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„Reden ist Silber, Forschen ist Gold“ – Praxis-Änderungen bei der Forschungsprämie

Erste Erfahrungen seit der Neuregelung der steuerlichen Forschungsförderung von der FFG 

Um die 80 Unternehmer, Geschäftsführer und technische Leiter sowie Finanzverantwortliche diskutierten auf Einladung des Industriemagazins am Mittwoch, den 19. Juni 2013, mit den Experten der Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) und der ITS Förderberatung (ITS) über die ersten Erfahrungen mit der Forschungsprämie NEU. Das Ergebnis: Die Neuregelung der steuerlichen Forschungsprämie wird begrüßt, da die Treffsicherheit dieses Förderinstruments erhöht wurde, jedoch brauchen Unternehmen zusätzliche Kompetenzen für die Abwicklung der Förderung, für die Entscheidung des richtigen FFG-Gutachtens, von der Dokumentation bis zur Antragsstellung etc.

Markus Leonhard, Steuerberater & Wirtschaftsprüfer, ITS Förderberatung, stellte das neue Verfahren der Forschungsprämie vor und zeigte auf, dass unzählige Unternehmen forschen, aber vielen dies nicht bewusst ist. So gelten im Rahmen der steuerlichen Forschungsförderung Verbesserungen des Produktionsverfahrens, Pilotanlagen oder Softwareentwicklung unter gewissen Voraussetzungen als Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten. Dazu Leonhard: „Ein oft unbeachteter Vorteil für Unternehmen, denn praxisorientierte Entwicklung und Forschung bzw. tatsächlich getätigte Zukunfts-Investitionen werden mit 10% gefördert. Da zahlt es sich schon aus, die Förderwürdigkeit zu überprüfen.“

Unter dem Titel „Das neue Jahresgutachten der FFG – Mit dem richtigen Antrag zum Erfolg“ wurde auch von der FFG Tipps und Hinweise zur korrekten Antragsstellung gegeben. Die FFG ist seit Jänner 2013 erstmals als Gutachterin in das Prämienverfahren eingebunden und kann damit die Treffsicherheit der Forschungsprämie sicherstellen und Missbrauch verhindern.

Anhand eines Praxisbeispiels wurde von der ITS dargestellt, dass für Unternehmen die Aufgaben nicht erst mit der Antragstellung beginnen, sondern vielmehr der gesamte Förderprozess mitgedacht werden muss. Um die Forschungsprämie voll in Anspruch nehmen zu können, ist nicht nur steuerliches Fachwissen notwendig, sondern vielmehr eine umfassende Betrachtung der unternehmerischen Forschungstätigkeiten aus technischer und wirtschaftlicher Sicht: Von der Identifikation und Auswahl geeigneter Projekte, über die technische Dokumentation bis hin zur richtigen Antragsstellung. Zusätzlich sollte überprüft werden, ob weitere Direktförderprogramme möglich sind. Einblicke dazu lieferte Herbert Braunsperger, Techniker & Forschungsförderungsexperte: „Das Auffinden des F&E-Anteils der Projekte eines Unternehmens erfordert mehr technisches und kommunikatives, als steuerliches Knowhow. Aus diesem Grund beschäftigen wir bei der ITS mehrere Techniker und Naturwissenschaftler und gehen nach dem dualen Prinzip, Technik und
Wirtschaft, vor. So können wir den Anforderungen des Forschungsförderungsprozesses unserer Kunden gerecht werden.“

Mehr Information zu den Änderungen bei der Forschungsprämie, demdualen Prinzip der ITS sowie Veranstaltungsunterlagen erhalten sie bei Markus Leonhard, Geschäftsführer ITS Förderberatung. Die ITS hat sich seit Jahren auf die steuerliche Forschungsförderung spezialisiert. ITS betreut mit einem interdisziplinären Team aus den Bereichen Steuerrecht, Technik, Naturwissenschaft, Wirtschaft und Kommunikation über 80 Firmen in
Österreich bei der Geltendmachung der steuerlichen Forschungsförderung und bei Direktförderungen.

22.06.2013, QUELLE: APA OTS

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