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Künstliche Intelligenz KI in der Produktion: Maschinen am Drücker

Hat Corona den Vormarsch von Künstlicher Intelligenz in den Unternehmen gestoppt? Im Gegenteil. Die packendsten KI-Strategien der Industrie für den Herbst.

Algorithmen, die Buchhaltern beim Monatsabschluss zur Hilfe eilen. Aber auch: maschinelle Intelligenz in der Fertigung. Versteckte Werte im Unternehmen zu schöpfen, ist Rainer Steffls Mission. Steffls Arbeit und die seiner Kollegen gibt mittlerweile ein packendes Dossier ab. Der CIO des Verpackungs- und Papierherstellers Mondi kann – nach einem richtungsweisenden Jahr 2019 – Anfang Juni neuerlich von wichtigen Wegmarken beim Einsatz künstlicher Intelligenz im Unternehmen berichten. Zwar habe sich, so ehrlich muss man sein, gezeigt, dass aktuell „nur wenige KI-Anwendungen über den Piloten hinaus für einen sinnvollen Business Case geeignet sind“, sagt Steffl.

„Sehr gute Ergebnisse“ sehe man aber nach wie vor in den Overhead-Bereichen. „Diese Anwendungen lassen sich auf die Bedürfnisse der einzelnen Produktionsstandorte skalieren“, so Steffl. Durchweg zufrieden ist er auch mit dem Einsatz automatisierter Mustererkennung in der Fertigung, um die Qualitätsstandards weiter hinaufzuschrauben. „Hier haben wir weiterhin eine hohe Erwartungshaltung“, sagt er. Hingegen zeige sich ebendort „die Integration von KI in der Bilderkennung aktuell als wirtschaftlich sehr schwer realisierbar“, sagt der CIO.

Corona als Nagelprobe
Steffl ist nicht der einzige, der am vielversprechenden KI-Thema dranbleibt. Dem Feilen an KI-Strategien taten die zentrifugalen Kräfte der Coronapandemie also – ein wichtiges Fazit – keinen Abbruch. Aus Corona zieht der Mondi-Manager sogar einige wichtige Lehren. Etwa die: Eine stabile Produktionsperformance braucht als Grundlage eine moderne, robuste und skalierbare IT-Infrastruktur. „Mit dieser Basis schaffen wir die Stabilität, um auch während der Pandemie liefern zu können“, sagt Steffl. Zugleich sei das die Grundlage für aller Art KI-Experimente. Er geht sogar so weit zu sagen: „Ohne solide und moderne Infrastruktur ist KI-Integration undenkbar“.

Martin Schrems, Leiter Strategie und Business Development bei AT&S: „Neben der KI-gestützten optischen Inspektion können wir auch Fertigungsschritte mittels KI-Algorithmen automatisch nachregeln.“

Für die Optimierung der Warenströme in der Fertigung und Logistik, in der Technologiesimulation, sowie bei der Automatisierung von Geschäftsprozessen wie etwa der Marktbeobachtung setzt der steirische Leiterplattenhersteller AT&S auf den Einsatz künstlicher Intelligenz. So wird bei der Qualitätsprüfung der Leiterplatten an einigen Fertigungsstandorten bereits die automatisierte Mustererkennung durch Machine-Learning-Algorithmen genutzt. „Neben KI-gestützter optischer Inspektion können wir auch Fertigungsschritte mittels KI Algorithmen automatisch nachregeln, um etwa Unebenheit einzelner Schichten auszugleichen“, sagt Martin Schrems, Leiter Geschäftsentwicklung bei AT&S.

Davon erwarte man sich „höhere Produktivität und Ausbeute“, Der Grundsatz laute, nur dann in die KI-Eigenentwicklung zu gehen, wenn keine kommerziellen Lösungen verfügbar sind – oder wenn Wettbewerbsvorteile generiert werden sollen. Beides sei in einer Reihe von Anwendungsfällen in der Produktion der Fall. Dass KI bei den Leobenern insgesamt einen hohen Stellenwert genießt, liegt freilich im Geschäftsgegenstand begründet. Man fertigt Leiterplatten und Substrate für KI-Systeme in vernetzten Fahrzeugen, 5G Basisstationen oder für leistungsfähigere Datencenter.

Punktgenaue Prognosen
Experimentellen Charakter hatte etwa ein Advanced-Analytics-Projekt, das im Unternehmen jüngst aus der Zielgerade bog. Ziel war „die Minimierung des Hilfs- und Rohstoffeinsatzes in der Produktion von beschichtetem Papier, gleichzeitig die Erhöhung der Stabilität des Prozesses“, hört man bei Mondi. „Wir übertrugen mehrere Terabytes an historischen Daten aus unseren ERP- und OSISoft-Systemen in eine autonome Analyseumgebung“, erzählt Steffl. Data Scientists analysierten die Daten, ehe sie Modelle zur Vorhersage von Qualitätsparametern von Fertigprodukten entwickelten. Nach der Integration der Modelle in den operativen Systemen  liefern sie hier nun punktgenaue Prognosen hinsichtlich der Produktqualität. Netter Nebeneffekt: „Produktionsmitarbeiter bekommen auch Vorschläge hinsichtlich Einstellparametern an den Maschinen“, so der CIO.

Auch weiterhin gilt bei Mondi übrigens der Grundsatz, Lösungen unterschiedlichster KI-Anbieter zu testen und gegebenenfalls einzusetzen  – egal, ob Big Names wie SAP, IBM oder Microsoft oder kleinere Softwarehäuser, so Steffl. Die Entscheidung, welche Lösung zum Einsatz kommt, fällt das „Advanced Platforms“ Team stets situationsbezogen“, heißt es bei Mondi. Nicht alles, was derzeit als Technologie entwickelt wird, sei schon marktfähig. „Persönlich erwarte ich mir durch neuronale Netze entscheidende Weichenstellungen für die Zukunft der KI“, sagt Mondi-CIO Rainer Steffl. Ein Beispiel dafür sei Google Tensor Flow.

Sollten Sie sich die Studie im Detail ansehen wollen, verwenden Sie bitte folgenden Link: WIFO Auswirkungen COVID auf F&E-Aktivität: Studie Juni 2020 (32 Seiten)

Quelle 27.8.2020 Industriemagazin

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WIFO Auswirkungen COVID auf F&E-Aktivität: Studie Juni 2020

Das Österreichische Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO) hat sich im Auftrag der österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft mit den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die Forschungs- und Innovationsaktivität beschäftigt. Die Studie zeigt auf, dass Unternehmen mit hohem F&E Anteil besser durch Krisenzeiten kommen. In einer Rezession werden erfahrungsgemäß oftmals F&E-Investitionen gekürzt, dies schwächt jedoch das langfristige Wachstumspotential, denn Unternehmen müssen nach Krisenzeiten in der Lage sein, neue und verbesserte Produkte und Dienstleistungen anbieten zu können. Öffentliche Unterstützung durch Forschungsprämie und Direktförderungen haben in der aktuellen Situation eine besondere Bedeutung. Die Unternehmensliquidität soll gestützt, ein stabilisierender Faktor gebildet und ein Beitrag zur Konjunkturbelebung geleistet werden, eine weitere Ausweitung wäre wünschenswert.

Kurzzusammenfassung ITS

Sollten Sie sich die Studie im Detail ansehen wollen, verwenden Sie bitte folgenden Link: WIFO Auswirkungen COVID auf F&E-Aktivität: Studie Juni 2020 (32 Seiten)

Quelle 23.7.2020 WIFO

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„Horizon 2020“ – Bereits mehr als 1,5 Milliarden Euro europäische Forschungsmittel nach Österreich

BM Faßmann, BM Gewessler, BM Schramböck, BM Köstinger und WKÖ-Präs. Mahrer: Heimische Forscher und Unternehmen zählen zu Europas Top 3 – umfassendes Serviceangebot der FFG

Wien (OTS) – „Wir schießen über das Ziel hinaus – im besten Sinn des Wortes: Das ambitionierte Ziel, dass Forscherinnen und Forscher sowie Unternehmen aus dem EU-Forschungsrahmenprogramm ‚Horizon 2020‘ 1,5 Milliarden Euro einwerben, wurde bereits erreicht“, so die Ministerinnen und Minister Heinz Faßmann, Leonore Gewessler, Margarete Schramböck und Elisabeth Köstinger sowie WKÖ-Präsident Harald Mahrer. Die Bundesministerien sowie die Wirtschaftskammer Österreich unterstützen die Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen dabei gezielt und finanzieren das umfassende Informations- und Serviceangebot der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), die als Nationale Kontaktstelle fungiert. „Die erfreuliche Zwischenbilanz ist ebenso Auftrag und Motivation, die finalen Ausschreibungsrunden noch gut zu nutzen und uns optimal auf das kommende EU-Forschungsrahmenprogramm ‚Horizon Europe‘ vorzubereiten.“

Mit „Horizon 2020“ (2014 – 2020) hat die EU das weltweit größte, transnationale Programm für Forschung und Innovation initiiert, das insbesondere auch Forscherinnen und Forscher an Österreichs Hochschulen, Forschungseinrichtungen und in heimischen Unternehmen gut für ihre Forschungsprojekte nutzen und deren Ergebnisse vielen von uns zugutekommen, etwa durch medizinischen oder technischen Fortschritt. Österreich liegt mit einer Erfolgsquote (nach Beteiligungen) von 18,2 Prozent deutlich über dem Durchschnitt aller Staaten (15,8 Prozent) und auf Platz zwei. Insbesondere Unternehmen (rund 37 Prozent Anteil) und Hochschulen (rund 29 Prozent) zählen zu den starken Playern bei den gesamt 3.656 Beteiligungen Österreichs. Nach Programmen betrachtet schneiden die Forschenden und Unternehmen in Österreich besonders erfolgreich in ERC (European Research Council; 315 Millionen Euro), ICT (Informations- und Kommunikationstechnologien; 213 Millionen Euro), Transport (156 Millionen Euro) und Energie (125 Millionen Euro) ab.

„Österreichs Forscherinnen und Forscher sind exzellent – das belegt u.a. das hervorragende Abschneiden bei den ERC-Grants, die sich als Gold-Standard für Forschung in Europa etabliert haben“, betont Wissenschafts- und Forschungsminister Heinz Faßmann. Österreich konnte zur Weiterentwicklung des folgenden EU-Forschungsrahmenprogramms „Horizon Europe“, das laut jüngsten Vorschlägen der EU-Kommission auch entsprechend dotiert werden soll, maßgeblich beitragen. „Mit der verstärkten Missionsorientierung wollen wir die Wirkung für die Bürgerinnen und Bürger noch stärker sichtbar machen“, so Faßmann.

„Das Ziel, Europa zum ersten klimaneutralen Kontinent zu machen, kann nur mit Forschung und Innovation im Sinne des ‚Green Deals‘ der Europäischen Kommission erreicht werden“, sagt Klimaschutzministerin Leonore Gewessler. „Der ‚grüne‘ Aufschwung Richtung ‚Horizon Europe‘ ist notwendig, um Forschung zu den klima- und umweltpolitischen Herausforderungen aktiv zu unterstützen und Investitionen in neue, umweltfreundliche Technologien zu stärken. Dafür ist gerade auch europäische Zusammenarbeit notwendig“, so die Ministerin.

„Rot-weiß-rote Unternehmen sind Europameister in ‚Horizon 2020‘: Sie verzeichnen die höchste Erfolgsquote“, so Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck. „Das erfolgreiche Abschneiden der heimischen Unternehmen trägt auch wesentlich zur Stärkung des Standorts bei und ist unser gemeinsamer Ansporn, im neu vorgesehenen European Innovation Council ebenso aktiv zu reüssieren, damit disruptive Ideen in Innovationen münden und verstärkt auf den Markt kommen.“ Weiters verweist die Digitalisierungsministerin auf das geplante Programm „Digital Europe“: „Damit können wir national wie europäisch die Digitalisierung für den Aufschwung nutzen.“

„Zur Bewältigung aktueller und künftiger Herausforderungen sind auch Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Tourismus auf die Unterstützung von Forschung und Innovation angewiesen“, betont Ministerin Elisabeth Köstinger. Dazu braucht es eine gute Abstimmung zwischen FTI-Politik und den sektoralen Politikbereichen. „Dies gilt auch für den ‚Green Deal‘, in dem die ‚Farm-to-Fork‘-Strategie der EU, mit der Lebensmittel sicher und nachhaltig ‚vom Hof auf den Tisch‘ kommen, einen hohen Stellenwert einnimmt.“ Dieses Zusammenspiel braucht es auch, um die in „Horizon Europe“ geplanten Missionen gut zu nutzen, die den Mehrwert der Forschung für grundlegende Bereiche wie Bodengesundheit und Ernährung unterstreichen.

„Der Innovationsgeist unserer Betriebe wird auch mit den europäischen Zahlen deutlich belegt. Allen voran unsere Klein- und Mittelbetriebe setzen auf Innovation und Forschung als wichtige Hebel“, so WKÖ-Präsident Harald Mahrer. „Der Weg auf den Markt und die Erschließung neuer Märkte sind im globalen Wettbewerb zentral und werden mit der EU-Forschungsförderung wirksam unterstützt.“ Mit dem European Innovation Council soll es einen weiteren Innovationsschub geben, so dass Forschungsergebnisse in konkrete Innovationen münden und damit Fortschritt, Wachstum und Beschäftigung weiter stärken.

Österreichs Forscherinnen und Forscher sowie Unternehmen werden im europäischen Wettbewerb gezielt von der FFG unterstützt. „Wir sind und bleiben ein starker Partner für die österreichische Forschungscommunity in Europa und entwickeln unser Informations- und Serviceangebot laufend weiter“, so die beiden FFG-Geschäftsführer Henrietta Egerth und Klaus Pseiner. Jüngstes Beispiel ist „Fit4Fundig“, bei dem Nachwuchsforscher/innen in einem sechswöchigen Online-Kurs kompakt Know-How für die Teilnahme an europäischen Förderprogrammen vermittelt wurde. Der nächste Kurs ist für Herbst geplant.

Rückfragen & Kontakt:
BM für Bildung, Wissenschaft und Forschung
Mag. Annette Weber
Pressesprecherin
01 53120-5025
annette.weber@bmbwf.gv.at

Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie
Uta Hauft
Pressesprecherin
+43 1 711 62-65 8114
uta.hauft@bmk.gv.at
www.bmk.gv.at / infothek.bmk.gv.at

Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort
Josephine Raimerth
Pressesprecherin der Bundesministerin Margarete Schramböck
+43 664 88 21 93 42 / + 43 1 711 00 – 805649
josephine.raimerth@bmdw.gv.at
https://www.bmdw.gv.at

Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus
Daniel Kosak
Pressesprecher der Frau Bundesministerin
0171100606918
daniel.kosak@bmlrt.gv.at
https://www.bmlrt.gv.at/

Markus Kirchschlager, MSc.
Wirtschaftskammer Österreich
T 05 90 900 4462
E markus.kirchschlager@wko.at

Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG
Tel.: +43 (0)5 7755-7006
presse@ffg.at
www.ffg.at

8.6.2020, Quelle: APA

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Unternehmen setzen auch jetzt auf Forschung und Innovationen

Für rund drei Viertel der österreichischen Unternehmen sind Forschung, Entwicklung und Innovation (FEI) wichtige Themen, um die Corona-Krise und ihre Folgen zu bewältigen. Das geht aus einer von der FFG in Auftrag gegebenen Unternehmensbefragung des MAKAM Research-Instituts hervor. Abgefragt wurde auch die Zufriedenheit mit den Leistungen der FFG während COVID: Diese befindet sich auf einem sehr hohen Niveau.

350 Unternehmen, die 2019 Forschugnsprojekte durchgeführt hatten und von der FFG gefördert wurden, wurden im April und Mai 2020 im Auftrag der FFG vom Marktforschungsinstitut MAKAM Research telefonisch über Herausforderungen im Zuge der Corona-Krise und ihre Strategien für die Zeit danach befragt. Dabei zeigte sich, dass Forschung, Entwicklung und Innovation eine gewichtige Rolle bei der Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der COVID-Krise spielen: Rund drei Viertel der Unternehmen planen, den Weg aus der wirtschaftlichen Talsohle mit konkreten FEI-Maßnahmen zu nehmen. Dazu zählen für die Unternehmen die Erschließung neuer Märkte, die Transformation in eine klimaneutrale und smarte Wirtschaftsweise die stärkere Digitalisierung von FEI-Aktivitäten, die Ausweitung von Innovationskooperation und die Diversifizierung des Produkt- und Dienstleistungsangebots ebenso wie die Stärkung der eigenen Resilienz durch den Aufbau eines Kontinuitätsmanagements.

So haben forschende Unternehmen die Corona-Wochen erlebt
Über 90 % der befragten Unternehmen hatten während der COVID-Maßnahmen Probleme, ihre Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsaktivitäten in vollem Umfang aufrechtzuerhalten. Zu den größten Herausforderungen bei der Fortführung begonnener Innovationsvorhaben zählten: die Planungsunsicherheit (für 57 % der Befragten), die eingeschränkte Möglichkeit persönlicher Treffen (für 51 %), die geringere Verfügbarkeit von MitarbeiterInnen (40 %) und die eingeschränkte Nutzbarkeit von Forschungseinrichtungen. Mehr als ein Viertel der Unternehmen (27 %) berichteten von Liquiditäts- und Finanzierungsproblemen. Lediglich 9 % der befragten Unternehmen gaben an, keine Einschränkungen bei ihren FEI-Projekten erfahren zu haben.

Sehr hohe Zufriedenheit mit den Leistungen der FFG
Während des Lockdowns hat die FFG zahlreiche Maßnahmen gesetzt, um forschende Unternehmen zu unterstützten – von der Beschleunigung von Fördervergaben bis hin zu rascheren Auszahlungen von Fördergeldern. Dementsprechend positiv fiel die Zufriedenheit mit den Leistungen der FFG während des Lockdowns aus: 97 % der befragten Unternehmen waren mit der Erreichbarkeit der FFG-MitarbeiterInnen (sehr) zufrieden, 96 % mit der Flexibilität in der Zusammenarbeit, je 93 % mit der Beratung zu Förderungen und damit, wie Anfragen zu Änderungen von laufenden Förderprojekten bearbeitet wurden. Etwas geringer, aber mit 84 % immer noch sehr hoch, ist die Zufriedenheit mit der Dauer bis zur Auszahlung der Förderungsrate.

Insgesamt wird die FFG von den befragten Unternehmen als wichtige Institution gesehen, mit der eine kompetente Zusammenarbeit möglich ist und deren Unterstützung einen wertvollen Beitrag leistet, um FEI-Aktivitäten bestmöglich voranzutreiben. 59 % der Unternehmen wünschen sich für die Zukunft mehr Fördermittel und 51 % mehr Ausschreibungen mit laufender Einreichmöglichkeit. Alles in allem hoffen die Unternehmen, in der FFG auch in der Zeit nach COVID eine hilfreiche Stütze zu haben.

Forschungsförderung bedeutet Innovationsschub
„Wir haben gesehen, dass die Abläufe der FFG auch in Zeiten des Homeoffice einwandfrei funktionieren und unsere Organisation voll funktionsfähig ist“, sagt FFG-Geschäftsführer Klaus Pseiner. „Dass unsere Bemühungen bei den forschenden Unternehmen angekommen sind und das Feedback auf unsere Leistungen derart positiv ausgefallen ist, macht uns stolz.“

Für FFG-Geschäftsführerin Henrietta Egerth hat die Krise einen Motivationsschub bei forschenden Unternehmen ausgelöst: „COVID hat gezeigt, wie wichtig ein gutes Innovationssystem und die gute Zusammenarbeit von Wirtschaft, Instituten, zivilgesellschaftlichen Organisationen und der öffentlichen Hand sind. Unsere Rolle als Forschungsförderer ist gefragter denn je. Forschungsförderung bedeutet Vertrauen, geteiltes Risiko und einen Innovationsschub.“

Kontakt
Mag. (FH) Martina Leopold
Operations Management
T +43 5 7755 7122
martina.leopold@ffg.at

Weitere Informationen: Zur Webiste des Marktforschungsinstituts MAKAM

Downloads: Studienergebnisse FFG KundInnen

2.6.2020, Quelle: FFG

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FFG JAHRESBERICHT 2019

Forschung rettet Leben – Innovationen sichern den Aufschwung!

Der Jahresbericht 2019 der FFG.
Neue Herausforderungen bewältigen, neue Chancen ergreifen – unsere Welt ändert sich ständig. Die Digitalisierung verändert unser Leben und Arbeiten, unser Lernen und Kommunizieren, sie transformiert Wirtschaft und Gesellschaft. Neue Technologien machen es möglich, dass Klimaschutz zum Konjunkturmotor wird und Europa zum Zentrum einer „smarten“ Industrie. Basis dafür sind Forschung und Entwicklung, und die Umsetzung der kreativen Ideen in Produkte und Dienstleistungen, die einen Mehrwert bieten und wettbewerbsfähig sind.

Österreich hat dafür die besten Voraussetzungen. Erfolgreiche, innovative Unternehmen, die hochqualifiziertes Personal beschäftigen. Institute und Hochschulen, die exzellente Forschung und gut ausgebildete AbsolventInnen hervorbringen. Eine rege Gründerszene, kreative junge Menschen und ein innovationsfreundliches Umfeld. Und die Qualität und Sicherheit eines hervorragenden Standortes einschließlich eines gut abgestimmten Angebots an Unterstützung und Service.

Forschung und Innovation sind und bleiben unsere wirksamste Zukunftsvorsorge. In der Wirtschaft und in der Gesellschaft. Mehr dazu enthält der Jahresbericht 2019 der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG.

Der Jahresbericht der FFG zum Download

18.5.2020, Quelle: FFG

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Die steuerliche Forschungsprämie – sind Sie dabei?

Kaum ein Land in der EU gibt – gemessen am Bruttoinlandsprodukt – so viel Geld für Forschung und Entwicklung aus wie Österreich. Österreich liegt mit einer Forschungs- und Entwicklungsquote von 3,17 Prozent direkt hinter Schweden an zweiter Stelle. Betrachtet man die Entwicklung der vergangenen zehn Jahre, so konnte Österreich seine Forschungs- und Entwicklungsquote um 0,74 Prozentpunkte steigern und ist damit sogar Spitzenreiter in der Europäischen Union.

Eine wesentliche Unterstützung der heimischen Forschungs- und Entwicklungsunternehmen ist die steuerliche Forschungsprämie. Diese ist das einzige steuerliche Instrument, das F&E fördert – aktuell mit 14 Prozent der Ausgaben für Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Die Forschungsprämie zeichnet sich dadurch aus, dass sie für alle F&E-treibenden Unternehmen – unabhängig von Größe, Branche und Erfolg – gleichermaßen zugänglich ist. Sind die Kriterien erfüllt, besteht ein Rechtsanspruch, anders als bei den übrigen Förderprogrammen. Ziel der Forschungsprämie ist explizit, einen Teil der Forschungs- und Entwicklungskosten zu übernehmen. F&E-treibende Unternehmen werden in Form einer Steuergutschrift belohnt. Die Forschungsprämie wirkt impulsgebend für eine Verstärkung von Forschung und Entwicklung in den österreichischen Unternehmen. Wirtschaftspolitisches Ziel ist es, Unternehmen zu motivieren das Engagement in F&E zu intensivieren. Technologischer Fortschritt soll erzielt und Unternehmen in die Lage versetzt werden, den permanent stattfindenden weltweiten Wandel mitzugestalten und wettbewerbsfähig zu bleiben.
Vor diesem Hintergrund hat die OECD erst jüngst im Innovation Policy Review festgehalten, dass – bezugnehmend auch auf die im Jahr 2017 durch- geführte Evaluierung der Forschungs- prämie durch das Finanzministerium – die Forschungsprämie in Österreich
auch standortfördernd wirkt. Die For- schungsprämie trägt offenbar merklich dazu bei, dass der Forschungs- und Wirtschaftsstandort Österreich auch im internationalen Vergleich für Unter- nehmen attraktiv ist. Ebenso zeigt sich, dass die Forschungsprämie vor allem von der Industrie und dem produzie- renden Gewerbe in Anspruch genom- men wird, andere Sektoren wie bei- spielsweise der Handel oder der Lebensmittelsektor die Forschungsprä- mie allerdings kaum oder nurin geringem Umfang beziehen, obwohl durch- aus viel F&E, insbesondere in den Bereichen Digitalisierung und Logistik betrieben wird. Wir als Experten tragen dazu bei, dass immer mehr Unternehmen überhaupt daran denken, die Forschungsprämie zu beantragen. Ein deutlicher Anstieg ist beispielsweise bei mittelgroßen Betrieben festzustellen. Bis vor wenigen Jahren war die Forschungsprämie nämlich eine Angelegenheit für ein paar gut informierte Großkonzerne. Noch heute schnappen sich zehn heimische Konzerne ein Drittel der Forschungsprämie, das zweite Drittel bekommen weitere 90 Unter- nehmen und um das restliche Drittel rittern weitere 1.800 Betriebe. Und etwa 1.500 Unternehmen beantragen die Forschungsprämie nach wie vor nicht, obwohl sie dies machen könnten.

Mag. Dr. Manuela Walser, MSC ist Geschäftsführerin der ITS Förderberatung

Nähere Infos: www.its-foerderberatung.at

26.9.2019, Quelle: Cash

Die steuerliche Forschungsprämie – sind Sie dabei?

Innovationskraft aus Österreich bewegt die Welt

Der Forschungsstandort Österreich punktet im Ausland mit hoher Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit. Im Ranking des Europäischen Patentamts liegt Österreich mit rund 2300 Patentanmeldungen im Jahr 2018 auf dem siebten Platz und hat damit seinen bisherigen Rekord von 2017 um 3,8 Prozent übertroffen. Mit 261 Patenten pro Million Einwohner liegt die Alpenrepublik damit doppelt so hoch wie der EU-Schnitt von 139. Es verwundert deshalb nicht, dass Österreich auch im weltweiten Ranking der Nobelpreisträger pro Million Einwohner vor Deutschland (Platz 11) und Frankreich (Platz 14) auf dem neunten Platz liegt.

Österreich: Land der Erfinder
Im Juni dieses Jahres wurden zwei Österreicher zu den besten Erfindern Europas gekürt und für ihre geniale Idee mit dem Erfinderpreis des Europäischen Patentamtes ausgezeichnet. Mit der „Counter-Current-Technologie“ wollen die beiden Oberösterreicher Klaus Feichtinger und Manfred Hackl dem ausufernden Plastikproblem Herr werden: Die prämierte Technologie bereitet Abfälle zu hochwertigen Kunststoffpellets auf, die das Ausgangsmaterial für neue Produkte bilden. Ein Konzept, das darauf zielt, Abfall zu minimieren und Ressourcen immer wieder zu nutzen.

Attraktive Forschungsbedingungen
Neben innovativer Unternehmerschaft und exzellenter Wissenschaft sind auch die aktive öffentliche Hand sowie die österreichische Forschungsgemeinschaft wichtige Erfolgsfaktoren für das österreichische Innovationssystem. Um Innovationsleistung und Investitionen in F&E zu stärken, schafft die Regierung mit ihrer konsequenten Forschungsförderung die richtigen Rahmenbedingungen. Gerade die Forschungsprämie in Höhe von 14 Prozent, die forschende Unternehmen in Anspruch nehmen können, macht sich zunehmend bezahlt.

Österreich hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten einen gewaltigen Sprung im Bereich Forschung und Entwicklung gemacht, wie der Anstieg der Forschungsquote von 1,53 Prozent im Jahr 1994 auf aktuell 3,19 Prozent zeigt. „Damit zählt Österreich heute zu den wenigen europäischen Ländern, die das erklärte forschungspolitische Ziel der EU, eine Forschungsquote von drei Prozent bis 2020, bereits übertreffen,“ so Rene Siegl, Geschäftsführer der Betriebsansiedlungsagentur ABA – Invest in Austria. Im EU-Vergleich liegt Österreich mit seiner Forschungsquote an zweiter Stelle hinter Schweden und hat neben Deutschland auch Dänemark und Finnland überholt.

Milliardeninvestitionen aus dem Ausland
Einen großen Anteil an der positiven Entwicklung der Forschungsquote haben ganz klar auch die Unternehmen aus dem Ausland. So investiert etwa der deutsche Pharmakonzern Boehringer Ingelheim seit zwei Jahren in Wien rund 700 Millionen Euro für eine neue Biotech-Produktionsanlage, in der Arzneimittelwirkstoffe auf der Basis genveränderter Zellen produziert werden sollen. Das ist die bisher größte Einzelinvestition des Unternehmens. Ausschlaggebend für die Standort-Entscheidung war unter anderem auch die Forschungsförderung des Landes.

Doch nicht nur die Innovationskraft heimischer Unternehmen, sondern auch die strategisch günstige Lage im Zentrum Europas macht Österreich für Investoren interessant. Als zentraler geografischer und wirtschaftlicher Knotenpunkt verbindet die Republik Ost- und West-Europa gleichermaßen miteinander und eignet sich entsprechend für Expansionen auf den gesamten europäischen Markt. Insbesondere US-amerikanische Investoren setzen deshalb zunehmend auf den Kauf österreichischer Technologie- und Innovationsführer. In den vergangenen Jahren wuchs das US-Engagement hierzulande um jährlich jeweils mehr als 20 Prozent. Allein 2017 wurden 15 österreichische Unternehmen von US-Firmen gekauft, darunter etwa der Softwareerzeuger Automic Software, den sich der US-Konzern CA Technologies für 636 Millionen Dollar gesichert hat.

Das wachsende Interesse internationaler Investoren am Wirtschafts- und Forschungsstandort Österreich spürt auch die ABA. So erreichen die Investitionen aus dem Ausland Jahr für Jahr neue Rekordniveaus. 355 Unternehmen mit einer Investitionssumme von insgesamt knapp 735 Millionen Euro wurden im Jahr 2018 von der ABA und den Regionalgesellschaften bei der Ansiedlung in Österreich betreut, darunter 108 aus Deutschland.

29.8.19, Quelle: Online Zeitung de

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Arbeitswelt mit Kaffee und Milchschaum

Artikel aus der Kleinen Zeitung vom 25.5.2019

Arbeitswelt mit Kaffee und Milchschaum

Mobile Working, Co-Working Spaces, Teleworking – die Zukunft der Arbeitswelt wurde bei einer hochkarätigen Expertendiskussion an der FH Joanneum in Kapfenberg ausgeleuchtet. „Cappuccino Working“ inklusive.

5.6.2019, Quelle: Kleine Zeitung

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Künstliche Intelligenz: „Es ist fünf vor zwölf, aber noch nicht zu spät“

Die Regierung bastelt spät, aber doch an einer Strategie für den Einsatz künstlicher Intelligenz. Eine Accenture-Studie sieht in diesem Bereich bei Unternehmen und Verwaltung noch viel Aufholbedarf.

Künstliche Intelligenz und deren Anwendung werden über das Schicksal ganzer Volkswirtschaften entscheiden. Und Österreich ist in diesem Feld, nun ja, nicht ganz vorn dabei. „Wir haben den Fokus in den vergangenen zehn Jahren zu wenig darauf gelegt“, sagte Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck gestern. Und: „Es ist fünf vor zwölf.“

Aber nicht zu spät, wie der Österreich-Chef des internationalen Beratungsunternehmens Accenture, Michael Zettel, meinte. Accenture hat im Auftrag des Ministeriums den Istzustand und die Potenziale der künstlichen Intelligenz (KI) im Rahmen einer Studie durchleuchtet, und dabei eine insgesamt durchwachsene Situation festgestellt.

Ein Beispiel: 20 Industriestaaten haben bereits eine konkret ausgearbeitete KI-Strategie (die meisten seit dem Vorjahr), Österreich noch nicht. Das soll sich aber bis zum Sommer ändern: Im August will auch Österreich eine solche Strategie vorlegen. Das wird unter anderem dabei helfen, die vielen Einzelinitiativen in diesem Bereich zu koordinieren und damit eine Verzettelung der Forschungsmittel (ein altes österreichische Problem) zu beenden.

Es geht um viel: Nach den Berechnungen der Accenture-Experten ließe sich das österreichische „Basis-Wachstum“ von 1,4 Prozent im Jahr durch KI-Einsatz auf drei Prozent mehr als verdoppeln. Das ergäbe im Jahr 2035 eine zusätzliche Bruttowertschöpfung von 122 Mrd. Euro. Allerdings nur, wenn die Hausaufgaben gemacht werden. Österreich sei in diesem Bereich zwar insgesamt gut aufgestellt und habe auch die Bedeutung der künstlichen Intelligenz erkannt, die Umsetzung erfolge aber zu zögerlich.

Und zwar nicht nur in der Verwaltung, sondern auch in den Unternehmen selbst: Nur 42 Prozent der heimischen Unternehmen beschäftigen sich derzeit aktiv mit KI. International ist das ein sehr niedriger Wert. Und: Selbst unter den Top-100-Unternehmen gebe es nur wenige mit digitalen Geschäftsmodellen. Besonders in der mittelständischen Wirtschaft sehe man eine eher abwartende Haltung.

Die öffentliche Verwaltung, heißt es in der Studie, müsse experimentierfreudiger und innovativer werden. Ein Problem seien besonders die „Datentresore“ in den Amtsstuben, die aufgebrochen werden müssten: Der Einsatz von künstlicher Intelligenz mache den möglichst ungehinderten Zugriff auf Daten notwendig. Die Amtsverschwiegenheitskultur stehe dem entgegen.

Den Unternehmen im Land empfehlen die Accenture-Experten jedenfalls dringend, neue, datengetriebene Geschäftsmodelle voranzutreiben und einen besonderen Fokus auf den Bereich Produktion in den Leitindustrien zu legen. Dort seien die größten Produktionssteigerungen durch KI zu erzielen.

Als Felder mit hohem Potenzial sieht Zettel aber auch den Handel und die Landwirtschaft. In Letzterer ließe sich die Produktivität durch „Smart Farming“ (selbstfahrende Traktoren, Melkroboter, die gleich die Milch analysieren etc.) um stolze 38 Prozent steigern. Zwei Drittel der Produktivitätssteigerungen durch KI werden in den kommenden 17 Jahren auf diese drei Wirtschaftssektoren zurückgehen, heißt es in der Studie.

Im Forschungsbereich empfiehlt die Studie der Regierung, eine Vision für KI-Forschung zu entwickeln und bei der Förderung vom Gießkannenprinzip auf Fokussierung umzusteigen. Maßnahmen seien auch im Bildungssektor nötig, und zwar auf allen Ebenen.

Schramböck kündigte an, dass es ab 2020 einen eigenen Lehrberuf für Programmierung, Datenaufbereitung und -analyse geben wird.

Den Aufholprozess beschleunigen könnte es, wenn sich Österreich als Versuchsmarkt für künstliche Intelligenz positionierte, meinte Studien-Mitautor Albert Moik. Von der Größe her sei das Land dafür ideal.

Und wie viele Arbeitsplätze wird der KI-Einsatz kosten? „In Summe gar keine“, meint Zettel. Die Beschäftigung werde insgesamt eher zunehmen, allerdings würden sich Verschiebungen bei den Berufsfeldern ergeben.

2.5.2019, Quelle: Die Presse

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Zukunftsfibel: Digitalisierung leicht verständlich

In Zusammenarbeit mit der Johannes Kepler Universität Linz erklären wir in der Zukunftsfibel „Digitalisierung – Na und?!“ was es mit Datafizierung, Digitisierung & Co wirklich auf sich hat. Wissenschaftler, Studienautoren, Wirtschaftsexperten und Politiker überschlagen sich regelrecht mit ständig neuen Daten und Prognosen, wie die Digitalisierung Wirtschaft und Gesellschaft – und damit das Alltagsleben – beeinflusst und transformiert. Viel Spaß beim Lesen!

Download: Zukunftsfiebel – Digitalisierung: Na und?

Förderungen 2019

Wegweiser durch die Förderlandschaft 2019 im Sonderheft der Dezemberausgabe des Industrie Magazins

Das Fördersystem in Österreich ist sehr umfangreich und attraktiv. Eine erfolgreiche Beantragung basiert auf der Innovationskraft des jeweiligen Förderprojektes sowie der sorgsam aufbereiteten Unterlagen und einer zeitgerechten Beantragung. Im Sonderheft der Dezemberausgabe des Industrie Magazins finden Sie den aktuellen Förderguide,  Facts & Figures, Dos and Don`ts sowie Interviews unter anderem mit der Geschäftsführerin der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG).

Lesen Sie mehr unter: Sonderheft Förderungen 2019

6.12.2018, Quelle: Industrie Magazin

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Forschungsprämie: Rechtsunsicherheiten und empirische Wirksamkeit

Die als Gutschrift am Abgabenkonto ausgestaltete Forschungsprämie nach § 108c EStG ist in Österreich das dominierende Element der steuerlichen Forschungsförderung im Unternehmensbereich. Die grundsätzliche Abwicklung im Abgabenverfahren und die vergleichsweise wenigen Voraussetzungen (im Wesentlichen Tragung von Aufwendungen für F&E nach dem „Frascati“-Verständnis der OECD) würden dieses Instrument an sich dem Grunde nach leicht zugänglich machen.

Download: MMag. Dr. Peter Bräumann Artikel zur steuerlichen Forschungsprämie

3.12.2018, Quelle: SWK

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12% Forschungsprämie ab Wirtschaftsjahr 2016, weitere Anhebung auf 14% vereinbart

12% Forschungsprämie ab Wirtschaftsjahr 2016, weitere Anhebung auf 14% vereinbart

Die Erhöhung der Forschungsprämie soll den Wirtschaftsstandort Österreich sichern und die Innovationskraft der Unternehmen weiter stärken

Für Aufwendungen in Forschung und experimentelle Entwicklung können österreichische Unternehmen die gesetzlich geregelte Forschungsprämie in Anspruch nehmen. Nach Erhöhung von zehn auf aktuell zwölf Prozent durch den Ministerrat, wurde im Regierungsprogramm Ende Jänner die neuerliche Erhöhung der Forschungsprämie auf 14 Prozent ab 2018 beschlossen, die jedem steuerpflichtigen Unternehmen in Österreich für innovative Projekte als finanzielle Unterstützung vom Staat zusteht.

Dr. Manuela Walser, Geschäftsführerin der ITS Förderberatung, meint bezüglich der Erhöhung: „Aus der im Regierungsprogramm festgehaltenen Erhöhung auf 14 Prozent ist erfreulicherweise zu schließen, dass das System der steuerlichen Forschungsprämie funktioniert, ihrem Sinn entsprechend eingesetzt wird und die Wirtschaftsleistung Österreichs weiter anziehen lässt.“ Was die Unternehmerin aus ihrer langjährigen Praxis weiß, scheint nun auch die Evaluierungsstudie zu bestätigen, denn die ITS Förderberatung berät über 80 Unternehmen bei der Beantragung von Förderungen.

Langfristiges Ziel ist einerseits die Sicherung von Arbeitsplätzen in der heimischen Wirtschaft und andererseits das Ansehen Österreichs als Innovation-Leader innerhalb der EU zu etablieren. Österreich hält aktuell bei einer F&E-Quote von 3,07 Prozent des BIP, Österreich liegt somit bei der Forschungsintensität an fünfter Stelle der OECD-Länder, ein weiterer Anstieg auf 3,76 Prozent wird bis 2020 angestrebt.

Walser ist überdies der Meinung: „Innovation und Forschung ermöglichen österreichischen Unternehmen erfolgreiches Wirtschaften und die Stärkung der Position am Markt. Die Anhebung auf zwölf bzw. die geplante Anhebung auf 14 Prozent ab dem Wirtschaftsjahr 2018 ist ein weiterer wichtiger Schritt für den Standort Österreich.“

Die Forschungsprämie ermöglicht österreichischen Unternehmen bei Anerkennung durch das Finanzamt eine steuerfreie Gutschrift auf ihrem Abgabenkonto in Höhe von 12 Prozent der prämienbegünstigten Forschungsaufwendungen (F&E). Beim Ausweis von Verlusten oder bei negativen Forschungsergebnissen steht dem Einreichenden die Unterstützung ebenfalls zu. Diese Maßnahme dient der nachhaltigen Sicherung sowie Steigerung der Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Österreich und als Motivator für das Vorantreiben zukunftsträchtiger Visionen, Technologien und Prozesse. Als besonders begrüßenswert erachtet Walser, dass seit 2012 in Österreich die Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) über die Förderwürdigkeit der F&E Projekte mit entsprechender Expertise entscheidet.

Die ITS Förderberatung ist ein Team aus erfahrenen Technikern, Steuerberatern, Juristen und Innovationsexperten. Seit 2008 unterstützt das Unternehmen zahlreiche nationale und internationale Unternehmen bei der Einreichung und Abwicklung von staatlichen Förderungen. Dadurch erfüllt die ITS eine essentielle Beratungsfunktion für die betrieblichen Forschungsabteilungen, um gemäß § 108c Einkommensteuergesetz (EStG) die Forschungsprämie beim Finanzamt geltend zu machen.

Rückfragen und Kontakt:
Anna Goeth
anna.goeth@its-foerderberatung.at
+43-1-581 10 95-226
http://www.its-foerderberatung.at/

Wien, 16.2.2017

ITS Publikation in aktueller Cash Ausgabe Februar 2016

In der aktuellen Ausgabe (Februar 2016) der Fachzeitschrift CASH ist unter „Leserservice“ ein Artikel der ITS Förderberatung GmbH zum Thema „12 % Forschungsprämie“ erschienen.

Frau Dr. Manuela Walser, Geschäftsführende Gesellschafterin der ITS Förderberatung GmbH hat einen Gastkommentar zum Thema Forschungsförderung geschrieben.

Kein innovativer Lebensmittelbetrieb sollte sich die Ausschüttung der steuerlichen Forschungsprämie entgehen lassen.
Es stellt sich natürlich die Frage, ob auch Sie innovativ sind. Entwickeln Sie neue Produkte? Müssen Verfahren/Prozesse speziell auf Ihre Produkte ausgerichtet sein oder kann überall der normale „Standard“ verwendet werden? Müssen nicht alle Unternehmen mit längerer Lebenserwartung  in gewisser Weise innovativ sein? Diese Frage ist eindeutig mit „JA“ zu beantworten, ohne Innovation kann kein Unternehmen lange Zeit überleben. Leider wird die Innovationskraft im eigenen Unternehmen zumeist unterschätzt. Wie hoch wäre die Forschungsprämie bei Ihnen, wenn die F&E-Quote bei 3-5% liegt? Um wieviel müsste Ihr Absatz steigen, um damit diese Summe durch das Tagesgeschäft erwirtschaften zu können?

Nach fast 20 Jahren im Vertrieb habe ich durch Zufall dieses „geniale Produkt“ kennengelernt. Es bringt unseren Kunden entweder ein bisschen oder auch manchmal sehr viel Geld, und dies steuerfrei. Konkret geht es um den §108c im Einkommenssteuergesetzt . Kennen Sie nicht? Na gut, kannte ich ursprünglich auch nicht, nennt sich auch die steuerliche Forschungsförderung oder Forschungsprämie. Denn im Gegensatz zu direkten Förderungen wird diese Förderung im Nachhinein, gemeinsam mit der Einreichung der jeweiligen Steuererklärung beantragt.

„Geniales Produkt“, weil alle Beteiligten davon profitieren. Unternehmen mit Innovationspotential bekommen ab dem Antragsjahr 2016 12% aller mit F&E im Zusammenhang stehenden Kosten in Form einer Gutschrift auf das Abgabenkonto gutgeschrieben. Der Gesetzgeber hat damit die Möglichkeit geschaffen, zielgerichtet innovative Projekte und Unternehmen zu fördern und festigt damit den Wirtschaftsstandort Österreich. Um dieses Fördermodell beneiden uns viele Länder. Die erfreulichen Auswirkungen für unseren Wirtschaftsstandort Österreich erkennt man schon anhand der Tatsache, dass die Forschungsprämie von ursprünglich 8%, auf 10%, und mit dem heurigen Antragsjahr sogar auf 12% angehoben wurde.

Warum verzichten Sie auf die steuerliche Forschungsförderung? Nützen Sie die Chance und kurbeln Sie einen positiven Kreislauf für ihr Unternehmen an. Beantragen Sie die Forschungsprämie und verwenden Sie die ausgeschütteten Mittel für weitere innovative Zukunftsprojekte. Ihr direkter Mitbewerb ist Ihnen da möglicherweise einige Schritte voraus.

Die ITS-Förderberatung GmbH ist auf die Beratung im Bereich Technologie- und Innovationsförderung spezialisiert, wenn Sie wollen, dann unterstützen wir Sie gerne dabei, die Ihnen gesetzlich zustehende Forschungsprämie „abzuholen“. Unsere Stärke ist die interdisziplinäre – technische, rechtliche und  steuerliche – Betreuung unserer Kunden während des gesamten Antragsprozesses. Unser Geschäftsmodell basiert auf einer erfolgsabhängigen Entlohnung. Dadurch ist sichergestellt, dass die Vermeidung von Leerläufen auch in unserem Interesse liegt.

„Abzuholen“ ist natürlich zu einfach gegriffen. Innovative Projekte sind eindeutig die Basis für einen gelungen Förderantrag. Nicht unterschätzen sollten Sie jedoch das benötigte Fachwissen, um einen optimierten und erfolgsversprechenden Antrag erstellen zu können. Die Anforderungen der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) und des Finanzamts steigen permanent. Ein logischer Schritt, schließlich sollen nur innovative und zukunftsorientierte Unternehmen in den Genuss der Fördergelder gelangen.

Tagtäglich erleben wir in unserer Arbeit, wieviel an Innovationskraft österreichische Unternehmen leisten können und das speziell auch der Lebensmittelbereich sehr innovativ sein kann. Beweisen Sie sich selbst, dass auch ihr Unternehmen zu den durchschnittlich 57% innovativer Unternehmen in Österreich (Statistik Austria) gehört.

25.2.2016, eigene Aussendung der ITS Förderberatung GmbH

ITS Publikation in aktueller Ausgabe e&i 12/15

In der aktuellen Ausgabe (Dezember 2015) der Fachzeitschrift e&i ist unter der Sektion „Praxis und Wissen“ ein Artikel der ITS Förderberatung GmbH zum Thema „Forschungsprämie – Hintergrund, Antragstellung und Erfahrungen“ erschienen.

Dipl. Ing. Dr. Josef Rammer, wissenschaftlicher Beirat der ITS Förderberatung GmbH hat den gesetzlichen und forschungsförderpolitischen Hintergrund, den Prozess der Antragstellung, sowie gesammelten Erfahrungen zur Forschungsprämie nach § 108c Einkommensteuergesetz in diesem Beitrag beschrieben. „Mit diesem Artikel möchte ich unsere sehr praxisnahen Erfahrungen zusammenfassen, um einerseits Neulingen bei der Beantragung der Forschungsprämie ein umfassendes Bild zur Komplexität des Förderinstruments zu vermitteln. Andererseits ist es uns wichtig, jenen Unternehmen, die die Forschungsprämie bereits beantragen, aufzuzeigen, wie der Prozess der Beantragung möglichst effizient abgewickelt werden kann.“

Über die Zeitschrift e&i

Die Bandbreite der Zeitschrift e&i geht von der Mikroelektronik, über die Informations- und Kommunikationstechnik, die Regelungstechnik und Automatisierung, den elektrischen Maschinenbau, die Energieumwandlung und -versorgung sowie die Energiewirtschaft bis hin zum Umweltschutz. Ebenso berichtet die e&i über bedeutende technologische Entwicklungen, richtungsweisende Projekte sowie relevante Fachmessen. Im Journalteil informiert die e&i ihre Leserinnen und Leser über Aktuelles aus der Branche, wie neue Technologien und Produkte, die elektrotechnische Normung, Personalia und Veranstaltungen. Ihre Funktion als Organ des OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik übt die e&i durch laufende Berichterstattung über den Verband, seine Bereiche, Gesellschaften und Mitglieder aus. Die e&i erscheint im Springer Verlag Wien.

Die Zeitschrift e&i wird von Meinungsbildnern und Multiplikatoren in Industrie und Wirtschaft sowie von der internationalen Scientific Community gelesen. Sie ist die einzige technisch-wissenschaftliche Zeitschrift im deutschsprachigen Raum, die Beiträge aus dem Gesamtgebiet der Elektrotechnik und Informationstechnik veröffentlicht.

Bestellung der aktuellen Zeitschrift e&i beim OVE Verband (Print Erscheinungsdatum 27.12.2015)

Über den OVE Verband

Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik vereint Unternehmen und Institutionen sowie Experten und Interessenten aus dem gesamten Bereich der Elektrotechnik. Er fördert das Ansehen der gesamten Branche, die Entwicklung des Berufsstandes ebenso wie den Fortschritt von Technik und Wissenschaft und befasst sich mit den aktuellen Herausforderungen der Elektrotechnik und Informationstechnik.

Weitere Informationen über den OVE Verlag

Haben Sie Interesse an dem Artikel zur Forschungsprämie? Schreiben Sie uns ein Email unter office@its-foerderberatung.at und erfahren Sie mehr.

27.12.2015, eigene Aussendung der ITS Förderberatung GmbH

Pressespiegel ITS Förderberatung: FH Studie der FHWien

Das Institut für Unternehmensführung der Fachhochschule Wien (FHWien) hat im Rahmen eines Praxisprojekts aus der Vertiefungsrichtung Controlling, Finanz- & Rechnungswesen die Ursachen für die Inanspruchnahme der Forschungsprämie von österreichischen Klein- und Mittelunternehmen KMU untersucht.

Wir freuen uns sehr, dass diese Studie auf gute Resonanz in den öffentlichen Medien gestoßen ist. Nachstehend die Links zu unserem Pressespiegel:

„KMU nützen die Forschungsprämie zu wenig“, Die Presse, 22.8.2015 (print)
Innovationen. Mühsal und Misserfolge beim Versuch, direkte Förderungen zu ergattern, schrecken den Mittelstand ab. So sehr, dass er sich eine sichere indirekte Förderung entgehen lässt. Die wird vom Staat sogar erhöht.
Konzerne und Großbetriebe kennen sich gut mit Forschungsförderungen aus. Ihre F & E-Abteilungen haben genügend personelle und budgetäre Ressourcen, um das nötige Know-how aufzustellen. Lesen Sie weiter

„Die „Forschungsprämie“: Wie wichtig ist sie für österreichische KMU?“, FHWien, 8.6.2015
Das Praxisprojekt „Ursachen für eine Beantragung der steuerlichen Forschungsförderung durch österreichische Klein- und Mittelunternehmen“ in der Vertiefungsrichtung „Controlling“ des Instituts für Unternehmensführung fand an der FHWien der WKW einen gelungenen Abschluss. Lesen Sie weiter

Österreichische KMU wissen nichts über Forschungsprämie“, Economy Austria, 1.6.2015
Eine aktuelle Studie der FH-Wien beleuchtet, dass kleine und mittlere Unternehmen die steuerliche Forschungsförderung nahezu nicht nutzen.
Im Zuge der geplanten Steuerreform wird der Prämiensatz für die steuerliche Forschungsförderung von 10 % auf 12 % angehoben. Da es bisher kaum Untersuchungen zu dieser Form der indirekten Förderung gab, hat das Unternehmen ITS Förderberatung GmbH bei der FH-Wien der Wiener Wirtschaftskammer eine Studie in Auftrag gegeben. (Artikel nicht mehr online abrufbar)

Fotos und Informationen zur Präsentation der Studie, finden Sie hier.

Österreichische Start-up Szene setzt auf Forschung, Technologie und Innovation (FTI)

Österreichische Förderinstitutionen wie aws führen internationales Ranking an – Über 87 % der heimischen JungunternehmerInnen bestehen durch FTI im Wettbewerb

Im Rahmen des Global Entrepreneurship Monitors wurde am 23. Juni 2015 der Bericht zur Lage des Unternehmertums in Österreich anlässlich einer aws Veranstaltung präsentiert. Erstmals wurde bei diesem weltweit größten Benchmark zur unternehmerischen Aktivität auch das Spezialthema Forschung, Technologie und Innovation (FTI) für Österreich untersucht.

„Die Studienergebnisse zeigen, dass FTI-Unternehmen insgesamt, besonders jedoch eigenständig forschende, technologieführende und innovative Nischenplayer höheres Beschäftigungswachstum erwarten und international aktiver sind. Sie sind sozusagen die Avantgarde der österreichischen Unternehmenslandschaft“, erläutert Thomas Schmalzer, Leiter der Studie und des GEM Österreich Teams vom Institut für Internationales Management der FH JOANNEUM. Die FH JOANNEUM mit ihrem Institut für Internationales Management ist als Partner des GEM seit 2005 für die Erhebung von Start-Ups und etablierten Unternehmen in Österreich verantwortlich. „Zusammengefasst sind mehr als 87 % der heimischen JungunternehmerInnen in FTI-basierten Unternehmen aktiv und gut ein Drittel ist erfolgreicher Nischenplayer mit neuen Produkten oder Dienstleistungen auf Märkten mit wenig oder gar keiner Konkurrenz“, ergänzt Schmalzer.

„Innovative Start-ups beleben den Wirtschaftsstandort und schaffen Arbeitsplätze. Um ihre Zahl weiter zu erhöhen, müssen wir die Rahmenbedingungen für akademische Spin-Offs weiter verbessern und den Unternehmergeist im Land stärken“, sagt Wissenschafts-, Forschungs-und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner. „Daher etablieren wir neue Wissenstransferzentren an den Universitäten und bauen die Verfügbarkeit von Risikokapital aus, zum Beispiel durch aws-Angebote wie den Gründerfonds und die Erleichterungen für Crowdfunding. Das unterstützt die Weiterentwicklung neuer Ideen und macht Österreich als Standort für junge Unternehmen noch attraktiver, was wiederum Arbeitsplätze schafft und sichert“, so Mitterlehner weiter.

Forschung und Entwicklung ist laut der aktuellen Studie nicht nur als Basis für die Geschäftstätigkeit von Unternehmensgründungen wesentlich (20,8 %), sondern Start-ups schaffen auch selbst Forschungsergebnisse (19,1 %). Zudem sind 8,8 % der JungunternehmerInnen in Spin-offs, also Unternehmen, welche direkt aus Forschungseinrichtungen oder Hochschulen heraus gegründet werden, tätig.

Österreich hat das Potenzial sich als eines der innovativsten Länder Europas zu behaupten, wenn wir es schaffen, dass eine neue Dynamik an unserem Wirtschaftsstandort entsteht. Deshalb investiert das bmvit jährlich 70 Millionen Euro in innovative Gründungen: Damit fördern wir nicht nur Forschung und Entwicklung bei den Start-ups, sondern auch die Umsetzung ihrer Innovationen am Markt. Mir ist aber auch die Verbindung zwischen unseren etablierten Unternehmen und jungen Start-ups wichtig. Einer unserer Schwerpunkte für 2015 ist daher, den innovativen Start-ups dabei zu helfen, sich mit der klassischen Industrie zu vernetzen – davon profitieren beide Seiten und das bringt unserem Standort die Dynamik die er braucht“, sagt Alois Stöger, Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technologie.

„Ambitionierte GründerInnen ebenso wie etablierte UnternehmerInnen brauchen wachstumsfreundliche Rahmenbedingungen. Dazu gehört ein leistungskompatibles Steuersystem ebenso wie ein reibungsloser Kapitalzugang – beides Elemente, denen ich mich als Finanzminister verpflichtet fühle“, erklärt Hans Jörg Schelling, Bundesminister für Finanzen.

Lesen Sie weiter auf der Webseite  der APA

Weitere Informationen

Der GEM Austria Report 2014 zum download

Weitere Details zu GEM sowie vorangegangene Berichte unter:
www.gemaustria.at
www.gemconsortium.org

Rückfragen & Kontakt
Austria Wirtschaftsservice
Mag. Matthias Bischof
+43 1 501 75 – 375
m.bischof@awsg.at
www.awsg.at

24.6.2015, Quelle: APA

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Publikation: Forschungs- und Technologiebericht 2015, Österreich

Der Österreichische Forschungs- und Technologiebericht 2015 ist gemäß § 8 (2) Forschungsorganisationsgesetz (FOG) ein Regierungsbericht, der sich den aktuellen nationalen und internationalen forschungs- und technologiepolitischen Herausforderungen durch Analysen aktueller Entwicklungen und Trends stellt. Vor dem Hintergrund des immer noch schwierigen wirtschaftlichen Umfelds wollen wir uns der Entwicklung der Ausgaben für Forschung und experimentelle Entwicklung (F&E) sowie den globalen Trends in der Forschungsfinanzierung verstärkt zuwenden; darüber hinaus werden spezifische Schwerpunktthemen präsentiert.

2015 werden die F&E-Ausgaben Österreichs gemäß der von Statistik Austria erstellten Globalschätzung erstmals über  10 Milliarden Euro (10,1 Milliarden Euro) liegen, was einer Forschungsquote von 3,01 % des BIP entspricht. Gegenüber dem Jahr 2014 bedeutet dies eine nominelle Zunahme von rund 271 Milliarden Euro beziehungsweise + 2,8 %. Mit einem erwarteten Plus von 3,9 % verzeichnet der Unternehmenssektor die höchste Wachstumsrate; mit rd. 4,76 Milliarden Euro beträgt sein Anteil 47,2 % an der gesamten F&E-Finanzierung. Der Anteil der Auslandsinvestitionen beträgt mit 1,53 Milliarden Euro rund 15 %, womit ein Gesamtfinanzierungsanteil des privaten Sektors von rund 62 % erreicht wird. Das bedeutet eine weitere Annäherung an das, durch die Europäische Union vorgegebene und in der österreichischen FTI-Strategie verankerte Ziel einer Verteilung der Forschungsfinanzierung auf zwei Drittel privat und ein Drittel öffentlich. Der Bund finanziert 2015 mit geschätzten 3,21 Milliarden Euro rund 32 % der gesamten F&E-Ausgaben, gegenüber dem Vorjahr um 44,7 Millionen Euro beziehungsweise + 1,4 % mehr. In den letzten sechs Jahren, seit Beginn der Krise, hat die öffentliche Hand ihre F&E-Finanzierung stark ausgeweitet, diese liegt nominell 2015 um rund 42 % höher als im Rezessionsjahr 2009. Im internationalen Vergleich liegt Österreich 2013 mit einer F&E-Quote von 2,95 % des BIP erfreulicherweise deutlich über dem EU-Durchschnitt von 2,01 % und weist nunmehr vor Deutschland, aber hinter Finnland, Schweden und Dänemark die vierthöchste Forschungsquote auf.

Lesen Sie weiter auf der Webseite des Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT).

16.6.2015, Quelle: BMVIT

AutorInnenteam des FTI Berichts

Wolfgang Polt & Jürgen Streicher (Koordination, JR), Eva Buchinger (AIT), Bernhard Dachs (AIT), Michael Dinges (AIT), Martin Falk (WIFO), Klaus Friesenbichler (WIFO), Silvia Hafellner (JR), Barbara Heller-Schuh (AIT), Florian Holzinger (JR), Jürgen Janger (WIFO), Daniela Kletzan-Slamanig (WIFO), Angela Köppl (WIFO), Agnes Kügler (WIFO), Karl-Heinz Leitner (AIT), Andreas Niederl (JR), Christian Rammer (ZEW), Sybille Reidl (JR), Wolfram Rhomberg (AIT), Helene Schiffbänker (JR), Paula Schliessler (ZEW), Fabian Unterlass (WIFO), Daniel Wagner-Schuster (JR), Maximilian Unger (JR), Georg Zahradnik (AIT).

Verfügbarkeit der Publikation

kostenloser Download auf der BMVIT Seite: Forschungs- und Technologiebericht 2015 (pdf 5,2 MB)

kostenlose Print-Version erhältlich bei:

Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie,

Abteilung III/I2 – Forschungs- und Technologieförderung
E: i2@bmvit.gv.at

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Intellectual Property Agreement Guide – Vertragsmuster für den Technologietransfer

Der IPAG „Intellectual Property Agreement Guide“ stellt ein Online-Handbuch dar, das freiwillig und kostenfrei nutzbare Vertragsmuster umfasst, die bei F&E-Kooperationen zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen von wesentlicher Bedeutung sind.

Was ist der IPAG – „Intellectual Property Agreement Guide“?

IPAG -„Intellectual Property Agreement Guide“ ist ein „Online-Handbuch“ mit Vertragsmustern bzw. vertraglichen Musterklauseln in unterschiedlichen Varianten, die allen Interessierten kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

Diese Muster sollen als Beispiele dafür dienen, wie Verträge im Wissens- und Technologietransfer gestaltet sein können, und spiegeln die speziellen Anforderungen an die Vertragsgestaltung zwischen öffentlich finanzierten Forschungseinrichtungen und Wirtschaftspartnern wider. Anwenderinnen und Anwender erhalten mit diesen Vertragsmustern eine praxistaugliche Hilfestellung für die Forschungs- und Entwicklungszusammenarbeit zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen.

Was ist das Ziel von IPAG?

Ziel des Projekts ist es, die Zusammenarbeit und den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu stärken und zu fördern.

Der Austausch von Wissen und Technologien zwischen Universitäten und Unternehmen erfordert oft komplexe vertragliche Vereinbarungen. Um den Prozess des Technologietransfers effizient und rechtssicher gestalten zu können, haben Vertreterinnen und Vertreter der österreichischen Universitäten gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, öffentlichen Forschungseinrichtungen und Ministerien den „Intellectual Property Agreement Guide“ entwickelt.

Welche Vertragsmuster stehen zur Verfügung?

Konkret sind folgende Vertragstypen in IPAG abgebildet:

Download der Vertragsmuster auch unter http://www.ipag.at/

Wie sind die IPAG Vertragsmuster entstanden?

Die Vertragsmuster wurden in einem intensiven Abstimmungsprozess zwischen den Universitäten erarbeitet und von einem Beirat aus Unternehmen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen diskutiert.

Die Vertragsmuster bzw. Musterklauseln stehen in deutscher und englischer Sprache zur Verfügung und sind von Rechtsexpertinnen und Rechtsexperten mit Kommentaren versehen worden. Um den unterschiedlichen Anforderungen aus Wissenschaft und Wirtschaft gerecht zu werden, wurden die Vertragsmuster in drei Varianten erstellt, einer einfachen Variante „Standardmuster“, einer Variante „erweitertes Standardmuster“ sowie einer Variante, in der umfassend die Anregungen eines Expertinnen- und Expertenrats aus Wirtschaft und Forschung eingearbeitet wurden („Vorschläge Wirtschaftspartner“). Den Anwenderinnen und Anwendern ist es selbstverständlich freigestellt, die vorgeschlagenen Muster ganzheitlich oder nur teilweise zu übernehmen oder diese an ihre speziellen Anforderungen anzupassen.

Für wen ist das IPAG Online Handbuch gedacht?

Das komplette IPAG-Online-Handbuch mit allen Versionen der Vertragsmuster in Deutsch und Englisch sowie mit rechtlichen Kommentaren ist insbesondere für die regelmäßige bzw. erfahrene Nutzerin / den regelmäßigen bzw. erfahrenen Nutzer gedacht und steht unter dem Button „Expertenzugang Vertragsmuster“ zur Verfügung. Die „Standardmuster“-Vertragsversionen können alternativ auch zum raschen, einfachen Zugang direkt als Word-Dokument von der IPAG-Homepage downgeloadet werden (Button „Download Vertragsmuster“). Alle Zugänge zu den Vertragsmustern sind kostenfrei.

Ergänzt werden die Vertragsmuster durch einen „Best Practice Guide für Ausgründungen“, der einen Leitfaden für die erfolgreiche Ausgründung aus Universitäten und anderen öffentlichen Forschungseinrichtungen bieten soll. Der „Best Practice Guide für Ausgründungen“ wird voraussichtlich 2015 zur Verfügung stehen.

Wer hat das Projekt initiiert?

IPAG ein Projekt der österreichischen Universitätenkonferenz und wird von der nationalen Kontaktstelle für geistiges Eigentum (ncp.ip) im Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung, vom Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend, vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie sowie von der Austria Wirtschaftsservice unterstützt.

 

6.5.2015, Quelle: IPAG

Geschäftsbericht des österreichischen Patentamts 2014

Die Zahlen des Geschäftsberichtes 2014 des Österreichischen Patentamtes zeigen, dass heimische Unternehmen unvermindert und auf gleich bleibend hohem Niveau, sowohl auf die nationalen als auch auf die internationalen Möglichkeiten des gewerblichen Rechtsschutzes setzen, wenn es darum geht, ihr geistiges Eigentum absichern zu lassen.

Innovationen aus Österreich leisten weltweit ihren Beitrag für Gesellschaft und Wirtschaft und werden auch mit internationalen Preisen ausgezeichnet. Das Innsbrucker Unternehmen MED-EL, 2014 mit ihrem Multikanal-Implantat für Hörgeschädigte für den Europäischen Erfinderpreis 2014 nominiert, und das Vorarlberger Unternehmen Julius Blum, welches mit einem Dämpfungssystem für sanftes und leises Schließen von Klappen, Türen und Auszügen von Möbeln, 2013 den Europäischen Erfinderpreis gewann, sind nur zwei Beispiele für österreichischen Erfinder- und Unternehmergeist.

Nachhaltige Verwertung von Forschung und Entwicklung, sowohl auf dem heimischen als auch auf dem europäischen und dem Weltmarkt, ist ohne wirksamen Rechtsschutz kaum möglich. Eine Innovation, die zwar unschlagbares Knowhow und ingenieurwissenschaftliche Spitzenleistung bietet, aber aus der kein verwertbares Produkt wird, stiftet ebenso wenig Nutzen wie ein Produkt, welches mangels rechtlichem Innovationsschutz Opfer unlauterer Trittbrettfahrer wird. Die Kombination von technischen Innovationen, Marken und Designs samt dem rechtlichen Schutz dieses geistigen Eigentums führt zu wirtschaftlichem Erfolg, Wohlstand und Arbeitsplätzen. So ist Erfinderpreisträger Blum Dritter im österreichischen Erfindungsranking des Österreichischen Patentamtes und reger Patent- und Markenanmelder auf nationaler und internationaler Ebene.

Fast 2.000 österreichische Unternehmer/innen meldeten 2014 ihre Erfindungen zum europäischen Patent an. Auch bei den EU-Markenanmeldungen hält das Hoch an. Das Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt (HABM) in Alicante vermeldete wiederum fast 3.000 Markenanmelder/innen aus Österreich. Damit zählen österreichische Unternehmen wieder zu den Top-Usern.
Einen noch größeren Schutzradius gewähren die Möglichkeiten der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) in Genf. Um ihre Erfindungen international schützen zu lassen, wählten 1.387 österreichische Anmelder/innen diesen Weg – bei internationalen Marken waren es rund 1.000.

Ein nationales Patent oder eine nationale Marke dienen oft als Kick-off zum Agieren auf der internationalen Bühne. 2014 wurden beim Österreichischen Patentamt insgesamt 3.111 Erfindungen angemeldet. Von den 6.105 nationalen Markenanmeldungen stammen über 90 Prozent von Österreicher/innen.

Download Geschäftsbericht des österreichischen Patentamts

15.4.2015, Quelle: Newsletter des österreichischen Patentamts, Informationen unter: http://www.patentamt.at/

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