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Zukunftsfibel: Digitalisierung leicht verständlich

In Zusammenarbeit mit der Johannes Kepler Universität Linz erklären wir in der Zukunftsfibel „Digitalisierung – Na und?!“ was es mit Datafizierung, Digitisierung & Co wirklich auf sich hat. Wissenschaftler, Studienautoren, Wirtschaftsexperten und Politiker überschlagen sich regelrecht mit ständig neuen Daten und Prognosen, wie die Digitalisierung Wirtschaft und Gesellschaft – und damit das Alltagsleben – beeinflusst und transformiert. Viel Spaß beim Lesen!

Download: Zukunftsfiebel – Digitalisierung: Na und?

Förderungen 2019

Wegweiser durch die Förderlandschaft 2019 im Sonderheft der Dezemberausgabe des Industrie Magazins

Das Fördersystem in Österreich ist sehr umfangreich und attraktiv. Eine erfolgreiche Beantragung basiert auf der Innovationskraft des jeweiligen Förderprojektes sowie der sorgsam aufbereiteten Unterlagen und einer zeitgerechten Beantragung. Im Sonderheft der Dezemberausgabe des Industrie Magazins finden Sie den aktuellen Förderguide,  Facts & Figures, Dos and Don`ts sowie Interviews unter anderem mit der Geschäftsführerin der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG).

Lesen Sie mehr unter: Sonderheft Förderungen 2019

6.12.2018, Quelle: Industrie Magazin

INFORMATION UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DER AUSSCHREIBENDEN STELLE

Forschungsprämie: Rechtsunsicherheiten und empirische Wirksamkeit

Die als Gutschrift am Abgabenkonto ausgestaltete Forschungsprämie nach § 108c EStG ist in Österreich das dominierende Element der steuerlichen Forschungsförderung im Unternehmensbereich. Die grundsätzliche Abwicklung im Abgabenverfahren und die vergleichsweise wenigen Voraussetzungen (im Wesentlichen Tragung von Aufwendungen für F&E nach dem „Frascati“-Verständnis der OECD) würden dieses Instrument an sich dem Grunde nach leicht zugänglich machen.

Download: MMag. Dr. Peter Bräumann Artikel zur steuerlichen Forschungsprämie

3.12.2018, Quelle: SWK

INFORMATION UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DER AUSSCHREIBENDEN STELLE

12% Forschungsprämie ab Wirtschaftsjahr 2016, weitere Anhebung auf 14% vereinbart

12% Forschungsprämie ab Wirtschaftsjahr 2016, weitere Anhebung auf 14% vereinbart

Die Erhöhung der Forschungsprämie soll den Wirtschaftsstandort Österreich sichern und die Innovationskraft der Unternehmen weiter stärken

Für Aufwendungen in Forschung und experimentelle Entwicklung können österreichische Unternehmen die gesetzlich geregelte Forschungsprämie in Anspruch nehmen. Nach Erhöhung von zehn auf aktuell zwölf Prozent durch den Ministerrat, wurde im Regierungsprogramm Ende Jänner die neuerliche Erhöhung der Forschungsprämie auf 14 Prozent ab 2018 beschlossen, die jedem steuerpflichtigen Unternehmen in Österreich für innovative Projekte als finanzielle Unterstützung vom Staat zusteht.

Dr. Manuela Walser, Geschäftsführerin der ITS Förderberatung, meint bezüglich der Erhöhung: „Aus der im Regierungsprogramm festgehaltenen Erhöhung auf 14 Prozent ist erfreulicherweise zu schließen, dass das System der steuerlichen Forschungsprämie funktioniert, ihrem Sinn entsprechend eingesetzt wird und die Wirtschaftsleistung Österreichs weiter anziehen lässt.“ Was die Unternehmerin aus ihrer langjährigen Praxis weiß, scheint nun auch die Evaluierungsstudie zu bestätigen, denn die ITS Förderberatung berät über 80 Unternehmen bei der Beantragung von Förderungen.

Langfristiges Ziel ist einerseits die Sicherung von Arbeitsplätzen in der heimischen Wirtschaft und andererseits das Ansehen Österreichs als Innovation-Leader innerhalb der EU zu etablieren. Österreich hält aktuell bei einer F&E-Quote von 3,07 Prozent des BIP, Österreich liegt somit bei der Forschungsintensität an fünfter Stelle der OECD-Länder, ein weiterer Anstieg auf 3,76 Prozent wird bis 2020 angestrebt.

Walser ist überdies der Meinung: „Innovation und Forschung ermöglichen österreichischen Unternehmen erfolgreiches Wirtschaften und die Stärkung der Position am Markt. Die Anhebung auf zwölf bzw. die geplante Anhebung auf 14 Prozent ab dem Wirtschaftsjahr 2018 ist ein weiterer wichtiger Schritt für den Standort Österreich.“

Die Forschungsprämie ermöglicht österreichischen Unternehmen bei Anerkennung durch das Finanzamt eine steuerfreie Gutschrift auf ihrem Abgabenkonto in Höhe von 12 Prozent der prämienbegünstigten Forschungsaufwendungen (F&E). Beim Ausweis von Verlusten oder bei negativen Forschungsergebnissen steht dem Einreichenden die Unterstützung ebenfalls zu. Diese Maßnahme dient der nachhaltigen Sicherung sowie Steigerung der Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Österreich und als Motivator für das Vorantreiben zukunftsträchtiger Visionen, Technologien und Prozesse. Als besonders begrüßenswert erachtet Walser, dass seit 2012 in Österreich die Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) über die Förderwürdigkeit der F&E Projekte mit entsprechender Expertise entscheidet.

Die ITS Förderberatung ist ein Team aus erfahrenen Technikern, Steuerberatern, Juristen und Innovationsexperten. Seit 2008 unterstützt das Unternehmen zahlreiche nationale und internationale Unternehmen bei der Einreichung und Abwicklung von staatlichen Förderungen. Dadurch erfüllt die ITS eine essentielle Beratungsfunktion für die betrieblichen Forschungsabteilungen, um gemäß § 108c Einkommensteuergesetz (EStG) die Forschungsprämie beim Finanzamt geltend zu machen.

Rückfragen und Kontakt:
Anna Goeth
anna.goeth@its-foerderberatung.at
+43-1-581 10 95-226
http://www.its-foerderberatung.at/

Wien, 16.2.2017

ITS Publikation in aktueller Cash Ausgabe Februar 2016

In der aktuellen Ausgabe (Februar 2016) der Fachzeitschrift CASH ist unter „Leserservice“ ein Artikel der ITS Förderberatung GmbH zum Thema „12 % Forschungsprämie“ erschienen.

Frau Dr. Manuela Walser, Geschäftsführende Gesellschafterin der ITS Förderberatung GmbH hat einen Gastkommentar zum Thema Forschungsförderung geschrieben.

Kein innovativer Lebensmittelbetrieb sollte sich die Ausschüttung der steuerlichen Forschungsprämie entgehen lassen.
Es stellt sich natürlich die Frage, ob auch Sie innovativ sind. Entwickeln Sie neue Produkte? Müssen Verfahren/Prozesse speziell auf Ihre Produkte ausgerichtet sein oder kann überall der normale „Standard“ verwendet werden? Müssen nicht alle Unternehmen mit längerer Lebenserwartung  in gewisser Weise innovativ sein? Diese Frage ist eindeutig mit „JA“ zu beantworten, ohne Innovation kann kein Unternehmen lange Zeit überleben. Leider wird die Innovationskraft im eigenen Unternehmen zumeist unterschätzt. Wie hoch wäre die Forschungsprämie bei Ihnen, wenn die F&E-Quote bei 3-5% liegt? Um wieviel müsste Ihr Absatz steigen, um damit diese Summe durch das Tagesgeschäft erwirtschaften zu können?

Nach fast 20 Jahren im Vertrieb habe ich durch Zufall dieses „geniale Produkt“ kennengelernt. Es bringt unseren Kunden entweder ein bisschen oder auch manchmal sehr viel Geld, und dies steuerfrei. Konkret geht es um den §108c im Einkommenssteuergesetzt . Kennen Sie nicht? Na gut, kannte ich ursprünglich auch nicht, nennt sich auch die steuerliche Forschungsförderung oder Forschungsprämie. Denn im Gegensatz zu direkten Förderungen wird diese Förderung im Nachhinein, gemeinsam mit der Einreichung der jeweiligen Steuererklärung beantragt.

„Geniales Produkt“, weil alle Beteiligten davon profitieren. Unternehmen mit Innovationspotential bekommen ab dem Antragsjahr 2016 12% aller mit F&E im Zusammenhang stehenden Kosten in Form einer Gutschrift auf das Abgabenkonto gutgeschrieben. Der Gesetzgeber hat damit die Möglichkeit geschaffen, zielgerichtet innovative Projekte und Unternehmen zu fördern und festigt damit den Wirtschaftsstandort Österreich. Um dieses Fördermodell beneiden uns viele Länder. Die erfreulichen Auswirkungen für unseren Wirtschaftsstandort Österreich erkennt man schon anhand der Tatsache, dass die Forschungsprämie von ursprünglich 8%, auf 10%, und mit dem heurigen Antragsjahr sogar auf 12% angehoben wurde.

Warum verzichten Sie auf die steuerliche Forschungsförderung? Nützen Sie die Chance und kurbeln Sie einen positiven Kreislauf für ihr Unternehmen an. Beantragen Sie die Forschungsprämie und verwenden Sie die ausgeschütteten Mittel für weitere innovative Zukunftsprojekte. Ihr direkter Mitbewerb ist Ihnen da möglicherweise einige Schritte voraus.

Die ITS-Förderberatung GmbH ist auf die Beratung im Bereich Technologie- und Innovationsförderung spezialisiert, wenn Sie wollen, dann unterstützen wir Sie gerne dabei, die Ihnen gesetzlich zustehende Forschungsprämie „abzuholen“. Unsere Stärke ist die interdisziplinäre – technische, rechtliche und  steuerliche – Betreuung unserer Kunden während des gesamten Antragsprozesses. Unser Geschäftsmodell basiert auf einer erfolgsabhängigen Entlohnung. Dadurch ist sichergestellt, dass die Vermeidung von Leerläufen auch in unserem Interesse liegt.

„Abzuholen“ ist natürlich zu einfach gegriffen. Innovative Projekte sind eindeutig die Basis für einen gelungen Förderantrag. Nicht unterschätzen sollten Sie jedoch das benötigte Fachwissen, um einen optimierten und erfolgsversprechenden Antrag erstellen zu können. Die Anforderungen der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) und des Finanzamts steigen permanent. Ein logischer Schritt, schließlich sollen nur innovative und zukunftsorientierte Unternehmen in den Genuss der Fördergelder gelangen.

Tagtäglich erleben wir in unserer Arbeit, wieviel an Innovationskraft österreichische Unternehmen leisten können und das speziell auch der Lebensmittelbereich sehr innovativ sein kann. Beweisen Sie sich selbst, dass auch ihr Unternehmen zu den durchschnittlich 57% innovativer Unternehmen in Österreich (Statistik Austria) gehört.

25.2.2016, eigene Aussendung der ITS Förderberatung GmbH

ITS Publikation in aktueller Ausgabe e&i 12/15

In der aktuellen Ausgabe (Dezember 2015) der Fachzeitschrift e&i ist unter der Sektion „Praxis und Wissen“ ein Artikel der ITS Förderberatung GmbH zum Thema „Forschungsprämie – Hintergrund, Antragstellung und Erfahrungen“ erschienen.

Dipl. Ing. Dr. Josef Rammer, wissenschaftlicher Beirat der ITS Förderberatung GmbH hat den gesetzlichen und forschungsförderpolitischen Hintergrund, den Prozess der Antragstellung, sowie gesammelten Erfahrungen zur Forschungsprämie nach § 108c Einkommensteuergesetz in diesem Beitrag beschrieben. „Mit diesem Artikel möchte ich unsere sehr praxisnahen Erfahrungen zusammenfassen, um einerseits Neulingen bei der Beantragung der Forschungsprämie ein umfassendes Bild zur Komplexität des Förderinstruments zu vermitteln. Andererseits ist es uns wichtig, jenen Unternehmen, die die Forschungsprämie bereits beantragen, aufzuzeigen, wie der Prozess der Beantragung möglichst effizient abgewickelt werden kann.“

Über die Zeitschrift e&i

Die Bandbreite der Zeitschrift e&i geht von der Mikroelektronik, über die Informations- und Kommunikationstechnik, die Regelungstechnik und Automatisierung, den elektrischen Maschinenbau, die Energieumwandlung und -versorgung sowie die Energiewirtschaft bis hin zum Umweltschutz. Ebenso berichtet die e&i über bedeutende technologische Entwicklungen, richtungsweisende Projekte sowie relevante Fachmessen. Im Journalteil informiert die e&i ihre Leserinnen und Leser über Aktuelles aus der Branche, wie neue Technologien und Produkte, die elektrotechnische Normung, Personalia und Veranstaltungen. Ihre Funktion als Organ des OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik übt die e&i durch laufende Berichterstattung über den Verband, seine Bereiche, Gesellschaften und Mitglieder aus. Die e&i erscheint im Springer Verlag Wien.

Die Zeitschrift e&i wird von Meinungsbildnern und Multiplikatoren in Industrie und Wirtschaft sowie von der internationalen Scientific Community gelesen. Sie ist die einzige technisch-wissenschaftliche Zeitschrift im deutschsprachigen Raum, die Beiträge aus dem Gesamtgebiet der Elektrotechnik und Informationstechnik veröffentlicht.

Bestellung der aktuellen Zeitschrift e&i beim OVE Verband (Print Erscheinungsdatum 27.12.2015)

Über den OVE Verband

Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik vereint Unternehmen und Institutionen sowie Experten und Interessenten aus dem gesamten Bereich der Elektrotechnik. Er fördert das Ansehen der gesamten Branche, die Entwicklung des Berufsstandes ebenso wie den Fortschritt von Technik und Wissenschaft und befasst sich mit den aktuellen Herausforderungen der Elektrotechnik und Informationstechnik.

Weitere Informationen über den OVE Verlag

Haben Sie Interesse an dem Artikel zur Forschungsprämie? Schreiben Sie uns ein Email unter office@its-foerderberatung.at und erfahren Sie mehr.

27.12.2015, eigene Aussendung der ITS Förderberatung GmbH

Pressespiegel ITS Förderberatung: FH Studie der FHWien

Das Institut für Unternehmensführung der Fachhochschule Wien (FHWien) hat im Rahmen eines Praxisprojekts aus der Vertiefungsrichtung Controlling, Finanz- & Rechnungswesen die Ursachen für die Inanspruchnahme der Forschungsprämie von österreichischen Klein- und Mittelunternehmen KMU untersucht.

Wir freuen uns sehr, dass diese Studie auf gute Resonanz in den öffentlichen Medien gestoßen ist. Nachstehend die Links zu unserem Pressespiegel:

„KMU nützen die Forschungsprämie zu wenig“, Die Presse, 22.8.2015 (print)
Innovationen. Mühsal und Misserfolge beim Versuch, direkte Förderungen zu ergattern, schrecken den Mittelstand ab. So sehr, dass er sich eine sichere indirekte Förderung entgehen lässt. Die wird vom Staat sogar erhöht.
Konzerne und Großbetriebe kennen sich gut mit Forschungsförderungen aus. Ihre F & E-Abteilungen haben genügend personelle und budgetäre Ressourcen, um das nötige Know-how aufzustellen. Lesen Sie weiter

„Die „Forschungsprämie“: Wie wichtig ist sie für österreichische KMU?“, FHWien, 8.6.2015
Das Praxisprojekt „Ursachen für eine Beantragung der steuerlichen Forschungsförderung durch österreichische Klein- und Mittelunternehmen“ in der Vertiefungsrichtung „Controlling“ des Instituts für Unternehmensführung fand an der FHWien der WKW einen gelungenen Abschluss. Lesen Sie weiter

Österreichische KMU wissen nichts über Forschungsprämie“, Economy Austria, 1.6.2015
Eine aktuelle Studie der FH-Wien beleuchtet, dass kleine und mittlere Unternehmen die steuerliche Forschungsförderung nahezu nicht nutzen.
Im Zuge der geplanten Steuerreform wird der Prämiensatz für die steuerliche Forschungsförderung von 10 % auf 12 % angehoben. Da es bisher kaum Untersuchungen zu dieser Form der indirekten Förderung gab, hat das Unternehmen ITS Förderberatung GmbH bei der FH-Wien der Wiener Wirtschaftskammer eine Studie in Auftrag gegeben. (Artikel nicht mehr online abrufbar)

Fotos und Informationen zur Präsentation der Studie, finden Sie hier.

Österreichische Start-up Szene setzt auf Forschung, Technologie und Innovation (FTI)

Österreichische Förderinstitutionen wie aws führen internationales Ranking an – Über 87 % der heimischen JungunternehmerInnen bestehen durch FTI im Wettbewerb

Im Rahmen des Global Entrepreneurship Monitors wurde am 23. Juni 2015 der Bericht zur Lage des Unternehmertums in Österreich anlässlich einer aws Veranstaltung präsentiert. Erstmals wurde bei diesem weltweit größten Benchmark zur unternehmerischen Aktivität auch das Spezialthema Forschung, Technologie und Innovation (FTI) für Österreich untersucht.

„Die Studienergebnisse zeigen, dass FTI-Unternehmen insgesamt, besonders jedoch eigenständig forschende, technologieführende und innovative Nischenplayer höheres Beschäftigungswachstum erwarten und international aktiver sind. Sie sind sozusagen die Avantgarde der österreichischen Unternehmenslandschaft“, erläutert Thomas Schmalzer, Leiter der Studie und des GEM Österreich Teams vom Institut für Internationales Management der FH JOANNEUM. Die FH JOANNEUM mit ihrem Institut für Internationales Management ist als Partner des GEM seit 2005 für die Erhebung von Start-Ups und etablierten Unternehmen in Österreich verantwortlich. „Zusammengefasst sind mehr als 87 % der heimischen JungunternehmerInnen in FTI-basierten Unternehmen aktiv und gut ein Drittel ist erfolgreicher Nischenplayer mit neuen Produkten oder Dienstleistungen auf Märkten mit wenig oder gar keiner Konkurrenz“, ergänzt Schmalzer.

„Innovative Start-ups beleben den Wirtschaftsstandort und schaffen Arbeitsplätze. Um ihre Zahl weiter zu erhöhen, müssen wir die Rahmenbedingungen für akademische Spin-Offs weiter verbessern und den Unternehmergeist im Land stärken“, sagt Wissenschafts-, Forschungs-und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner. „Daher etablieren wir neue Wissenstransferzentren an den Universitäten und bauen die Verfügbarkeit von Risikokapital aus, zum Beispiel durch aws-Angebote wie den Gründerfonds und die Erleichterungen für Crowdfunding. Das unterstützt die Weiterentwicklung neuer Ideen und macht Österreich als Standort für junge Unternehmen noch attraktiver, was wiederum Arbeitsplätze schafft und sichert“, so Mitterlehner weiter.

Forschung und Entwicklung ist laut der aktuellen Studie nicht nur als Basis für die Geschäftstätigkeit von Unternehmensgründungen wesentlich (20,8 %), sondern Start-ups schaffen auch selbst Forschungsergebnisse (19,1 %). Zudem sind 8,8 % der JungunternehmerInnen in Spin-offs, also Unternehmen, welche direkt aus Forschungseinrichtungen oder Hochschulen heraus gegründet werden, tätig.

Österreich hat das Potenzial sich als eines der innovativsten Länder Europas zu behaupten, wenn wir es schaffen, dass eine neue Dynamik an unserem Wirtschaftsstandort entsteht. Deshalb investiert das bmvit jährlich 70 Millionen Euro in innovative Gründungen: Damit fördern wir nicht nur Forschung und Entwicklung bei den Start-ups, sondern auch die Umsetzung ihrer Innovationen am Markt. Mir ist aber auch die Verbindung zwischen unseren etablierten Unternehmen und jungen Start-ups wichtig. Einer unserer Schwerpunkte für 2015 ist daher, den innovativen Start-ups dabei zu helfen, sich mit der klassischen Industrie zu vernetzen – davon profitieren beide Seiten und das bringt unserem Standort die Dynamik die er braucht“, sagt Alois Stöger, Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technologie.

„Ambitionierte GründerInnen ebenso wie etablierte UnternehmerInnen brauchen wachstumsfreundliche Rahmenbedingungen. Dazu gehört ein leistungskompatibles Steuersystem ebenso wie ein reibungsloser Kapitalzugang – beides Elemente, denen ich mich als Finanzminister verpflichtet fühle“, erklärt Hans Jörg Schelling, Bundesminister für Finanzen.

Lesen Sie weiter auf der Webseite  der APA

Weitere Informationen

Der GEM Austria Report 2014 zum download

Weitere Details zu GEM sowie vorangegangene Berichte unter:
www.gemaustria.at
www.gemconsortium.org

Rückfragen & Kontakt
Austria Wirtschaftsservice
Mag. Matthias Bischof
+43 1 501 75 – 375
m.bischof@awsg.at
www.awsg.at

24.6.2015, Quelle: APA

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Publikation: Forschungs- und Technologiebericht 2015, Österreich

Der Österreichische Forschungs- und Technologiebericht 2015 ist gemäß § 8 (2) Forschungsorganisationsgesetz (FOG) ein Regierungsbericht, der sich den aktuellen nationalen und internationalen forschungs- und technologiepolitischen Herausforderungen durch Analysen aktueller Entwicklungen und Trends stellt. Vor dem Hintergrund des immer noch schwierigen wirtschaftlichen Umfelds wollen wir uns der Entwicklung der Ausgaben für Forschung und experimentelle Entwicklung (F&E) sowie den globalen Trends in der Forschungsfinanzierung verstärkt zuwenden; darüber hinaus werden spezifische Schwerpunktthemen präsentiert.

2015 werden die F&E-Ausgaben Österreichs gemäß der von Statistik Austria erstellten Globalschätzung erstmals über  10 Milliarden Euro (10,1 Milliarden Euro) liegen, was einer Forschungsquote von 3,01 % des BIP entspricht. Gegenüber dem Jahr 2014 bedeutet dies eine nominelle Zunahme von rund 271 Milliarden Euro beziehungsweise + 2,8 %. Mit einem erwarteten Plus von 3,9 % verzeichnet der Unternehmenssektor die höchste Wachstumsrate; mit rd. 4,76 Milliarden Euro beträgt sein Anteil 47,2 % an der gesamten F&E-Finanzierung. Der Anteil der Auslandsinvestitionen beträgt mit 1,53 Milliarden Euro rund 15 %, womit ein Gesamtfinanzierungsanteil des privaten Sektors von rund 62 % erreicht wird. Das bedeutet eine weitere Annäherung an das, durch die Europäische Union vorgegebene und in der österreichischen FTI-Strategie verankerte Ziel einer Verteilung der Forschungsfinanzierung auf zwei Drittel privat und ein Drittel öffentlich. Der Bund finanziert 2015 mit geschätzten 3,21 Milliarden Euro rund 32 % der gesamten F&E-Ausgaben, gegenüber dem Vorjahr um 44,7 Millionen Euro beziehungsweise + 1,4 % mehr. In den letzten sechs Jahren, seit Beginn der Krise, hat die öffentliche Hand ihre F&E-Finanzierung stark ausgeweitet, diese liegt nominell 2015 um rund 42 % höher als im Rezessionsjahr 2009. Im internationalen Vergleich liegt Österreich 2013 mit einer F&E-Quote von 2,95 % des BIP erfreulicherweise deutlich über dem EU-Durchschnitt von 2,01 % und weist nunmehr vor Deutschland, aber hinter Finnland, Schweden und Dänemark die vierthöchste Forschungsquote auf.

Lesen Sie weiter auf der Webseite des Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT).

16.6.2015, Quelle: BMVIT

AutorInnenteam des FTI Berichts

Wolfgang Polt & Jürgen Streicher (Koordination, JR), Eva Buchinger (AIT), Bernhard Dachs (AIT), Michael Dinges (AIT), Martin Falk (WIFO), Klaus Friesenbichler (WIFO), Silvia Hafellner (JR), Barbara Heller-Schuh (AIT), Florian Holzinger (JR), Jürgen Janger (WIFO), Daniela Kletzan-Slamanig (WIFO), Angela Köppl (WIFO), Agnes Kügler (WIFO), Karl-Heinz Leitner (AIT), Andreas Niederl (JR), Christian Rammer (ZEW), Sybille Reidl (JR), Wolfram Rhomberg (AIT), Helene Schiffbänker (JR), Paula Schliessler (ZEW), Fabian Unterlass (WIFO), Daniel Wagner-Schuster (JR), Maximilian Unger (JR), Georg Zahradnik (AIT).

Verfügbarkeit der Publikation

kostenloser Download auf der BMVIT Seite: Forschungs- und Technologiebericht 2015 (pdf 5,2 MB)

kostenlose Print-Version erhältlich bei:

Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie,

Abteilung III/I2 – Forschungs- und Technologieförderung
E: i2@bmvit.gv.at

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Intellectual Property Agreement Guide – Vertragsmuster für den Technologietransfer

Der IPAG „Intellectual Property Agreement Guide“ stellt ein Online-Handbuch dar, das freiwillig und kostenfrei nutzbare Vertragsmuster umfasst, die bei F&E-Kooperationen zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen von wesentlicher Bedeutung sind.

Was ist der IPAG – „Intellectual Property Agreement Guide“?

IPAG -„Intellectual Property Agreement Guide“ ist ein „Online-Handbuch“ mit Vertragsmustern bzw. vertraglichen Musterklauseln in unterschiedlichen Varianten, die allen Interessierten kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

Diese Muster sollen als Beispiele dafür dienen, wie Verträge im Wissens- und Technologietransfer gestaltet sein können, und spiegeln die speziellen Anforderungen an die Vertragsgestaltung zwischen öffentlich finanzierten Forschungseinrichtungen und Wirtschaftspartnern wider. Anwenderinnen und Anwender erhalten mit diesen Vertragsmustern eine praxistaugliche Hilfestellung für die Forschungs- und Entwicklungszusammenarbeit zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen.

Was ist das Ziel von IPAG?

Ziel des Projekts ist es, die Zusammenarbeit und den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu stärken und zu fördern.

Der Austausch von Wissen und Technologien zwischen Universitäten und Unternehmen erfordert oft komplexe vertragliche Vereinbarungen. Um den Prozess des Technologietransfers effizient und rechtssicher gestalten zu können, haben Vertreterinnen und Vertreter der österreichischen Universitäten gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, öffentlichen Forschungseinrichtungen und Ministerien den „Intellectual Property Agreement Guide“ entwickelt.

Welche Vertragsmuster stehen zur Verfügung?

Konkret sind folgende Vertragstypen in IPAG abgebildet:

Download der Vertragsmuster auch unter http://www.ipag.at/

Wie sind die IPAG Vertragsmuster entstanden?

Die Vertragsmuster wurden in einem intensiven Abstimmungsprozess zwischen den Universitäten erarbeitet und von einem Beirat aus Unternehmen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen diskutiert.

Die Vertragsmuster bzw. Musterklauseln stehen in deutscher und englischer Sprache zur Verfügung und sind von Rechtsexpertinnen und Rechtsexperten mit Kommentaren versehen worden. Um den unterschiedlichen Anforderungen aus Wissenschaft und Wirtschaft gerecht zu werden, wurden die Vertragsmuster in drei Varianten erstellt, einer einfachen Variante „Standardmuster“, einer Variante „erweitertes Standardmuster“ sowie einer Variante, in der umfassend die Anregungen eines Expertinnen- und Expertenrats aus Wirtschaft und Forschung eingearbeitet wurden („Vorschläge Wirtschaftspartner“). Den Anwenderinnen und Anwendern ist es selbstverständlich freigestellt, die vorgeschlagenen Muster ganzheitlich oder nur teilweise zu übernehmen oder diese an ihre speziellen Anforderungen anzupassen.

Für wen ist das IPAG Online Handbuch gedacht?

Das komplette IPAG-Online-Handbuch mit allen Versionen der Vertragsmuster in Deutsch und Englisch sowie mit rechtlichen Kommentaren ist insbesondere für die regelmäßige bzw. erfahrene Nutzerin / den regelmäßigen bzw. erfahrenen Nutzer gedacht und steht unter dem Button „Expertenzugang Vertragsmuster“ zur Verfügung. Die „Standardmuster“-Vertragsversionen können alternativ auch zum raschen, einfachen Zugang direkt als Word-Dokument von der IPAG-Homepage downgeloadet werden (Button „Download Vertragsmuster“). Alle Zugänge zu den Vertragsmustern sind kostenfrei.

Ergänzt werden die Vertragsmuster durch einen „Best Practice Guide für Ausgründungen“, der einen Leitfaden für die erfolgreiche Ausgründung aus Universitäten und anderen öffentlichen Forschungseinrichtungen bieten soll. Der „Best Practice Guide für Ausgründungen“ wird voraussichtlich 2015 zur Verfügung stehen.

Wer hat das Projekt initiiert?

IPAG ein Projekt der österreichischen Universitätenkonferenz und wird von der nationalen Kontaktstelle für geistiges Eigentum (ncp.ip) im Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung, vom Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend, vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie sowie von der Austria Wirtschaftsservice unterstützt.

 

6.5.2015, Quelle: IPAG

Geschäftsbericht des österreichischen Patentamts 2014

Die Zahlen des Geschäftsberichtes 2014 des Österreichischen Patentamtes zeigen, dass heimische Unternehmen unvermindert und auf gleich bleibend hohem Niveau, sowohl auf die nationalen als auch auf die internationalen Möglichkeiten des gewerblichen Rechtsschutzes setzen, wenn es darum geht, ihr geistiges Eigentum absichern zu lassen.

Innovationen aus Österreich leisten weltweit ihren Beitrag für Gesellschaft und Wirtschaft und werden auch mit internationalen Preisen ausgezeichnet. Das Innsbrucker Unternehmen MED-EL, 2014 mit ihrem Multikanal-Implantat für Hörgeschädigte für den Europäischen Erfinderpreis 2014 nominiert, und das Vorarlberger Unternehmen Julius Blum, welches mit einem Dämpfungssystem für sanftes und leises Schließen von Klappen, Türen und Auszügen von Möbeln, 2013 den Europäischen Erfinderpreis gewann, sind nur zwei Beispiele für österreichischen Erfinder- und Unternehmergeist.

Nachhaltige Verwertung von Forschung und Entwicklung, sowohl auf dem heimischen als auch auf dem europäischen und dem Weltmarkt, ist ohne wirksamen Rechtsschutz kaum möglich. Eine Innovation, die zwar unschlagbares Knowhow und ingenieurwissenschaftliche Spitzenleistung bietet, aber aus der kein verwertbares Produkt wird, stiftet ebenso wenig Nutzen wie ein Produkt, welches mangels rechtlichem Innovationsschutz Opfer unlauterer Trittbrettfahrer wird. Die Kombination von technischen Innovationen, Marken und Designs samt dem rechtlichen Schutz dieses geistigen Eigentums führt zu wirtschaftlichem Erfolg, Wohlstand und Arbeitsplätzen. So ist Erfinderpreisträger Blum Dritter im österreichischen Erfindungsranking des Österreichischen Patentamtes und reger Patent- und Markenanmelder auf nationaler und internationaler Ebene.

Fast 2.000 österreichische Unternehmer/innen meldeten 2014 ihre Erfindungen zum europäischen Patent an. Auch bei den EU-Markenanmeldungen hält das Hoch an. Das Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt (HABM) in Alicante vermeldete wiederum fast 3.000 Markenanmelder/innen aus Österreich. Damit zählen österreichische Unternehmen wieder zu den Top-Usern.
Einen noch größeren Schutzradius gewähren die Möglichkeiten der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) in Genf. Um ihre Erfindungen international schützen zu lassen, wählten 1.387 österreichische Anmelder/innen diesen Weg – bei internationalen Marken waren es rund 1.000.

Ein nationales Patent oder eine nationale Marke dienen oft als Kick-off zum Agieren auf der internationalen Bühne. 2014 wurden beim Österreichischen Patentamt insgesamt 3.111 Erfindungen angemeldet. Von den 6.105 nationalen Markenanmeldungen stammen über 90 Prozent von Österreicher/innen.

Download Geschäftsbericht des österreichischen Patentamts

15.4.2015, Quelle: Newsletter des österreichischen Patentamts, Informationen unter: http://www.patentamt.at/

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