZUKUNFT ****

Die Gruppe Angepasste Technologie (GrAT) der TU Wien hat das Gebäude gemeinsam mit lokalen ArchitektInnen geplant und errichtet, ihr Geschäftsführer Robert Wimmer nahm den Preis entgegen. Der Award wird vom Global Forum on Human Settlements verliehen und fördert nachhaltige Siedlungsentwicklung.
Das Haus besteht aus regionalen Baustoffen wie Bambus und Palmblättern, ist unabhängig von benzinbetriebenen Stromgeneratoren, vollständig recyclebar und versorgt sich zu minimalen Kosten mit Energie und Wasser.

Das Gebäude ist Teil des „Zero Carbon Resorts“-Projekts, das von der EU im Rahmen des entwicklungspolitischen Programms „Switch Asia“ gefördert wurde. Es baut auf Ergebnissen des im Rahmen von „Haus der Zukunft“ entstandenen Demonstrationsprojekts „S-House“ in Böheimkirchen in Niederösterreich auf. Inzwischen sind rund 600 philippinische Tourismusbetriebe Projektmitglieder in „Zero Carbon Resorts“, 150 Ressorts wurden von Wimmer und seinem Team im Detail analysiert. Die jährlichen CO2-Einsparungen dieser Unternehmen entsprechen insgesamt dem Ausstoß von 6.000 Pkw auf den Philippinen.

„Es war stets der Anspruch von unserem Technologieprogramm ‚Haus der Zukunft‘, die Ergebnisse der Forschungsprojekte in der Praxis breit umzusetzen. Das Demonstrationsgebäude ist ein Musterbeispiel, wie österreichisches Know-how auf der ganzen Welt zur Steigerung der Energieeffizienz beiträgt“, sagt Technologieminister Alois Stöger.
Das „Zero Carbon Resorts“-Demonstrationsgebäude ist bereits das vierte international erfolgreiche „Haus der Zukunft“-Projekt nach „LiSi“, das den US-amerikanischen „Solar Decathlon“ 2013 gewann, dem mit dem „LEED Platinum Standard“ und „ESTIMADA 5 Pearls“ zertifizierten „Sheikh Zayed Desert Learning Center“ in den Vereinigten Arabischen Emiraten und einem Passivhausbürogebäude in China, das den „Austrian Green Building Star“ erhielt.

Links:
www.grat.at
www.zerocarbonresorts.eu
www.s-house.at

Lesen Sie weiter auf der Webseite der TUWien.

2.11.2015, Quelle: TUWien

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Neuer Online Marktplatz für innovative öffentliche Beschaffung

www.innovationspartnerschaft.at  – die interaktive Plattform soll als neuer Marktplatz öffentliche Beschaffer bei innovationsfördernden Vergaben unterstützen

Was kann der neue Marktplatz?

Als innovatives Unternehmen oder Start-up kann man auf www.innovationspartnerschaft.at ein Produkt oder eine Dienstleistung einreichen und über einen Schnelltest herausfinden, ob  es sich für den Marktplatz Innovation eignet. Die Öffentliche Verwaltung findet mit wenigen Klicks geprüfte Lösungen oder hat die Möglichkeit, auf der Plattform eine Challenge auszurufen, um so Lösungen für ein bestehendes Problem suchen zu lassen.

Zugang zu Behörden, die innovativ beschaffen

Beim Life-Start von www.innovationspartnerschaft.at waren Start-ups vor Ort, die auf der Plattform bereits ihre Lösungen anbieten. Andreas Doppler von Linemetrics – ein Start-up, das eine technische Lösung entwickelt hat, mit der Messdaten und Kennzahlen von Unternehmen sehr leicht erfasst werden können – betont den Zugang zur Öffentlichen Verwaltung, der sich über die Plattform wesentlich leichter gestaltet. Laut Cornelia Daniel von Dachgold, ein Unternehmen, das sich auf Photovoltaik-Anlagen-Beratung spezialisiert hat, hilft die Plattform, am Markt noch sichtbarer zu werden sowie die Öffentliche Hand auf ihre nachhaltigen Lösungen aufmerksam zu machen.

Moderne, bürgernahe Verwaltung

Die Möglichkeit, über den neuen Marktplatz Challenges auszurufen und nach Lösungen suchen zu lassen, soll die öffentliche Verwaltung zukunftsfähig machen. Sabina Rosenberg, Facility Managerin am FH Campus 02 in Graz gefällt der innovative Weg, den www.innovationspartnerschaft.at geht: „Wir suchen schon länger nach neuen Möglichkeiten, Lösungen zu beschaffen. Ich bin mir sicher, wenn wir dieses Tool richtig nutzen, wird die Öffentliche Verwaltung moderner und dadurch näher beim Bürger sein.“

Die heimische Wirtschaft stärken

Einerseits zielt die neue Plattform darauf ab, Innovationen anzustoßen und dadurch die heimische Wirtschaft zu stärken. Andererseits  ist es konkretes Ziel, öffentliche Beschaffer bei innovations- fördernden Vergaben zu unterstützen und damit zukunftsfähig zu machen. Der Leiter der IÖB-Servicestelle und einer der Initiatoren des neues Marktplatzes, Stefan Wurm, ist überzeugt, dass in den kommenden Monaten zahlreiche Unternehmen ihre Projekte auf die Plattform stellen werden, welche von öffentlichen Beschaffern, also Behördenstellen, infolge genutzt werden.

Link zum neuen Marktplatz: www.innovationspartnerschaft.at

Artikel auf futurezone.at: http://tinyurl.com/px5uhyr

20.10.2015, Quelle: Innovationsfördernde öffentliche Beschaffung

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Stadt der Zukunft: 3. AUSSCHREIBUNG

STADT DER ZUKUNFT startet die 3. Ausschreibung

ECKDATEN DER AUSSCHREIBUNG:
•Ausschreibung: 3. Ausschreibung Stadt der Zukunft – Intelligente Energielösungen für Gebäude und Städte
•Einreichfrist: 28.01.2016, 12:00 Uhr – ausschließlich elektronisch im eCall
•Bereich: Intelligente Energielösungen für Gebäude und Städte
•Antragsteller: alle Akteure , die sich mit Forschungs- und Entwicklungsfragen in Zusammenhang mit dem Thema Smart Cities befassen
•Förderstelle: FFG
•Gesamtbudget: EUR 5 Millionen

Mit „Stadt der Zukunft“ wird ein Programm etabliert, in dem neue Technologien, technologische (Teil-)Systeme, urbane Services und Dienstleistungen entwickelt werden sollen. Im Mittelpunkt der Betrachtung steht dabei das Gebäude, das Quartier, der Stadtteil bzw. die gesamte Stadt. Dadurch soll ein Beitrag zur urbanen Modernisierung und Entwicklung von Städten, die höchste Ressourceneffizienz mit hoher Attraktivität für BewohnerInnen und Wirtschaft verbinden, geleistet werden.

Im Rahmen der 3. Ausschreibung “Stadt der Zukunft” werden aufbauend auf bisherigen Erfahrungen und aktuellen Strategieergebnissen Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu folgenden fünf Themenfeldern ausgeschrieben:
•Energieorientierte Stadtplanung
•Technologieentwicklung für Gebäudeoptimierung und – modernisierung
•Demonstrationsgebäude und -siedlungen
•Technologien und Geschäftsprozesse für urbane Energiesysteme
•„Quergedachte“ Projekte / Crazy Ideas

Weiters werden fünf F&E Dienstleistungen ausgeschrieben:
•Konzepte und Technologien für die Sanierung von Bestandsgebäuden mit Bauteilaktivierung
•Konzeption und pilothafte Umsetzung von Inkubatoren für neue daten- bzw. technologiebasierte Energie-Dienstleistungen“
•Sicherheitstechnische Anforderungen für elektrische Speicher in urbanen Anwendungen
•Möglichkeiten der Realisierung von vorkommerziellen Beschaffungen bzw. Pre-Commercial Procurement (PCP) für intelligente Energielösungen für Gebäude und für Smart Cities.
•Wohnen & Mobilität im Umfeld von Bahninfrastruktur: Konzeption von Test- und Demonstrationsgebieten für Innovationen und Technologien im Raum Graz, Linz, Salzburg oder Innsbruck

Detaillierte Angaben zu den jeweiligen Programmzielen, den Themenfeldern sowie den individuellen Förderbedingungen und Förderkonditionen der einzelnen Finanzierungsinstrumente finden Sie im Ausschreibungsleitfaden sowie in den Leitfäden der jeweiligen Finanzierungsinstrumente.

Eine spätere Einreichung (nach 12:00 Uhr) kann nicht mehr berücksichtigt werden und führt zum Ausschluss aus dem Auswahlverfahren!

07.10.2015, QUELLE: FFG

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Neues aws Förderungsinstrument unterstützt Innovationsmanagement in Klein- und Mittelbetrieben

Wirtschaftsministerium fördert Unternehmen mit bis zu 300.000 Euro – aws ProTRANS – 4.0 unterstützt österreichische KMU beim Innovationsmanagement und beim Wandel in Richtung Industrie 4.0

Im Auftrag des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft startet die Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft mbH (aws) ein neues Förderungsprogramm für Klein- und Mittelbetriebe: aws ProTRANS – 4.0 setzt sich zum Ziel, die Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsleistungen (FEI) der klein- und mittelständischen Wirtschaft weiter voranzutreiben.

„Damit stärken wir das Rückgrat der heimischen Wirtschaft. Unser Angebot unterstützt Klein- und Mittelbetriebe beim Ausbau ihrer Innovationskraft und bei der Bewältigung des Strukturwandels in Richtung Industrie 4.0″, sagt Wissenschafts-, Forschungs- und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner. „Ein wichtiges Ziel ist die stärkere Einbindung von KMU in die Wertschöpfungsketten größerer Unternehmen, wie wir es in unserer Leitbetriebe-Strategie vorgesehen haben“, so Mitterlehner. In diesem Sinne unterstützt aws ProTRANS – 4.0 kleine und mittlere Unternehmen, die einen deutlichen Innovationssprung planen, mit bis zu 300.000 Euro.

„In Österreich müssen wir auf die Innovationskraft jedes Einzelnen setzen, um wieder Innovation-Leader zu werden. Wir haben viele kleinere und mittlere Betriebe, die enormes Potenzial haben, durch ihr Know-how können sie auch weltweit erfolgreich sein. Dieses neue Förderinstrument gibt uns allen die Möglichkeit, diesen wichtigen Innovationssprung in die Weltwirtschaft zu ermöglichen“, betont auch Staatssekretär Harald Mahrer.

Herausforderung Innovation und Industrie 4.0

Ziel des neuen Förderungsinstrumentes aws ProTRANS – 4.0 ist ein Innovationssprung: Die aws fördert Projekte zur Planung, Vorbereitung und Umsetzung von Produkt-, Dienstleistungs-, Prozess- oder Organisationsinnovationen. „Wir unterstützen damit Unternehmen ganz konkret bei der Einführung oder Verbesserung von Innovationsmanagement im Betrieb“, erklärt die aws Geschäftsführung Edeltraud Stiftinger und Bernhard Sagmeister. „Ein weiterer Schwerpunkt sind die Herausforderungen von Industrie 4.0. Dazu gehört die eigene betriebliche Anpassung an Geschäftsaktivitäten und Abläufe von Kunden, die bereits auf Industrie 4.0 reagiert haben. Im Fokus steht hier auch die Einbindung von KMU in die Wertschöpfungsketten von österreichischen Leitbetrieben.“

Einreichung laufend möglich

Die aws Förderung wendet sich an innovative, wachstumsorientierte kleine und mittlere Unternehmen aus allen Branchen der Sachgütererzeugung und produktionsnahen Dienstleistungen ab zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Anträge können laufend online über den neuen aws Fördermanager eingereicht werden. Die Förderungsentscheidung erfolgt nach dem Wettbewerbsprinzip auf Vorschlag einer aws Expertenjury. Die maximale Förderung beträgt 300.000 Euro – bei maximal 50 Prozent der förderbaren Kosten, als nicht rückzahlbarer Zuschuss. Der Projektzeitraum beträgt bis zu 24 Monate. Die Auszahlung erfolgt in drei erfolgsabhängigen Tranchen anhand eines Projektkonzeptes.

Weitere Informationen finden Sie unter www.awsg.at/ProTRANS

28.9.2015, Quelle: AWSG

Houskapreis 2016 – 400.000 Euro für Forschungsprojekte

400.000 Euro für Forschungsprojekte – Start für den Houskapreis 2016: Auch KMU können erstmals Projekte für den größten privaten Forschungspreis Österreichs einreichen.

Von 15. September bis 30. November 2015 sind österreichweit Universitäten, Forschungseinrichtungen und erstmals auch heimische kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aufgerufen, ihre wirtschaftsnahen Forschungsprojekte für den Houskapreis der B&C Privatstiftung einzureichen. Der mit insgesamt 400.000 Euro dotierte größte private Forschungspreis Österreichs wird 2016 neben der Kategorie „Universitäre Forschung“ zum ersten Mal auch in der neuen Kategorie „Forschung & Entwicklung in KMU“ verliehen. Die innovativsten Forschungsprojekte werden bei der feierlichen Gala am 28. April 2016 in Wien prämiert.
Neue zusätzliche Kategorie: Forschung & Entwicklung in KMU.

Erstmals können heuer auch österreichische kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in einer eigenen Kategorie „Forschung & Entwicklung in KMU“ am Houskapreis teilnehmen. Ausgezeichnet werden herausragende Forschungsprojekte, deren Ergebnisse sich aufgrund radikaler Innovation nachhaltig positiv auf das Unternehmen auswirken. Erich Hampel, Vorsitzender der B&C Privatstiftung: „Unserem Stiftungszweck ‚Förderung des österreichischen Unternehmertums’ entsprechend entwickeln wir den Houskapreis kontinuierlich weiter. Neben den ausgezeichneten Forschungsleistungen an heimischen Universitäten leisten die KMU einen wichtigen Beitrag für Innovationen in Österreich. Mit dem Preisgeld in der Kategorie ‚Forschung & Entwicklung in KMU’ wollen wir nun auch Unternehmen ein Höchstmaß an Freiheit und Flexibilität bei der Durchführung von weiteren Forschungsaktivitäten ermöglichen.“

Zur Teilnahme in der neuen Kategorie eingeladen sind KMU, die ihren Firmensitz und wesentliche Forschungsaktivitäten am Standort Österreich haben, bis zu 249 Mitarbeiter beschäftigen und einen Jahresumsatz von ≤ 50 Mio. Euro ausweisen. Die Hauptinnovationsleistung muss im Unternehmen erbracht worden sein, Forschungskooperationen z. B. mit Fachhochschulen werden begrüßt.

Preisgeld für wirtschaftsnahe Forschung.
Die B&C Privatstiftung erhöht die Dotierung des Houskapreises auf insgesamt 400.000 Euro (zuvor 300.000 Euro). Die Sieger der Kategorien „Universitäre Forschung“ und „Forschung & Entwicklung in KMU“ erhalten jeweils 150.000 Euro. Die Plätze zwei bis fünf der beiden Kategorien können sich über je 10.000 Euro freuen. Die Bewertung der eingereichten Projekte erfolgt durch zwei Fachbeiräte und eine international anerkannte Fachjury. Die beiden Kategorien werden getrennt voneinander gewertet. Im Rahmen der feierlichen Preisverleihung wird zudem per Live-Voting pro Kategorie je ein Publikumspreis in Höhe von weiteren 10.000 Euro vergeben.

Österreichische Universitäten, Forschungseinrichtungen und KMU sind eingeladen, ihre wirtschaftsnahen Forschungsprojekte ab 15. September 2015 für den Houskapreis einzureichen

Die Einreichung startet am 15. September, ist nur online unter www.houskapreis.at möglich und endet am 30. November 2015, 24:00 Uhr.

Einreichbedingungen der Kategorie „Universitäre Forschung„.

Einreichbedingungen der Kategorie „Forschung & Entwicklung in KMU„.

Kontakt für Rückfragen zur Einreichung:
B&C Privatstiftung
Doris Mayr
Telefon: +43 1 53101 502
E-Mail: d.mayr@privat-stiftungen.at

8.9.2015, QUELLE: B&C Privatstiftung

INFORMATION ZUR AUSSCHREIBUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DER AUSSCHREIBENDEN FÖRDERSTELLE.

BMVIT und TU-Wien eröffnen die erste Pilotfabrik für Industrie 4.0

 20 Industrieunternehmen statten die Fabrik mit modernen Maschinen aus, um neue Produktionsverfahren zu entwickeln – bis 2017 errichtet das bmvit drei weitere Pilotfabriken.

Heute eröffneten Bundesminister Alois Stöger, Bürgermeister Michael Häupl, die Wiener Wirtschaftsstadträtin Vizebürgermeistern Renate Brauner, TU-Rektorin Sabine Seidler und Siemens-Vorstandsvorsitzender Wolfgang Hesoun Österreichs erste Pilotfabrik. Auf Initiative des bmvit und mit Unterstützung der Stadt Wien entwickelt die Technische Universität Wien auf dem Gelände der Seestadt Aspern eine Fabrik, mit der sich heimische Unternehmen auf die Zukunft der Industrieproduktion einstellen: Die durchgängige Digitalisierung und Vernetzung von Werkzeugmaschinen, Robotern und Produkten über das Internet – kurz Industrie 4.0.

Neue Methoden und Produktionsverfahren werden in der Pilotfabrik erforscht und entwickelt, damit sie später von den Unternehmen in ihrer regulären Produktion aufgenommen werden können. Starten wird die Pilotfabrik im Technologiezentrum aspern IQ, wo heute der „researchTUb“, ein gemeinsames Labor von TU Wien, Wirtschaftsagentur Wien und Wien 3420 beheimatet ist. Bis 2017 wird das Technologieministerium in Österreich drei weitere Pilotfabriken errichten. Die heimischen Produktionsunternehmen erhalten so direkten Zugang zu den neuesten Technologien und werden damit im globalen Wettbewerb gestärkt.

In diesem Sinne erklärt auch Bundesminister Alois Stöger seinen Einsatz für das Projekt: „Weltweit stellen die großen Produktionskonzerne ihre Arbeit völlig um. Sie vernetzen ihre Zulieferbetriebe mit den Fabriken genauso wie ihre Maschinen untereinander. Die Unternehmen können damit schneller und kostengünstiger produzieren sowie individuelle Kundenwünsche im industriellen Maßstab erfüllen. Österreichs Produktionswirtschaft will bei Industrie 4.0 an vorderster Stelle dabei sein. Als Technologieminister unterstütze ich die heimischen Produktionsunternehmen dabei.“

Der Wiener Bürgermeister ergänzt: „Wien hat in den vergangenen Jahren seinen Ruf als weltweit angesehener Innovationsstandort gestärkt und ausgebaut. Das ist ein Ergebnis der guten Zusammenarbeit der Stadt Wien mit den Wiener Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Es ist also eine geradezu logische Folge, dass die Pilotfabrik in der Seestadt Aspern in Wien aus der Taufe gehoben wird“, so Michael Häupl.

Bis 2017 soll die Pilotfabrik weiter wachsen: Die Wirtschaftsagentur Wien plant in unmittelbarer Nachbarschaft zum aktuellen Standort eine eigene Fabrikshalle für die Pilotfabrik zu errichten. Neben dem Weltkonzern HOERBIGER, Opel und den weiteren Unternehmen im Technologiezentrum aspern IQ ist die Pilotfabrik ein weiterer Baustein für den Technologiehotspot in der Seestadt.

„Mit der Pilotfabrik hat die Seestadt einen weiteren Schritt in die Zukunft der Industrie gesetzt. Es gilt Lösungen anzubieten, die uns im weltweiten Wettbewerb unterscheidbar machen – das sichert derzeit 170.000 Menschen ihre Arbeit. Daher werden wir mit der Wirtschaftsagentur Wien den weiteren Ausbau der Pilotfabrik hier in der Seestadt aktiv unterstützen“, so Wiens Vizebürgermeisterin Renate Brauner.

Österreichische Produktionsunternehmen sind schon jetzt im internationalen Spitzenfeld, etwa bei Maschinenbau, KFZ-Komponenten, High-Tech-Werkstoffen und in der Umwelttechnik. „Industrie 4.0“ sichert ihnen einen fixen Platz in internationalen Zulieferketten. Dafür benötigen die Unternehmen neue Methoden und Verfahren, die sie außerhalb des regulären Betriebs entwickeln und testen müssen – in sogenannten Pilotfabriken. Für viele heimische Produktionsunternehmen wäre es jedoch zu teuer, sich eine eigene Pilotfabrik zu bauen. Hier setzt das bmvit an: „Österreichs Produktionsbetriebe brauchen Räume, in denen sie neue Methoden gemeinsam mit kompetenten Forscherinnen und Forschern entwickeln und testen können. Dazu schaffen wir Pilotfabriken, hier wird sich die Zukunft der österreichischen Industrie entscheiden“, so Stöger.

Insgesamt werden 4 Mio. Euro in die erste Pilotfabrik investiert. Die Hälfte davon wird vom bmvit finanziert, den Rest investieren die TU Wien und beteiligte Unternehmen, darunter Siemens Österreich, GGW Gruber und EMCO. Gemeinsam mit den 20 Unternehmen plant die TU zum Beispiel die sogenannte „variantenreiche Serienfertigung“. Das ist jene neue Form der Produktion, in der Kunden individuelle Einzelstücke vom Fließband erhalten, z. B. maßgeschneiderte Prothesen und persönlichen Bedürfnissen angepasste Autos. Außerdem wollen die TU Wien und die Unternehmen in der Pilotfabrik individualisierte 3D-Drucker produzieren. 3D-Druck selbst ist eine Schlüsseltechnologie für die Produktion.

Lesen Sie weiter auf der Webseite der FFG.

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Christoph Ertl, Pressesprecher von Bundesminister Stöger
+43 (0) 1 711 6265-8818
christoph.ertl@bmvit.gv.at

Martin Ritzmaier, Mediensprecher Bürgermeister Michael Häupl
+43 (0) 1 4000 – 81855
martin.ritzmaier@wien.gv.at

Ferdinand Pay, Mediensprecher Vizebürgermeisterin Renate Brauner
+43 (0) 1 4000-81845
ferdinand.pay@wien.gv.at

Bettina Neunteufl, Pressesprecherin Technische Universität Wien
+43 (0) 1 58801 41025
bettina.neunteufl@tuwien.ac.at

Katharina Swoboda, Siemens AG Österreich, Leitung Communications and Government Affairs CEE
+43 51707-20014
katharina.swoboda@siemens.com

25.08.2015, Quelle: FFG

PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS.

Pressespiegel ITS Förderberatung: FH Studie der FHWien

Das Institut für Unternehmensführung der Fachhochschule Wien (FHWien) hat im Rahmen eines Praxisprojekts aus der Vertiefungsrichtung Controlling, Finanz- & Rechnungswesen die Ursachen für die Inanspruchnahme der Forschungsprämie von österreichischen Klein- und Mittelunternehmen KMU untersucht.

Wir freuen uns sehr, dass diese Studie auf gute Resonanz in den öffentlichen Medien gestoßen ist. Nachstehend die Links zu unserem Pressespiegel:

„KMU nützen die Forschungsprämie zu wenig“, Die Presse, 22.8.2015 (print)
Innovationen. Mühsal und Misserfolge beim Versuch, direkte Förderungen zu ergattern, schrecken den Mittelstand ab. So sehr, dass er sich eine sichere indirekte Förderung entgehen lässt. Die wird vom Staat sogar erhöht.
Konzerne und Großbetriebe kennen sich gut mit Forschungsförderungen aus. Ihre F & E-Abteilungen haben genügend personelle und budgetäre Ressourcen, um das nötige Know-how aufzustellen. Lesen Sie weiter

„Die „Forschungsprämie“: Wie wichtig ist sie für österreichische KMU?“, FHWien, 8.6.2015
Das Praxisprojekt „Ursachen für eine Beantragung der steuerlichen Forschungsförderung durch österreichische Klein- und Mittelunternehmen“ in der Vertiefungsrichtung „Controlling“ des Instituts für Unternehmensführung fand an der FHWien der WKW einen gelungenen Abschluss. Lesen Sie weiter

Österreichische KMU wissen nichts über Forschungsprämie“, Economy Austria, 1.6.2015
Eine aktuelle Studie der FH-Wien beleuchtet, dass kleine und mittlere Unternehmen die steuerliche Forschungsförderung nahezu nicht nutzen.
Im Zuge der geplanten Steuerreform wird der Prämiensatz für die steuerliche Forschungsförderung von 10 % auf 12 % angehoben. Da es bisher kaum Untersuchungen zu dieser Form der indirekten Förderung gab, hat das Unternehmen ITS Förderberatung GmbH bei der FH-Wien der Wiener Wirtschaftskammer eine Studie in Auftrag gegeben. (Artikel nicht mehr online abrufbar)

Fotos und Informationen zur Präsentation der Studie, finden Sie hier.

HORIZON 2020: 2. AUSSCHREIBUNGSRUNDE

HORIZON 2020 – 2. AUSSCHREIBUNGSRUNDE

Horizon 2020 startet die 2. große Ausschreibungsrunde für die Jahre 2016/17.
Bereits im Herbst werden die ersten „Calls“ veröffentlicht.
Die FFG informiert im Rahmen mehrerer Veranstaltungen auf nationaler und regionaler Ebene über die inhaltlichen Schwerpunkte, bisherige Erfahrungen und Ergebnisse.
Gemeinsam mit ExpertInnen der Europäischen Kommission und nationalen Stakeholdern werden Möglichkeiten und Anforderungen in Bezug auf europäische Forschungs- und Innovationsanträge aufgezeigt.

WAS? Horizon 2020: Zweite Ausschreibungsrunde – Neue Forschungs- und Innovationsschwerpunkte 2016/17 – Spannende Impulsvorträge, vertiefende thematische Workshops zu zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen und Schlüsseltechnologien verbunden mit persönlichen Beratungsmöglichkeiten bieten Raum für Austausch und Vernetzung.
WANN? 22.09.2015
WO? Tech Gate Vienna Wissenschafts- und Technologiepark, Wien

WAS? Der Impact in Horizon 2020“ – Spezialveranstaltung zur Vermittlung der Anforderungen und Herausforderungen zum Thema „Impact – in Horizon 2020-Projekten. Themenschwerpunkte sind der „Impact“ als zentrales Evaluierungskriterium, dessen Berücksichtigung im Projektantrag und bei der Projektimplementierung sowie die Verwertung der Ergebnisse mit anschließender Diskussion.
WANN? 23.09.2015 
WO? Tech Gate Vienna Wissenschafts- und Technologiepark, Wien

Anmeldung bis 14.09.2015

Veranstaltungen in den Bundesländern:
Linz: Dienstag, 6. Oktober 2015
Graz, Dienstag, 20. Oktober 2015 – Arbeitsprogramm 2016/17 – der HORIZON 2020 Infotag in der Steiermark
Innsbruck: Donnerstag, 12. November 2015

Weitere Informationen:
Agenda 22.9.2015: Horizon 2020: Zweite Ausschreibungsrunde – Neue Forschungs- und Innovationsschwerpunkte 2016/17
Agenda 23.9.2015: Der Impact in Horizon 2020

23.7.2015, QUELLE: FFG

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Alpbacher Technolgiegespräche 2015, 27. – 29. August

Was? Alpbacher Technolgiegespräche
Wann? 27. – 29. August 2015
Wo? Alpbach, Tirol

Anmeldung:
Füllen Sie das Anmeldeformular aus und schicken Sie es unterfertigt an das Europäische Forum Alpbach retour:
per Fax: +43 (1) 718 17 01
per Mail: anmeldung@alpbach.org
per Post: Europäisches Forum Alpbach, Franz-Josefs-Kai 13/10, 1010 Wien

Weitere Informationen unter European Forum Alpbach

Die Technologiegespräche auf einer spannenden Spurensuche nach Ursachen, zukünftigen Entwicklungen und deren Konsequenzen: Wo wirken sich ungleiche Verhältnisse positiv aus, wo negativ? Welche Relevanz hat UnGleicheit? Leisten neue Technologien und Denkweisen einen Beitrag dazu oder dagegen? Liefern neue Entwicklungen wie etwa in der Komplexitätsforschung oder der Bioökonomie die geeigneten Antworten? Welchen Stellenwert wird UnGleichheit in der Zukunft der Industrie und Arbeitswelt einnehmen?

Das Generalthema „UnGleichheit“ verknüpft die produktive Begegnung und Vernetzung von Wissenschaft, Forschung, Technologie, Politik und Industrie im Zeichen der Innovation. Zahlreiche Plenarreferate und 14 Arbeitskreise vermitteln Forschung, Innovation und Technologie in einem interdisziplinären Dialog mit internationaler Expertise. „Junior Alpbach“ und die „Ö1 Kinderuni“ erschließen neue Wege naturwissenschaftlicher Bildung für künftige Generationen.

Am Konferenzprogramm des Europäischen Forums Alpbach können alle interessierten Personen teilnehmen, die die entsprechenden Teilnahmegebühren entrichtet bzw. ein Stipendium erhalten haben.

10.7.2015, Quelle: European Forum Alpbach

 

13. FORUM INNOVATION – Call for Speakers bis 4. September 2015

Call for Speakers – Einreichungen bis 4. September 2015 möglich!

Die Plattform für Innovationsmanagement (PFI) veranstaltet zum 13. Mal das FORUM INNOVATION – Save the date!
Wann: 20. und 21. April 2016
Wo: Burg Perchtoldsdorf

Die österreichische Veranstaltung für Innovationsmanagement, wo InnovationsexpertInnen die neuesten Trends und Erfahrungen austauschen.

AnwenderInnen und ExpertInnen für Innovationsmanagement, Forschung & Entwicklung, Produktmanagement, Marketing, Business Development aus Praxis, Wissenschaft und Lehre sind herzlich eingeladen, ihre neuesten Erkenntnisse zu präsentieren und zur Diskussion zu stellen.

Gesucht werden Praxis- sowie Theoriebeträge zu den verschiedensten Themen im Bereich des Innovationsmanagements.

Nähere Infos:
Call for Speakers download
Senden Sie Ihren Abstract (max. 300 Wörter) bis 4. September 2015 an Stephan Hofer (s.hofer@pfi.or.at).

25.6.2015, QUELLE: Plattform für Innovationsmanagement

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Österreichische Start-up Szene setzt auf Forschung, Technologie und Innovation (FTI)

Österreichische Förderinstitutionen wie aws führen internationales Ranking an – Über 87 % der heimischen JungunternehmerInnen bestehen durch FTI im Wettbewerb

Im Rahmen des Global Entrepreneurship Monitors wurde am 23. Juni 2015 der Bericht zur Lage des Unternehmertums in Österreich anlässlich einer aws Veranstaltung präsentiert. Erstmals wurde bei diesem weltweit größten Benchmark zur unternehmerischen Aktivität auch das Spezialthema Forschung, Technologie und Innovation (FTI) für Österreich untersucht.

„Die Studienergebnisse zeigen, dass FTI-Unternehmen insgesamt, besonders jedoch eigenständig forschende, technologieführende und innovative Nischenplayer höheres Beschäftigungswachstum erwarten und international aktiver sind. Sie sind sozusagen die Avantgarde der österreichischen Unternehmenslandschaft“, erläutert Thomas Schmalzer, Leiter der Studie und des GEM Österreich Teams vom Institut für Internationales Management der FH JOANNEUM. Die FH JOANNEUM mit ihrem Institut für Internationales Management ist als Partner des GEM seit 2005 für die Erhebung von Start-Ups und etablierten Unternehmen in Österreich verantwortlich. „Zusammengefasst sind mehr als 87 % der heimischen JungunternehmerInnen in FTI-basierten Unternehmen aktiv und gut ein Drittel ist erfolgreicher Nischenplayer mit neuen Produkten oder Dienstleistungen auf Märkten mit wenig oder gar keiner Konkurrenz“, ergänzt Schmalzer.

„Innovative Start-ups beleben den Wirtschaftsstandort und schaffen Arbeitsplätze. Um ihre Zahl weiter zu erhöhen, müssen wir die Rahmenbedingungen für akademische Spin-Offs weiter verbessern und den Unternehmergeist im Land stärken“, sagt Wissenschafts-, Forschungs-und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner. „Daher etablieren wir neue Wissenstransferzentren an den Universitäten und bauen die Verfügbarkeit von Risikokapital aus, zum Beispiel durch aws-Angebote wie den Gründerfonds und die Erleichterungen für Crowdfunding. Das unterstützt die Weiterentwicklung neuer Ideen und macht Österreich als Standort für junge Unternehmen noch attraktiver, was wiederum Arbeitsplätze schafft und sichert“, so Mitterlehner weiter.

Forschung und Entwicklung ist laut der aktuellen Studie nicht nur als Basis für die Geschäftstätigkeit von Unternehmensgründungen wesentlich (20,8 %), sondern Start-ups schaffen auch selbst Forschungsergebnisse (19,1 %). Zudem sind 8,8 % der JungunternehmerInnen in Spin-offs, also Unternehmen, welche direkt aus Forschungseinrichtungen oder Hochschulen heraus gegründet werden, tätig.

Österreich hat das Potenzial sich als eines der innovativsten Länder Europas zu behaupten, wenn wir es schaffen, dass eine neue Dynamik an unserem Wirtschaftsstandort entsteht. Deshalb investiert das bmvit jährlich 70 Millionen Euro in innovative Gründungen: Damit fördern wir nicht nur Forschung und Entwicklung bei den Start-ups, sondern auch die Umsetzung ihrer Innovationen am Markt. Mir ist aber auch die Verbindung zwischen unseren etablierten Unternehmen und jungen Start-ups wichtig. Einer unserer Schwerpunkte für 2015 ist daher, den innovativen Start-ups dabei zu helfen, sich mit der klassischen Industrie zu vernetzen – davon profitieren beide Seiten und das bringt unserem Standort die Dynamik die er braucht“, sagt Alois Stöger, Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technologie.

„Ambitionierte GründerInnen ebenso wie etablierte UnternehmerInnen brauchen wachstumsfreundliche Rahmenbedingungen. Dazu gehört ein leistungskompatibles Steuersystem ebenso wie ein reibungsloser Kapitalzugang – beides Elemente, denen ich mich als Finanzminister verpflichtet fühle“, erklärt Hans Jörg Schelling, Bundesminister für Finanzen.

Lesen Sie weiter auf der Webseite  der APA

Weitere Informationen

Der GEM Austria Report 2014 zum download

Weitere Details zu GEM sowie vorangegangene Berichte unter:
www.gemaustria.at
www.gemconsortium.org

Rückfragen & Kontakt
Austria Wirtschaftsservice
Mag. Matthias Bischof
+43 1 501 75 – 375
m.bischof@awsg.at
www.awsg.at

24.6.2015, Quelle: APA

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Steuerreform beschließt eine Erhöhung der Forschungsprämie um 20%

Innovative Unternehmen profitieren ab 2016 deutlich

Der Ministerrat hat die Erhöhung  der steuerliche Forschungsförderung (§ 108c EStG) um 20%  für Unternehmen beschlossen, somit besteht in Zukunft die Möglichkeit, statt des bisherigen Satzes von 10% – 12% der Bemessungsgrundlage als Prämie geltend zu machen.

Diese Erhöhung wird sich bereits im Jahr 2016 positiv auswirken. Damit sind alle F&E-Vorhaben ab dem nächsten Jahr nochmals attraktiver.

Ohne gute Vorbereitung des Antrages droht jedoch diese Erhöhung zu verpuffen. „Nur durch eine saubere Planung und Dokumentation der Projekte werden unsere Kunden die Erhöhung voll lukrieren können“, meint Alexander Leitgeb, Geschäftsführer der ITS Förderberatung. „Unsere Aufgabe ist es nämlich nicht nur, diese zusätzlichen 20% zu generieren sondern auch zusätzliche Potentiale zu heben. Dann profitieren unsere Kunden wirklich.“

Die ITS Förderberatung konzentriert sich schon seit Jahren auf Meinungsbildung für den Innovationsstandort Österreich. „Umso mehr freuen wir uns jetzt, dass unsere Bemühungen Früchte tragen“, so Leitgeb weiter. „Damit werden die Schaffung von Arbeitsplätzen und echte Innovationen massiv unterstützt. Aus dieser Perspektive ist die Steuerreform ein echter Erfolg.“

Steuerreformgesetz 2015/16

Am 19. Mai 2015 wurde ein Bundesgesetz, mit dem das Einkommensteuergesetz 1988, das Körperschaftsteuergesetz 1988, das Umgründungssteuergesetz, das Umsatzsteuergesetz 1994, das Glücksspielgesetz, das Grunderwerbsteuergesetz 1987, das Normverbrauchsabgabegesetz, die Bundesabgabenordnung, das Finanzstrafgesetz, das Mineralölsteuergesetz 1995, das Ausfuhrerstattungsgesetz, das Finanzausgleichsgesetz 2008, das FTE-Nationalstiftungsgesetz, das Allgemeine Sozialversicherungsgesetz, Gewerbliche Sozialversicherungsgesetz, das Bauern-
Sozialversicherungsgesetz, das Beamten-Kranken- und Unfallversicherungsgesetz, das Arbeitslosenversicherungsgesetz 1977, das Arbeitsmarktpolitik-Finanzierungsgesetz und das Krankenkassen-Strukturfondsgesetz geändert werden (Steuerreformgesetz 2015/2016 – StRefG 2015/2016) in Begutachtung geschickt.

Die Begutachtungsfrist endete am 5. Juni 2015.

Die Regierungsvorlage des Steuerreformgesetzes 2015/2016 wurde am 16. Juni 2015 im Ministerrat beschlossen.
Weiterführende Informationen: Bundesministerium für Finanzen zur Steuerreform 2015/2016

16.06.2015, Mitteilung der ITS Förderberatung, Quelle zur Steuerreform: Bundesministerium für Finanzen

 

Publikation: Forschungs- und Technologiebericht 2015, Österreich

Der Österreichische Forschungs- und Technologiebericht 2015 ist gemäß § 8 (2) Forschungsorganisationsgesetz (FOG) ein Regierungsbericht, der sich den aktuellen nationalen und internationalen forschungs- und technologiepolitischen Herausforderungen durch Analysen aktueller Entwicklungen und Trends stellt. Vor dem Hintergrund des immer noch schwierigen wirtschaftlichen Umfelds wollen wir uns der Entwicklung der Ausgaben für Forschung und experimentelle Entwicklung (F&E) sowie den globalen Trends in der Forschungsfinanzierung verstärkt zuwenden; darüber hinaus werden spezifische Schwerpunktthemen präsentiert.

2015 werden die F&E-Ausgaben Österreichs gemäß der von Statistik Austria erstellten Globalschätzung erstmals über  10 Milliarden Euro (10,1 Milliarden Euro) liegen, was einer Forschungsquote von 3,01 % des BIP entspricht. Gegenüber dem Jahr 2014 bedeutet dies eine nominelle Zunahme von rund 271 Milliarden Euro beziehungsweise + 2,8 %. Mit einem erwarteten Plus von 3,9 % verzeichnet der Unternehmenssektor die höchste Wachstumsrate; mit rd. 4,76 Milliarden Euro beträgt sein Anteil 47,2 % an der gesamten F&E-Finanzierung. Der Anteil der Auslandsinvestitionen beträgt mit 1,53 Milliarden Euro rund 15 %, womit ein Gesamtfinanzierungsanteil des privaten Sektors von rund 62 % erreicht wird. Das bedeutet eine weitere Annäherung an das, durch die Europäische Union vorgegebene und in der österreichischen FTI-Strategie verankerte Ziel einer Verteilung der Forschungsfinanzierung auf zwei Drittel privat und ein Drittel öffentlich. Der Bund finanziert 2015 mit geschätzten 3,21 Milliarden Euro rund 32 % der gesamten F&E-Ausgaben, gegenüber dem Vorjahr um 44,7 Millionen Euro beziehungsweise + 1,4 % mehr. In den letzten sechs Jahren, seit Beginn der Krise, hat die öffentliche Hand ihre F&E-Finanzierung stark ausgeweitet, diese liegt nominell 2015 um rund 42 % höher als im Rezessionsjahr 2009. Im internationalen Vergleich liegt Österreich 2013 mit einer F&E-Quote von 2,95 % des BIP erfreulicherweise deutlich über dem EU-Durchschnitt von 2,01 % und weist nunmehr vor Deutschland, aber hinter Finnland, Schweden und Dänemark die vierthöchste Forschungsquote auf.

Lesen Sie weiter auf der Webseite des Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT).

16.6.2015, Quelle: BMVIT

AutorInnenteam des FTI Berichts

Wolfgang Polt & Jürgen Streicher (Koordination, JR), Eva Buchinger (AIT), Bernhard Dachs (AIT), Michael Dinges (AIT), Martin Falk (WIFO), Klaus Friesenbichler (WIFO), Silvia Hafellner (JR), Barbara Heller-Schuh (AIT), Florian Holzinger (JR), Jürgen Janger (WIFO), Daniela Kletzan-Slamanig (WIFO), Angela Köppl (WIFO), Agnes Kügler (WIFO), Karl-Heinz Leitner (AIT), Andreas Niederl (JR), Christian Rammer (ZEW), Sybille Reidl (JR), Wolfram Rhomberg (AIT), Helene Schiffbänker (JR), Paula Schliessler (ZEW), Fabian Unterlass (WIFO), Daniel Wagner-Schuster (JR), Maximilian Unger (JR), Georg Zahradnik (AIT).

Verfügbarkeit der Publikation

kostenloser Download auf der BMVIT Seite: Forschungs- und Technologiebericht 2015 (pdf 5,2 MB)

kostenlose Print-Version erhältlich bei:

Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie,

Abteilung III/I2 – Forschungs- und Technologieförderung
E: i2@bmvit.gv.at

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Forschungsförderung im Bereich Energieforschung – Start 2. Ausschreibung

ECKDATEN DER AUSSCHREIBUNG 2. Ausschreibung – Energieforschung

  • Ausschreibung: 2. Ausschreibung – Energieforschung
  • Einreichfrist: 23.09.2015 12:00 Uhr – ausschließlich elektronisch im eCall
  • Bereich: Forschung und Entwicklung
  • Antragsteller: mindestens 3 Unternehmen (inkl. Forschungseinrichtung)
  • Förderstelle: KLIEN, Klima + Energiefonds
  • Gesamtbudget: EUR 30 Millionen

Zur Förderung von energietechnologischen Innovationen in Bereichen, in denen Österreich ein Stärkefeld besetzt, im internationalen Vergleich eine große Kompetenz aufweist und die einen besonders wirkungsvollen Beitrag zu Klimaschutz und Versorgungssicherheit leisten können. Diese Ausschreibung wird durch Instrumente der Forschungs-, Umwelt- und Wirtschaftsförderung in Kooperation mit der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), austria wirtschaftsservice GmbH (aws) und Kommunalkredit Public Consulting GmbH (KPC) abgewickelt.

Schwerpunkt der Ausschreibung:
Schwerpunkte dieser Ausschreibung liegen bei Forschung- und Entwicklung neuer Materialien sowie innovativer Technologien, Systeme und Konzepte. Die nachfolgend genannten Themenfelder zeigen Fragestellungen auf, die den Zielsetzungen des Forschungs- und Technologieprogramms des Klima- und Energiefonds besonders entsprechen.

Themenfelder der Ausschreibung:
• Emerging Technologies
• Energieeffizienz und Energieeinsparungen
• Erneuerbare Energien
• Intelligente Netzte
• Mobilitäts- und Verkehrstechnologien für optimierte Energieeffizienz und Klimaschutz
• Speicher
• F&E Dienstleistungen

Detaillierte Angaben zu den jeweiligen Programmzielen, den Themenfeldern sowie den individuellen Förderbedingungen und Förderkonditionen der einzelnen Finanzierungsinstrumente finden sie im Ausschreibungsleitfaden sowie in den Leitfäden der jeweiligen Finanzierungsinstrumente.

Informationstage:
03. Juni 2015 Wien
08. Juni 2015 Graz
12. Juni 2015 Leoben

Weitere Informationen:
Ergänzende Fragen zu den Inhalten der ausgeschriebenen F&E-Dienstleistungen sind ausschließlich bis spätestens 21 Tage vor Ablauf der Einreichfrist schriftlich per E-Mail an energieforschung@ffg.at unter Angabe der Absenderadresse (E-Mail) und Verwendung des verpflichtenden Betreffs „Fragen zu F&E Dienstleistungen“ zu richten. Der Klima- und Energiefonds und die FFG werden die Auskünfte schnellstmöglich, spätestens 10 Tage vor Ablauf der Einreichfrist beantworten. Die Fragen und Antworten werden auf den Websites von Klima- und Energiefonds und FFG veröffentlicht. Nach diesem Termin ist die Möglichkeit der Fragestellung nicht mehr gegeben. Der Klima- und Energiefonds und die FFG geben im Vorfeld keine Stellungnahme zur Bewertung der Einreichungen ab.

Eine spätere Einreichung (nach 12:00 Uhr) kann nicht mehr berücksichtigt werden und führt zum Ausschluss aus dem Auswahlverfahren!

2.6.2015, QUELLE: FFG

INFORMATION ZUR AUSSCHREIBUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DER AUSSCHREIBENDEN FÖRDERSTELLE.

1 Mio Förderung von netidee für Open Source Vorhaben

Jetzt bis 15. Juli 2015 einreichen: Erneut eine Million Euro für innovative open source Vorhaben im Fördertopf

Die netidee feiert zehnten Geburtstag und Österreichs Internet Community feiert mit:

Die Internet Foundation Austria vergibt eine Million Euro zur Umsetzung innovativer Projektideen und Abschlussarbeiten, die das Internet in Österreich weiterbringen. Es winken bis zu 50.000 Euro Förderung pro Projekt sowie bis zu 10.000 Euro pro Stipendium, für die besten Einreichungen zu „Internet & Umwelt“ sowie „Open Science“ gibt es jeweils 3.000 Euro extra.

Einreichschluss ist der 15. Juli 2015 (bzw. 21. Oktober 2015 für Stipendien).

Gesucht sind Initiativen, die das Potenzial haben, die Nutzung des Internets qualitativ und quantitativ zu verbessern – egal in welchem Bereich.

So funktioniert’s:

1.) Entspricht Ihr Projekt den Förderrichtlinien? Finden Sie es hier heraus

2.) Legen Sie einen netidee Account an External Link und füllen Sie den Projektantrag aus

3.) Behalten Sie die Bewertungskriterien im Blick

4.) Den Antrag bis 15. Juli 2015 (Projekte) bzw. 21. Oktober (Stipendien) online einreichen.

Alle Infos zur Projektförderung finden Sie hier.
Um für ein Stipendium einzureichen geht’s hier lang.

27. Mai 2015, Quelle: netidee

PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS.

FH Wien präsentierte Praxisprojekt „Forschungsprämie für KMU“, 20. Mai 2015, 18.30

Das Institut für Unternehmensführung der Fachhochschule Wien hat im Rahmen eines Praxisprojekts aus der Vertiefungsrichtung Controlling, Finanz- & Rechnungswesen die Ursachen für die Inanspruchnahme der Forschungsprämie von österreichischen Klein- und Mittelunternehmen KMU untersucht. Die Projektergebnisse wurden am 20. Mai 2015 öffentlich präsentiert.

Pressemitteilung zu den Ergebnissen der Studie: Die Forschungspraemie_Wie wichtig ist sie für KMU

Presse Rückfragen

Olivia Pixner-Dirnberger, MA VIENNA PR-CONSULTING

Tel +43/ (0)660/ 6121065 Mail

Web mail@vienna-pr.com | www.vienna-pr.com

Wenn Sie Interesse habe, die Studie zu erhalten, schreiben Sie uns ein Email unter: Office@its-foerderberatung.at

 

Fotos der Präsentation der FHWien Studie „Forschungsprämie – wie wichtig ist sie für KMU“

 

 

Stöger startet 18-Millionen-Euro-Ausschreibung für Produktionstechnologien

„Österreich ist ein Industrieland. Die Sachgüterproduktion hat mit 19 Prozent einen sehr hohen Anteil an der gesamten Wirtschaftsleistung, und sie ist mit 670.000 ArbeitnehmerInnen ein Beschäftigungsmotor“, sagt Technologieminister Alois Stöger. „Innovation, Forschung und Entwicklung sind der Schlüssel dafür, dass wir unsere hervorragende Position weiter ausbauen“, so der Minister. Das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie investiert in großem Maßstab in Produktionstechnologien und in Informations- und Kommunikationstechnologien. Von rund 500 Millionen Euro Förderbudget für die angewandte Forschung geht ein Viertel in F&E-Projekte für diesen Schwerpunkt. Diese Woche startete das BMVIT eine große, mit 18 Millionen Euro dotierte Ausschreibung aus dem Programm „Produktion der Zukunft“. Stöger erwartet sich davon „einen weiteren Innovationsschub für die heimische Sachgüterindustrie“.

Dem Technologieminister geht es darum, dass die heimischen Unternehmen auf den aktuellen Wandel in der Produktionswelt, Stichwort Industrie 4.0, vorbereitet sind. „Bei den Zukunftstechnologien müssen wir die Nase vorn haben. Deswegen haben wir unsere Technologieförderungen sehr stark auf dieses Thema konzentriert; jeder Euro kommt so dem Erhalt und Ausbau unserer industriellen Kapazitäten und den Beschäftigten zugute“, betont Stöger. Er verweist auf eine zentrale Feststellung des letzten Forschungs- und Technologieberichts: „Die innovativen Technologien sind das einzige Mittel für die Hochlohnländer, um den industriellen Kern trotz Niedriglohn-Konkurrenz im Land zu halten.“

Schon heute hat die heimische Sachgütererzeugung eine hohe Forschungsintensität. Mit sieben Prozent Forschungsquote (gemessen an den Umsatzerlösen des Sektors) liegt sie im europäischen Spitzenfeld und deutlich über dem österreichischen Schnitt von drei Prozent. Strategisch arbeitet das Technologieministerium darauf hin, dass die österreichische Sachgüterindustrie langfristig im globalen Vergleich eine der höchsten Durchdringungsraten an modernsten und leistungsfähigsten Fertigungstechnologien hat. Technologisch geht es um flexible Produktions- und Prozesstechnologien, die energie- und ressourceneffizient individualisierte Produkte mit einem hochgradigen Mehrwert und höchster Funktionalität sowohl für den privaten wie kommerziellen Kunden produzieren.

„Jetzt ist zu erkennen, dass die technologischen Entwicklungen in die Produktionshallen drängen. Um langfristig diesen hohen Technisierungsgrad und somit den Wettbewerbsvorteil der österreichischen Produktion zu sichern, ist ein exzellentes Forschungsumfeld am Standort entscheidend. Genau in diesen Forschungsbedarf investieren wir“, so Stöger.

Die aktuelle Ausschreibung fördert Forschungsprojekte an der Schnittstelle zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Konkret geht es um die Themen Werkstoffe, Rohstoffe, Produktionsprozesse und Industrie 4.0 sowie biobasierte Industrie. Weiters soll ein Leitprojekt zum Thema „Assistenzsysteme im Kontext der Mensch-Maschine-Kooperation“ gefördert werden.

Erstes „Forum Produktion“ am 27. und 28. Mai in Wien

Am 27. und 28. Mai findet im Tech Gate Vienna zum ersten Mal das „Forum Produktion“ statt. Dabei werden Ausschreibungsdetails des aktuellen Calls vorgestellt und globale Trends in der Produktionsforschung präsentiert und diskutiert; zugleich geht es in der von BMVIT und FFG organisierten Veranstaltung darum, die Awareness für das Thema Produktion und Produktionsforschung in Österreich zu stärken. Die Anmeldung ist jederzeit unter www.ffg.at/forumproduktion möglich.
Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Mag.a Andrea Heigl, Pressesprecherin
+43 (0) 1 711 6265-8014
andrea.heigl@bmvit.gv.at

19. Mai 2015, Quelle: FFG

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Intellectual Property Agreement Guide – Vertragsmuster für den Technologietransfer

Der IPAG „Intellectual Property Agreement Guide“ stellt ein Online-Handbuch dar, das freiwillig und kostenfrei nutzbare Vertragsmuster umfasst, die bei F&E-Kooperationen zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen von wesentlicher Bedeutung sind.

Was ist der IPAG – „Intellectual Property Agreement Guide“?

IPAG -„Intellectual Property Agreement Guide“ ist ein „Online-Handbuch“ mit Vertragsmustern bzw. vertraglichen Musterklauseln in unterschiedlichen Varianten, die allen Interessierten kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

Diese Muster sollen als Beispiele dafür dienen, wie Verträge im Wissens- und Technologietransfer gestaltet sein können, und spiegeln die speziellen Anforderungen an die Vertragsgestaltung zwischen öffentlich finanzierten Forschungseinrichtungen und Wirtschaftspartnern wider. Anwenderinnen und Anwender erhalten mit diesen Vertragsmustern eine praxistaugliche Hilfestellung für die Forschungs- und Entwicklungszusammenarbeit zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen.

Was ist das Ziel von IPAG?

Ziel des Projekts ist es, die Zusammenarbeit und den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu stärken und zu fördern.

Der Austausch von Wissen und Technologien zwischen Universitäten und Unternehmen erfordert oft komplexe vertragliche Vereinbarungen. Um den Prozess des Technologietransfers effizient und rechtssicher gestalten zu können, haben Vertreterinnen und Vertreter der österreichischen Universitäten gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, öffentlichen Forschungseinrichtungen und Ministerien den „Intellectual Property Agreement Guide“ entwickelt.

Welche Vertragsmuster stehen zur Verfügung?

Konkret sind folgende Vertragstypen in IPAG abgebildet:

Download der Vertragsmuster auch unter http://www.ipag.at/

Wie sind die IPAG Vertragsmuster entstanden?

Die Vertragsmuster wurden in einem intensiven Abstimmungsprozess zwischen den Universitäten erarbeitet und von einem Beirat aus Unternehmen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen diskutiert.

Die Vertragsmuster bzw. Musterklauseln stehen in deutscher und englischer Sprache zur Verfügung und sind von Rechtsexpertinnen und Rechtsexperten mit Kommentaren versehen worden. Um den unterschiedlichen Anforderungen aus Wissenschaft und Wirtschaft gerecht zu werden, wurden die Vertragsmuster in drei Varianten erstellt, einer einfachen Variante „Standardmuster“, einer Variante „erweitertes Standardmuster“ sowie einer Variante, in der umfassend die Anregungen eines Expertinnen- und Expertenrats aus Wirtschaft und Forschung eingearbeitet wurden („Vorschläge Wirtschaftspartner“). Den Anwenderinnen und Anwendern ist es selbstverständlich freigestellt, die vorgeschlagenen Muster ganzheitlich oder nur teilweise zu übernehmen oder diese an ihre speziellen Anforderungen anzupassen.

Für wen ist das IPAG Online Handbuch gedacht?

Das komplette IPAG-Online-Handbuch mit allen Versionen der Vertragsmuster in Deutsch und Englisch sowie mit rechtlichen Kommentaren ist insbesondere für die regelmäßige bzw. erfahrene Nutzerin / den regelmäßigen bzw. erfahrenen Nutzer gedacht und steht unter dem Button „Expertenzugang Vertragsmuster“ zur Verfügung. Die „Standardmuster“-Vertragsversionen können alternativ auch zum raschen, einfachen Zugang direkt als Word-Dokument von der IPAG-Homepage downgeloadet werden (Button „Download Vertragsmuster“). Alle Zugänge zu den Vertragsmustern sind kostenfrei.

Ergänzt werden die Vertragsmuster durch einen „Best Practice Guide für Ausgründungen“, der einen Leitfaden für die erfolgreiche Ausgründung aus Universitäten und anderen öffentlichen Forschungseinrichtungen bieten soll. Der „Best Practice Guide für Ausgründungen“ wird voraussichtlich 2015 zur Verfügung stehen.

Wer hat das Projekt initiiert?

IPAG ein Projekt der österreichischen Universitätenkonferenz und wird von der nationalen Kontaktstelle für geistiges Eigentum (ncp.ip) im Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung, vom Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend, vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie sowie von der Austria Wirtschaftsservice unterstützt.

 

6.5.2015, Quelle: IPAG

ITS Ausstellerstand beim 12. FORUM INNOVATION, Burg Perchtoldsdorf, 23.April 2015

Das 12.Forum Innovation in der Eventpyramide in Vösendorf und der Burg Perchtoldsdorf war ein voller Erfolg. Erstmals wurde eine Rekordmarke von über 230 Teilnehmern erreicht. Wir freuen uns sehr, dass wir bei dieser Veranstaltung nicht nur teilgenommen haben, sondern auch mit einem Ausstellerstand vertreten waren. Das freundliche Feed-Back und rege Interesse an den Beratungsleistungen der ITS an unserem Ausstellerstand hat uns in unserer Arbeit sehr bestärkt und wir freuen uns auf viele weitere Kooperationen mit innovativen Unternehmen und Mitgliedern der Plattform für Innovationsmanagement PFI.

Ganz besonders freuen wir uns, dass wir mit der PFI in Zukunft stärker zusammen arbeiten werden. Nähere Infos dazu folgen in Kürze.

Das war das 12.Forum Innovation veranstaltet durch die Plattform für Innovationsmanagement PFI:

Was? 12. Forum Innovation mit Seminare, Generalversammlung und Innovation Lounge
Wann? 22. und 23. April 2015
Wo? Burg Perchtoldsdorf
Kosten? zwischen € 270,- und € 350,- für Einzelseminare, bis zu 1.500,- für Vorteilspakete

Die neuesten Trends und aktuellen Erkenntnisse im Innovationsmanagement erfahren Sie am 12. FORUM INNOVATION der PFI, diesmal mit folgenden Themen:

Aura des Wertvollen – Big Data – CEN/TS 16555-2-6 Innovationsmanagement – Co-Creation – Corporate Talk – Crossborder Engineering – Digital Innovation – Design Thinking – Effektivitätsmessung in F&E – Frugal Innovation – Industrie 4.0 – Innovationsförderungen – Innovationskultur – Innovationsstrategie – Innovation aus der Raumfahrt – Innovation in Motion – Innovation Project Canvas – Kooperationsmodell Startup – MC Cross Industry Kooperationsforum – Open Innovation – Outcome-Driven Innovation – Pictures of the Future – Projektportfoliomanagement – Radikale Prozessinnovation – Service-Innovation – Lean Product Lifecycle Management – Strategisches Innovationsmanagement – Technology Reflectivity – Value Cube – Zukunft der Innovation

Programm des 12. Forum Innovation

Rückblick zum 12. Forum Innovation und Fotos, Foto Credit: PFI

Geschäftsbericht des österreichischen Patentamts 2014

Die Zahlen des Geschäftsberichtes 2014 des Österreichischen Patentamtes zeigen, dass heimische Unternehmen unvermindert und auf gleich bleibend hohem Niveau, sowohl auf die nationalen als auch auf die internationalen Möglichkeiten des gewerblichen Rechtsschutzes setzen, wenn es darum geht, ihr geistiges Eigentum absichern zu lassen.

Innovationen aus Österreich leisten weltweit ihren Beitrag für Gesellschaft und Wirtschaft und werden auch mit internationalen Preisen ausgezeichnet. Das Innsbrucker Unternehmen MED-EL, 2014 mit ihrem Multikanal-Implantat für Hörgeschädigte für den Europäischen Erfinderpreis 2014 nominiert, und das Vorarlberger Unternehmen Julius Blum, welches mit einem Dämpfungssystem für sanftes und leises Schließen von Klappen, Türen und Auszügen von Möbeln, 2013 den Europäischen Erfinderpreis gewann, sind nur zwei Beispiele für österreichischen Erfinder- und Unternehmergeist.

Nachhaltige Verwertung von Forschung und Entwicklung, sowohl auf dem heimischen als auch auf dem europäischen und dem Weltmarkt, ist ohne wirksamen Rechtsschutz kaum möglich. Eine Innovation, die zwar unschlagbares Knowhow und ingenieurwissenschaftliche Spitzenleistung bietet, aber aus der kein verwertbares Produkt wird, stiftet ebenso wenig Nutzen wie ein Produkt, welches mangels rechtlichem Innovationsschutz Opfer unlauterer Trittbrettfahrer wird. Die Kombination von technischen Innovationen, Marken und Designs samt dem rechtlichen Schutz dieses geistigen Eigentums führt zu wirtschaftlichem Erfolg, Wohlstand und Arbeitsplätzen. So ist Erfinderpreisträger Blum Dritter im österreichischen Erfindungsranking des Österreichischen Patentamtes und reger Patent- und Markenanmelder auf nationaler und internationaler Ebene.

Fast 2.000 österreichische Unternehmer/innen meldeten 2014 ihre Erfindungen zum europäischen Patent an. Auch bei den EU-Markenanmeldungen hält das Hoch an. Das Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt (HABM) in Alicante vermeldete wiederum fast 3.000 Markenanmelder/innen aus Österreich. Damit zählen österreichische Unternehmen wieder zu den Top-Usern.
Einen noch größeren Schutzradius gewähren die Möglichkeiten der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) in Genf. Um ihre Erfindungen international schützen zu lassen, wählten 1.387 österreichische Anmelder/innen diesen Weg – bei internationalen Marken waren es rund 1.000.

Ein nationales Patent oder eine nationale Marke dienen oft als Kick-off zum Agieren auf der internationalen Bühne. 2014 wurden beim Österreichischen Patentamt insgesamt 3.111 Erfindungen angemeldet. Von den 6.105 nationalen Markenanmeldungen stammen über 90 Prozent von Österreicher/innen.

Download Geschäftsbericht des österreichischen Patentamts

15.4.2015, Quelle: Newsletter des österreichischen Patentamts, Informationen unter: http://www.patentamt.at/

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voestalpine gewinnt Staatspreis Innovation 2015

 

Die voestalpine Stahl GmbH in Linz gewinnt mit dem Projekt „phs-ultraform“: Verzinkter Borstahl zum Presshärten zur Schaffung leichterer korrosionsgeschützter Bauteile für die Automobilindustrie den Staatspreis Innovation für Österreichs innovativstes Unternehmen.

Der Staatspreis Innovation wird vom Wissenschafts-, Forschungs- und Wirtschaftsministerium vergeben und von der Austria Wirtschaftsservice (aws) organisiert und durchgeführt, dieses Jahr bereits zum 35. Mal.

Aus den insgesamt 618 Projekten, die sich über Landesinnovationswettbewerbe beworben haben, wurden 25 zum Staatspreis Innovation entsandt. Aus diesen hat nun eine Expertenjury sechs Firmen zur höchsten Auszeichnung für innovative Unternehmen nominiert. „Die Nominierten leben beispielhaft vor, dass Innovationen maßgeblich über den Erfolg des Standorts Österreich entscheiden. Die erfolgreiche Umsetzung neuer Ideen sichert qualifizierte Arbeitsplätze und unterstützt die Erschließung neuer Wachstumsmärkte“, betont Mitterlehner.

Außerdem waren die folgenden 5 Unternehmen für den Staatspreis Innovation 2015 nominiert:

Aus Niederösterreich
– BIOMIN Holding GmbH, Herzogenburg
Projekt „FUMzyme® – Das einzigartige Enzym zur Entgiftung von Fumonisinen im Getreide“: Enzym baut giftige Schimmelpilzprodukte in Futtermitteln noch im Verdauungstrakt von Tieren ab.

Aus Oberösterreich:
– Benteler SGL Composite Technology GmbH, Ried im Innkreis
Projekt „Fertigungslinie für Faserverbundblattfedern zum Einsatz in leichten Nutzkraftwagen“: Automatisiertes Verfahren ermöglicht den breiten Einsatz von Blattfedern aus Faserverbund im Automobilbau.

Aus der Steiermark:
– AT & S Austria Technologie & Systemtechnik AG, Leoben
Projekt „,Coole‘ Leiterplatten für Smartphones, Lichttechnik, Autos & Co. – Neue thermische Lösungen für das Kühlen von Leiterplattenelektronik“: Gezielte Bohrungen und geschickte Anordnung verhindern Überhitzung von Leiterplatten in elektronischen Geräten.

Aus Tirol:
– Liebherr GmbH, Lienz
Projekt „Revolution in der Tiefkühlinsel“: Energiesparende und dezentral bedienbare Tiefkühltruhe für Supermärkte

Aus Vorarlberg:
– Amann Girrbach AG, Koblach
Projekt „Ceramill Sintron“: Cobalt-Chrom-Rohmaterial zur Bearbeitung mit kleinen Fräsmaschinen direkt im zahntechnischen Labor.

Im Rahmen der Staatspreis-Veranstaltung in der Aula der Wissenschaften in Wien hat die Wirtschaftskammer Österreich auch den Sonderpreis ECONOVIUS, der an das innovativste kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geht, verliehen. Zudem wird auch wieder der Sonderpreis VERENA powered by VERBUND verliehen. Ausgezeichnet werden Unternehmen, die in den Bereichen Elektrizitäts- und Energiesysteme, Energieeffizienz/-management, Versorgungssicherheit, Netzstabilität und Smart Grids, Elektromobilität oder Einsatz erneuerbarer Energie-Innovationen durchgeführt haben. Im Vordergrund steht hier die Kooperation von Forschung und Wirtschaft.

Preisträger des ECONOVIUS der WKÖ: Geodata Ziviltechnikergesellschaft mbH, Leoben, Steiermark
nominiert waren außerdem:
– Eberle Automatische Systeme GmbH & Co KG, Dornbirn, Vorarlberg
– LITHOS Industrial Minerals GmbH, Ennsdorf, Niederösterreich
– medPhoton GmbH, Salzburg
– MTA Messtechnik GmbH, St. Veit an der Glan Kärnten
– SCL-Sensor.Tech.Fabrication GmbH, Wien

Preisträger des VERENA powered by VERBUND: AB Mikroelektronik GesmbH, Salzburg
nominiert waren außerdem:
– Egston System Electronics Eggenburg GmbH, Eggenburg, Niederösterreich
– KWB – Kraft und Wärme aus Biomasse GmbH, St. Margarethen/Raab, Steiermark

26.3.2015, Quelle: AWS Austria Wirtschaftsservice

12. Forum Innovation, 22. und 23. April 2015, Burg Perchtoldsdorf (NÖ)

Was? 12. Forum Innovation mit Seminare, Generalversammlung und Innovation Lounge
Wann? 22. und 23. April 2015
Wo? Eventhotel Pyramide, Vösendorf und Burg Perchtoldsdorf
Kosten? zwischen € 270,- und € 350,- für Einzelseminare, bis zu 1.500,- für Vorteilspakete

Anmeldung bis 13. April 2015 online unter www.pfi.or.at/anmeldung/2350 oder per Email an Stephan Hofer, s.hofer@pfi.or.at

Die neuesten Trends und aktuellen Erkenntnisse im Innovationsmanagement erfahren Sie am 12. FORUM INNOVATION der PFI, diesmal mit folgenden Themen:

Aura des Wertvollen – Big Data – CEN/TS 16555-2-6 Innovationsmanagement – Co-Creation – Corporate Talk – Crossborder Engineering – Digital Innovation – Design Thinking – Effektivitätsmessung in F&E – Frugal Innovation – Industrie 4.0 – Innovationsförderungen – Innovationskultur – Innovationsstrategie – Innovation aus der Raumfahrt – Innovation in Motion – Innovation Project Canvas – Kooperationsmodell Startup – MC Cross Industry Kooperationsforum – Open Innovation – Outcome-Driven Innovation – Pictures of the Future – Projektportfoliomanagement – Radikale Prozessinnovation – Service-Innovation – Lean Product Lifecycle Management – Strategisches Innovationsmanagement – Technology Reflectivity – Value Cube – Zukunft der Innovation

Detaillierte Informationen zu der Veranstaltung entnehmen Sie bitte dem Programm auf der Plattform für Innovationsmangement

20.3.2015, Quelle: Plattform für Innovationsmangement

Seminar „Energieeffizienzgesetz – Umsetzung neuer Vorgaben, Synergien zum Umweltmanagement“, 5. März 2015, Wien

Was? Seminar zum Thema „Energieeffizienzgesetz – Umsetzung neuer Vorgaben, Synergien zum Umweltmanagement“
Wann? 5. März 2015, ganztägig
Wo? Gesellschaft für Wasser- und Abfallwirtschaft GmbH (GWAW), Marc-Aurel-Strasse 5, 1010 Wien
Kosten?
ÖWAV-Mitglieder: € 170,– (+ 20 % USt.)
Nichtmitglieder: € 290,– (+ 20 % USt.)
StudentInnentarif: € 25,– (+ 20 % USt.) (bis max. 27 Jahre, Inskriptionsbestätigung, gilt nicht für Werkstudenten)

Anmeldungen bis 25.Februar 2015 per Fax 01/532 07 47 oder E-Mail waschak@oewav.at oder über die Online-Anmeldung.
Der Österreichische Wasser- und Abfallwirtschaftsverband (ÖWAV) veranstaltet am 5. März 2015 in Kooperation mit dem BMLFUW ein Seminar zum Thema „Energieeffizienzgesetz – Umsetzung neuer Vorgaben, Synergien zum Umweltmanagement“ in Wien.

Seminarinhalt

Das Bundes-Energieeffizienzgesetz (Bundes-EEffG) wurde am 11.8.2014 seitens des BMWFW im BGBl. I Nr. 72/2014 kundgemacht und tritt mit 1.1.2015 in Kraft. Dieses Informationsseminar soll über die Umsetzung neuer Verpflichtungen des Bundes-EEffG informieren. Hier soll vor allem auf die anrechenbaren Maßnahmen und Meldeverpflichtungen von EnergielieferantInnen und großen Unternehmen eingegangen werden und über die Qualifikationskriterien an interne und externe EnergieauditorInnen berichtet werden. Im zweiten Tagungsblock sollen vor allem mögliche Synergien zu einem bereits umgesetzten Umweltmanagement aufgezeigt werden. Neben Erfahrungsberichten aus der Abfallwirtschaft und der produzierenden Industrie soll vor allem darauf eingegangen werden, welche Anforderungen zu treffen sind, um Energieeffizienz in ein bestehendes Umweltmanagement zu integrieren.

Das Programm im Detail finden Sie hier.
Kontakt und Organisation
Martin WASCHAK
Seminarmanagement
Gesellschaft für Wasser- und Abfallwirtschaft GmbH (GWAW)
Marc-Aurel-Strasse 5
1010 Wien
Tel.:  +43-1-535 57 20-75
Fax:  +43-1-532 07 47
E-Mail: waschak@oewav.at

21.1.2015, Quelle: www.oewav.at

MIT Europa Konferenz 2015 „Minds, Machines and Management“, 25. – 26. März 2015, Wien

Was? High Tech Konferenz des  Massachusetts Institute of Technology

Wann? 25. und 26.3.2015 

Wo? Wiedner Hauptstrasse 63, 1040, Wien

Kosten? EUR 100 exkl. USt für WKO-Mitglieder bzw. EUR 200 exkl. USt für Nicht-Mitglieder

Veranstaltungssprache ist Englisch.

Die AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA lädt renommierte Professoren und Experten vom MIT – unter anderem Michael Schrage, Nicholas Roy (Google’s Drone Delivery Project), Thomas Poggio (Mystery of Artificial Intelligence), Natasha Schull, Caleb Harper, George Westerman und John Klippinger – ein, um  mit erfolgreichen österreichischen Unternehmern und Wissenschaftlern innovative Ideen, neue Modelle und Fragen zum Thema „Minds, Machines and Management“ zu diskutieren.

Bei dieser englischsprachigen VA werden vor allem die zukünftigen Herausforderungen von „big data“ und „sensing networks“ für die derzeitigen Modelle von Organisation, Produktion und Innovation dargestellt. Führende Experten im Bereich der Verhaltens- und kognitiven Wissenschaften, der künstlichen Intelligenz, Robotik und IT analysieren den Einfluss aufstrebender Technologien auf die zukünftige Denk- und Arbeitsweise.

Weitere Informationen unter:

Webseite der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA

Programm der MIT Europa Konferenz 2015

Anmeldung zur MIT Europa Konferenz 2015

QUELLE: Wirtschaftskammer Österreich

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Ab 2015: Vereinfachung für mehrjährige Projekte bei FFG Gutachten

Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft hat bekannt gegeben, dass es ab 2015 eine verwaltungstechnische Vereinfachung in der Beantragung der Forschungsprämie für mehrjährige Projekte bekannt geben wird:

Gutachten für die Forschungsprämie können auch 2015 wieder elektronisch über FinanzOnline bei der FFG angefordert werden. Bei mehrjährigen Schwerpunkten/Projekten kann künftig auf das Vorjahresgutachten referenziert werden. Bei der Eingabe der Beschreibungen können dafür Textteile aus dem Vorjahr übernommen und überarbeitet werden.

Eine Übersicht zum unveränderten Antragsverfahren der Forschungsprämie finden Sie in der nachstehenden Graphik:

Graphik_Antragsverfahren Forschungsprämie

 

Weitere Informationen unter:

Fragen und Antworten zum FFG Gutachten publiziert vom Bundesministerium für Finanzen und FFG, Version 2.0, 01.12.2014

13.12.2014, Quelle: FFG

Ausschreibung der Wirtschaftsagentur Wien: Call Pro Industry 2015

ECKDATEN DER AUSSCHREIBUNG Call Pro Industry 2015

  • Ausschreibung: Call Pro Industry 2015
  • Einreichfrist: 12.03.2015
  • Bereich: Forschung und Entwicklung
  • Antragsteller: Wiener Unternehmen aller Größen
  • Förderstelle: Wirtschaftsagentur Wien
  • Gesamtbudget: EUR 2 Millionen

Die folgenden Informationen sind dem Ausschreibungstext des Förderprogramms Forschung, Call Pro Industry der Wirtschaftsagentur Wien entnommen:

Was wird gefördert?

Förderbar sind Projekte mit einem Industriebezug, sowohl Vorhaben die Industrie im engeren Sinne betreffend (i.e. herstellender, produzierender, weiterverarbeitender Bereich, inkl. Zulieferer), als auch Projekte des servoindustriellen Sektors, d.h. produktionsnahe bzw. industriebezogene Dienstleistungen.

Dazu zählen insbesondere Projekte aus den Bereichen:

Komplexe IT und IKT Lösungen, Big Data
Internet der Dinge und Dienste, Industrial Internet
Maschinenbau, Automatisierungstechnik, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik, Mechatronik, Aktuatorik, Sensorik („Smart Sensors“), Robotik
Mensch–Maschine-Schnittstellen u. humanzentriertes Arbeitssystemdesign
Maschine-zu-Maschine Kommunikation
Embedded Systems, Intelligente Systeme
Cyber-physische Systeme, Selbstoptimierende Systeme
Mikro- und Nanoelektronik
Nanotechnologien
Photonik, Lasertechnik
Neuartige Materialien und Oberflächentechnologien
Additive Manufacturing, 3D Printing
Industrielle Biotechnologie
Fortschrittliche Produktions- bzw. Fertigungstechnologien (in allen Branchen)
Productservice Systems (PSS), Smart Products
Logistiksysteme
Simulationssysteme

Was sind die Ausschreibungskriterien?

Förderbar im Rahmen des Calls Pro Industry 2015 sind von Wiener Unternehmen durchgeführte F&E-Projekte,

  • im Zuge derer auch aktuelle Forschungsfragen behandelt werden und die damit über reine Produktentwicklung und den Stand der Technik hinausgehen,
  • mit einer grundlegenden wirtschaftlichen Umsetzungsstrategie, aus der sich eine zukünftige ökonomische Wertschöpfung in Wien ableiten lässt,
  • und die zu mittel- oder unmittelbaren Produkt-, Dienstleistungs- oder Verfahrensinnovationen führen.

Wie hoch ist die Förderquote und die Förderhöhe?

Die Förderquote hängt von der Klassifikation der Forschungsklasse laut EU ab: Projektteile (Arbeitspakete), die der experimentellen Entwicklung (EE) zuzuordnen sind, unterliegen einer Förderintensität von 25% bei großen Unternehmen, 35% bei mittleren Unternehmen und 45% bei kleinen Unternehmen. Jene Projektteile (Arbeitspakete), die der industriellen Forschung (IF) zuordenbar sind, unterliegen einer Förderintensität von 50% bei großen Unternehmen, 60% bei mittleren Unternehmen und 70% bei kleinen Unternehmen.

Die maximale Förderhöhe pro Projekt beträgt EUR 500.000.

Rechtliche Vorgaben

Der Call Pro Industry 2015 wird im Rahmen des Programms FORSCHUNG durchgeführt. Das Programm wird nach den Bestimmungen der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung1 (in Folge kurz: AGVO), Abschnitt 4, der Europäischen Kommission behandelt. Rechtliche Rahmenbedingungen und Vorgaben zur Ausschreibung finden Sie auf der Webseite der Wirtschaftsagentur Wien.

04.12.2014, Quelle: zit.co.at

INFORMATION ZUR AUSSCHREIBUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DER AUSSCHREIBENDEN FÖRDERSTELLE.

*** Unsere neuen Flyer sind da! ***

Wir freuen uns sehr, unsere brandneuen Flyer zu direkten Förderungen und der Forschungsprämie präsentieren zu dürfen. Die Flyer gibt es nachstehend zum Download auf unserer Webseite. Auf Anfrage schicken wir Ihnen auch gerne eine Printversion unser nagelneuen Flyer zu.

Flyer Direkte Förderungen

Flyer Direkte Förderungen

 

 

Flyer zu direkten Förderungen

Neben allgemeinen Informationen, die bei der Beantragung von direkten Förderungen beachtet werden müssen, finden Sie auf diesem Flyer eine hilfreiche Zeitschiene, welche Arbeitsschritte im Prozess der Antragstellung eingeplant müssen. Zusätzlich beschreiben wir auf dem Flyer unsere Leistungspakete.

 

 

Flyer Forschungsprämie

Flyer Forschungsprämie

Flyer zur Forschungsprämie (indirekte Förderung)

Neben allgemeinen Informationen, die bei der Beantragung der Forschungsprämie beachtet werden müssen, finden Sie auf diesem Flyer eine hilfreiche Zeitschiene, welche Arbeitsschritte im Prozess der Antragstellung eingeplant müssen. Zusätzlich beschreiben wir auf dem Flyer unsere Leistungspakete.

Erste Start-up-Studie für Wien

Mit der Grundlagenstudie „Start-up Location Vienna“ liegen erstmals Daten zur Start-up-Szene in Wien vor. Fazit: Die Zahl der Unternehmen in dieser Form steigt in den letzten Jahren kontinuierlich.

Für 2010 konnten 5,2 Prozent aller Gründungen dem Start-up-Bereich zugerechnet werden, 2013 hat sich der Anteil bereits auf 7,6 Prozent erhöht. Von 8.403 gegründeten Unternehmen waren also 638 Start-ups. Damit steht Wien auch im Vergleich mit anderen sehr dynamischen Start-up-Szenen, wie beispielsweise Berlin, gut da.

Insgesamt rechnet die Studie von PGM research consulting 70 Prozent aller österreichischen Start-ups dem Standort Wien zu.

Technologie und IT dominieren

Mehr als drei Viertel der in Wien gegründeten Start-ups sind der Technologie und IT–Branche zuzurechnen, etwas mehr als ein Fünftel der Kreativwirtschaft.

Neues Unternehmensverhältnis

Die Studie bestätige die Aufbruchsstimmung, die die Wirtschaftsagentur Wien in der Zusammenarbeit mit den Wiener Start-ups, den Business Angels und den Co-Working Spaces wahrnimmt. Diese günstige Ausgangslage soll ausgebaut und genützt werden, um Wien als internationalen Start-up Hub zu etablieren und so auch mehr Investorinnen und Investoren anzulocken.

Start-up-Gründerinnen und -Gründer sind die Avantgarde eines neuen Unternehmerverständnisses. Sie sind hochqualifizierte Innovationstreiberinnen und – treiber, die dem Wirtschaftsstandort Vorteile verschaffen. In einem ressourcenarmen Hochsteuerland wie Österreich sind solche Know-how-Trägerinnen und -Träger laut Wirtschaftskammer Wien von unschätzbarem Wert.

Deshalb gelte es, diese Unternehmen bestmöglich zu unterstützen, beispielsweise beim Thema Crowdfunding und InvestorInnen-Suche.

Start-ups schaffen Beschäftigung

Rund ein Drittel der Unternehmen beschäftigt bei der Gründung Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter, wobei sich der Beschäftigungsanteil nach zwei Jahren auf 40 Prozent erhöht. In einem Viertel dieser Unternehmen arbeiten mehr als fünf Beschäftigte. Die innovativen Start-up Branchen entwickeln sich dynamischer als traditionellere Bereiche.

35, männlich, Akademiker

Der Start-up Bereich ist laut Studie zu rund 70 Prozent eindeutig männlich dominiert. Der typische Start-up-Gründer ist 35 Jahre alt und hat ein Universitäts- oder FH-Studium in den Bereichen Wirtschaft, Technik, Naturwissenschaft oder IT abgeschlossen.

Definition Start-up

Die von Wirtschaftsagentur Wien und Wirtschaftskammer Wien gemeinsam in Auftrag gegebene Studie vereint unter dem Begriff Start-up-Unternehmen mit folgenden Kennzeichen: innovativ, technologie- und wachstumsorientiert, auf einem Geschäftsmodell basierend. Der Fokus liegt auf den Branchen IT und Medien, Life Sciences, Technologie sowie der Kreativwirtschaft, da hier besonders innovative Gründungen verortet werden. Im Unterschied zu Gründerinnen und Gründern, die eher in traditionellen Branchen einsteigen und auf bekannte Geschäftsmodelle setzen, entwickeln Start-ups neue Geschäftsmodelle und auch Märkte, zielen auf Wachstum ab und sind international orientiert.

Für weitere Informationen zu dieser Studie, lesen Sie bitte den Orignalartikel auf wien.at.

Die Studie wurde im ersten Halbjahr 2014 auf Basis vorläufiger Gründungszahlen für das Jahr 2013 erstellt. Die nach Fertigstellung publizierte, endgültige Zahl der Gründungen 2013 liegt bei 8.456.

27.11.2014, Quelle: wien.at

PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS.

ITS Veranstaltung: Direktförderungen und Forschungsprämie in der Praxis

Die ITS Förderberatung lädt Kunden und Interessierte zu ihrer Herbstveranstaltung „Direktförderungen und Forschungsprämie in der Praxis“ ein:

WAS?               Tipps & Erfahrungsberichte

WANN?           2. Dezember 2014, 15:00 -18:00 Uhr

WO?                 ITS Förderberatung GmbH, Operngasse 20b, (Eingang Faulmanngasse 4), 1040 Wien

Wir wollen unsere Erfahrungen zu Beantragung von direkten Förderungen und der Forschungsprämie mit Ihnen teilen und mit gutem Essen und Trinken das Ende des Herbstes und den Beginn der festlichen Winterzeit feiern. Wir bitten um Ihre Anmeldung bis 25. November bei Frau Susanne Faltus unter: susanne.faltus@its-foerderberatung.at.

PROGRAMM

15:00 Willkommen mit Kaffee & Kuchen

15:30 „Direkte Förderungen für Einsteiger“, Herbert Braunsperger, Marie-Katharine Traunfellner

15:40 „Forschungsprämie – Rückblick und Ausblick“, Alexander Leitgeb, Berta Leber-Ceppel

15:50 Erfahrungsbericht aus der Praxis von T-Systems Austria, Andrea Zambo

16:00 Ausklang mit Wein & Brötchen

 

Neue Anforderungen des BFG an FFG Gutachten

Ein jüngstes Erkenntnis des Bundesfinanzgerichts (BFG, RV/3100334/2013) hat festgehalten, dass Gutachten der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft  (FFG) in den letzten beiden Jahren teilweise nicht ausreichend begründet waren. In Zukunft müssen FFG Jahresgutachten „schlüssig und nachvollziehbar“ sein. Weiters ist die FFG aufgefordert, bei unzureichenden Angaben im Antrag, ausstehende Informationen beim Antragsteller einzuholen und ebenfalls zur Beurteilung heranzuziehen.

Seit knapp zwei Jahren müssen Unternehmen im Rahmen der Beantragung der Forschungsprämie für Ausgaben für Forschung und Entwicklung, ein Jahresgutachten bei der FFG einholen. Das FFG Jahresgutachten bestätigt oder verneint, ob es sich bei den eingereichten Projekten tatsächlich um Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Sinne des §108c EStG und der dazu ergangenen Forschungsprämienverordnung handelt und damit begünstigte Forschung und experimentelle Entwicklung laut dem Frascati Manual (2002) vorliegt.

Im Fall, der dem Erkenntnis des BFG zugrunde liegt, führte ein negatives FFG Jahresgutachten lediglich aus, dass Methode und Vorgangsweise eines Antragstellers im Sinne des § 108c Abs 2 Z1 EStG nicht förderwürdig ist, ohne jedoch die Methode und die Vorgehensweise des Antragstellers zu konkret zu beurteilen.

Diese Vorgehensweise der FFG ist weit verbreitet. Die Verneinung von Forschungsprämienwürdigkeit ist meist nicht begründet. Nachfragen von Seiten der FFG kommen äußerst selten vor. Das Erkenntnis bezieht sich insbesondere auch auf jene Fälle, wo die FFG als „Amtssachverständige“ bei Betriebsprüfungen betreffend die Forschungsprämie für Jahre vor 2011 herangezogen wird.

Nach dem Erkenntnis des BFG (RV/3100334/2013) muss die FFG ihre Gutachten in Zukunft präzisieren und die Beurteilung schlüssig und nachvollziehbar erläutern.

Für den Fall, dass die FFG aufgrund unzureichender Angaben keine Begutachtung vornehmen kann, ist es die Aufgabe der FFG, weitere Informationen einzuholen und auf Basis dieser eine Beurteilung vorzunehmen.

Quelle: Bundesfinanzgericht BFG, 24. 3. 2014, RV/3100334/2013

Informationen zum Prozess der Geltendmachung der Forschungsprämie, sowie das Verfahren der Beantragung eines FFG Jahresgutachtens finden Sie unter Forschungsprämie auf unserer Webseite.

Neue aws Förderrichtlinien unterstützen junge Unternehmen

Verstärkter Fokus auf junge Unternehmen, rückzahlbare Förderungen und Garantieübernahmen – Bearbeitungsentgelte werden halbiert

Die Förderbank Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws) richtet ihre Förderungen auf Basis neuer Richtlinien noch stärker auf junge aufstrebende Unternehmen aus. „Wir legen einen Schwerpunkt auf Start-ups und Gründer, die wir gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten gezielt unterstützen wollen. Ergänzend erleichtern wir Klein- und Mittelbetrieben den Zugang zu Garantien, die Bearbeitungsentgelte werden halbiert. In der Tendenz setzen wir auch stärker auf Förderangebote, die bei einem späteren Erfolg wieder zurückgezahlt werden müssen“, nennt Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner wesentliche Richtlinien-Schwerpunkte, die auch den Zielen der neuen Standortstrategie entsprechen. Generell soll die Förderabwicklung für Unternehmen erleichtert und entbürokratisiert werden. „Effizienter in der Abwicklung – besser auf die Bedürfnisse abgestimmt, das ist die Zielsetzung der neuen aws-Förderrichtlinien“, so Staatssekretär Harald Mahrer.

„Mit den neuen Richtlinien wird die Zielgruppe für die aws-Unterstützungen deutlich erweitert“, erläutert Mitterlehner. Bisher waren nur Jungunternehmer förderbar, die seit maximal drei Jahren selbständig gewesen sind. Nun können auch Förderungen für bis zu fünf Jahre alte Firmen gewährt werden. Diese Ausweitung gilt sowohl für den aws Start-up Scheck (1.000 Euro Zuschuss für Investitionsprojekte von 5.000 bis 20.000 Euro) als auch für die Start-up-Prämie, die für Projekte in einer Bandbreite von 20.000 bis 300.000 Euro ausgezahlt wird. Die Höhe dieser Prämie wird auf zehn Prozent verdoppelt. Ab einer Investitionshöhe von 300.000 Euro wird ein Zuschuss von zwölf Prozent angeboten, der aber bei einer erfolgreichen Unternehmensentwicklung wieder zurückzuzahlen ist. „Mit den zurückfließenden Mitteln können wieder neue Projekte unterstützt werden“, betont Mitterlehner. Auf Basis der neuen Richtlinien kann die aws voraussichtlich mehr als 2.000 Jungunternehmer pro Jahr bei ihren Gründungsinvestitionen in der Höhe von rund 70 Millionen Euro mit einem Zuschuss unterstützen.

Zugang zu Garantien für KMU erleichtert

Bei neuen aws Garantien für Klein- und Mittelbetriebe wird das Bearbeitungsentgelt künftig um die Hälfte auf 0,25 Prozent des beantragten Kreditbetrags halbiert. Bei einer Garantieübernahme für ein Unternehmen in der Höhe von beispielsweise 500.000 Euro spart sich ein KMU dadurch rund 1.500 Euro an Bearbeitungsgebühren. Zudem ist die Höhe des Bearbeitungsentgelts mit maximal 30.000 Euro gedeckelt, was bei größeren Projekten ebenfalls Ersparnisse bringt. Gleichzeitig wurden die Konditionen vereinheitlicht, was die Abwicklung für Unternehmen und Banken erleichtert und somit die Bearbeitungszeiten verkürzt. In den Jahren 2014 und 2015 sind Garantieübernahmen für rund 370 Unternehmensgründungen sowie 500 bestehende Klein- und Mittelbetriebe geplant, wobei ein Gesamtprojektvolumen von 150 Millionen Euro finanziert werden soll.

Zweite Chance für Gründer

Eine weitere positive Nachricht für die Gründerszene ist die Verankerung des Grundsatzes der „zweiten Chance“. Damit ist zwei Jahre nach Aufhebung eines Insolvenzverfahrens eine Förderung möglich, auch wenn der Zahlungsplan im Insolvenzverfahren noch nicht ganz erfüllt ist – bisher musste der Zahlungsplan komplett erfüllt sein. Diese Maßnahme soll auch ein stärkeres gesellschaftliches Bewusstsein dafür schaffen, dass heute erfolgreiche Unternehmen oft erst beim zweiten Anlauf entstanden sind. „Eine positive Einstellung gegenüber unternehmerischem Risiko unterstützt die Entwicklung der Gründerszene in Österreich“, betont Mitterlehner.

Erstmals Förderungen für Kapitalmarktprospekte

Mit einem weiteren neuen Angebot will die aws insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen den Zugang zu alternativen Finanzierungformen erleichtern. Für die Erstellung eines oft teuren Kapitalmarktprospekts, der bei Finanzierungen über die Öffentlichkeit (zum Beispiel Crowdfunding) ab 250.000 Euro vorgeschrieben ist, gibt es künftig einen Zuschuss von 50 Prozent bzw. maximal 50.000 Euro. Mehr als ein Viertel der österreichischen Unternehmen haben laut einer Studie des Marktforschungsunternehmens Marketmind im Auftrag der aws Interesse an alternativen Finanzierungsformen, die Nutzung ist mit 9,2 Prozent aber noch gering.

Eine zusätzliche Initiative ist der Equityfinder (Equityfinder.at), der von der aws im Auftrag des Wirtschaftsministeriums betrieben wird. Die kostenlose Online-Kontaktplattform ermöglicht Unternehmen einen einfachen Zugang zu Risikokapital, Business Angels, Crowdfunding oder anderen alternativen Finanzierungsformen. Über den Equityfinder sind die Kontaktanbahnung sowie der Austausch von Investitionsmöglichkeiten möglich.

19. September 2014, Quelle: APA

Technologieministerin Bures gründet mit TU Wien erste Pilotfabrik Österreichs

 

WIFO-Studie bestätigt Förderpolitik: Österreichs Produktion Weltspitze bei Maschinenbau, Fahrzeugbau, Hightech-Metallwaren und Umwelttechnologien

Die Gründung der ersten österreichischen „Pilotfabrik“ kündigte Technologieministerin Doris Bures gemeinsam mit Sabine Seidler, der Rektorin der Technischen Universität (TU) Wien und Chef des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung (WIFO) Karl Aiginger in einer Pressekonferenz am Montag an. „Diese und weitere Pilotfabriken werden der heimischen Wirtschaft helfen, sich rasch und wirksam auf die Herausforderungen der Industrie 4.0 vorzubereiten“, so die Ministerin. Die Pilotfabrik ist ein realitätsnahes Modell einer Fabrik – eine Laborsituation mit realen industriellen Maschinen und Logistiksystemen. Pilotfabriken bieten eine echte, aber neutrale industrielle Forschungs- und Entwicklungsumgebung, in der ohne Störung einer laufenden Produktion entwickelt und getestet werden kann. Die erste Pilotfabrik soll ihre Arbeit schon 2015 in Wien aufnehmen.

„Technologiegeber Österreich. Österreichs Wettbewerbsfähigkeit in Schlüsseltechnologien und Entwicklungspotentiale als Technologiegeber“ heißt eine aktuelle WIFO-Studie zur Evaluierung der Innovations-Investitionen des Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit). Das Fazit der im Auftrag des bmvit durchgeführten Studie: Bei Maschinenbau, Fahrzeugbau, Metallwaren, innovativen Werkstoffen und bei Umwelttechnologien ist Österreich für die Welt zum „Technologiegeber“ geworden. Technologieministerin Bures zur Motivation für die Studie: „Mit der WIFO-Studie wollten wir überprüfen, ob unsere Technologiepolitik auch wirklich dort ansetzt, wo unsere größten Potenziale am Weltmarkt liegen. Die Studie zeigt, dass wir uns die richtigen Nischen gesucht haben und deshalb immer mehr Marktanteile gewinnen. Und sie zeigt, dass unser Förderschwerpunkt auf Produktions-, Energie- und Umwelttechnologien erfolgreich ist.“

Neue Entwicklungen, wie das Verschmelzen der Produktionswelt mit Kommunikationstechnologien (das „Internet der Dinge“), verändern die Industrie derzeit aber grundlegend. Nach dem historischen Weg von der Dampfmaschine zum Fließband und zur Automatisierung spricht man bei der aktuellen Vernetzung der physischen und digitalen Systeme von der „vierten industriellen Revolution“. Prägend für Industrie 4.0 ist die Vernetzung: Zum einen nach innen zwischen Produktionsanlagen und Werkstücken, zum anderen nach außen zwischen Fabriken, Kundinnen, Kunden, Lieferantinnen, Lieferanten, Forscherinnen und Forscher. Der Erfolg am Markt wird zunehmend von der Fähigkeit bestimmt, neben der reinen Serienproduktion individuell maßgeschneiderte Anforderungen von Kunden („Einzelstücke“) kostengünstig produzieren zu können.

Industrie 4.0 ist aktueller Förderschwerpunkt des bmvit

Industrie 4.0 ist der aktuelle Schwerpunkt für die Technologiepolitik des bmvit. 2014 und 2015 wird das bmvit die Vorbereitung auf die neue industrielle Wende mit insgesamt mehr als 250 Millionen Euro fördern. „Der Trend zu Industrie 4.0 verlangt Vernetzungs- und Kooperationsbereitschaft zwischen Großindustrie, den Klein- und Mittelbetrieben und der Forschung. Dass wir diese Entwicklungen frühzeitig aufgreifen, ist gerade für eine kleine offene Volkswirtschaft mit hoher Exportquote und spezialisierten Zulieferbetrieben existenziell. Hochwertige Produktion schafft auch hochwertige Arbeitsplätze. Nur, wenn wir bei der Fertigungsqualität an der Weltspitze bleiben, haben wir eine Chance, gegen die Konkurrenz aus Niedriglohnländern“, beschreibt Bures die Situation.

Die geplanten Pilotfabriken sollen die heimischen Unternehmen dabei unterstützen. Zehn heimische Unternehmen haben bereits Interesse bekundet sich an der Pilotfabrik zu beteiligen, darunter KBA Mödling, BECOM Electronics, SAG-Salzburg Aluminium Gruppe, SAP Österreich, Schäffler und Siemens Austria.

Für die Errichtung der Pilotfabrik in Wien werden seitens des bmvit zwei Millionen Euro bereitgestellt, die TU-Wien wird einen ebenso hohen Betrag aufbringen. Mit diesen Mitteln werden in den ersten drei Jahren die Anfangsinvestitionen und die Forschungsvorhaben finanziert. Für die Zeit danach wird ein Business-Plan entwickelt: Dieser sieht vor, dass ein Teil der Kosten von den Unternehmen getragen wird. Nach erfolgreicher Etablierung der ersten Pilotfabrik wird das bmvit ab 2016 über Ausschreibungen bis zu fünf weitere gemeinsame Infrastrukturen für Industrie 4.0 einrichten.

Für Technologieministerin Bures ist die Gründung der Pilotfabriken ein wesentlicher Baustein der österreichischen Technologiepolitik: „Es sind tausende heimische Unternehmen, nicht nur wenige Großbetriebe, denen die Trends von Industrie 4.0 neue Möglichkeiten eröffnen. Ich habe bei der Regierungsbildung und im Regierungsprogramm zugesichert, dass es eine gemeinsame Infrastruktur für Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Studierende geben wird. Die Pilotfabriken sind eine konsequente Weiterführung unserer Anstrengungen die Produktionswirtschaft im internationalen Wettbewerb zu unterstützen. Vor wenigen Wochen haben wir die Breitbandmilliarde auf Schiene gebracht, damit die Produktionswirtschaft auch in ländlichen Regionen leistungsfähige Netze bekommt. Die Pilotfabrik ist ein weiterer wichtiger Baustein in einer langen Serie von Maßnahmen zur Stärkung unserer Technologie-Wirtschaft.“

„Die TU Wien forciert im Rahmen ihrer Schwerpunkte mit inter- und transdisziplinären Angeboten die strategische Zusammenarbeit mit innovationsstarken Unternehmen. Deshalb hat mich die Idee einer Pilotfabrik sofort begeistert, als mir vom bmvit davon erzählt wurde. Sie passt perfekt in unsere Strategie und wird unsere Zusammenarbeit mit forschungsintensiven Produktionsunternehmen weiter intensivieren. Mit unserem Know-how und den Erfahrungen aus der Lernfabrik werden wir in der Umsetzung viel einbringen können“, erklärte die Rektorin der TU-Wien.

Schwerpunkte der ersten Pilotfabrik

Die Pilotfabrik dient der praxisnahen Erprobung und Umsetzung von Prototypen, von neuen Produkten und Produktionsprozessen. Weiters wird die Vernetzung einzelner Werkstücke und Anlagen sowie die automatisierte Kommunikation zwischen Lieferanten, Kunden und Fabriken erprobt. Spezielle Arbeitsgebiete der ersten Pilotfabrik Wien sind:

Das Zusammenwirken Mensch-Maschine erforschen (zum Beispiel: Unterstützungsroboter, Steuerung von Anlagen durch Gesten, altersgerechter Arbeitsplatz, Regelung und strategische Lenkung des Produktionssystems),
Testanlagen zur Beherrschung von komplexen modernen Fertigungssystemen nutzen (zum Beispiel: Zusammenwirken vieler Komponenten in Produktionssystemen oder riesige Datenmengen, die während der Produktion entstehen und ausgetauscht werden),
interdisziplinäre Forschung auf den Gebieten Maschinenbau, Mechatronik, Elektrotechnik, Informatik und Arbeitswissenschaften,
die Nutzung als Aus- und Weiterbildungszentrum für industrienahes Lernen für Studierende und Fachkräfte von Unternehmen.

18.08.2014, Quelle: bmvit

Rückfragehinweis:
Mag.a Marianne Lackner
Pressesprecherin von Bundesministerin Doris Bures
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT)
Telefon: + 43 (0) 1 711 62 65 8121
E-Mail: Marianne.Lackner@bmvit.gv.at

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EquityFinder: Neue Datingbörse für Startups und Investoren

Das Wirtschaftsministerium hat eine neue Online-Plattform gestartet, mit der alternative Finanzierungen in Österreich populärer werden sollen.

Das Wirtschaftsministerium will mit einer neuen Online-Plattform alternative Finanzierungen für junge Unternehmen in Österreich vorantreiben. In Österreich seien Themen wie Venture Capital, Business Angels, Crowdfunding bzw. Crowdinvesting derzeit noch zu wenig etabliert, aber das Interesse steige stetig, heißt es in einer Aussendung. Auf equityfinder.at können sich sowohl Investoren als auch Startups registrieren und mit einem öffentlichen Profil präsentieren. Die Plattform will eine Art Datingbörse für junge Unternehmen und Investoren sein. Sobald es zu konkreten Geschäftsverhandlungen kommt, klinkt sich der Dienst aus.

Betrieben wird der EquityFinder im Auftrag des Ministeriums von der Förderbank Austria Wirtschaftsservice (aws). Die Plattform ist Teil der Startup-Initiative des Wirtschaftsministeriums, die auch diverse Förderungen im Umfang von insgesamt 100 Mio. Euro umfasst. Bisher sind rund 20 Startups und 22 Investoren auf EquityFinder registriert. Unter den Investoren finden sich bekannte Größen wie Business Angel Hansi Hansmann oder die Funding-Plattformen Green Rocket oder Speedinvest.

04.08.2014, Quelle: DiePresse.com

Link zum Equityfinder der aws

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Niederösterreich: Neue Wirtschaftsförderung 2014-2020

Landesrat Bohuslav: Niederösterreich setzt auf Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit

Mit der neuen EU-Programmplanungsperiode startet auch das neue Wirtschaftsförderungsprogramm des Landes Niederösterreich. Dabei sollen Unternehmen bei ihren Bestrebungen zu Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit unterstützt werden. Angeboten werden unterschiedliche Finanzierungsinstrumente sowie umfassende Serviceleistungen. Im Bereich der klassischen Investitionen setzt man vermehrt darauf, den Zugang zu Finanzierungen durch die Übernahme von Risiko (Haftungen) sowie Bereitstellung von Eigenkapitalinstrumenten (Beteiligungen) zu erleichtern.

Für Schwerpunkte, Leitprojekte und umweltrelevante Maßnahmen werden darüber hinaus auch Förderungen in Form von Zuschüssen angeboten. „Mit den neuen Förderangeboten wird so auf den aktuellen Unternehmerbedarf reagiert“, erläutert Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav, „durch die Forcierung von Haftungen und Beteiligungen wird die Aufnahme von Krediten für Investitionen erleichtert.“

Unternehmen können bei drei zentralen Finanzierungsanlässen unterstützt werden: Investitionen, Unternehmensentwicklung sowie Forschung und Innovation. So gibt es einerseits Unterstützungen für bauliche, maschinelle oder umweltrelevante Investitionen. Schwerpunkte werden dabei auf ausgewählte Themen ausgerichtet und zeitlich befristet. „Nachdem sich die Rahmenbedingen in der Wirtschaft laufend ändern, kann so flexibel und rasch auf die Bedürfnisse der Betriebe reagiert werden“, so Landesrätin Bohuslav. Andererseits werden Maßnahmen zur Weiterentwicklung des Unternehmens wie beispielsweiseKooperationen sowie Innovations- und Forschungsaktivitäten unterstützt.

Neben den Finanzierungshilfen, die über die NÖBEG zur Verfügung gestellt werden, werden seitens des NÖ Wirtschaftsressorts auch Infrastrukturen sowie Dienstleistungen in Form von thematischen Programmen angeboten. Die neuen Richtlinien gelten ab 1. Juli 2014. Ab diesem Zeitpunkt sind Informationen unter www.noel.gv.at/wirtschaftsfoerderung verfügbar.

01.07.2014, Quelle: Presseinformation von Landesrätin Dr. Petra Bohuslav für Wirtschaft, Tourismus, Technologie und Sport

Rückfragehinweis:
Büro Landesrätin Dr. Petra Bohuslav
Mag. Lukas Reutterer
T: 02742/9005-12026
E: lukas.reutterer@noel.gv.at

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Mitterlehner: Mehr Innovation braucht Wandel der Investitionskultur

FIT-Ausschuss diskutiert Forschungs- und Technologiebericht 2014

Der Österreichische Forschungs- und Technologiebericht 2014 wurde im Ausschusses für Forschung, Innovation und Technologie – diesmal mit Bundesminister Reinhold Mitterlehner und geladenen Experten – diskutiert und in der Folge vertagt, um in einer weiteren Sitzung mit Ministerin Doris Bures noch weitere Aspekte besprechen zu können.

Der Ausschuss behandelte außerdem Anträge der Opposition, die durchwegs mit Mehrheit vertagt wurden. Das Team Stronach wünscht eine Evaluierung der österreichischen Forschungsförderung, während die FPÖ es für angebracht hält, die Forschungsprämie zu evaluieren. Zudem sprechen sich die FPÖ-Abgeordneten gegen Forschungsmittel für das Atommülllager der Nuclear Engineering Seibersdorf (NES), einer Tochterfirma des Austrian Institute of Technology (AIT), aus. Die Grünen wiederum wollen die Evaluierung der indirekten Forschungsförderung und damit verbunden eine Erhöhung der Forschungsprämie für EPUs und KMUs. Die NEOS sehen Gründe, die Vorratsdatenspeicherung ersatzlos abzuschaffen.

Österreich trotz hoher F&E-Quote nicht unter „Innovation Leaders“

Der Forschungs- und Technologiebericht 2014 (III-83 d.B.) gibt unter anderem detaillierte Auskunft über die aus Bundesmitteln und von Unternehmen geförderte Forschung, Technologie und Innovation sowie über die Stellung Österreichs in internationalen Rankings. Er wurde im Auftrag des Bundesministers für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft Reinhold Mitterlehner und der Bundesministerin für Verkehr, Innovation und Technologie Doris Bures erarbeitet. Zur Präsentation des Berichts waren Wolfgang Polt (Joanneum Research), Karl-Heinz Leitner (Austrian Institute of Technology) und Jürgen Janger (Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung) eingeladen.

Wie Wolfgang Polt ausführte, werden 2014 in Österreich laut jüngster Globalschätzung der Statistik Austria die Gesamtausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E) voraussichtlich 9,32 Mrd. € betragen. Gegenüber dem Vorjahr bedeute dies einen nominellen Anstieg um 2,73 %. Für 2014 ergibt sich daraus eine F&E-Quote von 2,88 % des BIP, womit auf Basis der vorliegenden Prognosen die F&E-Quote nach einer Phase des starken Anstiegs faktisch auf dem Niveau der Jahre 2013 bzw. 2012 stagniere, stellte Polt fest.

Durchschnitt durchaus hohen Mitteleinsatz für Forschung und Entwicklung (F&E) auf. Auch wenn Rankings nicht alle Innovationsleistungen in Österreich adäquat abbilden können, lasse sich doch erkennen, dass Österreich in der Innovationsleistung immer noch deutlich hinter den „Innovation Leadern“ zurückbleibe, lautete das Resümee der Experten. Es werde sehr großer Anstrengungen bedürfen, um hier wesentliche Änderungen zu erreichen.

Auf Nachfragen der Abgeordneten Gerhard Deimek (F) und Philip Kucher (S) zur Innovationskultur in Österreich nannte Wolfgang Polt als wesentliche Gründe für diese Position Österreichs im Mittelfeld die österreichische Industriestruktur, in der der Hochtechnologiesektor nicht so ausgeprägt sei, wie etwa in der Schweiz. Zudem bestehe eine geringere finanzielle Ausstattung der Grundlagenforschung. Es sei sicherlich sinnvoll, hier anzusetzen, stellte er fest. Erörtert wurde auch die Frage des Einsatzes von mehr Risikokapital, der laut Bericht in Österreich unterentwickelt ist.

Abgeordneter Bruno Rossmann (G) fragte, was die Entwicklung neuer Finanzierungsformen wie Crowdfunding bzw. Crowdinvesting hemme. Klärungsbedarf bestehe vor allem in Fragen der Regulierung und des Anlegerschutzes, bemerkte dazu Jürgen Janger. Österreich habe sich in den letzten Jahren gut in internationalen Wertschöpfungsketten positionieren können, so der Experte. Abgeordnete Angelika Winzig (V) stellte fest, es dürfe die Innovationskraft der KMUs nicht unterschätzt werden, diese werde jedoch von den internationalen Rankings leider nicht hinreichend abgebildet.

Von Karl-Heinz Leitner wurde die Frage der Hochschulrankings und der Entlohnung als Faktor für erfolgreiche Rekrutierung hochqualifizierter UniversitätsforscherInnen erörtert. Abgeordneter Karlheinz Töchterle (V) erkundigte sich in diesem Zusammenhang, ob man tatsächlich von Brain Drain sprechen dürfe, da Österreich auch viele junge ForscherInnen anziehe. Jürgen Janger erklärte dazu, es gebe eine eindeutige Bewegung hin zu den guten amerikanischen Universitäten, der faktisch keine Rückkehrbewegung gegenüberstehe. Daraufhin meinte Abgeordneter Nikolaus Scherak (N), dass hier Änderungen der zu restriktiven Bestimmungen der Rot-Weiß-Rot-Karte überfällig seien. Team-Stronach-Mandatar Rouven Ertlschweiger merkte an, eine allgemeine Reform des Bildungssystems sei wichtig, wenn Österreich seine Position halten wolle.

Mitterlehner: Investitionskultur in Österreich muss sich wandeln

Der Bericht sei eine wertvolle Grundlage für Entscheidungen der österreichischen Politik. Die österreichische FTI-Politik müsse auf Veränderungen im neuen Rahmenprogramm Horizon 2020 reagieren, etwa durch die Definition von neuen Zielsetzungen, hielt Wissenschaftsminister Mitterlehner fest. Dazu gehöre eine Steigerung der Rückflüsse auf mindestens 1,5 Mrd. € bis zum Jahr 2020 und die Erhöhung der Zahl der ERC Grants, betonte Mitterlehner. Zu diesem Zweck sei die Unterstützungs- und Beratungsleistung der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) neu aufgesetzt und verbessert worden. In der Fragen neuer Finanzierungsinstrumente wie Crowdfunding sah Mitterlehner positive Anzeichen, dass die Widerstände dagegen langsam schwinden. Um die Beteiligung des privaten Sektors an der Forschungsfinanzierung zu erhöhen, müsse auch eine Änderung der Unternehmens- und Investitionskultur in Österreich stattfinden, meinte er. Derzeit halte man bei 60 %, man wolle aber 66 % erreichen. Der Bund versuche, diesen Wandel zu unterstützen, indem es neue Regeln für Stiftungen und Gemeinnützigkeit geben soll, eine Regierungsvorlage dazu sei in Arbeit. Der Bericht wurde vom Ausschuss zur weiteren Behandlung einstimmig vertagt.

Opposition will Forschungsförderung evaluieren

Mit den Stimmen der Regierungsparteien vertagt wurden Initiativen der Oppositionsparteien zum Thema Forschungsförderung. Seitens des Team Stronach trat Rouven Ertlschweiger für eine wirksamere Förderung ein und verlangte in seinem Antrag (457/A(E)) eine umfassende Evaluierung des gesamten Systems der heimischen Forschungsförderung. Gerhard Deimek von der FPÖ setzte in seiner Initiative (460/A(E)) bei der Forschungsprämie an, die seiner Meinung nach mehr auf die Stärkung der Innovationskraft und der Wettbewerbsfähigkeit angelegt sein sollte, und schlug diesbezüglich eine Evaluierung vor. Grünen-Forschungssprecherin Ruperta Lichtenecker schließlich lenkte in ihrem Vorstoß (337/A(E)) den Blick auf die indirekte Forschungsförderung und drängte auf eine Überprüfung der Auswirkungen steuerlicher Begünstigungen für Forschung und Entwicklung insbesondere auf die KMU. Seitens der Regierungsparteien hielten sowohl Philipp Kucher (S) als auch Angelika Winzig (V) eine Evaluierung grundsätzlich für sinnvoll, plädierten aber für die Vertagung ein, um die Thematik in einer der nächsten Ausschusssitzungen ausführlicher zu diskutieren.

NEOS fordern ersatzlose Streichung der Vorratsdatenspeicherung Eine schnelle und ersatzlose Streichung der Vorratsdatenspeicherung verlangte namens der NEOS Abgeordneter Nikolaus Alm, der sich in seinem Antrag (403/A(E)) dabei vor allem auf die jüngste Entscheidung des EuGH berief. Seine Initiative wurde allerdings unter Hinweis auf das unmittelbar bevorstehende Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofs in dieser Materie mit den Stimmen der Regierungsparteien vertagt. FPÖ gegen Forschungsmittel für Nuclear Engineering Seibersdorf Schließlich lag dem Ausschuss ein Antrag (461/A(E)) des FPÖ-Abgeordneten Axel Kassegger auf Einstellung der Förderung der Nuclear Engineering Seibersdorf aus Mitteln des Forschungsbudgets vor, der einstimmig vertagt wurde. Die Initiative dazu kam von Kassegger selbst, der die Zuständigkeit für diese Materie bei Ministerin Bures verortete und eine Diskussion des Anliegens in der heutigen Sitzung nicht für sinnvoll erachtete.

Parlamentskorrespondenz

T: +43 1 40110/2272

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26.06.2014, Quelle: Pressedienst der Parlamentsdirektion APA-OST Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders

Investitionsprämie und zinsgünstige AWS Kredite für Frontrunner schaffen und sichern 1.852 Arbeitsplätze

Die im vergangenen Jahr gestartete Frontrunner-Initiative des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie ist ein voller Erfolg und wird fortgesetzt. Ein wesentlicher Partner bei der Umsetzung ist die Austria Wirtschaftsservice Gmbh aws. Sie vergibt pro Jahr 40 Millionen Euro an niedrig verzinsten ERP-Krediten an die Frontrunner-Unternehmen, zusätzlich bekommen die Unternehmen vom Technologieministerium eine Investitionsprämie von 5 Millionen Euro.

Wie attraktiv dieses Förderpaket für die Unternehmen ist, zeigt das Projektvolumen im letzten Jahr. In Summe wurden dadurch Investitionen in Prototypen, Demonstrationsanlagen sowie in den Aufbau und die Erweiterung von Produktionskapazitäten ein Gesamtvolumen von 127 Millionen Euro realisiert. 175 Arbeitsplätze wurden so neu geschaffen und 1.677 Arbeitsplätze abgesichert. Auch heuer stehen für Investitionen heimischer Technologieführer wieder die Investitionsprämie und die ERP-Kredite zur Verfügung. Die Unternehmen können beides ab sofort wieder über die aws beantragen.

Frontrunner sind die Zugpferde der heimischen Wirtschaft, sie sind in ihren Bereichen international gesehen Technologie- und/oder Marktführer. Kennzeichnend sind für diese Unternehmen überdurchschnittlich hohe Forschungs- und natürlich Exportquoten. Die Frontrunner-Initiative, die Technologieministerin Doris Bures vor zwei Jahren ins Leben gerufen hat, unterstützt diese Hightech-Unternehmen dabei, ihren Vorsprung zu halten und auszubauen. „Der Standort Österreich braucht Forschung, Entwicklung und Produktion. So werden Arbeitsplätze dauerhaft gesichert und neue qualitätsvolle Beschäftigung geschaffen. Mit dem Frontrunner-Förderangebot unterstützen wir die heimischen Unternehmen in allen diesen Phasen“, betont Technologieministerin Bures. Gerade in Zeiten verhaltener Investitionstätigkeit sind besondere Maßnahmen gefragt, die die österreichischen Industrieunternehmen in ihrem Bestreben unterstützen, offensiv und durch besondere Innovationsanstrengungen eine herausragende Rolle am Markt zu spielen.

Für die Technologieministerin nimmt die aws dabei eine Schlüsselrolle im Innovationsprozess ein. „Wirtschaftlich erfolgreich ist eine Idee dann, wenn aus der Forschung ein Produkt wird, dieses Produkt am Standort Österreich erzeugt wird und sich am Markt durchsetzt. Dazu sind Investitionen notwendig. Die aws ist ein hervorragender Partner, wenn es um die Mobilisierung von Investitionen geht“, so Bures. Auch bei der Fortsetzung des Frontrunner-Förderprogramms baut das BMVIT auf die Zusammenarbeit mit der aws. „Österreichische Unternehmen haben keine Alternative als innovativ zu sein. Im Vergleich zu Niedriglohnländern kann Österreich nur erfolgreich sein, wenn wir um das besser sind, was wir teurer sind. Und wir als aws wollen unsere Unternehmen bei dieser Herausforderung als verlässlicher Partner begleiten“, erläutert aws-Geschäftsführerin Edeltraud Stiftinger. Die aws fördert im Rahmen der Frontrunner-Initiative Investitionen in Prototypen, Demonstrationsanlagen, den Aufbau und die Erweiterung von Produktionskapazitäten sowie die Umsetzung von Produkt- und Verfahrensinnovation. F&E-Projekte sind ebenfalls Teil der Frontrunner-Initiative des BMVIT. In Summe stehen für das Gesamtpaket heuer 22 Millionen Euro zur Verfügung.

Wien, 30.05.2014 / Quelle: BMVIT

Rückfragehinweis:

Mag.a Marianne Lackner Pressesprecherin von Bundesministerin Doris Bures Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT)

T: + 43 (0) 1 711 62 65 8121

E: Marianne.Lackner@bmvit.gv.at

OTS-Originaltext

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Forschungsprämie als bürokratischer Hürdenlauf

Kleinbetriebe klagen über unnötige Schikanen bei Förderansuchen

Betriebe, die in Österreich ihr Recht auf eine steuerliche Forschungsförderung (Forschungsprämie) in Anspruch nehmen wollen, brauchen zwei Eigenschaften: Gute Nerven und eine außergewöhnliche Sprachbegabung. Seit Jahresbeginn gelten nämlich verschärfte Bedingungen, die die Rückerstattung von zehn Prozent der Forschungs- und Entwicklungsausgaben durch das Finanzamt zum „bürokratischen Hürdenlauf“ werden lassen, wie ein Firmenchef dem KURIER erzählt.

Erste Hürde: Das Antragsformular. Das auszufüllende Feld bei FinanzOnline sieht nur noch exakt 3000 Zeichen vor, um das Forschungs- und Innovationsprojekt genau inhaltlich zu beschreiben, dessen Relevanz für den Betrieb zu erklären und den wissenschaftlichen Fortschritt nachzuweisen. Dabei dürfen ausschließlich Buchstaben und Ziffern verwendet werden, nicht aber Skizzen, Pläne, Schaubilder oder sonstige erklärende Darstellungen. „Unser Chemiker sieht sich außerstande, seine neue Formel ohne Grafik verbal so zu beschreiben, dass es ein Außenstehender versteht“, klagt der Firmenchef.

Zweite Hürde: Die Prüfung. Der Inhalt der 3000 Zeichen wird von Mitarbeitern der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) geprüft. Die Firmen werden im Unklaren darüber gelassen, wer ihre Angaben prüft und was mit den heiklen Forschungsdaten passiert. Einsprüche wegen Befangenheit gegen eine bestimmte Person als Gutachter (z. B. aus Wettbewerbsgründen) sind ausgeschlossen. Die Förderwürdigkeit wird mit „Ja“ oder „Nein“ angegeben, Begründung dafür gibt es keine.

Weil letztlich aber doch das Finanzamt über die Zuerkennung der Forschungsprämie entscheidet, geht der Hürdenlauf weiter – und endet im Chaos, falls Firmen gegen einen ablehnenden Bescheid berufen.

„Ein Antrag auf steuerliche Forschungsförderung ist nur noch für Unternehmen mit einem Jahresumsatz jenseits der Zehn-Millionen-Grenze ökonomisch halbwegs sinnvoll“, kritisiert Reinhard Raberger vom Beratungsunternehmen Consult4Value das Prozedere. Der Aufwand für den Antrag habe sich verdreifacht und rechne sich daher für viele Kleinbetriebe gar nicht mehr.

In der Wirtschaftskammer (WKO) kennt man die Klagen und ist ebenfalls unzufrieden mit der Neuregelung. „Einen Innovationsprozess, der über mehrere Jahre geht und nur schwer planbar ist, auf 3000 Zeichen zu Papier zu bringen, ist schwer“, sagt Rudolf Lichtmannegger von der Abteilung Wirtschaftspolitik. Dennoch habe es heuer schon mehr als 1000 Einreichungen für die Forschungsprämie gegeben, sieht er auch einen Gewöhnungseffekt.

Positives Feedback

Bei der FFG versteht man die Aufregung nicht ganz. Vielmehr gäbe es „überwiegend positives Feedback, besonders auch zur raschen und unkomplizierten Abwicklung“. Immerhin liege die Dauer für die Erstellung der Gutachten aktuell bei nur etwa drei Wochen. Klein- und Mittelbetriebe würden den Großteil der Antragsteller ausmachen.

Die Kontrolle durch die FFG soll letztlich auch sicherstellen, dass mit dem Geld auch tatsächlich an etwas Neuem geforscht wird. Der Rechnungshof hinterfragte zuletzt kritisch, warum die Forschungsprämie etwa auch von kleinen Handelsbetrieben und Kfz-Werkstätten geltend gemacht wurde.

Das Finanzministerium will Anfang 2014 die Neuregelung evaluieren und mögliche Auswirkungen auf die Zahl der Anträge prüfen.

25.11.2013, Quelle: KURIER

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„Reden ist Silber, Forschen ist Gold“ – Praxis-Änderungen bei der Forschungsprämie

Erste Erfahrungen seit der Neuregelung der steuerlichen Forschungsförderung von der FFG 

Um die 80 Unternehmer, Geschäftsführer und technische Leiter sowie Finanzverantwortliche diskutierten auf Einladung des Industriemagazins am Mittwoch, den 19. Juni 2013, mit den Experten der Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) und der ITS Förderberatung (ITS) über die ersten Erfahrungen mit der Forschungsprämie NEU. Das Ergebnis: Die Neuregelung der steuerlichen Forschungsprämie wird begrüßt, da die Treffsicherheit dieses Förderinstruments erhöht wurde, jedoch brauchen Unternehmen zusätzliche Kompetenzen für die Abwicklung der Förderung, für die Entscheidung des richtigen FFG-Gutachtens, von der Dokumentation bis zur Antragsstellung etc.

Markus Leonhard, Steuerberater & Wirtschaftsprüfer, ITS Förderberatung, stellte das neue Verfahren der Forschungsprämie vor und zeigte auf, dass unzählige Unternehmen forschen, aber vielen dies nicht bewusst ist. So gelten im Rahmen der steuerlichen Forschungsförderung Verbesserungen des Produktionsverfahrens, Pilotanlagen oder Softwareentwicklung unter gewissen Voraussetzungen als Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten. Dazu Leonhard: „Ein oft unbeachteter Vorteil für Unternehmen, denn praxisorientierte Entwicklung und Forschung bzw. tatsächlich getätigte Zukunfts-Investitionen werden mit 10% gefördert. Da zahlt es sich schon aus, die Förderwürdigkeit zu überprüfen.“

Unter dem Titel „Das neue Jahresgutachten der FFG – Mit dem richtigen Antrag zum Erfolg“ wurde auch von der FFG Tipps und Hinweise zur korrekten Antragsstellung gegeben. Die FFG ist seit Jänner 2013 erstmals als Gutachterin in das Prämienverfahren eingebunden und kann damit die Treffsicherheit der Forschungsprämie sicherstellen und Missbrauch verhindern.

Anhand eines Praxisbeispiels wurde von der ITS dargestellt, dass für Unternehmen die Aufgaben nicht erst mit der Antragstellung beginnen, sondern vielmehr der gesamte Förderprozess mitgedacht werden muss. Um die Forschungsprämie voll in Anspruch nehmen zu können, ist nicht nur steuerliches Fachwissen notwendig, sondern vielmehr eine umfassende Betrachtung der unternehmerischen Forschungstätigkeiten aus technischer und wirtschaftlicher Sicht: Von der Identifikation und Auswahl geeigneter Projekte, über die technische Dokumentation bis hin zur richtigen Antragsstellung. Zusätzlich sollte überprüft werden, ob weitere Direktförderprogramme möglich sind. Einblicke dazu lieferte Herbert Braunsperger, Techniker & Forschungsförderungsexperte: „Das Auffinden des F&E-Anteils der Projekte eines Unternehmens erfordert mehr technisches und kommunikatives, als steuerliches Knowhow. Aus diesem Grund beschäftigen wir bei der ITS mehrere Techniker und Naturwissenschaftler und gehen nach dem dualen Prinzip, Technik und
Wirtschaft, vor. So können wir den Anforderungen des Forschungsförderungsprozesses unserer Kunden gerecht werden.“

Mehr Information zu den Änderungen bei der Forschungsprämie, demdualen Prinzip der ITS sowie Veranstaltungsunterlagen erhalten sie bei Markus Leonhard, Geschäftsführer ITS Förderberatung. Die ITS hat sich seit Jahren auf die steuerliche Forschungsförderung spezialisiert. ITS betreut mit einem interdisziplinären Team aus den Bereichen Steuerrecht, Technik, Naturwissenschaft, Wirtschaft und Kommunikation über 80 Firmen in
Österreich bei der Geltendmachung der steuerlichen Forschungsförderung und bei Direktförderungen.

22.06.2013, QUELLE: APA OTS

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Investitionsprämie und zinsgünstige AWS Kredite für Frontrunner schaffen und sichern 1.852 Arbeitsplätze

Die im vergangenen Jahr gestartete Frontrunner-Initiative des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie ist ein voller Erfolg und wird fortgesetzt. Ein wesentlicher Partner bei der Umsetzung ist die Austria Wirtschaftsservice Gmbh aws. Sie vergibt pro Jahr 40 Millionen Euro an niedrig verzinsten ERP-Krediten an die Frontrunner-Unternehmen, zusätzlich bekommen die Unternehmen vom Technologieministerium eine Investitionsprämie von 5 Millionen Euro.

Wie attraktiv dieses Förderpaket für die Unternehmen ist, zeigt das Projektvolumen im letzten Jahr. In Summe wurden dadurch Investitionen in Prototypen, Demonstrationsanlagen sowie in den Aufbau und die Erweiterung von Produktionskapazitäten ein Gesamtvolumen von 127 Millionen Euro realisiert. 175 Arbeitsplätze wurden so neu geschaffen und 1.677 Arbeitsplätze abgesichert. Auch heuer stehen für Investitionen heimischer Technologieführer wieder die Investitionsprämie und die ERP-Kredite zur Verfügung. Die Unternehmen können beides ab sofort wieder über die aws beantragen.

Frontrunner sind die Zugpferde der heimischen Wirtschaft, sie sind in ihren Bereichen international gesehen Technologie- und/oder Marktführer. Kennzeichnend sind für diese Unternehmen überdurchschnittlich hohe Forschungs- und natürlich Exportquoten. Die Frontrunner-Initiative, die Technologieministerin Doris Bures vor zwei Jahren ins Leben gerufen hat, unterstützt diese Hightech-Unternehmen dabei, ihren Vorsprung zu halten und auszubauen. „Der Standort Österreich braucht Forschung, Entwicklung und Produktion. So werden Arbeitsplätze dauerhaft gesichert und neue qualitätsvolle Beschäftigung geschaffen. Mit dem Frontrunner-Förderangebot unterstützen wir die heimischen Unternehmen in allen diesen Phasen“, betont Technologieministerin Bures. Gerade in Zeiten verhaltener Investitionstätigkeit sind besondere Maßnahmen gefragt, die die österreichischen Industrieunternehmen in ihrem Bestreben unterstützen, offensiv und durch besondere Innovationsanstrengungen eine herausragende Rolle am Markt zu spielen.

Für die Technologieministerin nimmt die aws dabei eine Schlüsselrolle im Innovationsprozess ein. „Wirtschaftlich erfolgreich ist eine Idee dann, wenn aus der Forschung ein Produkt wird, dieses Produkt am Standort Österreich erzeugt wird und sich am Markt durchsetzt. Dazu sind Investitionen notwendig. Die aws ist ein hervorragender Partner, wenn es um die Mobilisierung von Investitionen geht“, so Bures. Auch bei der Fortsetzung des Frontrunner-Förderprogramms baut das BMVIT auf die Zusammenarbeit mit der aws. „Österreichische Unternehmen haben keine Alternative als innovativ zu sein. Im Vergleich zu Niedriglohnländern kann Österreich nur erfolgreich sein, wenn wir um das besser sind, was wir teurer sind. Und wir als aws wollen unsere Unternehmen bei dieser Herausforderung als verlässlicher Partner begleiten“, erläutert aws-Geschäftsführerin Edeltraud Stiftinger. Die aws fördert im Rahmen der Frontrunner-Initiative Investitionen in Prototypen, Demonstrationsanlagen, den Aufbau und die Erweiterung von Produktionskapazitäten sowie die Umsetzung von Produkt- und Verfahrensinnovation. F&E-Projekte sind ebenfalls Teil der Frontrunner-Initiative des BMVIT. In Summe stehen für das Gesamtpaket heuer 22 Millionen Euro zur Verfügung.

Wien, 30.05.2014 / Quelle: BMVIT

Rückfragehinweis:

Mag.a Marianne Lackner Pressesprecherin von Bundesministerin Doris Bures Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT)

T: + 43 (0) 1 711 62 65 8121

E: Marianne.Lackner@bmvit.gv.at

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