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Förderungen 2019

Wegweiser durch die Förderlandschaft 2019 im Sonderheft der Dezemberausgabe des Industrie Magazins

Das Fördersystem in Österreich ist sehr umfangreich und attraktiv. Eine erfolgreiche Beantragung basiert auf der Innovationskraft des jeweiligen Förderprojektes sowie der sorgsam aufbereiteten Unterlagen und einer zeitgerechten Beantragung. Im Sonderheft der Dezemberausgabe des Industrie Magazins finden Sie den aktuellen Förderguide,  Facts & Figures, Dos and Don`ts sowie Interviews unter anderem mit der Geschäftsführerin der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG).

Lesen Sie mehr unter: Sonderheft Förderungen 2019

6.12.2018, Quelle: Industrie Magazin

INFORMATION UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DER AUSSCHREIBENDEN STELLE

Ministerin Schramböck: Wir stärken gezielt die digitale Kompetenz von Mitarbeitern in Betrieben

Ausschreibung für „Digital Pro Bootcamps“ startet – FFG wickelt neues Programm mit 1,4 Millionen Euro ab

„Digitale Transformation ist mehr als Technik, es ist ein Wandel der Arbeitsweise und der Qualifikation. Viele Betriebe sind mit dem Fachkräftemangel konfrontiert und stehen zudem vor der Herausforderung, dass die Anforderungen an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Zuge der Digitalisierung deutlich zunehmen. Mit den neuen Digitalen Bootcamps wollen wir IT-Kompetenzen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Betrieben gezielt fördern, um bestehendes Know-How weiter zu stärken“, so Margarete Schramböck, Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort. In den Digitalen Bootcamps schließen sich Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft zusammen, um inhaltlich maßgeschneiderte und zeitlich intensive Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen in Schwerpunktbereichen wie Artificial Intelligence, Big Data, Data Engineering oder Blockchain anzubieten. Für die erste Ausschreibung, die mit heute beginnt, stehen insgesamt 1,4 Millionen Euro zur Verfügung. Interessierte Konsortien können ihren Antrag bis 29. März 2019 einreichen. Das neue Programm „Digital Pro Bootcamps“ des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) wird von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) abgewickelt.

„Die FFG ist ein starker Digitalisierungspartner und wir entwickeln unser Angebot laufend weiter, um den Anforderungen und Bedürfnissen von Betrieben bestmöglich gerecht zu werden“, so die beiden FFG-Geschäftsführer Henrietta Egerth und Klaus Pseiner. „An den Universitäten und Fachhochschulen ist viel Know-How vorhanden, das in den Digitalen Bootcamps gemeinsam mit Betrieben zur Aus- und Weiterbildung von jeweils bis zu 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern genutzt werden soll. Sowohl die Mitarbeiter und Betriebe als auch die Hochschulen profitieren von dem für die unterschiedlichen Branchen jeweils maßgeschneiderten Angebot. Es ist auch ein gegenseitiges Lernen und eine rasche Unterstützung für Unternehmen im digitalen Wandel“, so Egerth und Pseiner. „Auf dem Weg Richtung Digitalisierungsspitze müssen wir insbesondere auch die IT-Kompetenzen der Fachkräfte und in der Wirtschaft forcieren.“

Die „Digital Pro Bootcamps“ werden jeweils mit bis zu max. 500.000 Euro gefördert. Einreichende Konsortien müssen aus mindestens fünf voneinander unabhängigen Partnern bestehen, davon mindestens drei KMU und eine Universität bzw. Fachhochschule. Wissenschaftliche Partner werden dabei mit bis zu 100 Prozent gefördert, Unternehmen und ausländische Partner mit 50 bis max. 70 Prozent. Die Laufzeit beträgt mindestens zwölf bis maximal 18 Monate, davon sind neun Trainingswochen in einem Bootcamp vorgesehen.

Alle Informationen zur Ausschreibung:
https://www.ffg.at/ausschreibungen/digital-pro-bootcamps-1-ausschreibung

Rückfragen & Kontakt:
Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort
Felix Lamezan-Salins, B.A.
Pressesprecher der Bundesministerin Margarete Schramböck
+43 664 88 69 23 07 / +43 1 711 00-805128
felix.lamezan-salins@bmdw.gv.at

FFG – Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft
Tel. Büro: +43 5 7755-6012
Mail: presse@ffg.at
Internet: www.ffg.at

Presseabteilung BMDW
+43 (0) 1 711 00-805130
presseabteilung@bmdw.gv.at
www.bmdw.gv.at

16.11.11.2018, Quelle: APA

INFORMATION UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DER AUSSCHREIBENDEN STELLE

 

Holen Sie sich Ihre Forschungsförderung ab!

Sowohl der Lebensmittelhandel als auch die Produzenten von Lebensmittel hätten jede Menge Anspruch auf hohe Forschungsförderungen – lassen das Geld jedoch liegen.

Der Anteil an Forschung und Entwicklung wird immer höher und ist entscheidend für das Überleben von Unternehmen. Dies betrifft auch in besonderem Ausmaß die Lebensmittelindustrie. Da die Gesellschaft immer älter wird und das Gesundheitsbewusstsein steigt, gewinnt die Qualität
von Lebensmitteln zusehends an Bedeutung. Zudem verlangen Umweltschutz und Abfallbeseitigung nach innovativen Lösungen. Mit diesen Herausforderungen zählt der Ernährungsbereich zu den wichtigsten Zukunftsfeldern in Europa und die Bereitschaft diesen entsprechend zu fördern, ist
sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene vorhanden. Trotzdem sind viele österreichische Lebensmittelproduzenten noch nicht ausreichend in der Lage die vorhandenen Möglichkeiten für sich in Anspruch zu nehmen. Dies betrifft vor allem Klein- und Mittelbetriebe.

Innovatives Österreich
Der Grund: Viele Unternehmen schrecken vor dem Aufwand und dem Risiko einer Förderung zu beantragen zurück. Ablehnungen wirken demotivierend auf die Mitarbeiter und aufgrund der intern angefallenen Kosten, stimmt die Kosten-Nutzen Relation schlicht und ergreifend nicht. Einerseits
fehlt den zuständigen Technikern oftmals sowohl die formale als auch die inhaltliche Erfahrung bei der Beantragung von Förderungen, andererseits mangelt es an den vorhandenen zeitlichen Ressourcen. Hierbei stellt vor allem auch die technische Projektleitung einen scheinbar unüberwindbaren
Bottleneck dar. Denn diese Schlüsselfiguren müssen Entwicklungsprojekte vorantreiben um den Markterfolg zu ermöglichen, gleichzeitig sind sie aber auch die einzigen Mitarbeiter, welche einen qualitativ entsprechenden Förderantrag verfassen können. Durch professionelle Unterstützung
kann das Risiko des Scheiterns deutlich reduziert und der Ressourcen-Engpass bei den Mitarbeitern verkleinert werden, weiß Dr. Manuela Walser, Geschäftsführerin der ITS-Förderberatung GmbH, aus ihrer täglichen Arbeit mit Industriebetrieben.

Die Lebensmittelindustrie steht bei der Antragstellung zudem vor der besonderen Herausforderung, dass die Herstellung eines neuen Produktes nicht per se förderwürdig ist. Für eine erfolgreiche Antragstellung ist es unerlässlich, dass
lebensmitteltechnisch argumentiert werden kann, dass es sich um etwas Neues und technisch Unsicheres handelt, das man eigenbetrieblich entwickelt hat. Dabei darf die Überwindung der technischen Unsicherheit für einen Fachmann nicht offensichtlich sein.

Aus Unternehmenssicht ist die steuerliche Forschungsförderung, die sogenannte Forschungsprämie, mit Sicherheit die effizienteste Möglichkeit Entwicklungsprojekte gefördert zu bekommen. Die steuerliche Forschungsförderung wurde mit 1.1.2018 von 12 auf 14 Prozent erhöht.

Nähere Infos: www.its-foerderberatung.at

5.11.2018, Quelle: Cash

 

Innovationen werden gefördert

Während andere Branchen – und hier wiederum vorwiegend die großen Konzerne – regelmäßig aus dem Forschungsprämientopf schöpfen, läuft die Lebensmittelbranche seit Jahren daran vorbei. Dabei wäre es so einfach, sich satte 14 Prozent der Investitionskosten für neue Produkte,
neue Anlagen oder neue Technologien zurückzuholen – noch dazu steuerfrei. Dr. Manuela Walser, Geschäftsführende Gesellschafterin der ITS Förderberatung im Gespräche mit CASH: „Es geht um den § 108c im Einkommenssteuergesetz und nennt sich die steuerliche Forschungsförderung
oder Forschungsprämie.

Im Gegensatz zu direkten Förderungen wird diese im Nachhinein gemeinsam mit der Einreichung der jeweiligen Steuererklärung beantragt.“ Somit hat der Gesetzgeber eine Möglichkeit geschaffen, zielgerichtet, innovative Projekte und Unternehmen zu fördern und festigt damit
den Wirtschaftsstandort Österreich.

Das offensichtliche Problem dabei: Viele Lebensmittelproduzenten wissen davon nichts und verzichten so alljährlich auf viel Geld. Walsers Botschaft ist klar und deutlich: „Nutzen Sie diese Chance und kurbeln Sie einen positiven Kreislauf für Ihr Unternehmen
an. Beantragen Sie die Forschungsprämie und verwenden Sie die ausgeschütteten Mittel für weitere innovative Zukunftsprojekte. Wir von der ITS Förderberatung stehen Ihnen dabei gerne unterstützend zur Seite.“ Österreichische Unternehmen   und hier wiederum
gerade auch die Lebensmittel-Produzenten – gelten als die innovativsten Europas. Viele Innovationsschritte werden jedoch aus Kostengründen nicht oder nur in einer Minimalversion durchgeführt. könnte dieser Umstand locker abgewendet
werden.

5.11.2018, Quelle: Cash

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Special Innovationspool am 16.5.2018 – Der Weg zu Open Innovation und passende Fördermöglichkeiten

Am 16. Mai 2018 luden die ITS Förderberatung und die Plattform für Innovationsmanagement (PFI) zum Austausch über Wege zu Open Innovation und passende Fördermöglichkeiten.

Interessierte kamen im traditionellen Bellaria Kino vis à vis des Wiener Volkstheaters zusammen, um sich zu informieren. Einblicke gaben in Ihren Vorträgen Experten von innovation service network, Austria Wirtschaftsservice (AWS) sowie der ITS Förderberatung.

Das Programm:
Open Innovation – Hintergründe, Anwendungsfelder und Beispiele aus der Praxis – Dr. Reinhard Willfort, innovation service network
Motivation und fairer Austausch in offenen Innovationsprozessen – Peter Pawlek, Austria Wirtschaftsservice
Fördermöglichkeiten der FFG im Bereich Open Innovation – Martin Walser, ITS Förderberatung / ITS Innovation Support

Nach den Fachvorträgen fanden rege Diskussionen zu diesen spannenden Vorträgen statt. Bei kulinarischen Wiener Schmankerl und angeregten Gesprächen ließen wir diesen erfolgreichen Tag gemütlich ausklingen.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern für ihr Interesse an der Veranstaltung „Special Innovationspool: Der Weg zu Open Innovation und passende Fördermöglichkeiten“ im traditionsreichen Bellaria Kino am 16. Mai 2018. Großer Dank gilt dabei vor allem Herrn Pawlek und Herrn Willfort, die ihr Expertenwissen zum Thema Open Innovation mit uns geteilt haben. Vielen Dank auch an unseren Kooperationspartner PFI – Plattform für Innovationsmanagement für die tolle Zusammenarbeit.

Impressionen zur Veranstaltung (c) weinfranz / PFI:

Förderungen 2018

Wegweiser durch die Förderlandschaft 2018 im Sonderheft der Dezemberausgabe des Industrie Magazins

Das Fördersystem in Österreich ist sehr umfangreich und attraktiv. Eine erfolgreiche Beantragung basiert auf der Innovationskraft des jeweiligen Förderprojektes sowie der sorgsam aufbereiteten Unterlagen und einer zeitgerechten Beantragung. Im Sonderheft der Dezemberausgabe des Industrie Magazins finden Sie den aktuellen Förderguide,  Facts & Figures, Dos and Don`ts sowie Interviews unter anderem mit den Geschäftsführern der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG).

Lesen Sie mehr unter: Sonderheft Förderungen 2018

13.12.2017, Quelle: Industrie Magazin

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Vortrag an den Ministerrat vom 25.10.2016 – Stärkung der F&E Investitionstätigkeit

Stärkung der F&E Investitionstätigkeit

Im Jahr 2015 wurde mit einer Forschungsprämie in Höhe von rund 500 Mio. Euro ein Investitionsanreiz für ein Forschungsinvestitionsvolumen von rund 5 Mrd. Euro im Bereich
Wissenschaft und Forschung erfolgreich gehebelt. Um den Wirtschafts- und Forschungsstandort Österreich einerseits zu sichern und andererseits weiter auszubauen soll die Forschungsprämie bei einer positiven Evaluierung ab dem Jahr 2018 erhöht werden. Damit sollen die Ausgaben für Wissenschaft und Forschung seitens der Unternehmen stimuliert werden um weitere
hochqualifizierte Arbeitsplätze in Österreich zu schaffen.

Detailliertere Informationen finden Sie hier: https://www.bka.gv.at/DocView.axd?CobId=64119

31.10.2016, Quelle: BKA

INFORMATION UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DER AUSSCHREIBENDEN STELLE.

Forschungsförderungen in Österreich

Neben innovativer Unternehmerschaft und exzellenter Wissenschaft ist auch die aktive öffentliche Hand bzw. die österreichische Forschungsgemeinschaft ein wichtiger Erfolgsfaktor für das österreichische Innovationssystem.

Sie stützt sich dabei auf ein aus­differenziertes Förderungsinstrumentarium, das eine Forschungsprämie, steuerliche Begünstigungen und über drei Institutionen umgesetzte Direktförderungen umfasst:
Wer forscht zahlt weniger, das gilt für alle Unternehmen in Österreich. Für Forschungsaufwendun­gen, auch Auftragsforschung, können Unternehmer eine Forschungsprämie in Höhe von 12 Prozent in Anspruch nehmen. Diese wird bar ausgezahlt.
◾Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) fördert F&E in Unterneh­men über die gesamte Innovationskette.
Fördervolumen 2014: 460 Mio. €
◾Der Wissenschaftsfonds FWF ist Österreichs zentrale Einrichtung zur Förderung der Grund­lagen­forschung.
Bewilligtes Förderungsvolumen 2014: 211 Mio. €.
◾Die Austria Wirtschaftsservíce GmbH (AWS) ist die Förderbank für unternehmensbezo­gene Wirtschafts­förderung.
Förderungsleistung 2014: 740 Mio. €.
◾Das Förderprogramm COMET (Competence Centers for Excellent Technologies) bringt Unter­nehmen und wissenschaftliche Einrichtungen in einem gemeinsam definierten For­schungsprogramm auf ho­hem Niveau zusammen. Bis jetzt wurden 49 Zentren auf drei unterschiedlichen Niveaus ein­gerichtet. Für die Laufzeit 2006 bis 2019 sind dafür 1,5 Mrd. € an Förderungen vorge­sehen.
◾Die Christian Doppler Forschungsgesellschaft sind geförderte und an österreichischen Universitäten eingerichtete For­schungs­ein­heiten mit fixen Laufzeiten, in denen Wissenschafter mit Unternehmenspart­nern an der Lösung von deren Forschungsfragen arbeiten. Derzeit (Stand 2016) sind 73 solche Labors aktiv.

Ebenfalls erwähnenswert ist der Wittgenstein-Preis, der mit einem Preisgeld von bis zu 1,5 Millionen Euro der höchstdotierte Preis der Republik Österreich im Bereich der Wissenschaften ist.

Detailliertere Informationen zu möglichen Forschungsförderungen in Österreich finden Sie hier: Forschung und Entwicklung in Österreich (PDF, 897 kB)

13.09.2016, Quelle: ABA – Invest in Austria

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1 Mio Förderung von netidee für offene Internet-Innovationen

Jetzt bis 13. Juli 2016 einreichen: Erneut eine Million Euro für offene Internet-Innovationen im Fördertopf

Die Internet Foundation Austria vergibt eine Million Euro zur Umsetzung innovativer Projektideen und Abschlussarbeiten, die das Internet in Österreich weiterbringen. Es winken bis zu 50.000 Euro Förderung pro Projekt. Einreichungen zum Thema „Internet of Things“ können zusätzlich zur Projektförderung 3.000 Euro Sonderpreis bekommen.

Einreichschluss ist der 13. Juli 2016

Gesucht sind Initiativen, die das Potenzial haben, die Nutzung des Internets qualitativ und quantitativ zu verbessern – egal in welchem Bereich.

So funktioniert’s:

1.) Entspricht Ihr Projekt den Förderrichtlinien? Finden Sie es hier heraus

2.) Legen Sie einen netidee Account an External Link und füllen Sie den Projektantrag aus

3.) Den Antrag bis 13. Juli 2016 online einreichen.

Alle Infos zur Projektförderung finden Sie hier.
16. Juni 2016, Quelle: netidee

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E-Mobilität wird 2016 und 2017 fortgesetzt

Niederösterreich hat seit 2014 nicht nur eine ambitionierte Elektromobilitäts-Strategie auf den Weg gebracht, sondern damit verbunden auch ein attraktives, völlig neuartiges Förderprogramm. Das Förderangebot wird nun für zwei Jahre verlängert. Wirtschafts-Landesrätin Dr. Petra Bohuslav und Umwelt-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf sind sich einig: „Mit der Verlängerung dieser Förderung ist sichergestellt, dass die Elektromobilität in Niederösterreich optimale Voraussetzungen hat, um mittelfristig den Verbrennungsmotor abzulösen und so einen unverzichtbaren Beitrag sowohl zur Reduktion des Energieverbrauchs als auch zur Kohlendioxid-Reduktion zu leisten.“

Mit dem „Förderprogramm inklusive Begeisterungspaket“ des Landes Niederösterreich wurde ein Meilenstein im Bereich der Elektromobilitätsförderung gesetzt. Denn zusätzlich zur finanziellen Ankaufsförderung sollten die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher mit außergewöhnlichen Zusatzangeboten – vom e-mobil Fahrtechnik-Training über das Thema Langstreckenmobilität bis hin zur Verknüpfung von e-Fahrzeugen mit öffentlichen Verkehrsmitteln – für die neue Mobilitätsform gewonnen werden. Dieses Konzept ist voll aufgegangen. Landesrätin Dr. Bohuslav dazu: „Das Interesse war enorm – sowohl bei Privatpersonen als auch bei Unternehmen. So haben wir in der aktuellen Förderperiode bis dato den Kauf von 520 Elektroautos unterstützt.“

Allerdings entwickelt sich das Themenfeld Elektromobilität rasant. Dementsprechend hat sich auch das Nutzerverhalten seit dem Start der Elektromobilitätsförderung in Niederösterreich verändert. Die Anforderungen an die Rahmenbedingungen sind kontinuierlich gestiegen. Diese Veränderungen spiegeln sich auch in den neuen Förderangeboten wider.

Seit 1. Jänner 2016 gibt es zusätzlich zu den attraktiven Förderungen bei Ankauf von Elektrofahrzeugen auch einen Kostenzuschuss für die Anschaffung, Installation und Inbetriebnahme von Ladestationen für Zuhause, einen Kostenzuschuss für die Anschaffung und Installation stationärer Stromspeicher sowie Energiemanagementsysteme, einen Kostenzuschuss für zwei Jahrestickets für öffentliche Verkehrsmittel sowie einen Kostenzuschuss für die ÖBB Vorteilscard.

Neu ist auch, dass ab 2016 bis zu zehn Fahrzeuge für Unternehmen, Gemeinden und Vereine gefördert werden. Zusätzlich wird diese Gruppe mit einem Kostenzuschuss für die Anschaffung von e-Car-Sharing Equipment unterstützt.

„Wir haben dieses Jahr ein Etappenziel erreicht: 100 Prozent des Strombedarfs wird in Niederösterreich aus erneuerbarer Energie hergestellt, wir dürfen aber die Hände nicht in den Schoß legen. Die Förderung des Landes Niederösterreich im Bereich Elektromobilität ist dabei ein richtiges Signal“, so Umwelt-Landesrat Pernkopf, der auch betont: „Das Angebot ist mit den Bundesförderungen abgestimmt und garantiert damit eine höchstmögliche Ausschöpfung der Fördermöglichkeiten. In Verbindung mit Strom aus erneuerbarer Energie – auch hier ist Niederösterreich Vorreiter – haben wir daher die besten Voraussetzungen zum Aufbau einer ökologisch sinnvollen Elektromobilität, die dazu beiträgt, die Lebensqualität für uns und unsere Kinder zu sichern.“

Weitere Informationen unter: Land Niederösterreich.

22.2.2016, QUELLE: http://www.noe.gv.at/Presse/Pressedienst/Pressearchiv/119869_elektromobilitaet.html

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Trinkwasser für die Welt – mit einer Innovation aus Österreich

Ein kleines österreichisches Gerät namens Wadi hilft Menschen in Entwicklungsländern beim Filtern ihres Trinkwassers. Eine WHO-Studie erwähnt das Start-up nun Seite an Seite mit internationalen Konzernen.

Weltweit haben über 660 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. 80 Prozent aller Krankheiten und Todesfälle in Entwicklungsländern lassen sich auf verunreinigtes Wasser zurückführen. Alle 90 Sekunden stirbt ein Kind unter fünf Jahren an den Folgen von Durchfallerkrankungen wie Diarrhoe, Cholera oder Typhus. Und die Problematik hat nicht nur einen humanitären Aspekt, sondern auch einen ökonomischen: 50 Prozent der weltweit verfügbaren Krankenhausbetten sind von Menschen belegt, die an den Folgen von verunreinigtem Trinkwasser leiden; betroffene Länder wenden im Schnitt zwei Prozent ihres BIP für die Behandlung von Diarrhoe-Patienten auf. In Indien sind dies zum Beispiel 25 Milliarden Dollar pro Jahr.

Kein Wunder also, dass internationale Organisationen innovative Lösungen für diese Problematik suchen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat nun einen Bericht veröffentlicht, der brauchbare Produkte zum Filtern von Wasser anführt. Neben den Lösungen von internationalen Konzernen wie Procter & Gamble oder Vestergaard wird hier auch ein Österreicher erwähnt, nämlich das Start-up Helioz mit seinem Produkt Wadi.

Das Konzept von Wadi ist so einfach wie genial. Die Erfinder haben festgestellt, dass bakteriell verunreinigtes Wasser allein schon durch die UV-Strahlung der Sonne gefiltert wird – allerdings können Laien schwer abschätzen, wie lange es dauert, bis das Wasser trinkbar ist. Hier kommt Helioz ins Spiel: Das Wasser wird in eine lichtdurchlässige Pet-Flasche gefüllt, daneben wird das kleine Kastl namens „Wadi“ gelegt. Wadi ist mit einer Photovoltaik-Zelle ausgestattet, welche die Sonneneinstrahlung misst – sind das Wadi und die Wasserflasche lange genug der Sonne ausgesetzt, so zeigt ein kleiner Smiley auf einem Display an, dass das Wasser nun getrunken werden kann.

WADI wird bereits in mehreren Projekten weltweit eingesetzt und versorgt tausende Menschen täglich mit sauberem Trinkwasser in Armutsgebieten der Erde. Martin Wesian, Gründer von Helioz, freut sich über die Nennung in der WHO-Studie: „Die Testergebnisse der WHO bestätigen unsere Forschung und die unserer universitären Partner und unterstützen somit eine weitere Etablierung von Trinkwasserprojekten mit WADI,“ sagt er in einer Presseaussendung. Der Bericht wird zum Abschluss an namhafte Akteure der Entwicklungszusammenarbeit und an Regierungsorganisationen versandt.

Links:

zur WHO Studie: http://www.who.int/household_water/scheme/household-water-treatment-report-round-1/en/

15.02..2016, Quelle: Trend.at

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Mit mehr Innovation ins neue Jahr

Bei der FFG sind vier neue Programme am Start und aktuell über 50 Ausschreibungen in nationalen und internationalen Programmen geöffnet.

Auch das Jahr 2016 startet mit umfangreichen Angeboten für innovative Unternehmen, Hochschulen und Forschungsinstitute. Bereits in den letzten Jahren hat die FFG das bestehende Förderangebot gestrafft, aber auch um strategisch wichtige Bereiche erweitert. Schwerpunkte liegen dabei auf kleinen und mittleren Unternehmen und im Bereich Internationalisierung.

Folgende Programme sind neu im Angebot der FFG:

Beyond Europe
Das neue Programm „Beyond Europe“ des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) fördert die internationale Vernetzung mit Partnern aus nicht-europäischen Ländern. In der ersten Ausschreibung stehen 4,6 Millionen Euro für Forschungsprojekte zur Verfügung. Gefördert werden Sondierungsprojekte sowie kooperative Projekte der experimentellen Entwicklung von Unternehmen, Forschungsinstituten, Hochschulen und andere Organisationen aus allen Themen und Branchen.

Global Incubator Network
Mit dem Programm „Global Incubator Network“ wird eine Plattform für heimische und internationale Start-ups, aber vor allem auch für nationale und internationale Start-up-Stakeholder wie Förderagenturen, Inkubatoren oder Venture Capital Fonds geschaffen. Zentraler Kern des neuen Angebots ist ein virtueller Inkubator und die Vernetzung von Start-ups mit F&E-Einrichtungen und Wissenstransferzentren. Für das Programm stellt die Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung vier Millionen Euro zur Verfügung. Die FFG und die Austria Wirtschaftsservice GmbH aws setzen das Programm gemeinsam um.

Forschungsinfrastrukturen
Im Frühjahr 2016 wird erstmals eine Pilotausschreibung zur Förderung von Forschungsinfrastrukturen durchgeführt. Ziel ist, die Ausstattung mit Forschungsinfrastruktur in Österreich zu verbessern und diese Infrastruktur bestmöglich gemeinsam zu nutzen. Gefördert wird die Anschaffung von F&E-Infrastruktur, auch von Komponenten als Ergänzung zu bereits bestehenden Infrastrukturen. Förderkriterien sind die entsprechende Nachfrage und nachhaltige Nutzung. Bei Anträgen mit einem Schwerpunkt in der Grundlagenforschung werden die Projektanträge in Kooperation mit dem FWF evaluiert. Für dieses Programm stellt die Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung 13 Millionen Euro zur Verfügung.

EFREtop
Im Rahmen des neuen Programmes EFREtop werden Gelder aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) für Forschungsprojekte von Unternehmen zur Verfügung gestellt. Insgesamt können aus der laufenden EU-Finanzierungsperiode (bis 2020) bis zu 41,5 Mio. Euro für Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsprojekte abgerufen werden. Die FFG stockt diesen Betrag um weitere zehn Millionen Euro aus eigenem Budget auf, gesamt stehen daher über 50 Mio. Euro zur Verfügung. EFREtop fördert Projekte im Bereich industrieller Forschung sowie experimenteller Entwicklung. Projekte können laufend eingereicht werden, es gibt keine thematischen Vorgaben.

Eine Übersicht aller derzeit offener und demnächst startende FFG-Ausschreibungen finden Sie unter unter www.ffg.at/foerderungen zur Verfügung.

 Mehr dazu auf: http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20151217_OTS0144/ffg-mit-mehr-innovation-ins-neue-jahr

21.12.2015, QUELLE: APA

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NÖ-Bonus zur Forschungsförderung nun auch für Grossbetriebe

Auf Initiative der Industriellenvereinigung Niederösterreich wurde die Landes-Anschlussförderung, die bislang nur für Klein- und Mittelbetriebe galt, erweitert.

Neben Glückwünschen hat Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav auch eine erfreuliche Nachricht für Thomas Salzer, den neuen Präsidenten der Industriellenvereinigung NÖ: So wird jetzt eine lange Forderung der IV-NÖ umgesetzt und die Forschungsförderung des Bundes (FFG) durch eine Anschlussförderung des Landes im Bereich Basisprogramme erweitert – und zwar in Form eines 20-prozentigen Darlehens für Großunternehmen. Auch die Abwicklung wird einfacher, da kein gesonderter Antrag beim Land mehr erforderlich ist, sondern alles zentral über die FFG eingereicht und abgewickelt wird.

„Damit wurde eine schon lang bestehende Forderung der Industriellenvereinigung Niederösterreich umgesetzt. Die Erweiterung dieser Forschungsförderung auf Großunternehmen ermöglicht es den Industriebetrieben, ihre Rolle als Forschungs- und Innovationsmotor des Landes noch stärker wahrzunehmen“, sagt dazu IVNÖ-Präsident Thomas Salzer.

„Wir wissen, dass Forschung und Entwicklung als wesentliche Treiber des technologischen Wandels fungieren und damit von zentraler Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit der NÖ Unternehmen und für das Wachstumspotenzial von Niederösterreich sind. Um Unternehmen bei ihren Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten zu unterstützen und die Liquidität der Betriebe für dementsprechende Vorhaben zu verbessern, haben wir uns zu diesem Schritt entschlossen“, erklärt Landesrätin Dr. Bohuslav.

9.12.2015, Quelle: Industriellen Vereinigung

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Verkehrsinfrastrukturforschung: Start der 5. Ausschreibung

Verkehrsinfrastrukturforschung ist ein Forschungsförderungsprogramm der österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) im Rahmen von Mobilität der Zukunft und startet die 5. Ausschreibung.

ECKDATEN DER AUSSCHREIBUNG:
•Ausschreibung: 5. Ausschreibung Verkehrsinfrastrukturforschung F&E Dienstleistungen im Rahmen von Mobilität der Zukunft.
•Einreichfrist: 27.1.2016, 12:00 Uhr – ausschließlich elektronisch im eCall
•Bereiche:
– Verkehrsinfrastruktur: Straße
Bau und Nachhaltigkeit
Verkehrsinformation und neue Technologien
Freundliche und sichere Tunnels
– Verkehrsinfrastruktur: Schiene
Betrieb
Umwelt
Sicherheit
Leit- und Sicherungstechnik
Elektrotechnik
Immobilien
Vermessung
Bautechnik
– Verkehrsinfrastruktur: Schiene & Straße
Freundliche und sichere Tunnels
Bau und Nachhaltigkeit
•Antragsteller:  Unternehmen (von Industrie / Großbetriebe bis KMU) und Forschungseinrichtung(en). An der Ausschreibung kann man sich als Einzelwerber oder Teilnehmer einer Bewerbergemeinschaft beteiligen.
•Förderstelle: FFG

Detaillierte Angaben zu den jeweiligen Instrumenten, den Themenfeldern sowie den individuellen Förderbedingungen und Förderkonditionen der einzelnen Finanzierungsinstrumente finden Sie im Ausschreibungsleitfaden der FFG sowie in den Leitfäden der jeweiligen Finanzierungsinstrumente.

6.11.2015, QUELLE: FFG

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Mobilität der Zukunft: Start der 6. Ausschreibung

Mobilität der Zukunft ist ein Forschungsförderungsprogramm der österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) und startet die 6. Ausschreibung.

ECKDATEN DER AUSSCHREIBUNG:
•Ausschreibung: 6. Ausschreibung Mobilität der Zukunft – Nachhaltige Entwicklung und Sicherung der Mobilität bei gleichzeitiger Minimierung der negativen Auswirkungen des Verkehrs.
•Einreichfrist: 10.2.2016, 12:00 Uhr – ausschließlich elektronisch im eCall
•Bereiche:
– Personenmobilität innovativ gestalten
– Fahrzeugtechnologie alternativ entwickeln
– Verkehrsinfrastruktur gemeinsam entwickeln
•Antragsteller: österreichische und internationale Akteure aus Industrie sowie universitärer und außeruniversitärer Forschung, die gemeinsam kooperative Forschungs- und Entwicklungsprojekte durchführen.
•Förderstelle: FFG 

Detaillierte Angaben zu den jeweiligen Instrumenten, den Themenfeldern sowie den individuellen Förderbedingungen und Förderkonditionen der einzelnen Finanzierungsinstrumente finden Sie im Ausschreibungsleitfaden der FFG sowie in den Leitfäden der jeweiligen Finanzierungsinstrumente.

5.11.2015, QUELLE: FFG

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IKT der Zukunft: Start der 4. Ausschreibung

IKT der Zukunft ist ein Forschungsförderungsprogramm der österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) und startet die 4. Ausschreibung.

ECKDATEN DER AUSSCHREIBUNG:
•Ausschreibung: 4. Ausschreibung IKT der Zukunft – Innovative Technologien, Prozesse und neue Materialien als Schlüssel zur Industrie der Zukunft
•Einreichfrist: 7.3.2016, 12:00 Uhr – ausschließlich in Englisch und elektronisch im eCall
•Bereiche:
– Komplexe IKT-Lösungen beherrschen: Systems of Systems (rigorose Entwurfsmethoden, adaptive Systeme, Autonome Systeme)
– Vertrauen rechtfertigen: Sichere Systeme (Safety and Security by Design, Usable Security, Ubiquitous Security))
– Daten durchdringen: Intelligente Systeme (Datenanalyse und Integration, Semantische Verbindung, Automatisierung von Wissensprozessen, Kognitive Systeme, Prädiktion)
– Interoperabilität gewährleisten: Schnittstellen von Systemen (Technologien und Werkzeugen für Schnittstellen, Kompatibilität, Photonik- Forschung, 5G
– sowie das Leitprojekt: Daten-Service-Ökosystem
•Antragsteller: Kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Große Unternehmen (GU), Universitäten, Fachhochschulen, Kompetenzzentren, Forschungseinrichtungen, Start-Up, (Gemeinnützige) Vereine, Gebietskörperschaften
•Förderstelle: FFG
•Gesamtbudget: EUR 9.450.000

Detaillierte Angaben zu den jeweiligen Instrumenten, den Themenfeldern sowie den individuellen Förderbedingungen und Förderkonditionen der einzelnen Finanzierungsinstrumente finden Sie im Ausschreibungsleitfaden der FFG sowie in den Leitfäden der jeweiligen Finanzierungsinstrumente.

4.11.2015, QUELLE: FFG

INFORMATION ZUR AUSSCHREIBUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DER AUSSCHREIBENDEN FÖRDERSTELLE.

 

 

 

TU Projekt: Philippinisches „Haus der Zukunft“-Schwesterprojekt mit UN-Award ausgezeichnet

Die Gruppe Angepasste Technologie (GrAT) an der TU Wien entwickelte gemeinsam mit philippinischen Partnern ein Demonstrationsgebäude, das nun in New York ausgezeichnet wurde. Das auf Erkenntnissen aus dem „Haus der Zukunft“-Forschungsprogramm des Technologieministeriums (bmvit) aufbauende „Zero Carbon Resorts“-Demonstrationsgebäude auf den Philippinen ist am Donnerstagabend (29.10.2015) im UN-Hauptquartier in New York mit dem „Global Human Settlements“-Award der Vereinten Nationen ausgezeichnet worden.

***** AKTUELL: Einreichung bis zum 28. Jänner 2016 3. AUSCHREIBUNG STADT DER ZUKUNFT ****

Die Gruppe Angepasste Technologie (GrAT) der TU Wien hat das Gebäude gemeinsam mit lokalen ArchitektInnen geplant und errichtet, ihr Geschäftsführer Robert Wimmer nahm den Preis entgegen. Der Award wird vom Global Forum on Human Settlements verliehen und fördert nachhaltige Siedlungsentwicklung.
Das Haus besteht aus regionalen Baustoffen wie Bambus und Palmblättern, ist unabhängig von benzinbetriebenen Stromgeneratoren, vollständig recyclebar und versorgt sich zu minimalen Kosten mit Energie und Wasser.

Das Gebäude ist Teil des „Zero Carbon Resorts“-Projekts, das von der EU im Rahmen des entwicklungspolitischen Programms „Switch Asia“ gefördert wurde. Es baut auf Ergebnissen des im Rahmen von „Haus der Zukunft“ entstandenen Demonstrationsprojekts „S-House“ in Böheimkirchen in Niederösterreich auf. Inzwischen sind rund 600 philippinische Tourismusbetriebe Projektmitglieder in „Zero Carbon Resorts“, 150 Ressorts wurden von Wimmer und seinem Team im Detail analysiert. Die jährlichen CO2-Einsparungen dieser Unternehmen entsprechen insgesamt dem Ausstoß von 6.000 Pkw auf den Philippinen.

„Es war stets der Anspruch von unserem Technologieprogramm ‚Haus der Zukunft‘, die Ergebnisse der Forschungsprojekte in der Praxis breit umzusetzen. Das Demonstrationsgebäude ist ein Musterbeispiel, wie österreichisches Know-how auf der ganzen Welt zur Steigerung der Energieeffizienz beiträgt“, sagt Technologieminister Alois Stöger.
Das „Zero Carbon Resorts“-Demonstrationsgebäude ist bereits das vierte international erfolgreiche „Haus der Zukunft“-Projekt nach „LiSi“, das den US-amerikanischen „Solar Decathlon“ 2013 gewann, dem mit dem „LEED Platinum Standard“ und „ESTIMADA 5 Pearls“ zertifizierten „Sheikh Zayed Desert Learning Center“ in den Vereinigten Arabischen Emiraten und einem Passivhausbürogebäude in China, das den „Austrian Green Building Star“ erhielt.

Links:
www.grat.at
www.zerocarbonresorts.eu
www.s-house.at

Lesen Sie weiter auf der Webseite der TUWien.

2.11.2015, Quelle: TUWien

PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS.

Stadt der Zukunft: 3. AUSSCHREIBUNG

STADT DER ZUKUNFT startet die 3. Ausschreibung

ECKDATEN DER AUSSCHREIBUNG:
•Ausschreibung: 3. Ausschreibung Stadt der Zukunft – Intelligente Energielösungen für Gebäude und Städte
•Einreichfrist: 28.01.2016, 12:00 Uhr – ausschließlich elektronisch im eCall
•Bereich: Intelligente Energielösungen für Gebäude und Städte
•Antragsteller: alle Akteure , die sich mit Forschungs- und Entwicklungsfragen in Zusammenhang mit dem Thema Smart Cities befassen
•Förderstelle: FFG
•Gesamtbudget: EUR 5 Millionen

Mit „Stadt der Zukunft“ wird ein Programm etabliert, in dem neue Technologien, technologische (Teil-)Systeme, urbane Services und Dienstleistungen entwickelt werden sollen. Im Mittelpunkt der Betrachtung steht dabei das Gebäude, das Quartier, der Stadtteil bzw. die gesamte Stadt. Dadurch soll ein Beitrag zur urbanen Modernisierung und Entwicklung von Städten, die höchste Ressourceneffizienz mit hoher Attraktivität für BewohnerInnen und Wirtschaft verbinden, geleistet werden.

Im Rahmen der 3. Ausschreibung “Stadt der Zukunft” werden aufbauend auf bisherigen Erfahrungen und aktuellen Strategieergebnissen Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu folgenden fünf Themenfeldern ausgeschrieben:
•Energieorientierte Stadtplanung
•Technologieentwicklung für Gebäudeoptimierung und – modernisierung
•Demonstrationsgebäude und -siedlungen
•Technologien und Geschäftsprozesse für urbane Energiesysteme
•„Quergedachte“ Projekte / Crazy Ideas

Weiters werden fünf F&E Dienstleistungen ausgeschrieben:
•Konzepte und Technologien für die Sanierung von Bestandsgebäuden mit Bauteilaktivierung
•Konzeption und pilothafte Umsetzung von Inkubatoren für neue daten- bzw. technologiebasierte Energie-Dienstleistungen“
•Sicherheitstechnische Anforderungen für elektrische Speicher in urbanen Anwendungen
•Möglichkeiten der Realisierung von vorkommerziellen Beschaffungen bzw. Pre-Commercial Procurement (PCP) für intelligente Energielösungen für Gebäude und für Smart Cities.
•Wohnen & Mobilität im Umfeld von Bahninfrastruktur: Konzeption von Test- und Demonstrationsgebieten für Innovationen und Technologien im Raum Graz, Linz, Salzburg oder Innsbruck

Detaillierte Angaben zu den jeweiligen Programmzielen, den Themenfeldern sowie den individuellen Förderbedingungen und Förderkonditionen der einzelnen Finanzierungsinstrumente finden Sie im Ausschreibungsleitfaden sowie in den Leitfäden der jeweiligen Finanzierungsinstrumente.

Eine spätere Einreichung (nach 12:00 Uhr) kann nicht mehr berücksichtigt werden und führt zum Ausschluss aus dem Auswahlverfahren!

07.10.2015, QUELLE: FFG

INFORMATION ZUR AUSSCHREIBUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DER AUSSCHREIBENDEN FÖRDERSTELLE.

 

 

 

Neues aws Förderungsinstrument unterstützt Innovationsmanagement in Klein- und Mittelbetrieben

Wirtschaftsministerium fördert Unternehmen mit bis zu 300.000 Euro – aws ProTRANS – 4.0 unterstützt österreichische KMU beim Innovationsmanagement und beim Wandel in Richtung Industrie 4.0

Im Auftrag des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft startet die Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft mbH (aws) ein neues Förderungsprogramm für Klein- und Mittelbetriebe: aws ProTRANS – 4.0 setzt sich zum Ziel, die Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsleistungen (FEI) der klein- und mittelständischen Wirtschaft weiter voranzutreiben.

„Damit stärken wir das Rückgrat der heimischen Wirtschaft. Unser Angebot unterstützt Klein- und Mittelbetriebe beim Ausbau ihrer Innovationskraft und bei der Bewältigung des Strukturwandels in Richtung Industrie 4.0″, sagt Wissenschafts-, Forschungs- und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner. „Ein wichtiges Ziel ist die stärkere Einbindung von KMU in die Wertschöpfungsketten größerer Unternehmen, wie wir es in unserer Leitbetriebe-Strategie vorgesehen haben“, so Mitterlehner. In diesem Sinne unterstützt aws ProTRANS – 4.0 kleine und mittlere Unternehmen, die einen deutlichen Innovationssprung planen, mit bis zu 300.000 Euro.

„In Österreich müssen wir auf die Innovationskraft jedes Einzelnen setzen, um wieder Innovation-Leader zu werden. Wir haben viele kleinere und mittlere Betriebe, die enormes Potenzial haben, durch ihr Know-how können sie auch weltweit erfolgreich sein. Dieses neue Förderinstrument gibt uns allen die Möglichkeit, diesen wichtigen Innovationssprung in die Weltwirtschaft zu ermöglichen“, betont auch Staatssekretär Harald Mahrer.

Herausforderung Innovation und Industrie 4.0

Ziel des neuen Förderungsinstrumentes aws ProTRANS – 4.0 ist ein Innovationssprung: Die aws fördert Projekte zur Planung, Vorbereitung und Umsetzung von Produkt-, Dienstleistungs-, Prozess- oder Organisationsinnovationen. „Wir unterstützen damit Unternehmen ganz konkret bei der Einführung oder Verbesserung von Innovationsmanagement im Betrieb“, erklärt die aws Geschäftsführung Edeltraud Stiftinger und Bernhard Sagmeister. „Ein weiterer Schwerpunkt sind die Herausforderungen von Industrie 4.0. Dazu gehört die eigene betriebliche Anpassung an Geschäftsaktivitäten und Abläufe von Kunden, die bereits auf Industrie 4.0 reagiert haben. Im Fokus steht hier auch die Einbindung von KMU in die Wertschöpfungsketten von österreichischen Leitbetrieben.“

Einreichung laufend möglich

Die aws Förderung wendet sich an innovative, wachstumsorientierte kleine und mittlere Unternehmen aus allen Branchen der Sachgütererzeugung und produktionsnahen Dienstleistungen ab zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Anträge können laufend online über den neuen aws Fördermanager eingereicht werden. Die Förderungsentscheidung erfolgt nach dem Wettbewerbsprinzip auf Vorschlag einer aws Expertenjury. Die maximale Förderung beträgt 300.000 Euro – bei maximal 50 Prozent der förderbaren Kosten, als nicht rückzahlbarer Zuschuss. Der Projektzeitraum beträgt bis zu 24 Monate. Die Auszahlung erfolgt in drei erfolgsabhängigen Tranchen anhand eines Projektkonzeptes.

Weitere Informationen finden Sie unter www.awsg.at/ProTRANS

28.9.2015, Quelle: AWSG

Houskapreis 2016 – 400.000 Euro für Forschungsprojekte

400.000 Euro für Forschungsprojekte – Start für den Houskapreis 2016: Auch KMU können erstmals Projekte für den größten privaten Forschungspreis Österreichs einreichen.

Von 15. September bis 30. November 2015 sind österreichweit Universitäten, Forschungseinrichtungen und erstmals auch heimische kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aufgerufen, ihre wirtschaftsnahen Forschungsprojekte für den Houskapreis der B&C Privatstiftung einzureichen. Der mit insgesamt 400.000 Euro dotierte größte private Forschungspreis Österreichs wird 2016 neben der Kategorie „Universitäre Forschung“ zum ersten Mal auch in der neuen Kategorie „Forschung & Entwicklung in KMU“ verliehen. Die innovativsten Forschungsprojekte werden bei der feierlichen Gala am 28. April 2016 in Wien prämiert.
Neue zusätzliche Kategorie: Forschung & Entwicklung in KMU.

Erstmals können heuer auch österreichische kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in einer eigenen Kategorie „Forschung & Entwicklung in KMU“ am Houskapreis teilnehmen. Ausgezeichnet werden herausragende Forschungsprojekte, deren Ergebnisse sich aufgrund radikaler Innovation nachhaltig positiv auf das Unternehmen auswirken. Erich Hampel, Vorsitzender der B&C Privatstiftung: „Unserem Stiftungszweck ‚Förderung des österreichischen Unternehmertums’ entsprechend entwickeln wir den Houskapreis kontinuierlich weiter. Neben den ausgezeichneten Forschungsleistungen an heimischen Universitäten leisten die KMU einen wichtigen Beitrag für Innovationen in Österreich. Mit dem Preisgeld in der Kategorie ‚Forschung & Entwicklung in KMU’ wollen wir nun auch Unternehmen ein Höchstmaß an Freiheit und Flexibilität bei der Durchführung von weiteren Forschungsaktivitäten ermöglichen.“

Zur Teilnahme in der neuen Kategorie eingeladen sind KMU, die ihren Firmensitz und wesentliche Forschungsaktivitäten am Standort Österreich haben, bis zu 249 Mitarbeiter beschäftigen und einen Jahresumsatz von ≤ 50 Mio. Euro ausweisen. Die Hauptinnovationsleistung muss im Unternehmen erbracht worden sein, Forschungskooperationen z. B. mit Fachhochschulen werden begrüßt.

Preisgeld für wirtschaftsnahe Forschung.
Die B&C Privatstiftung erhöht die Dotierung des Houskapreises auf insgesamt 400.000 Euro (zuvor 300.000 Euro). Die Sieger der Kategorien „Universitäre Forschung“ und „Forschung & Entwicklung in KMU“ erhalten jeweils 150.000 Euro. Die Plätze zwei bis fünf der beiden Kategorien können sich über je 10.000 Euro freuen. Die Bewertung der eingereichten Projekte erfolgt durch zwei Fachbeiräte und eine international anerkannte Fachjury. Die beiden Kategorien werden getrennt voneinander gewertet. Im Rahmen der feierlichen Preisverleihung wird zudem per Live-Voting pro Kategorie je ein Publikumspreis in Höhe von weiteren 10.000 Euro vergeben.

Österreichische Universitäten, Forschungseinrichtungen und KMU sind eingeladen, ihre wirtschaftsnahen Forschungsprojekte ab 15. September 2015 für den Houskapreis einzureichen

Die Einreichung startet am 15. September, ist nur online unter www.houskapreis.at möglich und endet am 30. November 2015, 24:00 Uhr.

Einreichbedingungen der Kategorie „Universitäre Forschung„.

Einreichbedingungen der Kategorie „Forschung & Entwicklung in KMU„.

Kontakt für Rückfragen zur Einreichung:
B&C Privatstiftung
Doris Mayr
Telefon: +43 1 53101 502
E-Mail: d.mayr@privat-stiftungen.at

8.9.2015, QUELLE: B&C Privatstiftung

INFORMATION ZUR AUSSCHREIBUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DER AUSSCHREIBENDEN FÖRDERSTELLE.

HORIZON 2020: 2. AUSSCHREIBUNGSRUNDE

HORIZON 2020 – 2. AUSSCHREIBUNGSRUNDE

Horizon 2020 startet die 2. große Ausschreibungsrunde für die Jahre 2016/17.
Bereits im Herbst werden die ersten „Calls“ veröffentlicht.
Die FFG informiert im Rahmen mehrerer Veranstaltungen auf nationaler und regionaler Ebene über die inhaltlichen Schwerpunkte, bisherige Erfahrungen und Ergebnisse.
Gemeinsam mit ExpertInnen der Europäischen Kommission und nationalen Stakeholdern werden Möglichkeiten und Anforderungen in Bezug auf europäische Forschungs- und Innovationsanträge aufgezeigt.

WAS? Horizon 2020: Zweite Ausschreibungsrunde – Neue Forschungs- und Innovationsschwerpunkte 2016/17 – Spannende Impulsvorträge, vertiefende thematische Workshops zu zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen und Schlüsseltechnologien verbunden mit persönlichen Beratungsmöglichkeiten bieten Raum für Austausch und Vernetzung.
WANN? 22.09.2015
WO? Tech Gate Vienna Wissenschafts- und Technologiepark, Wien

WAS? Der Impact in Horizon 2020“ – Spezialveranstaltung zur Vermittlung der Anforderungen und Herausforderungen zum Thema „Impact – in Horizon 2020-Projekten. Themenschwerpunkte sind der „Impact“ als zentrales Evaluierungskriterium, dessen Berücksichtigung im Projektantrag und bei der Projektimplementierung sowie die Verwertung der Ergebnisse mit anschließender Diskussion.
WANN? 23.09.2015 
WO? Tech Gate Vienna Wissenschafts- und Technologiepark, Wien

Anmeldung bis 14.09.2015

Veranstaltungen in den Bundesländern:
Linz: Dienstag, 6. Oktober 2015
Graz, Dienstag, 20. Oktober 2015 – Arbeitsprogramm 2016/17 – der HORIZON 2020 Infotag in der Steiermark
Innsbruck: Donnerstag, 12. November 2015

Weitere Informationen:
Agenda 22.9.2015: Horizon 2020: Zweite Ausschreibungsrunde – Neue Forschungs- und Innovationsschwerpunkte 2016/17
Agenda 23.9.2015: Der Impact in Horizon 2020

23.7.2015, QUELLE: FFG

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Forschungsförderung im Bereich Energieforschung – Start 2. Ausschreibung

ECKDATEN DER AUSSCHREIBUNG 2. Ausschreibung – Energieforschung

  • Ausschreibung: 2. Ausschreibung – Energieforschung
  • Einreichfrist: 23.09.2015 12:00 Uhr – ausschließlich elektronisch im eCall
  • Bereich: Forschung und Entwicklung
  • Antragsteller: mindestens 3 Unternehmen (inkl. Forschungseinrichtung)
  • Förderstelle: KLIEN, Klima + Energiefonds
  • Gesamtbudget: EUR 30 Millionen

Zur Förderung von energietechnologischen Innovationen in Bereichen, in denen Österreich ein Stärkefeld besetzt, im internationalen Vergleich eine große Kompetenz aufweist und die einen besonders wirkungsvollen Beitrag zu Klimaschutz und Versorgungssicherheit leisten können. Diese Ausschreibung wird durch Instrumente der Forschungs-, Umwelt- und Wirtschaftsförderung in Kooperation mit der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), austria wirtschaftsservice GmbH (aws) und Kommunalkredit Public Consulting GmbH (KPC) abgewickelt.

Schwerpunkt der Ausschreibung:
Schwerpunkte dieser Ausschreibung liegen bei Forschung- und Entwicklung neuer Materialien sowie innovativer Technologien, Systeme und Konzepte. Die nachfolgend genannten Themenfelder zeigen Fragestellungen auf, die den Zielsetzungen des Forschungs- und Technologieprogramms des Klima- und Energiefonds besonders entsprechen.

Themenfelder der Ausschreibung:
• Emerging Technologies
• Energieeffizienz und Energieeinsparungen
• Erneuerbare Energien
• Intelligente Netzte
• Mobilitäts- und Verkehrstechnologien für optimierte Energieeffizienz und Klimaschutz
• Speicher
• F&E Dienstleistungen

Detaillierte Angaben zu den jeweiligen Programmzielen, den Themenfeldern sowie den individuellen Förderbedingungen und Förderkonditionen der einzelnen Finanzierungsinstrumente finden sie im Ausschreibungsleitfaden sowie in den Leitfäden der jeweiligen Finanzierungsinstrumente.

Informationstage:
03. Juni 2015 Wien
08. Juni 2015 Graz
12. Juni 2015 Leoben

Weitere Informationen:
Ergänzende Fragen zu den Inhalten der ausgeschriebenen F&E-Dienstleistungen sind ausschließlich bis spätestens 21 Tage vor Ablauf der Einreichfrist schriftlich per E-Mail an energieforschung@ffg.at unter Angabe der Absenderadresse (E-Mail) und Verwendung des verpflichtenden Betreffs „Fragen zu F&E Dienstleistungen“ zu richten. Der Klima- und Energiefonds und die FFG werden die Auskünfte schnellstmöglich, spätestens 10 Tage vor Ablauf der Einreichfrist beantworten. Die Fragen und Antworten werden auf den Websites von Klima- und Energiefonds und FFG veröffentlicht. Nach diesem Termin ist die Möglichkeit der Fragestellung nicht mehr gegeben. Der Klima- und Energiefonds und die FFG geben im Vorfeld keine Stellungnahme zur Bewertung der Einreichungen ab.

Eine spätere Einreichung (nach 12:00 Uhr) kann nicht mehr berücksichtigt werden und führt zum Ausschluss aus dem Auswahlverfahren!

2.6.2015, QUELLE: FFG

INFORMATION ZUR AUSSCHREIBUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DER AUSSCHREIBENDEN FÖRDERSTELLE.

1 Mio Förderung von netidee für Open Source Vorhaben

Jetzt bis 15. Juli 2015 einreichen: Erneut eine Million Euro für innovative open source Vorhaben im Fördertopf

Die netidee feiert zehnten Geburtstag und Österreichs Internet Community feiert mit:

Die Internet Foundation Austria vergibt eine Million Euro zur Umsetzung innovativer Projektideen und Abschlussarbeiten, die das Internet in Österreich weiterbringen. Es winken bis zu 50.000 Euro Förderung pro Projekt sowie bis zu 10.000 Euro pro Stipendium, für die besten Einreichungen zu „Internet & Umwelt“ sowie „Open Science“ gibt es jeweils 3.000 Euro extra.

Einreichschluss ist der 15. Juli 2015 (bzw. 21. Oktober 2015 für Stipendien).

Gesucht sind Initiativen, die das Potenzial haben, die Nutzung des Internets qualitativ und quantitativ zu verbessern – egal in welchem Bereich.

So funktioniert’s:

1.) Entspricht Ihr Projekt den Förderrichtlinien? Finden Sie es hier heraus

2.) Legen Sie einen netidee Account an External Link und füllen Sie den Projektantrag aus

3.) Behalten Sie die Bewertungskriterien im Blick

4.) Den Antrag bis 15. Juli 2015 (Projekte) bzw. 21. Oktober (Stipendien) online einreichen.

Alle Infos zur Projektförderung finden Sie hier.
Um für ein Stipendium einzureichen geht’s hier lang.

27. Mai 2015, Quelle: netidee

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Stöger startet 18-Millionen-Euro-Ausschreibung für Produktionstechnologien

„Österreich ist ein Industrieland. Die Sachgüterproduktion hat mit 19 Prozent einen sehr hohen Anteil an der gesamten Wirtschaftsleistung, und sie ist mit 670.000 ArbeitnehmerInnen ein Beschäftigungsmotor“, sagt Technologieminister Alois Stöger. „Innovation, Forschung und Entwicklung sind der Schlüssel dafür, dass wir unsere hervorragende Position weiter ausbauen“, so der Minister. Das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie investiert in großem Maßstab in Produktionstechnologien und in Informations- und Kommunikationstechnologien. Von rund 500 Millionen Euro Förderbudget für die angewandte Forschung geht ein Viertel in F&E-Projekte für diesen Schwerpunkt. Diese Woche startete das BMVIT eine große, mit 18 Millionen Euro dotierte Ausschreibung aus dem Programm „Produktion der Zukunft“. Stöger erwartet sich davon „einen weiteren Innovationsschub für die heimische Sachgüterindustrie“.

Dem Technologieminister geht es darum, dass die heimischen Unternehmen auf den aktuellen Wandel in der Produktionswelt, Stichwort Industrie 4.0, vorbereitet sind. „Bei den Zukunftstechnologien müssen wir die Nase vorn haben. Deswegen haben wir unsere Technologieförderungen sehr stark auf dieses Thema konzentriert; jeder Euro kommt so dem Erhalt und Ausbau unserer industriellen Kapazitäten und den Beschäftigten zugute“, betont Stöger. Er verweist auf eine zentrale Feststellung des letzten Forschungs- und Technologieberichts: „Die innovativen Technologien sind das einzige Mittel für die Hochlohnländer, um den industriellen Kern trotz Niedriglohn-Konkurrenz im Land zu halten.“

Schon heute hat die heimische Sachgütererzeugung eine hohe Forschungsintensität. Mit sieben Prozent Forschungsquote (gemessen an den Umsatzerlösen des Sektors) liegt sie im europäischen Spitzenfeld und deutlich über dem österreichischen Schnitt von drei Prozent. Strategisch arbeitet das Technologieministerium darauf hin, dass die österreichische Sachgüterindustrie langfristig im globalen Vergleich eine der höchsten Durchdringungsraten an modernsten und leistungsfähigsten Fertigungstechnologien hat. Technologisch geht es um flexible Produktions- und Prozesstechnologien, die energie- und ressourceneffizient individualisierte Produkte mit einem hochgradigen Mehrwert und höchster Funktionalität sowohl für den privaten wie kommerziellen Kunden produzieren.

„Jetzt ist zu erkennen, dass die technologischen Entwicklungen in die Produktionshallen drängen. Um langfristig diesen hohen Technisierungsgrad und somit den Wettbewerbsvorteil der österreichischen Produktion zu sichern, ist ein exzellentes Forschungsumfeld am Standort entscheidend. Genau in diesen Forschungsbedarf investieren wir“, so Stöger.

Die aktuelle Ausschreibung fördert Forschungsprojekte an der Schnittstelle zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Konkret geht es um die Themen Werkstoffe, Rohstoffe, Produktionsprozesse und Industrie 4.0 sowie biobasierte Industrie. Weiters soll ein Leitprojekt zum Thema „Assistenzsysteme im Kontext der Mensch-Maschine-Kooperation“ gefördert werden.

Erstes „Forum Produktion“ am 27. und 28. Mai in Wien

Am 27. und 28. Mai findet im Tech Gate Vienna zum ersten Mal das „Forum Produktion“ statt. Dabei werden Ausschreibungsdetails des aktuellen Calls vorgestellt und globale Trends in der Produktionsforschung präsentiert und diskutiert; zugleich geht es in der von BMVIT und FFG organisierten Veranstaltung darum, die Awareness für das Thema Produktion und Produktionsforschung in Österreich zu stärken. Die Anmeldung ist jederzeit unter www.ffg.at/forumproduktion möglich.
Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Mag.a Andrea Heigl, Pressesprecherin
+43 (0) 1 711 6265-8014
andrea.heigl@bmvit.gv.at

19. Mai 2015, Quelle: FFG

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Ausschreibung der Wirtschaftsagentur Wien: Call Pro Industry 2015

ECKDATEN DER AUSSCHREIBUNG Call Pro Industry 2015

  • Ausschreibung: Call Pro Industry 2015
  • Einreichfrist: 12.03.2015
  • Bereich: Forschung und Entwicklung
  • Antragsteller: Wiener Unternehmen aller Größen
  • Förderstelle: Wirtschaftsagentur Wien
  • Gesamtbudget: EUR 2 Millionen

Die folgenden Informationen sind dem Ausschreibungstext des Förderprogramms Forschung, Call Pro Industry der Wirtschaftsagentur Wien entnommen:

Was wird gefördert?

Förderbar sind Projekte mit einem Industriebezug, sowohl Vorhaben die Industrie im engeren Sinne betreffend (i.e. herstellender, produzierender, weiterverarbeitender Bereich, inkl. Zulieferer), als auch Projekte des servoindustriellen Sektors, d.h. produktionsnahe bzw. industriebezogene Dienstleistungen.

Dazu zählen insbesondere Projekte aus den Bereichen:

Komplexe IT und IKT Lösungen, Big Data
Internet der Dinge und Dienste, Industrial Internet
Maschinenbau, Automatisierungstechnik, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik, Mechatronik, Aktuatorik, Sensorik („Smart Sensors“), Robotik
Mensch–Maschine-Schnittstellen u. humanzentriertes Arbeitssystemdesign
Maschine-zu-Maschine Kommunikation
Embedded Systems, Intelligente Systeme
Cyber-physische Systeme, Selbstoptimierende Systeme
Mikro- und Nanoelektronik
Nanotechnologien
Photonik, Lasertechnik
Neuartige Materialien und Oberflächentechnologien
Additive Manufacturing, 3D Printing
Industrielle Biotechnologie
Fortschrittliche Produktions- bzw. Fertigungstechnologien (in allen Branchen)
Productservice Systems (PSS), Smart Products
Logistiksysteme
Simulationssysteme

Was sind die Ausschreibungskriterien?

Förderbar im Rahmen des Calls Pro Industry 2015 sind von Wiener Unternehmen durchgeführte F&E-Projekte,

  • im Zuge derer auch aktuelle Forschungsfragen behandelt werden und die damit über reine Produktentwicklung und den Stand der Technik hinausgehen,
  • mit einer grundlegenden wirtschaftlichen Umsetzungsstrategie, aus der sich eine zukünftige ökonomische Wertschöpfung in Wien ableiten lässt,
  • und die zu mittel- oder unmittelbaren Produkt-, Dienstleistungs- oder Verfahrensinnovationen führen.

Wie hoch ist die Förderquote und die Förderhöhe?

Die Förderquote hängt von der Klassifikation der Forschungsklasse laut EU ab: Projektteile (Arbeitspakete), die der experimentellen Entwicklung (EE) zuzuordnen sind, unterliegen einer Förderintensität von 25% bei großen Unternehmen, 35% bei mittleren Unternehmen und 45% bei kleinen Unternehmen. Jene Projektteile (Arbeitspakete), die der industriellen Forschung (IF) zuordenbar sind, unterliegen einer Förderintensität von 50% bei großen Unternehmen, 60% bei mittleren Unternehmen und 70% bei kleinen Unternehmen.

Die maximale Förderhöhe pro Projekt beträgt EUR 500.000.

Rechtliche Vorgaben

Der Call Pro Industry 2015 wird im Rahmen des Programms FORSCHUNG durchgeführt. Das Programm wird nach den Bestimmungen der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung1 (in Folge kurz: AGVO), Abschnitt 4, der Europäischen Kommission behandelt. Rechtliche Rahmenbedingungen und Vorgaben zur Ausschreibung finden Sie auf der Webseite der Wirtschaftsagentur Wien.

04.12.2014, Quelle: zit.co.at

INFORMATION ZUR AUSSCHREIBUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DER AUSSCHREIBENDEN FÖRDERSTELLE.

*** Unsere neuen Flyer sind da! ***

Wir freuen uns sehr, unsere brandneuen Flyer zu direkten Förderungen und der Forschungsprämie präsentieren zu dürfen. Die Flyer gibt es nachstehend zum Download auf unserer Webseite. Auf Anfrage schicken wir Ihnen auch gerne eine Printversion unser nagelneuen Flyer zu.

Flyer Direkte Förderungen

Flyer Direkte Förderungen

 

 

Flyer zu direkten Förderungen

Neben allgemeinen Informationen, die bei der Beantragung von direkten Förderungen beachtet werden müssen, finden Sie auf diesem Flyer eine hilfreiche Zeitschiene, welche Arbeitsschritte im Prozess der Antragstellung eingeplant müssen. Zusätzlich beschreiben wir auf dem Flyer unsere Leistungspakete.

 

 

Flyer Forschungsprämie

Flyer Forschungsprämie

Flyer zur Forschungsprämie (indirekte Förderung)

Neben allgemeinen Informationen, die bei der Beantragung der Forschungsprämie beachtet werden müssen, finden Sie auf diesem Flyer eine hilfreiche Zeitschiene, welche Arbeitsschritte im Prozess der Antragstellung eingeplant müssen. Zusätzlich beschreiben wir auf dem Flyer unsere Leistungspakete.

ITS Veranstaltung: Direktförderungen und Forschungsprämie in der Praxis

Die ITS Förderberatung lädt Kunden und Interessierte zu ihrer Herbstveranstaltung „Direktförderungen und Forschungsprämie in der Praxis“ ein:

WAS?               Tipps & Erfahrungsberichte

WANN?           2. Dezember 2014, 15:00 -18:00 Uhr

WO?                 ITS Förderberatung GmbH, Operngasse 20b, (Eingang Faulmanngasse 4), 1040 Wien

Wir wollen unsere Erfahrungen zu Beantragung von direkten Förderungen und der Forschungsprämie mit Ihnen teilen und mit gutem Essen und Trinken das Ende des Herbstes und den Beginn der festlichen Winterzeit feiern. Wir bitten um Ihre Anmeldung bis 25. November bei Frau Susanne Faltus unter: susanne.faltus@its-foerderberatung.at.

PROGRAMM

15:00 Willkommen mit Kaffee & Kuchen

15:30 „Direkte Förderungen für Einsteiger“, Herbert Braunsperger, Marie-Katharine Traunfellner

15:40 „Forschungsprämie – Rückblick und Ausblick“, Alexander Leitgeb, Berta Leber-Ceppel

15:50 Erfahrungsbericht aus der Praxis von T-Systems Austria, Andrea Zambo

16:00 Ausklang mit Wein & Brötchen

 

Innovationsscheck EUR 5000 für KMU

Der Innovationsscheck € 5.000,- ist ein Förderprogramm für Klein- und Mittelunternehmen in Österreich mit dem Ziel, Ihnen den Einstieg in eine kontinuierliche Forschungs- und Innovationstätigkeit zu ermöglichen. Mit dem Innovationsscheck € 5.000,- können sich die Unternehmen an Forschungseinrichtungen (Universitäten, Fachhochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen) wenden und je nach Bedarf deren Leistungen bis zu einer Höhe von Euro 5.000,- mit dem Scheck bezahlen. KMU sollen damit die Überwindung von Hemmschwellen zu Kooperationen mit Forschungseinrichtungen erleichtert werden.

Die FFG wickelt dieses Programm im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) und des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ) ab.

Förderkriterien
•Studien zur Umsetzung innovativer Ideen (wie z.B.Konzeptentwicklungen, thematisch und technologisch offene bzw. auch nicht technologische Vor- und begleitende Studien, Vorarbeiten für technologische Problemlösungen)
•Vorbereitungsarbeiten für ein Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsvorhaben
•Unterstützung bei der Prototypenentwicklung
•Analyse des Technologietransferpotentials
•Analysen zum Innovationspotential des Unternehmens (Prozess, Produkt, Technologie)
•Konzepte für technisches Innovationsmanagement (vor allem im Zusammenhang mit Analysen zum Innovationspotential des Unternehmens)
Forschungspartner für den Innovationsscheck

Als ForschungspartnerInnen stehen Ihnen außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Fachhochschulen und Universitätsinstitute zur Verfügung. Der Innovationsscheck kann NICHT bei Labors von Großunternehmen, Forschungsunternehmen und Consultants eingelöst werden.

30.10.2014, Quelle: FFG

Partnersuche eines wissenschaftlichen Instituts zur Inanspruchnahme eines Innovationsscheck

Beantragung eines Innovationsschecks

Neue aws Förderrichtlinien unterstützen junge Unternehmen

Verstärkter Fokus auf junge Unternehmen, rückzahlbare Förderungen und Garantieübernahmen – Bearbeitungsentgelte werden halbiert

Die Förderbank Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws) richtet ihre Förderungen auf Basis neuer Richtlinien noch stärker auf junge aufstrebende Unternehmen aus. „Wir legen einen Schwerpunkt auf Start-ups und Gründer, die wir gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten gezielt unterstützen wollen. Ergänzend erleichtern wir Klein- und Mittelbetrieben den Zugang zu Garantien, die Bearbeitungsentgelte werden halbiert. In der Tendenz setzen wir auch stärker auf Förderangebote, die bei einem späteren Erfolg wieder zurückgezahlt werden müssen“, nennt Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner wesentliche Richtlinien-Schwerpunkte, die auch den Zielen der neuen Standortstrategie entsprechen. Generell soll die Förderabwicklung für Unternehmen erleichtert und entbürokratisiert werden. „Effizienter in der Abwicklung – besser auf die Bedürfnisse abgestimmt, das ist die Zielsetzung der neuen aws-Förderrichtlinien“, so Staatssekretär Harald Mahrer.

„Mit den neuen Richtlinien wird die Zielgruppe für die aws-Unterstützungen deutlich erweitert“, erläutert Mitterlehner. Bisher waren nur Jungunternehmer förderbar, die seit maximal drei Jahren selbständig gewesen sind. Nun können auch Förderungen für bis zu fünf Jahre alte Firmen gewährt werden. Diese Ausweitung gilt sowohl für den aws Start-up Scheck (1.000 Euro Zuschuss für Investitionsprojekte von 5.000 bis 20.000 Euro) als auch für die Start-up-Prämie, die für Projekte in einer Bandbreite von 20.000 bis 300.000 Euro ausgezahlt wird. Die Höhe dieser Prämie wird auf zehn Prozent verdoppelt. Ab einer Investitionshöhe von 300.000 Euro wird ein Zuschuss von zwölf Prozent angeboten, der aber bei einer erfolgreichen Unternehmensentwicklung wieder zurückzuzahlen ist. „Mit den zurückfließenden Mitteln können wieder neue Projekte unterstützt werden“, betont Mitterlehner. Auf Basis der neuen Richtlinien kann die aws voraussichtlich mehr als 2.000 Jungunternehmer pro Jahr bei ihren Gründungsinvestitionen in der Höhe von rund 70 Millionen Euro mit einem Zuschuss unterstützen.

Zugang zu Garantien für KMU erleichtert

Bei neuen aws Garantien für Klein- und Mittelbetriebe wird das Bearbeitungsentgelt künftig um die Hälfte auf 0,25 Prozent des beantragten Kreditbetrags halbiert. Bei einer Garantieübernahme für ein Unternehmen in der Höhe von beispielsweise 500.000 Euro spart sich ein KMU dadurch rund 1.500 Euro an Bearbeitungsgebühren. Zudem ist die Höhe des Bearbeitungsentgelts mit maximal 30.000 Euro gedeckelt, was bei größeren Projekten ebenfalls Ersparnisse bringt. Gleichzeitig wurden die Konditionen vereinheitlicht, was die Abwicklung für Unternehmen und Banken erleichtert und somit die Bearbeitungszeiten verkürzt. In den Jahren 2014 und 2015 sind Garantieübernahmen für rund 370 Unternehmensgründungen sowie 500 bestehende Klein- und Mittelbetriebe geplant, wobei ein Gesamtprojektvolumen von 150 Millionen Euro finanziert werden soll.

Zweite Chance für Gründer

Eine weitere positive Nachricht für die Gründerszene ist die Verankerung des Grundsatzes der „zweiten Chance“. Damit ist zwei Jahre nach Aufhebung eines Insolvenzverfahrens eine Förderung möglich, auch wenn der Zahlungsplan im Insolvenzverfahren noch nicht ganz erfüllt ist – bisher musste der Zahlungsplan komplett erfüllt sein. Diese Maßnahme soll auch ein stärkeres gesellschaftliches Bewusstsein dafür schaffen, dass heute erfolgreiche Unternehmen oft erst beim zweiten Anlauf entstanden sind. „Eine positive Einstellung gegenüber unternehmerischem Risiko unterstützt die Entwicklung der Gründerszene in Österreich“, betont Mitterlehner.

Erstmals Förderungen für Kapitalmarktprospekte

Mit einem weiteren neuen Angebot will die aws insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen den Zugang zu alternativen Finanzierungformen erleichtern. Für die Erstellung eines oft teuren Kapitalmarktprospekts, der bei Finanzierungen über die Öffentlichkeit (zum Beispiel Crowdfunding) ab 250.000 Euro vorgeschrieben ist, gibt es künftig einen Zuschuss von 50 Prozent bzw. maximal 50.000 Euro. Mehr als ein Viertel der österreichischen Unternehmen haben laut einer Studie des Marktforschungsunternehmens Marketmind im Auftrag der aws Interesse an alternativen Finanzierungsformen, die Nutzung ist mit 9,2 Prozent aber noch gering.

Eine zusätzliche Initiative ist der Equityfinder (Equityfinder.at), der von der aws im Auftrag des Wirtschaftsministeriums betrieben wird. Die kostenlose Online-Kontaktplattform ermöglicht Unternehmen einen einfachen Zugang zu Risikokapital, Business Angels, Crowdfunding oder anderen alternativen Finanzierungsformen. Über den Equityfinder sind die Kontaktanbahnung sowie der Austausch von Investitionsmöglichkeiten möglich.

19. September 2014, Quelle: APA

Niederösterreich: Neue Wirtschaftsförderung 2014-2020

Landesrat Bohuslav: Niederösterreich setzt auf Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit

Mit der neuen EU-Programmplanungsperiode startet auch das neue Wirtschaftsförderungsprogramm des Landes Niederösterreich. Dabei sollen Unternehmen bei ihren Bestrebungen zu Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit unterstützt werden. Angeboten werden unterschiedliche Finanzierungsinstrumente sowie umfassende Serviceleistungen. Im Bereich der klassischen Investitionen setzt man vermehrt darauf, den Zugang zu Finanzierungen durch die Übernahme von Risiko (Haftungen) sowie Bereitstellung von Eigenkapitalinstrumenten (Beteiligungen) zu erleichtern.

Für Schwerpunkte, Leitprojekte und umweltrelevante Maßnahmen werden darüber hinaus auch Förderungen in Form von Zuschüssen angeboten. „Mit den neuen Förderangeboten wird so auf den aktuellen Unternehmerbedarf reagiert“, erläutert Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav, „durch die Forcierung von Haftungen und Beteiligungen wird die Aufnahme von Krediten für Investitionen erleichtert.“

Unternehmen können bei drei zentralen Finanzierungsanlässen unterstützt werden: Investitionen, Unternehmensentwicklung sowie Forschung und Innovation. So gibt es einerseits Unterstützungen für bauliche, maschinelle oder umweltrelevante Investitionen. Schwerpunkte werden dabei auf ausgewählte Themen ausgerichtet und zeitlich befristet. „Nachdem sich die Rahmenbedingen in der Wirtschaft laufend ändern, kann so flexibel und rasch auf die Bedürfnisse der Betriebe reagiert werden“, so Landesrätin Bohuslav. Andererseits werden Maßnahmen zur Weiterentwicklung des Unternehmens wie beispielsweiseKooperationen sowie Innovations- und Forschungsaktivitäten unterstützt.

Neben den Finanzierungshilfen, die über die NÖBEG zur Verfügung gestellt werden, werden seitens des NÖ Wirtschaftsressorts auch Infrastrukturen sowie Dienstleistungen in Form von thematischen Programmen angeboten. Die neuen Richtlinien gelten ab 1. Juli 2014. Ab diesem Zeitpunkt sind Informationen unter www.noel.gv.at/wirtschaftsfoerderung verfügbar.

01.07.2014, Quelle: Presseinformation von Landesrätin Dr. Petra Bohuslav für Wirtschaft, Tourismus, Technologie und Sport

Rückfragehinweis:
Büro Landesrätin Dr. Petra Bohuslav
Mag. Lukas Reutterer
T: 02742/9005-12026
E: lukas.reutterer@noel.gv.at

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